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Wegen menschlicher Kenntnisse elnhergieng, bewiesnun nach den Gesehen der Natur: daß alle Cörper,welche in diesem Fluido eine krumme Linie beschrieben,von derBewegung dieses Fluidumö selbst geleitet würden.Denn alle eine krumme Linie beschreibende Dinge, be-streben sich durch eine gerade Tangente wieder von der-selben abzugehen; eS muß demnach doch etwas seyn,was sie wieder auf ihre vorige krumme Bahn leitet ? —Da ihnen nun aber nichts näher ist als dieses Fluidum;so folgt nothwendig, daß dieses Fluidum die Ursacheihrer Bewegung sey. Hieraus schloß nun dieses grossGenie: daß die Planeten von ihrem Aether bewegt wür-den, oder deserente und bewegende Fluidums-Cirkelhätten, und zwar dergestalt, daß die Circulation mitden Gesehen, nach welchen sich die Planeten bewtgen,und wie eS die Ersahrung bestätiget, eben so, wie dieStrahlen von der Sonne zu den Planeten kommen,allezeit nach gewissen Zeiten auch einen proportionirtenRaum einschliessen, übereinstimme. Und dieses nannteLeibnitz die harmonische Circulation, weil nach dengleich oder arithmetisch angenommenen, und vom Cen-tro zu nehmenden Entfernungen, die Circulationen inihrer harmonischen Progression abnehmen, und deswe-gen die angenommenen Qvankitäten in einer arithme-tischen Progression wechselseitig proportionel sind; unddieses sey demnach die harmonische Eigenschaft der Pro-portionen. Leibnitz nahm ferner an: der Planethabe eine doppelte Bewegung, die theils aus der har-monischen Circulation seines deferenten Fluidums-Cir-
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