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Asien. Indien.
tet haben. Gering ist die Zahl -Portugiesischer und NiederländischerAbkömmlinge. Die Portugiesen unterwarfen sich zuerst die Küsten,ihnen folgten die Niederländer, denen die Engländer 1795 dieInsel nahmen, aber den einheimischen König im Innern ließen, densie 1815 besiegten und absetzten. Ccilon gehört nicht der OstindischcuCompagnie, sondern der Krone. Eintheilung in 82 Distrikte.
Im Innern liegt die Residenz des ehemaligen Königs, Mandi, indicker Waldung, durch eine schöne Landstraße mit Kolvmbo verbunden,3000E. In einem Tempel ist derZahn des Buddha, die hciligsteReliquieder Singalcscn. 3000E.— An der W. Küste Lolombo, 50,000 E. Rc»gelmäßig gcbauct, Sitz des Gouverneurs; Bibelgesellschaft; bischöfliche,Baptisten- und Methodisten Missivnsgcsellschaft, Verein für Christliche Er-kenntniß. Fort; unsichere Rhcde, ohne Hafen. Große Zimmtpflanzungcnan der Küste; daher Hauptziminthandcl. — Negambo, Zimmthandcl.—An der Ostküste Trinkonomale. Schöner Hafen, Station der Flotte. —-In N. ist die Insel 6 bis 7M. lang, ganz eben, höchst fruchtbar
und stark bewohnt, mit der Stadt.— An der Südseite liegt der HafenPoint de Galle mit einem Fort Iafnaparnam, Hafen.
2) Die Lakedivcn. Eine Gruppe von 19 Inseln, alle sehrklein, zwischen 10 und 12° N., der Küste Malabar gegenüber. Siehaben außer Kokospalmen, Betelnüssen, Rindern und Fischen wenigProdncte; jedoch finden sich hier die Münzmu schein (Kauris),wovon ganze Ladungen nach Afrika und Indien geführt werden. DieE. scheinen Arabischen Stammes, reden aber einen Malaischen Dialekt.
3) Die Malediven, mehre Gruppen von einigen tausendJnselchen, südlich von den vorigen bis in S. des Äquators, producten-reicher als jene und ziemlich bevölkert. Die E. wahrscheinlich Ara-bischer Abkunft, sind Muhamedaner und nicht roh. Alle Inseln,deren größte Male nur 1^ M. Umfang hat, stehen unter einem Kö-nige. Die Kauris werden auch von hier, man sagt jährlich für200,000 Rthlr., nach Bengalen geführt. Korallenriffe machen dieSchifffahrt bei beiden Inselgruppen gefährlich.
L. H i n t e r i n d i e n.
Größe 40,000 (Y Q.M. Süd Spitze Cap Ro mania— 1° 22'N.;Cap Bouro oder Boulus —1° 15'N; nördliche Gränze anTibet —28 ° N. Eine Halbinsel im Indischen Meere, welches hier den Busenvon Bengalen mit dem Busen von Martaban,Siam und Tun-quin oderTon gking bildet, inS. durch die Straße vonMalakkavon Sumatra getrennt. Das ganze Land, namentlich das Innere, ist nochsehr unbekannt. Was wir mit einiger Sicherheit wissen ist Folgendes. Dieganze Halbinsel bildet den SO. Abfall von Hochasien. Hohe mitewigem Schnee bedeckte Gebirge, die alle Verbindung mit dem Hoch-lande fast unmöglich machen, trennen Hinteriudien von Tibet undChina. Wahrscheinlich ist die Richtung dieser Gebirgszüge denen inTibet gleich, d. h. von W. nach O. Stufenweiö fällt das Hochland
gegen