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Afrika.
geschützt, hat 15,000 E- Neben ihr ist ein Opscrplatz den die zahlreiche»Raubthierc des benachbarten Waldes nicht von den Leichnamen der Ge-opferten zu reinigen vermögen. Andere Aschantisiädte sind Fomani undDumpassi.— Küstenländer sind: 1) Adampi am Volta, mit der StadtNingo.— 2) Akkra.— Nördlich davon 3) Aquapim und 4) Akim.— I»O. des Flusses Buscmpra ist 5) das Gebiet der Fanris mit den StädtenMankasim und pänrri. — Westlich von dem Busempra liegt 6) dasreiche Goldland Zihanca mit der Stadt Dussua. — 7) Das Land Ama-nahe« oder Apollonia mit der Stadt Assinic.— Die Negcrstaatcn desInnern kennen wir nur dem Namen nach; dahin gehören in Osten: Sam-ba, Dagwumra, Jura, Du,um, Roranza u. a., alle den Aschantisunterworfen. — Die wichtigsten von Europäern besetzten Punkte sind ent-weder bloße Handclsfactvreicn oder Forts zur Sicherung des Verkehrs undder gewöhnlich in der Nähe befindlichen Ortschaften. Eigentliches Gebiethaben diese Niederlassungen nicht und die E. derselben sind bis auf dieBesatzung und Beamten auch nur Neger. Der Verkehr hat fast in allen,seitdem der Sklavenhandel abgeschafft ist, sehr abgenommen und manchescheinen ganz eingegangen zu sein. Englisch sind: James Lastlc (dschehmskaßl) neben der NcgerstadtAkkra, Winnebah, Annamabu, einst wichtig-ster Sklavcnmarkt mit einer Stadt von 10,000 E., Lape Loast Lastle(kehp kvhst kaßl), die Hauptbesitzung der Engländer, mit einem starkenFort, Sitz des Gouverneurs; ehemals blühender Handel; seit 1828 solldas Fort fast verlassen sein; Lommenda, Dixcove, Apolle»,ia, das west-lichste Fort der ganzen Küste.— Niederländische Forts sind: Lreveeoeurbei Akkra, Barraku, Lormantine (Fort Amsterdam) jetzt aufgegeben,Fort Nassau, St. Georg della Mina (Elmina), die wichtigsteBesitzungder Niederländer, Lomenda, St. Sebastian, (Dränge), Takkorary, Hol-landia, von, großen Kurfürsten vonBrandenburg gestiftet undFricdrichs-burg genannt, aber 1720 an dieNicdcrländer abgetreten, späterhin wiederaufgegeben, Dadenstein, Apim mit dem Fort Sr. Zlnronio.— Den Dä-nen gehört Friedcnsburg und Lhristiansburg. Ob die im Flusse Voltavon den Dänen angelegten Ncgcrcvlonien noch bestehen ist ungewiß. Ver-schiedene von diesen Forts sind seit 1806 von den Aschantis angegriffen,zum Theil zerstört. Das kühne Volk, zu denen die Engländer 1817 sogareinen Gesandten sendeten, brachte diesen 1823 eine blutige Niederlagebei, belagerte 1824 sogar Cape Cvast Castle und konnte 1825 nur durchBrandraketen zum Rückzüge gezwungen werden.
e) Die Sklavenküste, vom Riovolka bis zum Flusse Formosa, derwie wir jetzt wissen, eine der Mündungen des Dscholliba ist, etwa 8»M.lang. Die Küste ist sehr flach, zum Theil durch eine große Sandbank ge-sperrt, voll Lagunen, von vielen Flüssen durchschnitten, unter denen derLagos ein ansehnlicher Strom ist. Die Ebene erstreckt sich 20 bis 30 M.ins Innere und besteht am Meere aus Wicsenland, auf welches dichteWaldung folgt, die zur Regenzeit fast in Sumpf verwandelt wird. Hier