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Westküste. Oberguinea.
sind die Negergcbiete Popo, G.uit«, mit dem Dänischen Fort Prinzenstein, Dahome, das mächtigsteReich, welches sich tief insJnncre erstreckt,mit den Städten Abome (7°12^N.), 24,oooE., Ralmin«, 15,OOOE.,whyd« (weida), an der Küste, mit dem Englischen Fort William, undSregory, 6000 E.— Östlicher ist Ardra, mit der Stadt gl.N. (6°26M.)im Innern an einem See, 20,000 E. und dem Hafen Porto Novo. DieMehrzahl der E. bekennt sich zum Islam.— Am Lagos ist das Reich unddie Stadt gl.N., letztere ein bedeutender Handelsplatz mit 5000L., indessen Nähe auch die Handelsstadt Badngri liegt. Höchst wichtig sind dieAufschlüsse die wir durch Llapperron's Reise von dieser Küste aus bisnach Sakkatu (1827) erhalten haben und deren Resultat Folgendes ist.Er ging von der Seestadt Badagri an der Mündung des Lagos aus, kamdurch hügclrciches waldiges Land, gut bevölkert mit zahlreichen Städtenund Dörfern, z. B. Jen»«, 10,000 E., Assul«, 5000E., Assado, 10,OOOE.,die wahrscheinlich zum Königreiche Dahomc gehören, zum Konggcbirge,welches etwa 30 M. von der Küste entfernt, 2oM. breit und 2500F. hochist. Dort beginnt das Königreich I«rrib«, welches sich bis zum Dscho-liba oder Quvrra, der etwa 60M. weit von der Küste in SO. Richtungfließt, erstreckt. Die Hauptstadt Eio oder Lacunga liegt am Moussa(9°N> 24° S.), der nicht weit davon in den Dscholliba fallt. AndereStädte sind: Duffu, l5,oooE., Dschiadu, 7000 E., Lasu, 20,oooS.,Aropa, 6000 E. Nördlicher liegt das Königreich Borgn mit den Pro-vinzen Niki, Liama(derenHauptstadt inW. dcsDscholliba 30,oooE. hat),Wawa (deren Hauptstadt 20,000 E. hat) und Boussa. Letztere liegt amDscholliba und die Hauptstadt derselben (10°20^N. 24° O.), 10,OOOL.,liegt auf einer Insel des Flusses, an welcher Mungo Park scheiterte undermordet wurde 1805. Vcrgl. Sudan. Östlich von Borgu liegt die Pro-vinzIauri südlich von diesem Nisse mit der wichtigen Handelsstadt Dulfu,12,000E-, die Städte T«br«, 20,000 E., Ivonrb«, 10,000 E., östlicherdas Reich Suari und Zegzeg mit der Hauptstadt Zarin, 50,oooL. Dortbeginnt das Land Haussa, das Gebiet der Fcllans oder Fellatahs, diemit den Fulas eines Stammes sein sollen und auch als friedliche Hirtenweit in W. und S. dcsDscholliba leben. Südlich vonZegzcg liegen eben-falls zahlreiche Ortschaften, Eggebi, Rurnib, Dunrora u. a. Westlichvon Dunrora der Staat Iakoba, westlich davon Fundn, dessen Haupt-stadt am Dscholliba liegt (8°20^N. 25° Ö-).
1) Die Küste Benin, eine Halbinsel zwischen dem Formvsa und derBiafra Bai, wahrscheinlich das Deltaland des Dscholliba, dessen Mündungman schon im Formvsa oder Benin gefunden hat, dem aber wahrschein-lich alle Mündungen der Halbinsel angehören. Der Boden ist dort flache,fruchtbare Marsch. Die Europäer haben hier wenig Verkehr und keineeinzige Niederlassung. Unter den Negerörtern, deren einige 20,oooL. ha-ben sollen, sind Boni, Neukalabar, Awerri, Benin und Fund«, allevon der Küste entfernt, die wichtigsten.
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