Band 
Zweiter Theil.
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Afrika.

Time, Sankari, wasscla und Dambarva, wo der Dscholliba das Ge-birge verlaßt; an ihm liegen die Städte Bammaku (13"O- 13" N.),Iamina (15°O ), beide Haupthandclsplätze, Sammt, Scgc», (16^° O-13^"N.), Residenz des Königs von Bambarra, 30,oooE., Sansanding,ebenfalls wichtiger Handelsplatz, 10,000 E., Silla, Dfchinne, 10,000 E.,größtenthcils Muhamcdanischc Fulas, ihr gegenüber die neue Stadt Lam-doa Lillahi, zwei Hauptstapelplatze des Innern. Nicht weit davon bildetder Dscholliba, der hier allcthalben durch weite Moraste fließt, den SeeDil'bi oder Dcbo (15°N. 18" O.) lind die Insel (?)Dschi„bala. Dannfolgt das berühmte Timbukrii, Tunbukru (15"N. 19"O-, nach CaiUie17" 50' N. 14"O.), etwa IM. nördlich vomFlusse, mitten in einerSand-wüste, aus elenden Lehmhütten gcbauet, mit höchstens 12,000 E. (Negerund Mauren), aber wichtiger Handelsplatz, von wo aus allein 6 Kara-wanenstraßen durch die Sahara laufen und Sudan mit Steinsalz versorgtwird. Der König von Scgo eroberte die Stadt 1803, vor einigen Jahrendie Fcllatas; Caillie fand hier 1828 einen Muhamcdanischcn Ncgcrkönigund die Stadt in beständiger Furcht vor den Angriffen derTuariks. Laingwurde 1827 in der Nahe von diesen Räubern ermordet. Der Hafen derStadt ist bei 'Laben, 100» E.— Von hier aus ist der gegen SO. ge-wendete Lauf desDscholliba noch ganz unbekannt; erst bei Bussa, Baussa(ii° N. 24°O.), wo Mungo Park seinen Tod fand, tritt er wieder ausdem Dunkel hervor und ist 1830 durch die Vrüdcr Lander bis zu seinerMündung beschicht. Von den Städten, die an seinem untern Laufe lie-gen, werden Nabba, Eggn und Bocguay genannt. Die an seinen west-lichen und östlichen Nebenflüssen belegenen bekannten Länder und Städtedieser Gegend sind fast alle schon bei Oberguinca genannt. In O- bemer-ken wir hier noch den Ort Lurrup am Flusse Ludonia, der aus einergroßen Zahl kleiner Negcrdvrfer besteht, im Lande Jakob« mit der Haupt-stadt gl. N. (8x"N. 26"O.>- Östlich davon ist das Hochland Adamowamit der Stadt gl. N., nördlich das Land Zegzcg mit der Stadt Zarin<1I»N., 26" O.), 40 bis 50,000 E.

Das innere Südafrika.

Außer der S. Spitze kennen wir von der ganzen S. Hafte Afrikas in den meisten Gegenden nichts als den Küstenrand. Was manvom Innern weiß, ist veraltete und höchst wahrscheinlich sehr ent-stellt c Nachricht, die in dem ganzen ungeheuren Raume von Sudanbis zum Käfern- und Caplande nichts als wilde Menschenfresser woh-nen läßt. Die Portugiesen, welche schon seit langer Zeit Handelsver-bindungen zwischen der W. und O. Küste unterhielten, haben absicht-lich jede Aufklärung darüber verheimlicht; nur Weniges ist in neuerenZeiten bekannt geworden. Gine Wüste ist das Innere nicht; im Ge-gentheil wird dessen Fruchtbarkeit gerühmt; es scheint ein von Gehjr-