Band 
Zweiter Theil.
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Inseln in Osten.

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gen durchschnittenes Hochland zu sein. Die Flüsse der W. Küste, derKongo und Koanza, so wie dcrO.Küste, der Zambese, Coavo,Quilimanci, und wer weiß wie viele andere? entspringe» daselbst;auch nennt man inO.den großen See Marawi in W. dcsLupataGebirges. Zwei Negervölker sollen hier wohnen, in N. die Gal-laS, in S. die Oschaggas. Neuere Nachrichten nennen einige klei-nere Völkerschaften, unter denen die Portugiesen sogarHandelsstatioiienhaben sollen. Daß der hiesige Neger zu den rohesten seines Stammesgehört, scheint ausgemacht, ob aber grausamer als der Bewohner vonDahome in Guinea, oder der Aschanti, ist nicht zu bestimmen. DieKricgslust und Barbarei der Gallas in der Nähe von Habesch ist durchsichere Nachrichten verbürgt.

Afrikanische Inseln.

H. An der Ostküste.

1) Sokotora. Eine 20M. lange und 8M. breite Insel, 3t) M. t>vmCap Gardafui entfernt, fälschlich zu Arabien gerechnet, obgleich sie vonArabern bewohnt wird und dem Iinam von Maskatc unterworfen ist.Sie ist felsig und wenig fruchtbar, wichtig aber durch die eigentliche Aloe,welche hier in Menge gewonnen wird, und daher Handelsverkehr mit Ara-bien. Hauptort Tamarida.

2) Die Sechcllen oder MahL Inseln, zwischen 4 und 5°S-73 bis74°O- Es sind ihrer 12, eigentlich die Spitzen einer 50M. langen Sand-und Korallenbank, daher klein und unfruchtbar, meistentheils unbewohnt.Seit 178« haben die Franzosen auf drei derselben Niederlassungen ange-legt, u»r Laffee, Muskatnüsse und Gewürznäglein anzupflanzen, derenBau aber nicht erheblich geworden ist. Wichtiger sind die.Inseln durchBaumwolle, die allein ausgeführt wird, so wie durch ihre Menge vonKokospalmen, unter denen die durch ihre Größe ausgezeichnete Art, dieScekokospalme. Viele Waldungen; Überfluß an Schildkröten, derenman hier einige von 5 bis Svo Pfd. findet. Die Insel Malm, 4M- lang,hatte 1811 — 36VVC., praslin, — 260E., la Digue — 71 §., aber1825 wohnten auf allen dreien schon 7ooo Menschen, unter denen onoo Skla-ven. Seit 1814 sind diese Inseln Englische Colonien; noch ist hier wc.der Schule noch Kirche.— Südwestlich von den Scchellcn liegen die bei-den Gallega Insel» (Ioz°S. 75ß°O-), klein, unbewohnt von Korallen-riffen umgeben, reich an Kokospalmen, darutcr auch die Scckokvsnuß, undGeflügel, besonders Fregatten u. a. Seevogeln, aber, wie es scheint, ohneSäugethierc.

3) Die Amiranten, südwestlich von den vorigen, zwischen 5 und 6°S. Br., wahrscheinlich von derselben Beschaffenheit, wie die Scchcllen,denen sie auch an Große gleich kommen. Sie gehören den Portugiesen