Inseln in Westen.
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schon 1721 nahmen die Franzosen diese durch die Holländer 1598 denPortugiesen abgenommene, aber 1712 von jenen verlassene Insel in Be-sitz, traten sie jedoch 1814 an England ab. Die katholische Religion istdie der Mehrzahl der E. Es sind hier zwei sichere Hafen, der größte inSO., Porr Bourbon (Grand Port oder Mahebourg) genannt, derkleinere in NW. bei der Hauptstadt Porr Louis, die 26,ooo E. (unterdenen 15,700 Sklaven, 3400 Weiße und 7500 freie Neger sind) und einenausgezeichneten botanischen Garten hat. In der einen Vorstadt wohnen3000 Indische Malabarcn, in einer andern nur Neger und Mulatten.Die Stadt selbst, die zum Theil prächtige Häuser hat, ist der Sitz desStatthalters und aller Colonialbehördem und treibt lebhaften Scchandcl.
7) Einzelne zersrreucte Inseln liegen in O. und SO. von Madagas-kar entfernt von einander, klein und bis auf eine ohne E. Dahin gehörtRodriguc; 20" S. Vr. 81° L. von den Engländern besetzt, mit lOOL-,Johann von Lissabon, Amsterdam, Lerguelens Land u. a.
L. An der Westküste.
1) Die Lrfrischungs Inseln oder Tristan da Lunha (kunja), west-lich vom Cap der Guten Hoffnung, 374°S. 5° 38^O. Sie sind gebir-gig ; die größte der drei Inseln hat 4 M. im Umfange und einen Bergvon 8500 §. Höhe. Der Boden ist für alle Products des Caplandes pas-send und die Luft ist milde und gesund; nach anderen Nachrichten sollder Winter streng sein. Ein N. Amerikanischer Schiffscapitain, Lambcrr,nahm die Inseln 1810 förmlich als Svuvcrain in Besitz, ließ sich hiermit einigen Gefährten nieder und nannte die größte derselben Erfri-schungsinsel, die anderen beiden Lowcll (laucl), ehemals 1-ls äes i-os-riAnols, und Pinrades, ehemals l'Ioöccsssibls. Er fand hierSchweine, wilde Ziegen, Geflügel und Secthiere in Menge, dabei gutesQuellwasscr, verließ die Inseln aber 1813 wieder. Europäische Hausthiereund Pflanzen gedeihen gut. Die Hauptinsel hat zwei gute Häfen, dereneiner Porr Neeepcion heißt. Im Jahre 1816 haben Engländer hier eineColonic angelegt, welche 1830 aus 42 Personen bestand.
2) Sc. Helena, dem Cap Negro an der Wcstafrikanischcn Küste ge-genüber und fast 200 Meilen von demselben entfernt, 15° 55^S., ii°O.Größe 5^Q. M. Die Insel ist ein Basaltfelscn, vulkanischen Ursprungs,mit Lava und fruchtbarer Erde bedeckt, dessen höchster Gipfel der Dianen-berg — 2500 §. Die Länge der Insel beträgt 3, die Breite 2 Stunden.Sonderbar ist es, daß sich Fruchtbarkeit nur in den höchsten Gegendenfindet, während die niedrigen Anhöhen und Thäler öde sind; gerade diehöchsten Gipfel und steilsten Abhänge sind mit üppigem Pflanzenwuchse be-deckt. Eine ^Stunden im Umkreise haltende Hochfläche ist die einzigeEbene der Insel. Die Luft ist sehr milde, stets zwischen 9 und 23° R.und dabei äußerst gesund; nur in den Thälern ist die Hitze fast erstickend.Stürme und Erdbeben sind unbekannt, selbst Gewitter selten. Die Re-genzeit tritt zweimal des Jahrs, im Januar r>»d Julius ein und dauert