Inseln in Westen.
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Platz der Niederlassung heißt LlarenceLove mit der befestigten LandzungePoint William. Die Insel ist fruchtbar am Iams, Palmen u. a. Afri-kanischen Pflanzen, liefert Geflügel, Schildkröten und Fifche in Menge,hat dabei ein gesundes Klima, gutes Wasser und schöne Ankerplätze. DerLIarence Pik im Innern wird auf 10,000F. Hohe geschätzt.
b) Die prinzeninscl, südlich von der vorigen, seit 1778 SpanischeBesitzung, hat 15 M. im Umfang, 2 bis 3000E. und eine kleine Stadtmit sehr gutem Hafen.
o) Sr. Thomas, die bedeutendste unter allen, 25 M. im Umfange,hat vielleicht eine der höchsten Bergspitzcn Afrikas. Sie ist sehr frucht-bar und besonders reich an Zucker und Baumwolle. Die Zahl der E.soll sich auf 15.000 belaufen, unter denen 10,000 Neger. Die Hauptstadtgl. N. hat 3000 L., einen Hafen und ist Sitz des portugiesischen Statt-halters.
3) Anno bon, die südlichste dieser Inseln, dem Cap Lopez Gonsalvogegenüber, mit steilen Küsten und einem einzigen Landungsplätze, bei wel-chem ein Städtchen von etwa 100 Häusern. -'Zahl aller E. — 500. Seit X1778 ist auch dieses Inselchen Spanisch.
6! Inseln des Grünen Vorgebirge, Lapverdische Inseln. Essind 14, von denen 4 (Lranca, Lhaon, Larnera und Ghuay) fast nurunfruchtbare Klippen sind. Sie liegen in der Gegend des Grünen Vor-gebirges zwischen 14» und 17»N., sind ebenfalls sehr gebirgig und frucht-bar an allen Afrikanischen Produkten, wenn nicht, was oft geschieht, diesehr unregelmäßig eintretende Regenzeit ausbleibt, was einst die furcht-barste Hungersnvth (1775) zur Folge hatte; auch leiden die Inseln, diezusammen etwa 80Q-M. groß sind, sehr an Wassermangel, denn Quellenfinden sich auf einigen gar nicht. Die Luft ist sehr heiß und nicht gesund.Unter den Hausthicren hält man Ziege» in großer Menge, und die Häutederselben, so wie Scesalz, welches an der flachen Küste sich in Überflußerzeugt, sind die vorzüglichsten Aussuhrproductc; auch Esel, welche dieE.in Menge ziehen, werden nach Wcstindicn ausgeführt. Südfrüchte,Mais, Reis und Lokosnüsse hat man in Überfluß; nicht weniger Feder,rieh, darunter auch Pfauen, und zahllose Schildkröten. Auf dem Meerefindet sich Ainbra häufig. Zuckerrohr und Baumwolle werden gebauet,aber wenig ausgeführt. Auf St. Vage leben Affen und Zibetkatzen,wein darf nicht gekeltert werden. Die E. sind portugiesische Mulattenund Neger — 40 bis 50,000 E. Schon 1449 wurden diese Inseln von denPortugiesen entdeckt und diese sind noch im Besitz derselben.— SanKa-go, etwa 36Q.M. groß, 12,000E., mit dem Hafenorte Porto praya,wo der Gouverneur wohnt, und der StadtRibeira grande.— DieSalz,insei (del Säle), klein, aber wichtig durch ihre Schildkröten und Salz-lagunen.— Sän Nicolo, 15 M. lang, sehr fruchtbar, 5000E-— Sauvincence, reich an Schildkröten, darunter die 4 bis 500 Pfd. schwereRiesenschilokrote. — Bona visia, hat viel Salz, Baumwolle und wilden