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Erster Theil. Zweites Kapitel.
und das Parallelogramm wird ein Rhombus, welchesfolgenden Satz giebtt
2) Sind A, B, C , D (Fig. 3.) die vier auf einan-der folgenden Ecken eines Rhombus, so halten sichvier einander gleiche nach AD, AB, CB, CD ge-richtete Kräfte das Gleichgewicht.
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Em die Ergebnisse des vorigen §. einfacher aus-drücken und damit bequemer benutzen zu können, nenneman zwei einander gleiche nach parallelen, aber ent-gegengesetzten Richtungen wirkende Kräfte ein Kräf-tepaar oder schlechthin ein Paar. Der gegenseitigeAbstand der beiden Richtungen, oder das von irgendeinem Punkte der einen Richtung auf die andere ge-fällte Perpendikel, heisse die Breite des Paares.Zwei Paare nenne man einander gleich, wenn die zweiKräfte und die Breite des einen Paares den zwei Kräf-ten und der Breite des andern gleich sind.
Denkt inan sich auf der Ebene des Paares zwischenden beiden Kräften stehend, und erscheint dann dieeine Kraft, nach welcher man das Auge gewendet hat,von der Rechten nach der Linken, (oder von der Lin-ken nach der Rechten) gerichtet, so wird nach einerhalben Drehung des Auges um eine auf der Ebenenormale Axe auch die andere Kraft in dieser Rich-tung erscheinen. Man sage alsdann: das Kräftepaarhabe einen Sinn von der Rechten nach der Linken(oder von der Linken nach dbr Rechten). Auch kanuman den einen Sinn, etwa den von rechts nach links,den positiven und den andern den negativen Sinnnennen. Hiernach verstehe man auch den Ausdruck:zwei Paare in einer Ebene, — oder auch in zwei par-