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Funfzehn Ansichten der neuen St. Gotthards-Strasse vom St. Gotthard-Hospiz bis Lugano / nach der Natur gezeichnet und geätzt von Joseph Meinrad Kälin, Jakob Suter; nebst einer Beschreibung von Herrn Karl Franz Lusser
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aas so verschiedenen Vogteycn gebildeten Cantonc noch zu fehlen, und ist auch der Wechsel des Hauptortes nicht sehr geeignet,solchen anzuregen.

Der Canlon Tessin zahlt nach Tagsatzungsbeschluss von ISlG — 1 Si7 an die eidgenössische Kriegs-Cassa 18,010 Schweizer-lranken, und stellt 1801 Mann zum eidgenössischen Bundes-IIeer. Wie in den übrigen Schwcizei’-Canlonen allen, ist auch hierjeder Burger Soldat, was dem, dem Militärstandc abgeneigten, und an Auswanderung gewöhnten Tessiner , nicht wenig lästigfällt. Die Bewallnung jedoch fällt dem Soldaten nicht zur Last, sondern dafür sorgt, wie in den Ur-Cantonen , der Staat, auchdauert die Dienstzeit wie da, nicht lange.

In kirchlicher Hinsicht steht die ganze katholische Bevölkerung dieses Canlons, theils unter dem Bischofle von Mayland,theils unter dem vouComo, was allerdings ein kleiner Uebelstand ist, indem diese sowohl im Bilus als in Beziehung der Einkünfte,und selbst in der Lehrweise zwar unwesentlich, aber doch in etwas von einander abweichen.