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Zweyter Theil. Bi - C.
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Nssegm ihm «Miefe, und ihm, wann crsich mdemstld be-

seine ordentliche bestallnng^ bey Berge St. Vinox das Unglück,","b sich übel zu verwunden. Der^^"nliche Mittel anzuwenden, um ihn

starb anleinen wund?« ^ war aber alles vergebens ; erda bearaben " ^ und wurde in der Predlger-kwche aü-

rchenTna eine vm^» """' 2 - begab sich in Brabant, allwo sie

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ren. Unter seinen verschiedenen schriften ist insonderheit die gerschichte der leben der Heiligen, welche an. 1726. in fol. ge-druckt , und hernach vielmal wieder aufgelegt worden. Er starbzu Paris den 25. jul. an. 1740. Gelehrte Zeitungen 174».n. XXV.

Blondellus / (David) war von Chalons in Champagne,und wurde von dem 8711060 in Isis äs franse an. 1614. zumgeistlichen stände aufgenommen, worauf er sein amt zu Houdanbey Paris verwaltete. Bald darauf gab er an. 16i 9. zu Sedanseine Oeclaratinn äs la verite äe8 fßiifes rekormes8 äs frsnssheraus, worinnen er einigen scribenten von der andern partey,sonderlich dem Bischofs von Luson, nachmals Cardinal Ri-chelieu genannt, antwortete. Hierauf wurde er in den 87120-

helU <7. LLrnra««r TrajeÄ. ernäit.

Blom, stehe Llunr.

Blomart, (Abraham) ein künstlicher berühmter mahlervon Gvrcum in Holland, gebvhren an. 1 z 67. Er hat die zei-chen ,und mahler - kunst zu Utrecht erlernet. Im rs. jähr sel-bes alters reisete er naher Paris, aüwv er sich gegen die dreylahr aufgehalten, endlich aber zu Utrecht gesetzet hat. Er warrn Historien und landschafft-mahlen fürtreflich, und ist an. 1647.gestorben , hinterlassende einen söhn Adrian , der gleichfalls

nicht zu stände gebracht, ausser daß man nach seinem todentge noten gefunden, die er in den annalibua Baronii auf denrand geschrieben, davon hernach Andreas Magendel oder Ma-aendte m seinem Lnn-Lsroniv eine probe heraus gegeben.An. l6z I. kam er in Vorschlag, llrokellor PheoloZise zu Sau-mur zu werden, es gleng aber nicht von statten. Doch gabihm der National-LMväus zu Charenton den character eines?rokessori8 kvnorarü, nebst einer ansehnlichen Pension, undder freyheit, sich zu Paris aufzuhalten. Er hat sich mit vielenschriften bekannt gemacht; doch aber auch durch seinen tractatäs.joannLLapitta, einige scharfe censtrren über sich gezogen,als darinnen er beweisen wollen , daß dieses mit unter die fa-Jedoch war es leichter diests falls einen un-, .— ... ,-oäzr rn widerlegen

em guter mahler gewesen, aber zu Valtzburq von einem stuunglücklicher werfe erstochen worden. Sandrarts Aca-

vemle, karr. II.p. 297. * h^ln zu zehlen sty. Jedoch war es terchier viepv m«-> «n

..Blomart, (Cornelius) war ein söhn Abraham Blomarts, willen gegen Blondellum zu zeigen, als dme recht zu wweregeuund wurde rn seiner mgend von seinem vatter gleichfalls zur Endlich wurde er nach Amsterdam Wr krofestione Uiltoriärum

' " ' und legte sich aufs an die stelle Gerhardt Johannis Voßuberuffm,wchmersichzu Paris viele schö- an. 165°. begab, und stine arbeit mtt gewöhn lchem fiech eomtinuirte; worüber er endlich sem gesicht verlohren, doch aber

Mahlerey angehalten ; er verließ aber solche, und legte sich aufskupferftechen, darinnen er hoch gestiegen, und zu Paris viele schö-ne arbeit verfertiget hat. Von dar gieng er an. i6zz. nachRom, und arbeitete in deS Printzen Giusttniani pallast zu dessensonderbarem vergnügen. Er ist auch alldorten endlich qestor-ben. Sandrarts Academie, k. II. p. ;6r. *

* Blome, (Richardus) ein Enqelländer, gab in solcherspräche eme beschmbung derer Americanischen insuln und lan-der, so die Engellander allda besitzen, heraus, Londen 1672.welche hernach an. 1688. in rr. zu Amsterdam Französischnachgedruckt worden. , Vielleicht ist er auch der Verfasser desbuchs , so den titul führet : velcrixrio Lritannire <L ^LlliL.

* Blom end al, ( Joh. äs ) ein Minorite, welcher zu Kay-

sers Ludovici Lavari zeiten an. izzo. floriret, in der Theologieund Philosophie erfahren gewesen, und geschrieben: 8ermo-NS8 äs Temxore lib. I. 8errnons5 guaärage5iinale8 lib. I.8ermons8 äs 8ancti3 Lc. äs illullr. vir. 6srm.

* Blomius, (Johannes) ein Teutscher von geburt, warLiklimkecsrius zu Hamburg, und starb an. 1672. Er hat ge-schrieben isexaemeron, Hamburg 2664. in 8. Diss. äs Mvi.x-wicme 8a1omonls in Oxhir, ib. 1667. in 8. äs kurpurs. Lsosco, ih. 1S59. 1667. in 8. Nersurium; äs ÜLsuIis vets.rnm; äs d^obili8 ^nvenrmi8 inkicutione; Orstorem rekormL-luin und äs Lsulis corruptsrnni 8cliols.rum. t7e»äxer'eö.

* Llommevenna, (Petr.) gebvhren zu Leiden an. 1447.trat im 22. jähre seines alters zu Cöln in den Carthäuser-or-den, wurde nach der zeit Msgilker Tbeologi-e und'Viiicswr sei-nes ordens am gantzen Rhein, bis er endlich zu Cöln an. 15 26.einige setzen i?zo. und i;z6. verstarb, nachdem er kurtz zuvordas leben des heil. Brunonis , stifters seines ordens, in druckgegeben. Ausser diesem hat man von ihm: 1 r. äs

aiv. äs RoMtLis vei Ubr. V. Cöln I5;8. in 8. Hendr. hatnur vier bücher; äs äuchoriMte Lsclesise; äs Invosstione8sn<tkc>rurri; h.rvshirläivn 8ÄseräoMw, ih. l<;;2. in 8. üä-fsrtionem xurMtorii; Lsmm. in V. libros lVloliz ; Lxpollt. inkf. LXXVI. in Lasramenisle in kol. und andere kleine schriftenmehr. kitzl. LslZ.

Blond, (Michael Is) ein künstlicher zeichnet und kupfer-ste-cher zu Franckfurt, dahin sich seine eltern, von Mons durchkrieg vertrieben, begeben haben. In seiner jugend wurde erzu emem goldschmied gethan, allwo er in dem grab-stichel sichalso geübt, daß er zu einem fürtreflichen meister worden,wie er denn verschiedene buchlein von laubwerck , allerley fe-ssinen , Helm und wapen, in den druck gegeben. Er konntesich auch bey grossen Herren durch seinen verstand und wvhl-redenbeit also beliebt und werth machen, daß die Cron Schwe-den ibn zum Agenten beym Könige Carolo I. in Engelland ge-macht hat, der ihn sehr gnädig angesehen. Nach desselbenunglückseligem fall und enlhauptuna hat er sich nach Amster-dam begeben, allwo er an. 1656. gestorben. Sandrarts Aca-. demie, k. ll. lib- lll- p- 558-

* Blondeau, (Claudius) emParisischer Parlements-Advo«cat, hat seines Collegen, Bonchelli, buch, 8omme bsliskciaiegenennet, in alphabetische ordnung gebracht, hm und wiedervermehrt, und unter dem titul'. owliomesaLanomcam2.vol. zu Paris an. 1689. in fol. heraus gegeben.

* Blondel, (Lorentz) ein gelehrter Franzose, war den 28.wl. an. 1671. zu Paris gebvhren. Er besaß eme grosse kennt-nts von bücher», und war in der gelehrten Historie sthr erfah-

nicht unterlassen, dabey das grosse werck von der genealogie derKönige in Franckreicb, wider Chifletium zu dictiren, welchesan. 16^4. und 59. zu Amsterdam gedruckt worden. Er starbden 6. apr. an. 16z z. im 64. jähr seines alters. Über die bereitsgemeldten schriften sind bekannt: äs I» krim-mte en I'Lglils;kleuäo-Iüäorus Turrianu5 vapulantes , darinnen er die Lxi-üolas Vesrewle8 verwirft; Lxologia pro isnreMiL Hieron7m!äs kresbvtsris L Lpilsopi8; äs kormulT , ,

in vetsris monnmentib ulu ; äs 8il>7lli8 ; äs ^ure klekii8 inXegimine LLLletiMiso, Lc. Alles sind wercke von einer gantzungemeinen geschicklichkeit, und zeugen zugleich von des mannsscharfsinnigen Critic. Nur ist die schreib-art verworren, undnichts neues, daß man da parenchele8 antrift, welche gantzeblätter durchwahren. Auch ist noch zu mercken, daß er unterdem nahmen Amandi Flaviani, Jnnocentii X. bulle wider desMünsterischen friedens-schluß widerleget hat. Sonst hat dieserBlondellus noch zwey brüder gehabt, so beyderseits Predigergewesen, der eine hat Moses und der andere Aaron geheißen,davon jener erstlich zu Meaux, hernach zu London Prediger ge-wesen , und von theologischen controversien einen tractat ge-schrieben , auch mit seiner gelehrsamkeit seinem bruder biswei-len soll gedienet haben, , lrom. iii. äs franse, klirre,

in äisr. biogr. *

Blondellus, (Franciscus) ein krolsllor NeäicinT zu Pa-ris , war ein gelehrter mann, hatte aber eine obscure schreib-art , und bey seiner grossen lectur kein gar gutes und sattes ur-theil. Er widersetzte sich sehr der Chymie, und dem gebrauchdes Lnrimonü , worüber damals von den lVIeäici« in Parisscharf difputirt wurde, und ob es zwar in dem letzter» PunctGuido Patinus mit ihm hielt, ließ er ihn doch, in Mischungder obgemeldten mangeln, nicht unangetastet. Er starb im sept.an. i682. Man muß ihn mit einem andern lVleäiso dieses nah-mens , welcher eine beschreibung des Aachischen bades herausgegeben, nicht verwechseln. *

Blondellus, (Franciscus) war anfangs Hofmeister Ludo-vrcr Henricr von Lomenie, Grafen von Brienne, welchen er aufder reife von an. 1652. bis 169;. begleitet, wovon die Lateini-sche relativn an. i Süo. und 62. gedruckt ist. Er hatte auch wich-tige bediennngen im kriege, und ward endlich Msrscksl äs campund Staats-Rath. Den Dauphin unterrichtete er in der Ma-rhematic, machte auch den entwurf zu den neuen thoren , undzu allen auszierungen, welche man an. 1672- zu Paris an-legte. Es finden sich auch von ihm einige iniLriprions8 an denneuen thoren ; denn er war ebenfalls m den llumonioribusversiret, wie solches aus seiner vergleichung Pmdari und Ho-ratii erhellet. So war er auch virsäwr von der Academie derbau-kunst, und ein Mitglied der Königlichen Academie derwissenschafften. Er starb den 1. ftbr. an, 1686. und hinterließunter andern llikoirs äu Lalenärisr lvvMAn; äs ännis ÄpuällCvrios , L§7puos , ,62-ecos , suä^o8, Lc. lArl äs ierceräe8 bombe8 ; 8louvells Msmere äs kortiüsi; Kelälutionsmgu-wuor p»NLip8lmrnproMematum LrskireAune ; Lours ä'Lr-

Königlicher Französischer Leib--Meäisus , Hrppocratis krognollicoii ins Lateinische über-setzt, und zu Paris an. 147^. j,, 4. heraus gegeben.

x) ward gebvhren in Vimeu in Picar-dke den iL. christmonal an. 1682. Nachdem er seine ümnänio-

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