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wenig durch Drahomira,, eine HevbmM AUwKn Mso ein bruder Borzivou war, vechmdett.den wider ihr versprechen bey Der avgoti N suchte
Vormundschaft über ihre unmündigen P" Misten aus Böh-ffe mir aller macht und grausamkcrt die st^-
men wieder auszurotten, weiches ^ z, wieder
ten gehen wollte; sintemal ihr WÜ" Wen es ^ ESgut zu machen suchte, was ferne w»Mr ververv^ ^ ^xag ge-ward auch ums jähr 971. ern ergnes-BsschE ^ mehr
Met, und nach der zeit die Christliche relrgwnrm y Wreiefi
devestiget. In dem XV. sMulo aber wurde gererstt,
durch verschiedene junge leuthe, so nach ^nge xchu8 und
nach Bohmen gebracht, und von ewigen darunter
N^lkres auf der Universität zu Prag vercherv ger^
Johann Huß und Hieronymus von Prag M ° daswaren, welche einen grossen archang bekommen ' ^Men,graste theil des Königreichs Böhmen, nebst andern pr ^ost-auf ihre jene gebracht, welche, da man dreje vey X^annM auf dem Lonsiiia verbrannt, stnttr anfichumgZsschka die Waffen ergriffen, nndmeNahrem ^
gefuhret, bis sich endlich m dem Baseiijchen ^ommu-*4)4. der meiste theil dadurch, daß man ihnen d ^
mon unter beyderley gestalt zu gebrauchen vergormer , »
i vertrag bereden ließ. Diese letzten nennte man CaNM,andern aber, n»» - -
... „„ Proleimenden in Teutschland bL'
inneren, und zu ansang des XVii. Lsuli von den Calhv"'sehen hart gehalten wurden, ungeachtet ihnen der Kayser Ru- -dolphus II. an. 1609. in dem so genannten Majestät-briefe ih-re gewiffens-freyheit bestätiget hatte, so kam es an. 1618- Meiner öffentlichen widersetzung der Protestirenden Stände, wor-aus hernach der krieg in Böhmen entstanden. Weil aber indemselben anfangs der Kayser die vberhand behielt, so neustenalle Protestwende das land verlassen, weiches nunmehro blosvon Cathokscheu dewchnet wird. Das Haupt der GeistliÄ-
^ ist ^ Er^Bischoff zu Prag. Vor dem zo.jährigen krieghatten die Stande m Bohmen viel zu sprechen, und bestun-den dieselbe aus vier clagen, der Geistlichkeit, welche jedochvon der Lichten zerten bis auf FerdmandumII. verdrungenworden, den Herren,, darunter die Freyherren begriffen wa-ren , rnmaffen keine höhere würde eigentlich in Böhmen ge-funden wird , den Rittern oder dem niedern Adel, und denstkdlen. Der höchsten Reichs - ämter sind von alters herrr. gewesen , so auch die Statthatterschafften genennet wer-den, nemkch der Oberste Land-Hofmeister-Marschatt-Cämme-rer - Land-Richter - Hof - Lehn-Richter, der Groß - Prior desSt. Jvhannirer-ordeus zu Jerusalem, der oberste Apellations-Präsident bey dem Präger-schlosse, der Ober - Cammer-Pra-sident, der oberste Landschreiber, der Land-Unter-Cämmerer,und der Burggraf des Kvniggrätzer-kreises. Die vornehmstegeschlechter aus dem hohen und niedern Adel in diesem Reichsind die Fürsten zu Lichtenstein, die Grafen zu Althan, Bub-na, Colalto, Czernin, Dona, Gallas, Guttenstein, Herder-stein , Kaunitz, Kinsky, Kolowrath, Leipoldsheim, Lobko-witz, Martinitz, Nostitz, Promnitz, Schlick, Stemberg,Trautmannsdorff, Waldstein, Wichinsky, Wratislaw vonMiirowitz , Wrbna, Wrtby u. a. m. die Herren von Talm-berg, Brandstein, Pernstein, Reziczan , und noch viel ande-re. 1 -üitur. 8rleto». in Tister. SLP. Z7- ttX'ej. I.r-
lib. V. äse. I. kick. Vro». äa/-
o^oss»«, list. VII. Xs. still. Hohem. O/m-«
ostran. hohem. OärsrÜLtt, äs Lreesti säven-
vn. in geneal. Oucum Lokem. Osnrer. rer.
lolon. Oriöiavi-still. Lostem.. »nnsl. Loic.
in Itzepubi. Lostsm. ITLösten. 6a/cia/i. äe XegnlHohem. zur. privii. Boreghs Böhmische Historie, tta-Lesi, Bohm. ehrvn. l't-eokcr/cifHnßjten-kneg. 6srm.
Lnrig. epit. hin. rer. Lostem. X mise. hilk. Ilegni
Lohsm. Oitmarr ehron. k'arc/rv. 171 viee 8. Vmbrolii. Kr,-in annsl. krnneor. nä nn. 845. aä nn. 846.
Ustrop. 8nlisb. In Lpils. ksilstv.
in hstt. eeelestar. Llnvon. Ilillor. psctssue. ee-cles. Lohem. *
* Bödmer, (Justus Christoph) wurde nach Helmstädt zumLrokelloie Uorastnm X Llognenrise beruffen, bekam im jähri?ro. krokellionem Theologi« oräinariam darzu, promvvirteden 20 ian l7ll. in voÄorem TsteoloZi-e. An. 172z.wurdeer an Gerhards stelle M zu Loccum, und starb endlich in sol-Mem amte im iahr 17,2. den zo.aug. rm 6z. jähr seines alters.ErharMdurch viele schriften bekannt gemacht, insonderheitdurch seine Nemoring ^okestorum Ileimiksä. IN Neäieornm
städtischen Universität, die er an. Altem
drucken lassen. Gab auch Letbmtzens anmetaungs.jchrewen anden Abt Moianum über Pufendorffs buch äe OLci ^omimsL Livis. Gelehrte Fama, an. 171°. und l?"- Der. se».
r7r;.x.89v. Sein Lusoellor in der krokslüons Lioguentt»,Ertz-
HistOy. lT Eh eil.
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keuch, arbeitet an dessen lebens-beschreibung, welche ehestertage ans licht kommen wird , da man denn eine vollständigereNachricht finden kan.
Böhmischbroda, eine stadt in Böhmen, 4. messen vonPrag, ostwärts gelegen, wird zum Kaurzimer-kreis gerech-net , und war ehemals reich und mächtig, ist aber in denHußiten-krtegen sehr herunter gekommen. 2 --/-^. wpogr.Loh. pgg. 14. missest, äss. I. lib. III. L. 7.
xsg. 74. Vogtens jetztlebend. Böhmen, x. 78.
Böhmische Srüder, werden von vielen mit den Picar-dern, Lollardisten, Adamiten und Waldenftrn vermenget;sie find aber von denselben zu unterscheiden. Denn sie wa-ren eigentlich Hußiten, welche sich weigerten, die sompsLudes Baseuschen Lcmsstst anzunehmen. Nachdem sie an. 14;4.die schlecht gegen den Böhmischen Adel verlohren, und ihrenGeneral Procopmn, Lolstm eingebüsset hatten, hielten sie ihrezusammenkunfte heimlich in Häusern oder auch in verborgenenholen / Und wurden deswegen 8x>slunc3le8 und i^mnici genen-net. Endlich gab rhnen der König George Podiebrad die aufden Schlesischen und Mahnschen grentzen gelegene HerrschafftLifitz ein, allwo sie sonderlich m dem flecken Künwald ihresgottesdiensts pflegten, und sich unter einander brüder undschweftern nmnten. Nachhero traten viel vornehme fami-lien in Böhmen und Mahren zu ihnen, worauf sie unter demKönige Wladislao lV. unterschiedliche Archen wieder etnbeka-men, und sich auch in die benachbarten provintzen ausbreite-ten. Als Lutherus die religions-änderung vornahm, schicktensie zwey abgeordnete an ihn ab, welche bezeugten, daß siemit ihm in der lehre übereinkämen, liessen auch etliche vonseinen büchern in die Böhmische spräche übersetzen. An. izzz.übergaben sie ihr glaubens-bekänntnis dem Kayser, welchesan. i?;8. mit Lutherr vorrede ans licht kam. Weil sie nachdiesem dem Könige Ferdinands zu dem Schmalkaldischen krie-ge keine hülffe schicken wollten, wurden an. 1547. ihre Ar-chen geschlossen, und die Prediger fortgejagt, worauf sich vielevon diesen drüdern in Preussen, Polen, Siebenbürgen undin die Schwatz begeben, allwo sie sich theils zu den Luthera-nern , theils zu den Reformirten geschlagen. Im ansang desXVII. Lsust befanden sich noch etliche in Mähren, welchesich, nach Theobaldi zeugms, bey ihren zusammenkünften wun-derlich aufführten, und von dem gemeinen mann RotereUergenennet wurden. Sie hatten ehemals 4. Bischöffe, einenin Groß-Polen, einen in Böhmen, und zwey in Mahren, wel-che von gleichem ansehen waren, wie sie denn an. 1500. aufeinem Svnoclo ausmachten, daß keiner grössere gemalt, alsder andere haben sollte. Daneben hatten sie Loepstsopos oderL(,nlsistc>rs8, welche in abwestnheit der Bischöffe deren stellevertraten, mit in dem LonMorio fassen , und zum wenigstenjähr alt seyn musten. Nächst diesen dienten an ihren Ar-chen I.) Mniüri oder Lassores, welche das ;o. jähr errei-chet, und von den orten, wo sie zuvor gelebet, ein guteszeugnis haben musten. 2.) visconi, so ordinirt waren , unddie SÄUS ininilisrirste8, als taufen, Abendmahl reichen u.d. m. verrichten, auch mit der Hand - arbeit etwas erwerbenmusten, um zu ihrer und anderer Kirchen-diener Unterhaltungetwas beyzutragen. äsolmki, welche von den krssbM-ris oder Bischöffen zum dienst ihrer Archen unterrichtet wur-den ; die ältesten davon musten catechistren und zuweilen öf-fentlich predigen. In der gemeine aber waren 1.) insipien-^8, welche entweder unter ihnen gebohren , oder von derKatholischen Arche abgefallen waren, und sich in ihren reli-gwns-puncten unterweisen liessen, r.) kmflciemss, welchezu dem Abendmahl gelassen wurden, nachdem sie gelernet,von ihrem glauben rechenschafft zu geben. z.) ää perle-ctlvlisni sälpirantes. welche sich mit allem ernst angelegenseyn liessen, die Welt zu verläugnen, und täglich vollkömme-ner zu werden. 4.) Lspst pseiüremes, welche wegen einesschweren falls von ihrer Arche ausgeschlossen , nach bezeugtervusse aber wieder angenommen wurden. Ihre kirchen-zuchtwwd überhaupt sehr scharf beschrieben. /./M/«», äe ecclel.äitsiplin. A inlkit. Lrstr. Lastern. H. L p- 5^2.
Arnolds ketzer-hist. list. XV. XVI. Istilst perlecut. kmcr. Lo-stem. H. L. p. 421. Ll. L. lsec. XV. Vkes«
Hußiten-krieg, k. III. T. L. msmorab.
mit. ecel. Win. I. p. ;8. Hartknochs Preussen.
Es ^ ist von ihnen weiter nachzusehen Comenii Archen»W^f öer Böhmischen Brüdern, nebst einem glaubens-be-, m 8. Leipzig 17)9. wie buch sind zu lesen, die ar-t ^U Herrnhm, Herrnhag, Pssgerruhe rc. allwo vonden Zmzendorfischen unternchmmigen , und der unter demnahmen der Böhmischen und Mahrrschm Brüdern in demXMi. ÜLsuIa sich starck regenden leuthen ' "bericht zu finden ist.
ein zulänglicher
Böhmische gebürge, siehe Sudetische gebürgt.
Böhnen, Bönen, (von)ein uraltes adelichesgeschlechtin Pommern, dessen guther rm Stettinischen liegen. Ottohat an.-I°8. gelebt. ^ Georg ist an. 1496. mit Hertzog Bo-grslao X. ms gelobtt land gereistt. Johann war an. 154?.HvMarschall zu Wolgaft. Georg, Qbrlst - Hof-Marschall
Frantz, Hertzvgiicher HofmeisterG und
zu Rügenwalde an. iü;«"