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EM geschlechts-nahme / welches unter der regier bruder des vorhergehende» , war ein berühmter und scharfsinnig.. " X ...... «-«cun-r. aebobren m Paris den z.dec. an. i6;6. ErfiatemL
rung Jacvbi 111 . eine grosse gemalt in Schottland hatte. Ro-
derb, d'as"ssä«'^''" - ger Poet, gebohren zu Paris den 5. dec. an. i 6 ;ü. Er hat eine
(welcher den (amilie , und sein bruder Alexander ziemliche zeitlanq im gebrauch gehabt, sich um ein jähr junger zu
und sich in dessen ni.nn" kriegs-sachen unterweisen sollte , machen, als er in der that war, und diß, so viel man muthmassenund seine aanke ^ wohl einschmeicheln konnte, daß er kan, nur damit er gelegenheit hätte, eine angenehme und geist-
ihm, sich deraewMl^- ^es Königs favvritenwurden) riethen reicheschmeicheley bey dem König anzubringen. Dann als ihnten ihn also aänk,^,-,Vormündern zu entziehen, und hat- dieser einmal fragte, wie alt er wäre, fände sich Boilcau mit derSterling »aber " ihrer macht. Sie führeten ihn von antwort gleich gerüstet, und sagte: Sein alter, oder die zeit seineraufnahmen würd?« ' und als dieses die Stande übel gedurt wäre der glücklichste und rühmlichste umstand für ihn ,genöthiqet. >>e den König um Verzeihung zu bitten der ihm je in dem leben halte begegnen können; Massen er grad
Minderjährigkeit wurde Rodertus Bold wahrend der ein jähr vor I. M. auf die weit kommen, gleichsam recht um die
ernannt, und zum Regenten des Königreichs wuuder keines Reichs anzukünden. Auf diese weise hätte er mu
ste» schwesier l«n söhn Thomas mit der alte- ..-
höchsten givfei x)? Duntzen. Da nun diese familie auf den
.. der -Kren. X-« X.. brach
ein jähr vor I. Ai. am oie wen cc»uuu„, 8«.,^,,«.... ,.
wunder seines Reichs anzukünden. Auf diese weise hätte er müstsen an. 16',7. gebohren seyn. Gleichwol hat man nachdem ausden gewissesten Urkunden wahrgemacht, daß er nicht 1. sondern 2.,ahr vor dem König gebohren; wodurch die antwort des Bvi«leau nrcht nur schlechter dingen falsch gemacht wird, sondernauch zugleich das meiste von ihrer annehmlichkeit und sinnrei-chem verstand hinweg fällt. Sein vatter, Aegidius pflegte vondiesem lohne öfters zu sagen,, er sey ein guter knabe und wer-de von Mnem menschen übel reden; da er denn wol nichtmag vorher gesehen haben, wie berühmt dieser sein söhn durchsatyren werden wurde. Der junge Boileau machte den ansangfeines studirens m dem (wliegio zu Beauvais, da denn sein lehr-mcistcr alsobald von ihm prophezeyte, daß ihm dereinst seine Poe-sie grossen nutzen bringen wurde, wie er sich denn auch sehr da-rauf legte, und bereits in seinem 18. jähre eine ziemlich gute Odeverfertigte. Seine verwandten beredten ihn, daß er sich derRechtsgelehrsamkeit beflisse, darinnen er es auch so weit brachte,daß er noch gar jung zum Advocaten wurde, welches handwercker jedoch, weil er keine sonderliche lust dazu hatte,bald fahren ließ,und in der Sorbonne die Theologie zu lernen ansieng, die er aber
auch bald wieder hindan setzte, und also seinem gemüth zu folge,' - - " «.»a», 0*Nannte
höchsten aivssi nun .........
reu können , den die particular-personen begeh
Kunst aller leutn-^" (- erweckte ihnen solches den miß-drvhete. Die dieses ist, was ihro den Untergang
familie, welche den?« ^x-^^^ere in Schottland mächtigestnheic des Tlwmä ^Bvids feind war, machte sich die abwe-da?e, um S mueÄmm-^'^er sich in Dänemarck begebenM '.und verkleinerte,?.^' Schottland zu begleiten, zudem Könige. Robert,m ^c seiner gantzen familie bey
^ der köpf abgehauen»» Engelland ; Alexandro wur-feme heurath mtt des einen rebellen erkläret,
A an einen andern /ennAt aufgehoben, und wurdemn Carolus, Hertzva von ^ ^rd zu Antwerpen, allwoso wurde m Ehrlich begraben ließ. Al-
heude familie auf den höchstem flor ste-
M zu Hoden geworffen - worans x^^ben, und in kurtzerW Peintzen gunst klar kan abaenomm-?^"6"chkeit der jun-Kilmarnock wird mit dem beynahU^Z'L^den. Der Graf von
- -öotcmus, f > X«« 7.' "Oaw genannt. L«csEa«. auch bald wieder yrnoan letzte, uuv u>,v 8-.—-—.^fang des 17. jahrkm,Werts ^ «?x^!Ä'a gebürtig, lebte zu an- blos der Poesie nachzugehen beschloß. Hierbey verfiel er Haupt-Lmmoü vucis ÄxoniL, wie auck VitLm Aiberci III. sächlich auf satyren, darinnen er die damals häufigen, aber gro-
.welche mit angedruckt cle LieÄ. 8sx. sten theils schlechten Poeten sowol, als die im schwänge gehende
uen «Schurzfleisch an i?-)' LM-g r?86. Beyde schrif- laster angriff, wodurch er sich zwar viel feinde machte, aber doch
nen anmercklmgen wieder druck-« ?'I 3 lttenderg in 4. mit sei- wegen seiner netten und durchdringenden schreib - art von den
* Boterus, (Lamrm,,,? ^ssen. ' meisten hoch geschätzt ward, wie denn der König selber an lesimg
vvhren an. rlehrte die mx Asuite von Stockholm, ae-- stiner schriften groß vergnügen fand, und solches in dem xrivilo! und u ' »uwMwm Ma?h ma- 8^ - s° er zu aussage derselben an. 1674. ertheilt, bezeuget, und
starb an i ü ^ daraufeoLäjuwr §8- dem uurdori eine jährliche pensivn mchen ließ, auch ihm an.i 677.
ters zu Braunschweia ^ ^br. im 57. jähre seines al- nebst Racine seine Historie zu beschreiben auftrug. An. 1684.
earolomscKiLm; unterschiedene koemsm als ' ward er durch Nr. Louvois zum mitgliede der Königlichen Ata-
fto II, sich- u. a. m. ^l/kLErse. demie der inscriptionen gemacht, auch in eben demselben jähre in
* 'O^ern und Böhmen. die Französische Academie aufgenommen, welches er, wie man
dem jähr Bürden, sind dieieniae. co mevnt, blos dem gnädigen willen des Königs zu dancken gehabt,
Dann nackw^ x?/ Komgreich Persien wiedernm^Ä?-^-«-? weil sonst dieser Academie gesetze vermochten, kernen darern auftreich Perlbtt Callfen der Saracenen 6ck??w zunehmen, der von den gliedern derselben übel geredet, oder auch
zu wa verrw«?-!^r gemacht, und sich endlich iv?«??em Komq- geschrieben. An den Jesuiten hatte er beständige feinde, Massenrn seiner sich dieSuttanm x-« er sie sowol sonst hin und wieder in seinen schriften, als insonder-
nigreich an ein jeder sich ein ^ beit in einer epistel von der liebe GOttes angegriffen, die wider
söhne des...Die fürnehmsten unter^iE,''^?«^- ihre lehrsätze von der recht heilsamen busse gerichtet war. Endlich
Boras, welche x->, waren dre schrieb er gar wider sie eine besondere jatyre lur lUguivogne, die
er kurtz vor seinem tode in einer neuen aufläge seiner wercke her-aus geben wollte, auch bereits ein Königliches Privilegium des-
erhalten, welches aber auf anstiften der Jesuiten und be-.t«/>»x .Uneir kütnren,
urzuricycen. ^L)le fürnehmsten unter diesen waren dieBojas, welche von den alten Persischen Königen und> von Dario Histaspis herstammen sollten. Dieser Bo-
emfolgluh von Liario ptjtaspis herstammen sollten. Dieser Bo-
las hatte drey söhne, Alis, Äsen und Achmed, welche von jugend
an rn dem kriegswesen auferzogen wurden. Ms raffte eine trup-ven ssrriw«, -
Ichen Könige Martawige; weilen sich auch seine macht von tagzu tag vermehrte, verließ er Martawige, eroberte gantz Persienund die benachbarten provintzen, theilet« solches land zcater ihm
und seinen zwey brüdern, und wurde von dem Calif Murrasibiue -- -.
m seinem neuen Königreich beveftiget. Nachdem sich nun die Bv- pnoen solle, wwer A^oumn. ^ , bald in der stadtz tus
Uten von Persien also Meister gemacht hatten, machten sie die alte er den Hof, und lebte bald aus 0 ^ alters starb. Seme
und den rühm der nation, welcher schon seit unterschiedlu- erden rz. mart. i7livlM74. ^ verläumdersschen mannx-«" vergraben zu seyn schiene, mehr als niemaien glan- ftjnde gaben ihn vor ewen vosyau » '^ ^uftichllg, billig,
Aw wurde mit dem beynahmen Amaduddaulus ; d. t. em aus, seine freunde hmaeaen sage , .,, -
ver Romgen genannt, und regierte seine nachkommen- cmaenebm, ehrlich, u
haffttNPernenhunderk'inxa-x-.. ..»x- - - " ^
wegen eryauen, ivcieucv .
mühung des I'. Teüier widerruffen ward. Ausser seinen satyren,belesen, sowol in gebundener als ungebundener rede, Lrc ?oeci-gue und Lutrin, hat man auch eine Ode über die ervbcrung Na-mur, verschiedene artige Lpigrammss, eine Übersetzung des Lon-gini, vom hohen ckflo, wiederum eine villi über die Hakyres,auch etliche absonderliche anmerckungen über die sublimität,welche sich in der erzehlung Moßs von der erschaffung 6en. 1 .1.
finden solle, wider Huetium. Seine letzte lebens-zeit durch verließ' " '' ^ ->x ...^x-«. k««x-. in der stadt, bis
n ^ ^-»vrn genannt, und regierte seme nachkommen-schafft tn Peryen hundert und sieben und zwanzig jähr, bis rn dasjähr roz nach Christi gedurt, in welchem jähr die von den Tur-cken entsprossene Selgiuciden, den Bvjiten, deren letzter KönigMelecra war, nachfolgeten. 6ea^§. ortzis imper. p. 418-cdvachim Fester, welcher anmerckungen über Diesen Lnckorem ge-macht hat, sagt,die Bvjiten werden auch kujsni genannt,^.oileau > (Aegidius) ein söhn Aegidn, Gerichtschreibers inderarossen Parlements-Cammer zu Paris, war ein Mitglied der^vanwsischen Academie, Advvcat im Parlement zu Pans, undlnrenäant äes menus plMrs äu ssoi. oder nach andernLonRlcur äs sarKenterin än K°i. Er hat den Epictetum ausdem Griechischen übersetzet, und das leben dieses Philosoph, inFran ösisch r sv ache geschrieben, auch 2. visserrarwE widerdenMnageunE
lob der Königin aus Schweden Chnstma aufgesetzt,
aus, seine freunde hingegen lagen, vxp ^ .—
angenehm, ehrlich, und ein bejonderer liebhaber der Wahrheit ge-weftn, wie er denn seinen character selbst in der epistel an seineverft abgebildet. La E cks pur ckes Nsirsanx.* ^Boileau, (Jacob ) vcxstor und Lsnior der Sorbonne wieauch Dechant und Lanonicus der heil. Capeüe zu Paris, Ntcolarbruder, ward den 16. mertz 16;5. zu Paris gebohren. Nachdemer dre liumnniora in den LoUesiis ä'Harcourt und cke Beauvaisauf der Universität zu Paris getrieben hatte, that er sich ln deeSorbonne hervor, und ward an. iss--. und 6i. derselben Prior.Ä'7^62. wurde er Loöwr, worauf <hn der Ertz-BsschoffzuDechant seiner haupt-klrche machte. Er verlohr seine^/jötheck, als ein theil des Hauses der Sorbonne abbrannte;welchen Verlust er aber mit der standhafftlgkelt vertrug, mit wel-cher er vorher die schmerzen eines bernes ausgestanden hatte,welches er brach, als xr in nachsuchung einiger bucher in der bi^bliotheck der SoLbonne von emer letter fiel. Er L sich in Etzer M wiederum eine bibliotheck der raresten und curiöseilM
Mcher >°, welche/-I-W-A mr, da« der Adt s"L 7 d-m-!
setzuAs 4. WW nebst eimgen andern getich- Lach auch von dem Capttnl zum Ober - Vwsr.o und Offlc.al
P-ZUNA ves 4. vNchS Lneicl. VirgMi, ncvn cu»gc» unvern getich-M heraus gekommen. kitzl. prang. p. 270. AM.
dMet; ?e/rAö», hilf. äe l'La. kräng, stckarnder, äenomdremencNesLureurs. öa?/e, reponk.auxguefi.cl'unkrov.wm.I. p. i;c>.*
Doileau, (Nicolaus) Herr von Despreaux, ein jüngereräistor. //. Theil.
hernach auch von dem Capttul zum Ober - Vivario und Officialerwehlet. Au. 1694. kam er wieder nach Paris, und erhielt vornKönige das Canomcat cle la Hunte Lhapelle. Er war Dechantder Deputtrten zu Untersuchung der bücher des k. le Comte vonder.alten rellgion der Chiusser. Nebst seinem scharfsinnigen ver-
H stände