stMrlM einige Gesandtschassten, darunter ab-
MUivvuw bn bekannt ist, in welcher er Pfaltzgrafen
aenM^.^I-^"^um König recommendirte. Im übri-ten, a/s / duck? AMondentzen, verfertigte auch einige schrif-lieraus aekonim-n^ ^ Lrrorum in kepublica , dle aber Nichtder Churfürsten^« ^Z^ichen von Vertheidigung des rechtsd-„ Mayntz den der erönnnn eines Sanders c>„
anVSalk^
kwder ack^^Eisch jetzigen Churfürstens zu Mayntz, 18.
^ Siehe Schönborn. ä- ssriäer.
lib-X. s. 79.6c 87. cke dsrolo Kucksvo, ich;4 ?. Lor»^. ex,ickoIg-säviererisum.Är«v. LÄLlltt.ksl-.;-
.i^omeburg, (Philipp Wilhelm, Graf und Edler Herr von)^"lvyndes vorigen, war den ri. nvv. an. iü<;6. gebvhren, und^.^^>u«8en jähren zu Mayntz, Trier, Speyer undDom-Herr. An. 1670. gieng er nach Straßburg,YMe daselbst unter andern Böcklern und Obrechten, und mseteunter der ausstcht des Herrn von Leibnitz, nach Franck-An. 1675. aber besuchte er andere Königliche und Furst-«che Höft. Er wurde nachgchends von Chur - Mayntz in denwichtigsten geschafften gebraucht, auch an Kayser Leopvldum ge-muckt, welcher chn an. isgo. zum Cammer-Herrn, und an.iäyo.zum wurck lchen Relchs-HoftRath bestellte. An. 1694. muste erKayftKcher Abgchrndler nach Dreßden gehen, allwo er nachabsterbenJohanms Georg« IV. mit dessen Nachfolger FridericoAugusts emen aüiantz-tractat zu stand brachte. An. 1697. kamer m Vorschlag Reichs - Vlce - Cantzlrr zu werden, und als diesesNlchtvorsichgieng, erhub ihn derKayser in den Grafen stand,schickte ihn als gevvllmächtigten Wmllrum undGenerMdom-niMrium im Reich nach Franckfurt, und "
Ward
nern
. ^arge er auch unter Josephs unk
sto VI. behalten. Hierauf bestellte ihn Chm-Mayntz an.
^zum Statthalter ,n Erfurt, und schickte ihn an. 1706. beyschwedischen unruhe nach Sachsen, des Reichs bestes zuachten. Er starb an. 1717. den 2;. febr. zu Erfurt, undin der Pfarr-kirche zu St. Wiperti bey den kk. Augusti-...... begraben. Er war ein ansehnlicher, freundlicher und
staats-kluger mann, welcher sonderlich die Gelehrten werth hielt,wie er denn nicht allein der Universität Erfurt n. jähr alsXe-Äor MgmstcsriiMmus vorgestanden, sondern auch derselbenseine von seinem vatter ererbte kostbare bibliothrck, nebst 10000.thalern vermachte, um davor einen lttbliochecarmm und einenLrokessorem Huris kublici §c Hiüorisruni zu erhalten.
* Bojocalus, ein Heerführer der Ansibarier, bey denen ersowol als auch bey den Römern, welchen er manchen dienst er-wiesen, bekannt war. Derselbe verlangte von Avito , einemGeneral des Neronis, daß man ihm und seinen vertriebenenlandes-leuthen den am rechten ufer des Rheins oberhalb des gra-bens, den Drusus aus dem Rhein in die Assel geführet, wüsteliegenden strich Landes , der den Römern zugehvrte, einräu-men sollte. Es wurde ihm aber abgeschlagen, und Avitus botBojoealo in geheim an, daß er für sich und sein Haus so vielland, als er brauchte, haben sollte. Bojocalus aber setzte sei-nen Vortheil dem nutzen des gantzen vvlcks hinten nach, schlugsolches anerbieten aus, und wollte durch beyhülffe der benach-barten völcker sich in besitz des verlangten setzen. Die Römerwüsten aber die fache so zu spielen, daß man chm dieselbe allent-halben versagte, und also das gantze vvlck der Ansibarier durchelend, Mangel und noth aufgerieben wurde. Hit-.,, smi.Xiln ss- Mascous geschichte der Teutschen, IV. zq..
^ Aojorip, ein König der Lojormn, die sich in Italien disseitPo niedergelassen, lebte II. d. 560. L. N. z?yo. L. L. 194-Als er sich nutzer die Römer empört hatte, bekriegte er ste mit sol-cher tapferem, daß er den Bürgermeister Sempronium in seinemlager angriff, da denn unter den thoren selbst, durch welche dieRömer ausfallen wollten, lange zeit vergeblich gestritten wurde,bis endlich Q. Vlctvrms und C. Armins die feld-zeichen der an-dern und vierten legivn unter dle feinde warfen, wodurch dieRömischen soldaten genothiget waren, ihr äusserstes zu versu-cben, selbige wieder zu bekommen. Hierauf gieng der streit deston-ktiaer an, zugleich brachen die feinde an der andern feite in daslaaer.und wiewol sie,als der Bürgermeister ihnen frische trvuppen-maeaen schickte, zurück wichen, so wurde dennoch an z. orten bisum den mittag mit gleichen klafften gestritten,bis endlich dieGal-lier, nachdem ihrer bey der Römer aber bey zooo. geblie-ben, zurück in ihr lager zogen. >-°.lid.xxxiv. <-.46. K47-*Boiorir, ein König der Cunbrer, oder doch ein vornehmerjünalina unter diesen voickeru, welches. II. 649, A. AI. ; 87 o- ü-L 10? m Italien eingedrungen, und von dem Mario II. II.
st M z88 L L ^1. geschlagen worden. Als M. Aure-lms ^caurus in der ersten Macht von den Ctmdrrrn,weiche da-Äs n°ch 7 n gefangen wordtty nnd denstlben
gar ernstlich riethe, nicht über die Alpen zu, gehen, weck, wie ersagte, die Römer in Italien nicht könnten überwunden werden,
SLSS
Histor. Lemea» II. Theil.
b 0 i
In dem kurtzen ktttthalt, so wir von dem sonst veriohrncn schlichLivii haben, stehet es s Lojorigo kerncs juvens SLLikus est , nachwelchen Worten dieser mensch nicht Muste ein Cimbrisiher Kö-nig, sondern nur eiy vornehmer jungling und Oberster gewesenftyn. Einige Gelehrte hingegen lesen a Lola KeZe ksr. juv. oca.eck; und auf diese weise verschwunde Bojorix um so mehr, ditsonst kein alter geschieht - schreibet' von einem Bojorix unter deckCiMbrern wissen Will. Liv» epit.1ib.HXVH. L I>.in kupxl.*
* Boireau, (Iacobus) ein Französischer Jesuite, war zckConfoulens in Limosin an. 1608. gebvhren, lehrte anfänglichdie öuinsniom in der Societät, und legte sich hernach aufcontroversien mit den Reformirtett, die er in predigten undschrrften widerlegte. Er schrieb: Vcksm 8. LIari , Paris i6;6.M iL. LontroverstLrum libros III. Lonkormitstem LcclsstÄHomLnse IiockiernL cutn prilcs Lccleün Ac.
Bois, (Simeon cku) Holms oder äelaHaye, ein Cammer»drener der Königin Margaretha von Navarra, hernach Bailli zckLmoges, war von Llmoges, und lebte an. i;;6. In den spra-chen machte er unter Johanne Aurato, und M der Rechtsgelrhr-famkeit zu Bourges unter dem Duareno gute progressen, starbaber gar jung zu Lnnoges, und wie man glaubt, von beygebrach-tem gift. Er hat ümmsävers. IN Lpitt. Lm. sä Ltticum geschrie-ben, die sehr gelehrt und scharfsinnig, und scheinet derjenige Si-meon Sylvius zu seyn , welcher Iicmi Lommone. in conviviumklswnis ins Französische übersetzt. Thuanus rühmet ihn als ei-nen mann, der auch in staats-sachen kluge und weite aussichtengehabt; und unter anderm ihm Thuano gleich nach der an-kunft Henrici III. aus Polen, da noch jedermann die groste Hoff-nung von ihm schöpfte, wann er zur Französischen regierungwürde kommen seyn, deutlich vorher gesagt: selbiger wurde dixregierung schlecht genug führen. , äs vcks ma. oam-
elog. lib. III. bitzl. frsnr;. *
* Bors, (Anton. Nicol. äu) ein Französischer Dominicaner-
Mönch, war zu Paris an. 1615. gebvhren, und trat allda in demkloster 8. 8. Ammncistioms den 8. sept. an. i6;r. in den orden.Er hörte zu Avignon 2. jähr die Philosophie, und 4. jähr dieTheologie zu Paris, legte sich darauf meist aufdas predigen, underwarb sich einen solchen rühm dadurch, daß er die grosten amHofe von beyderley gefchlecht zu seinen beicht-kindern bekam. An.1660. ward er Prior in seinem kloster, und an. 1668. machte ihckder Cardinal, Ludovicus von Vendome, zum obersten Prior-Pro-vincial, von welcher würde er sich aber wieder los bat. Er starbden 2c>. nov. an. 1697. Man hat von ihm LxpÜLstioncm Lxickn^Ise juäss, Paris 1644. in 8. scrixt. 0 . k. eom.II. p. 744.
* Bois, ( Will), äu) lebte ;u reiten König Carls des VIII.Ludwigs des XII. und Franciftt I. in Franckreich, war ?r«Len-tvr der heiligen capelle zu Paris und Schatzmeister zu Vtncen-nes,wie auch Königlicher Geschicht-schreiber, ist endlich ungefehrin dem jähr 1525. gestorben. Er hat Poesien verfertiget, welcheim jähr 172;. zu Paris in 12. unter dem tttul r kosstes äs 6ui1-Isums dreckn heraus gekommen. Gel. Zeit. 172z. p. 1007.
* Bors , (Wilhelm äu) eines LKiiurgi söhn von Brive 1 »Gaillarde in Limosin , war an. 1656. gebvhren. Er kam jungnach Paris, fand aber durch seine geschicklichkeit und die daselbsterlangte wiffenschafft bald einen zutritt in dem Haust Orleans,und ward bey dem damaligen jungen Hertzog Philippo, nach-maligem Hertzog von Orleans und Regenten von Franckreich,Inkormstor, machte sich auch bey demselben auf mancherley wei-st, und wie man sagt, durch verschiedene unanständige gefällig-kerten so beliebt, daß ihn derselbe zu den wichtigsten ehren-äm-tern erhoben. Weil er auch den Hertzog nach der Hand kräff-»glich zu der Vermählung mit des Königs tochter von der Mon-respan bereden helffen, machte er sich dadurch auch bey dem Köni-ge und der Marquise von Maintenon beliebt, und ward fvk-genos dem Hertzoge in seinen feldzügen, als 8ecretsckus mitgege-ben. Schon an. 1690. ward er dsnomsus von St. Honore zckParrs, und nach und nach Abt von Hervaux, St. Just, Nogmkwus Coucy, Bvurgueil, Cercamp, Winoxbergen, und St. Ber-it«. An. 1716. ward er Rath von dem Kirchen-Staat, und an.? 7 i 7 . als Abgesandter an die General-Staaten gesendet, da ertm Haag den defensiv-tractat zwischen Engellano, Franckreichund Holland zur richtigkeit brachte. Nach seiner ruckkehr mach-re ckjn der Komg zu seinem Cabinets-8scrctscko, und gab ihmtreyheck, dem Rath der ausländischen geschäffte beyzuwohnen.^"-I. 7 l 8 .ward er zum Staats-Minister und 8ecrstsrio von deckmAandrscheii geschäfften ernennet, und als außerordentlicherAbgesandterund Gevollmächtigter nach Engelland geschickt, wo-selbst er an schliessung der vierfachen alliantz grossen theil hatteA"'1720. ward er Ertz-Bischoffvon Cambray , auch in diesemM noch zum Priester geweyhet, und erhielt, theils auf d zfranzösischen Hofs begehren, theils zu Vergeltung des widerÄHugenotten und Jansenisten bezeugten eiftrs, das jakr Henna»tm iulio von Jnnvcentio xm. d,e Cardinals wLe ? ^ , Ä
Könige aber das «mt eines Ober-Postmeisters von ^anckveN«Lss?n wKE-de
L Vm j-M" wardl? den"'
demien, und an. 17^, ^"^"glted aller Französischen Äca-
sch-n G-G»ch», «d LSL LNLH » zum