Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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) .tzK ! Silvius. (Ich.) w« ei» ,»z Aüe in Man- m» d-r« die WtMmdori gemnnt >» werden AuDr

" anaMbrten laster, welches ihm in öffentlichen schüft

unv vayer ver AviAcvnvvid .,

dem oben angeführten laster, welches ihm in öffentlichen schüftten vorgeworffen worden, war er auch dem spiel sehr ergeben. Erstarb an. 1662. Man hat von ihm viel tragische und comisthe,auch andre schriften, und unter denen theatralischen stücken, dieunter des Richelieu nahmen zum Vorschein gekommen, sind un-terschiedene von seiner arbeit. Man halt auch davor, daß er anI». denen Lomes, die unter seines bruders, des Herrn ä'Ouville,

der Cardinal Sei-^m.'UsMM Dementis mu. wen iyn nahmen gedruckt worden, grossen theil habe, weil die meisten da-seine familie advvt^- Olwier, welcher ihn sehr liebte, in rinn befindliche erzehlungen aus des Beroald seinen Klobens ässchaffte. Er beal-m.,» rhm die Abtey von Beaulieu ver- psrvemr genommen sind, welches buch Bois-Robert auswen-in dem jähr isoo vwsen Cardinal naher Rom, allwo er big gekonnt.Lö«/>e/ar«, prekscs äs 1 a kucslle. L-ff^rssettres tom.allda sich gegen ^rh / predigt hielte. Weil er auch II. relstion hiüorioue äs 1'ü.csäemis prang. Zu-

hatte, erweckte ihm as-personen allzu feindlich erzeiget gement pur les poetes moä. tom. VIII. sickmaera-ra, tom. I. IV.

mm ...» „ ... Y.N1 iabr Bors äs Trahjson, oder Bors äs Ganelon, ein Wald

zwischen Paris und Pontoise, an dem ufer der Seine, wird al-so genannt, weil man sagt, daß der berühmte Ganelon darin-mn vielen, so von der armee Caroli N. ausgeschickt worden ,hinterlistig nachgestellet habe. Man erzehlet auch, daß ein ge-wisser platz m diesem walde wäre, da das holtz, so darauf wüch-se , rm wasser untersancke, ob gleich das andere holtz oben zuschwimmen pflegte. v«< 7 z>E<Lc.

Bors von lValdeck, eine adeliche familie am Rheine, vonwelcher Dietrich um das jähr 1042. gelebet. Johann beyge-nannt der reiche, in Nredenburg, ist an. ^46. Schultheißzn Coblentz, Paul aber um das jähr r zo?-Kayserlicher Rath ge-wesen, Philipp starb amrz;?. dessen nachkommen, welche zu an-sang des XVII. Lc. abgegangen, hat man die schwarten Boi-se» genennet. Von der andern linie waren an. r66y. Ioh. Ernst

xeLMtum, oder ssntentisrum "»EUS1-»^ und Ferdinand am leben. Humb. vom Rh. A- Mb. 124.12;.

vsänz,^ pa-cr. bihi.ksi? prKLlpurs käei Lonrw- Boischot, eine ansehnliche familie in Brabant, welche

«auÄ/b ( Ghilippus Goibaud äüH -m ^c.XVII. unkr andern güthern daselbst die Grafschafft Erps besitzet, und

zu Paris, war zu Pockig" 2 ^ der Franz»- den titul davon führet. Zu ihrem stamm-vatter wird gesetzet

umein blosser tantzmeister « 22 .' geboh- Gerlach von Rovers, Ritter und Herr in Starckenburg, der

aett-m kÄ..dem mngen Printzen dlaris, da er um die mitte des XIII. Lculi gelebet. Dessen enckel, Wilh. von

run? ' daß derselbe niemsnp Guise der- Starckenburg heurathete an. r z 06. Margaretham von Boischot,

zo wollte. Er legtet? als ihn worauf seine nachkommen sich eine zeitlang von Boischot beyge-

innen anten ^"s Lateinische svr 5 ,?Aero noch im nähmet, endlich aber diesen nahmen anstatt des vatterlichm garer die erweb„te bewiese fviamd?/,??"^ ?"ch dar- angenommen. Johannes war gegen ausgang des XVI. Lculi

bekleiden, baß Spanischer geheimer Rath und Abgesandter m Engelland.

venne. .nne sattsame geschicklichkeit Dessen söhn Ferdmandus, Ritter von St. Jacob, erster Graf

Erps, Freyherr von Saventhem, Spanischer geheimerStaats-Rath, Cantzler von Brabant, und desselben Ichn-HofsOber-Statthalter, hat in Engelland und Franckreich Gesandt-fchafften abgeleget, und bey den Münsterischen fnedens-tracta-ten die stelle eines klsnipotentiarü vertreten. Er starb, nach-dem er der Cron Spanien z6. jähr gedienet, und hinterließ ei-nen einzigen söhn, nahmens Frantz, welcher um das jähr1680. des Brabantischen lehn-hofs oberster Statthalter gewe-sen , und i2. söhne gezeuget, von denen ihn s. überlebet.stemm. p. IV. /.V/e,?. cke /e, ck»

* Botsot, (Johannes Baptista) ein Französischer Abt, warzu Besancon im iul. an. i6;8. aus einer adelichen, und viel-leicht der' familie Boischot-gebohren, innigsten sich sein ge-fchlecht vor unterschiedenen steculis in ;. äste getheilet, davonder eine in die heutige sieben vereinigte Provintzen , der andereaber in die übrige Niederlande gekommen, und der dritte in derkr-mLsts-Lomts verblieben ist. Nachdem er in seinem 16. oder17. jähre zu Dole den titul eines VoÄoris suris erlanget, lern-te er auch zu Paris die Griechische spräche, und hielt sich dar-auf z. jähre in Italien auf. Nach seiner Wiederkunft aber be-kam er die Prioreyen la Loye, und Grande-Court in der IVs.n-olle-Lomte, und würde folgends an. 1668. wegen seiner be-sondern klugheit von den Staaten seines vatterlandes an denGouverneur von Mayland gesendet, da er denn auch die ihmaufgetragene wichtige negotiation zu einem glücklichen ende ge-

"" '—^^ k-'-'-'ä.'invilKpt, Kielt er stcki zu

z^oy.) war em aus mue m §ian-gebürtiger, m dem XVI. st°c. berühmter krokestor üleäi-E,' bem man unterschiedliche wercke hat.f norbi srnculsris sumrions; stssäsmise OuLsenüs L kro-Er starb in dem jähr ^76.

* ^ , äs script. Aeäis.

von Beaulieu ^O^Et Olivier, ein Französischer Abt

sen mden mit^.^d ein Colestiner, verließ aber die-len oroen mrt erlaubnis Papsts Dementis VIII. weil ihn

26 H aefana-« solches streit, und wurde er in dem ,ahrsagen. er U ' und in die Inquisition gezogen. Ermgemmstden nm ^'igeklagt worden, als ob er zu Avianon einener sey in saust zu tobe geschlagen hätte, und fugen bey,

sichere na^A^'Wuschafft gestorben. Wir werden aber durch

darausÄE'! versicheret, der Papst Gregorius XV. habe ihnan ' und sey er kurtze zeit hernach den 28. augstm.

cke! und gestorben. Er schrieb unterschiedliche wer-

nter andern rn dem jähr i6o?. LibIiotst.stIorik>Lensem.* schreibet von ihm, km.I. ImsZ. ist. c.8i.

1 e Cemt-'in oder Silvius, gebürtig von Brenne

er über Lsnonisus von Douay, allwo

indemlehrest. Er ward gebohren

ec vic erweynst stelle zu bekleiden, eine sattsambesitze. Als nachgchends vorgedachstr Printz mit tobe abge-gangen , brachst er die zeit mit studiren zu, erhielt auch an.169z. eine stelle in der Französischen Academie, und starb denI.jul. an. 1694. Man hat von ihm: vilsours für les pen-sees äs Nr. Pascal , und einen andern snr les preuves äes Mi-racles äs Noiss . unter dem nahmen äu Lost äs la Loar ,welche nach der Hand den peoless äs Nr. Pascal in verschie-denen editionen bevaefüaet woro<>n.

...... UL INcaäsmIe prang.

' Bors ä'Annemets, (N. N.) ein Edelmann, aus Niever-

rr um.,einem yerrn

dadurch gezwungen, sich wieder insem vattZand zu^b?

Seben-,. Von dannen zog er in Italien, und suchte sick m demVainaligen krieg hervor zu thun. Indessen wurde erzu Venedig rn einem duell erstochen. Man druckte

1 e vuc ä Orlsans; welche an. 1702. zu Amsterdam Miederaufgelegt worden, biks^^f^dam wieder

Bois-Aubry, ist eine Benedictiner-Abtey Franckreicbs. tuAurmue, 5. weilen von der insul Bouchard aufd?mitta^

^LnEln-ge nennen sie die Abtey von Lucay. vK.

einem schönt schlössen 2 r?rovi^ aufgetragene wichtige negotiation zu einem

ges und Caucerre ^s f^ - Mischen Bour- bracht Bey den hierauf erfolgten krlegs-unruhen hielt er sich M

Z-Md,mSiLTü» M SE-«chum-,Md °s, d. L°nMd V'-°i»/' bis d-,

* Äois-Lommun, ist ein Mi d n, m.e ^ ^ Svanien die Prancbe-Lomts völlig geraumet, da er stch wleoc-

Gatinois, sechs mc.ich von Monta 7 ms ^?^'^^ '«demgelegener flecken, allwo man ein ^uf der abend-setten

^'Zois-Dauphin, MmschaLnE

-Bois-Robert, (Francisc.MestllL 2sur-seine, Französis Staats-Rath und ,Mlgtted der VramöstsAcademie, war von Caen gebürtig, und erwarb sich durck semelustige und gclchlckte einfalle die gnade des Cardinals Rich ieu^dein er durch selne annehmliche spottereyen,und durch senesckerV

nichts weiters, als emen zetrel, worauf resixe Bois-Robert ae- ^ )^igimtier, (Wilhelm) Ertz-Bifchoff zu Bouraes, war ausstanden, gegeben, und ihn dabey versichert, daß ausser diesem einer vornehmen familie in dieser stadt entjprossen, allwo er her-alle ändert arMLMN vnEräMig ftyn würden. Ex na<j; Dechant dey dem höhen StiA St. Stevham wurde»

ein grosser liebhaber aller schau-sslc!e , und hatte sich durch Als er darauf nach Paris gekommen , ward er Lauomcus bey

verleiben öftere beluckiuna eme so aroiie aeianckncdkelt m v->. L ^^nelle, und ^ol-

, > einem

mitgliev im grossen Rath machte. An.lchi^. wurde er als Abge-'.gelland geschickt, und an.141?. besand er sich auf.. l Costnitz. Er starb an. 1421. bist.

6 c OsII. L a»cparck, bist. äes Nsltr. äes reg.

Boissardüs, ( Johann. Jacobus) war zu Befangen am

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Spanien die Primcke-Lomte völlig geraumet, da er sich wiede-rum nach Haufe verfügte, und an. 1678. von dem Könige mFranckreich die Abtey St. Vincent« in Befancon überkam. Erstarb den 4. dec. an. 1694. Er hat die bibliotheck des ehemalsgen Spanischen Ministers und Cardinals von Granvelle an sichgehandelt, und sich die mühe gegeben, die dabey m grossermenge befindliche, und unter dessen MrüKsrio geschriebene brie-te zu dechiffriren, und in ordnung zu bringen, womit er nachder, Hand unterschiedlichen Gelehrten grosse hulffe geleistet.

Spille pettre comsnsnr un projot äs la vis äu LÄräiNLl Oran-ist in der conrinvstion äss Nemoires äe lirrerzture 65cl Nst. tom. IV. psrt. I. anzutreffen. Ausser diesem schreibenaber hat man noch von ihm verschiedene andere, als: 8ur un

---- ^ Us LeLligon; 8ur Is n.