Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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Hohen ämtem

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Atzende Gelehrte, besonders aber Bignon,andre, die alten Griechischen und Lateinischen

^ ^ ^»zurichten sich entschlossen, kündigte er

zu Bar s änd^ä ^ntzler Tellier die studien der Universi-aufbeM vesseche? N^wlchten üch entschlossen, kundigteereh^ an, würde an^ schabende reformatton durch einigeauf derselbiaen evk^H Unfehlbar das amt eines Lmeaestoris«W°K>N »-»«( >«»» -- nicht sch°»Ad°«k

tät seidst vvrqczoaen k^^axra einer kroseülon aus der Umversi,

weile bey dem A!??tte. Nachdem er sich hiernachst noch einesich einige gücher ch Bignon aufgehalten Kaufte er

und unnöthiqe m^ Normandie, da er aber durch gar vieleglücklich vor iki, 5 weiche auch am ende meistens iehrun-de er ein mitalstn , vieles eingebüßet. Hieraufwur--

iellschafft jedock, ">^ Academie ckes Instripeionb, welche ge-konnte, indem ev ««?^-.^sebracht, ehe sie sich in ihn schickenund weitläufttae silier gelegenheit eine ausnehmende

aber mcistcnth«ls verspüren liesse, seine gedancken

dazu stille schmiea Unordnung vortrug, und wenn man

auch, wenn L Verachtung ansähe, da er doch

^M gar schr emfern"e?'"?^^^^ viele emwürffe mach-tet tausend verfe, b s 3 " seiner jugend machte er

freund, wiewol ^ Hir. Chapelain, sein verlrau-

^aß dieselbe voller feliie/ «^! Gossen Mißvergnügen, zeigte,M entfernet wären ^,, N? einer natürlichen schonheitlich aufdie Chronolv'aie ^Ä?"^^r aber legte er sich sonder-ndes Josiphi mit anmerckun^^ ^gleich, auch die geschich-tet geschehen, und starb enN^^"^ ^ geben, welches aber7 ;. iahr jemes alters. avr. an. 1724. in dem

^ äs 8k'7LNMe ; VIllert s„, E^ssten sind : Diüoire äe Marine

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....... , »vcruie man in denen Nemoirs« äs I'LLLäsmie äe8 m-

kcrlpckQus antrift, die aber auch nur von einigen abschuften ge-nommen, oder von mund aus nachgeschrieben worden, weil manauf keine andre art etwas von ihm bekommen können, "l/l.Ue ae, wm. V. Xrcer»», msmoir. com.XXI.

Bot, (Johann) ein berühmter Mahler von Mechein. Erward an. 1^4. an das licht dieser welt gebohren, und hat imi4ten jähr feines alters , die mahler-kunst bey einem gemeinenMahler anfänglich ergriffen, nach zweyen jähren aber sich schonnaher Heidelberg begeben, allda ft«v r>->- ^.^ "

,.... v-.t,»Zürnen gearvei-t,u,„r aus eigenem fleiß, ohne fernere Handleitung,sehr hoch gebracht. Er legte sich aber meist auf landschafft-mah-len, bis an. i^r. da die stadt Mechein feindlich überfallen, undgeplündert, mithin er gezwungen worden, anderswo feine Nah-rung zu suchen. Er kam also auf Antorff, aüwv er von einemkunMebenden Herrn aus Flandern, Antonius le Couvreur, auf-genommen, auch mit Neidern und anderen wieder versehenworden. Damals fieng er an sich gäntzlich auf das miniatur-mahlen zu legen. An. 1584- müsse er wegen dem zu Antorffentstandenen tumult und feindlichen zufall auch diese stadt«Mittlren. Er begab sich also auf Bergen, von dar auf Delflund endlich nach Amsterdam, aller orten schöne proben seinerfürtreflichen kunst hinterlassende, bis ihn an. 159;. den 20. nvv.der tod hingeraffet. Tankwarts Aeadem. k.ll. x. 272. *

* Bot , (Fcrdinandus) ein berühmter portrait-mahler, warnur drey jähr alt, da er gen Amsterdam gebracht ward , undlernest seine kunst von dem unvergleichlichen Remdrand. Dienatur und das glück hatten ihn in daS gewette begünstiget.Neben einer grossen anzahl Portraits, hat er auch viele andrevortreffiche gemählde verfertiget, mit welchen das rathhaus zuAmsterdam, verschiedene spitäle, wie auch andre kostbare pal-lässt gezinkt sind. Groß allgem. HoU. Lericon.

Bolaki, ein söhn des Kvsrou, welcher der älteste sohuves Gchan-Guir, Mogols in Indien , und von diesem seinemgrotz-vatter an. 1627. zum Nachfolger bestimmet war. Weiler noch mng war, so ward er dem Asoufkan, obersten Feld-herrn und Ober-Staats-Ministcr, recommendirt; allein, in-dem dieser seme tvchter an den andern söhn des Gehan-Guir,nahmens Kourom, und hernach Scha-Gehan genannt, ver-mählt hatte, so suchte er seinem schwieger-sohn das Reich indie Hände zu spielen. Damit nun dieses desto füglicher gesche-hen könnte, beredete er den jungen Bolaki, daß Scha-Ge-ban gestorben wäre, und weil er begehret hätte, bey seinem»alter begraben zu liegen, so wurde die reiche nach Agra ge-labt werden, da er denn derselben i. oder 2. weilen ausAara würde müssen entgegen gehen. Scha-Gehan begab sichunterdessen unbekannter weise gegen Agra, und als er nichtaar weit von der armer war, legte er sich in einen sarg,welcber in ein gezelt getragen wurde, da denn die vornehmstenOffKer so mit Asoufkan unter eurer decke lagen, sich hinzu ver-fügten, als wenn sie dem verstorbenen Prmtz die letzte ehre er-weisen wollten. Bolaki kam auch von ftmer sene dem lerchnam^taeaen Asoufkan aber, als er nun meynte, daß es zeitwäre^ieß den sarg erdfnen, da sich, Scha-Gehan vor derMntzen a?mee stellte , und mit allgemeinem freuden- geschreyzum König von Indien ausgeruffeu wurde. Bolaki, deruuterwEns diese voll bekommen, nahm m höchster bestnrtzungdie «M und L ihm nicht nachsetzen wollte,

irrete er eine lange zeit als ein Faqmr m ä»ndten Herum;als er aber dieses lebens uberdrußlg worden, begab er sichnach Persten, und ward von dem Dcha - Sefi nach zememstände unterhalten, stehe Cha-Gehan. ^aver»str.

Bolanden, einschloß, nebst einem amte, indem Hertzogsthum Limdurg, an den Jülichischen grentzen gelegen. Hiervonhat sich vor diesem ein Freyherrliches geschiecht genenner, auswelchem Friedrich an. 1272. das Bißthum Dpeyer erhalten.Humb. v. Rh. Adel. wb. 24z.

Bolam, eine adeliche familie zu Venedig, und zwar einevon den alten, welche aber heutiges tages sehr herunter gekom-men ist. Marcus Bolani war an. 1 z 1;. krocurawr von SänMarco, und Dominicus Bolani wohnte, als Bischofs von Bre-ffia, dem Lansllio zu Tribent bey. sie /«

bist. stu Oouvern. äs Vsnils p. ;;7.

Bolberitz, ein adeliches geschlecht in der Ober-Lausitz, wcl»ches die güther Schöndach und Settzschein besitzet. Hanswar an. 1422. Amts-Hauptmann zu Goriitz, und an. -6;o.bekleidete Joachim auf Seitschen die stelle eines Hof-Richtersm der Ober-Lausitz. Grossers Ober-Lauf. merckw.

-L-olvonne, ist ein sehr reiches und prächtiges Cistercienserskwster, an dem zusammenfluß der wassern Ariege und Ers in derGrafichafst Foix m Languedoc gelegen. Es ist an. nzo. gestiftetworden. Papst Benedictus xn. ist aus diesem kloster gewesen.*

Bolcke, siehe Boleslaus.

Bolckenhavn, eine kleine stadt in dem Schlesischen Hertzvg-thum Schwerdnitz, r.mellen von ^auer gelegen. Sie giebt einemWeichbilde den nahmen,und hat aufemem berge ein altes schloß,welches der Hertzog Bolcke von Schweldnitz erbauet.

8iles. rsnov. c. 7. M/o». kkwnix reäst. vuc. 8uiä. L sssuer

*Bolckwitz, oder Bolckowitz, polckwitze, purckwm,eine Mine stadt im Fürstenthum Glogau, in Schlesien, zweyweilen von der stadt Glogau, Mit dicken Wäldern umgeben.

iriner. Oerm. ooncin. I. c. ;i. n. 2;.

* Boldonius, (Octavius) ein Llericus kegulsris, Barna-

biter-ordens zu Mayland, wo er aus einem vornehmen geschlechtentsprossen war. Er befaß eine grosse gelehrfamkeit, weiche ervon seinem vatter gleiches nahmens, und welcher Lome8 kists-ti»u8 war, gleichsam ererbet hatte. Von seinem 1;. jähre anbis auf sein 60. hat er sich in abgedachtem orden befunden, unddie zeit über verschiedene schriften heraus gegeben, als: Me-trum chemxorsneuln Xterniwti L-elsMmoncii Larck. Lcrum,Mayland i6;6. Nunäum L §entl 1 itÜ 8 Meckic-xorum g 1 obi 8 ,Perugia 1641. Vie8 stttico8 oder LxerLiwtione8 6rXL8niL-i8 ,Mayland i6;y. HxtemporzUuin kkswriLorum, k. I. Romrü^2. k. II. Perugia 1660. welchen letztem er dem Groß-Her-tzvge von Florentz Cosmo dediciret, der ihm davor von Alexan-dre VII. das Bißthum zu Theano ausgebäten, welches er denr o. febr. an. i ssi. in besitz genommen , und 20. jähre mit grö»stem rühm verwaltet hat. Er starb an. 1680. in dem 8->. jähreseines alters, und verliesse seine schöne bibliotheck den Franci-scanern. , le-st. Lar. wm. VI. x. ^76. leg.

* Bolduz-Rhan , ein söhn Mencheli oder Michaelis, derein söhn des Timur Tasch gewesen, wurde aus einem neuen ge-schlecht zum König der Mogoliern ausgeruffeu. Er richteteeine neue Dynastie an, unter denjenigen leuthen, welche in dieberge von Erkene Kun geflohen waren. Aus dieser käme nach-gehends Genghizkhan her.

Bolena, lat. Lolina und LolXna, eine stadt in Achaja mMvrea, mit einem Bischoffthum, unter Patrasso gehörig.Sie lag nahe an dem fluß Glaubus, nicht weit von Pastrasso, und gedencken Pausanias und Stephanus ihrer.

Bolene, besser Bolaine, eine kleine stadt in Provence, inder Grasschafft Venaißin, lieget aufdem abhänge eines Hügels,an dessen fuß das kleine wasser vorbey fliestet. Ehemals war sievester als jetzo, und siehet man noch die überbleibungen von ih-rem schlösse. In den innerlichen kriegen im XVI. s-xculo hatsie vrel erlrtten.

, Bolenbocg, eine kleine stadt im Hertzogthum Mecklenburg,MDen Lübeck und Wißmar an einem hustn der Ost-see, dasBolmborgerwick genannt, gelegen.

Regenten in Böhmen.

Boleslaus I. mit dem zunahmen 8sevu8 oder der grimmi-ge, Hertzog in Böhmen, ein söhn Wratislai und. bruderWenceslar 8. der zum ersten mal den Königlichen titul vonBohmen gefuhret hatte, brachte auf anstiften seiner Heydni-Mutter Drahomirä, diesen seinen bruder an. yzg. zuBmHlau um, daher ihn der Kayser Otto I. sowol deswegen,5 '° wen er sich nicht auf des Kaysers citation auf dem Reichs-s.^e hatte einsinden wollen, mit krieg überzog. Boleslausfestigte dre stadt Boleslavia oder Alt-Bnntzlau , schlug Ot-toms trouppen, und führte den krieg bey 14. jährAls er aber endlich in der stadt Bnntzlau belagert wurde !und es an dem war, daß es nut stürm übergehen sollte,rrÄer sich, und wurde mit dem beding zu gnaden angenommen,daß er gleich andern Vasallen den Teutschen Königen untertba»seyn sollte. Die Königliche wurde aber, so st n bruder vonihm erhalten, wurde chm mcht verwilliget. Hierben wird »nn

und ChurfÄen/ oder aus .^8 ^fverordnung^des KayserSNen des Ertz'Tru^^us Unwissenheit eine Welt-kugel zum zel-auch den g/wacht worden.. Er begleitete

-Hunnen, dw an , nach Regenspurg, schlug die Nomvo« undHunnen, die an. 9;;. m Bohmen eingefallen, und trug ein gros-

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