Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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95
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>r^Ec. Lvles. kboenix reciiviv.

FÄnbe!^und MüMÄ?' in Schlesien , Herr zu

Bolckonis Llorioü ^ der umgste söhn vvrgedachtm

meinschafft, hernack, ak.Ü.7?^e zett nur seinen brudern in ge-nem 'antheil / weiches ^kF^' '' das Münsterbergische zu fei-wurde. An 12 T? «x^mals Lucius 8-embicenü§ genennetein geringes qcld a/v-» A ^ die stadt nnd vestung Glatz umals sich hernach viel? -A"-Zomg Johannem in Bohmen, undZwang er auch dies?» rn Schlesien an denselben ergaben,sterberg , Rejcheobü^ daß^er sein land, so indenstadten Mun-Zvbten, und dem <?k^«^^"^astein, Strehlen , Kant undchm u, -ehen nLn ^.^^'^u' bestünde, an. n;6 vondce GrafsthM muste. Er bekam auch von dem Komgederliche und ihEHLu^densiang. Nachdem er viele wun-^142. ein buÄttn!ä-«^del getrieben, nahm er endlich amwlgs Grafen von En»«de, und hinterließ von Iutha, Lud-^ wn von Savoven ,.nv »on Barr toch-

,e tn ventz. Weil aber Wladislaus mit einer starcken armeeanzuge war, und Gesandte an ihn geschickt hatte, trat er sie.melden wieder ab, und gieng wieder nach Oppeln zurück,den is. may starb. hjü. kol. IX.

. . Boleslaus lll. Hertzog in Schlesien zu Liegnitz, Hertzvs »er muuer I desselben länder / wodurch er

Heinrich des feisten zu Liegnitz und Breßlau ältester söhn, wa ^ der nächste Eerwa haß auf den hals zog,

an. rryi. gebvhren, stund anfangs unter fernes vettern Her. Grossen m Rußmr ^ conspiratron wider ihn dar.

tzvgsBolckonis Llorioh, hernach unter des Bischoffs chBrcß- l daß endlich eme gefah m zunahm, es war^ler

lau Heinrichs von Würben vvrmundschafft, und trat Mnam . welche von tag M Gllx» ..

izoz. dem Koma i» . " "

Hertzog

selbe in besitz,im anzuge 'demselbenwo er an. i;iz.x>. ysi-y;;-

* Boleslaus I. Hertzog zu Masvvien, ein söhn Semovitr

und enckel Conradi, war ein grausamer aber gerechter und klu-ger Herr. Seine erste gemahlin war aus Litthauen, mir wel-cher er Semovitum und Troydenum zeugte, die andre war auseinem Böhmischen geschlechte, welche ihm Wenceslaum, denman auch Vankonem nennte, und eine tochter gebahr. Er starban. 1; 1;. den r;. aprii. dick. kol. IX. p. 95 5.

* Bolevlaus Liu8, Hertzog zu Kalisch, ein bruder Przemis-

lai »trieb an. 1247. des Hertzogs von Cujavien soldaten aus dem.den Mönchen abgenommenen und bevestigten kloster , schleiftedre vestungs - wercke, und gab das kloster den Mönchen wie-der. KM. kol. vn. p. 707. Er starb an. 1279. den

7. april, und hinterließ eine gemahlin Helenam und drey töch-ter, nahmens Hedwrg , Elisabeth und Anna. 1. c.

xsZ. 8l6.

" Loleslaus, ein söhn Troydeni, Hertzogs in Masvvien,undMariä, einer tochter Gedimim, Hertzogs in Litthauen. Als sei-ner mutter bruder Lombardus, Hertzog in Rußland, starb, erbte

an'theil in aus entstund, weiche von tag zu ...... ..

.. seinem vat- so viel dabey zu bedencken, daß sie sich lange scheueren , öffent

Aal öurstenthümmer ^ieanin „Üv als er zur regierung lich ihm das leben zu nehmen. Daher sie chm an. 1 z; 9. m ei-

^ er seinem jüngsten bruderÄwis,!?^ gekommen, welches nem tranck gift beybrachten. Warum er aber so verhaßt ge-

flE'vem andern bruder Henricv m » ^genothiget, machte Wesen, werden unterschiedene Ursachen angeführt, ;. e. er habe

beaek-^ unter des Köniqss c>»A^rdruß, paß sich der- die Unterthanen mit allzuviel auflagen beschwert, sey sehr wol-§)els Ferner überzog er w Böhmen schütz lustig gewesen, habe anstatt der Griechischen die Catholische re-

nem land besaß, so Como^.^r^^adum I. zu ligion einführen wollen, er habe die ämter mit Teutschen , Po-

, mit Äeg, L LL ^ Glogau sei- len und Böhmen besetzt, rc. tüü. kolon. IX.

e.. . . ««v vrgcute Mn t,evmassen xag. 1057. feg.

Boleslaw in Böhmen, siehe Buntzlau.

Boli, eine stadt M Galatien, sonst Abomthrjore genannt.Sie ist am ufer des konci Luxim zwischen Teuthravie und Si-NVpe gelegen. /.«cia«»,,

in kkenäomante.

Bolina, eine von den Heyden errichtete Nymphe, in welcheApollo sich so sehr verliebt, daß er auf alle weise ihrer zu gemes-sen gesucht. Da er sie aber einsmals verfolgt, soll sie tn einenfluß gesprungen, und darinnen umgekommen seyn. Zu Vergel-tung ihrer keuschheit, berichten die fabeln, daß sie von den göt-tern mit der Unsterblichkeit begabt worden. Eben in der gegenb,allwo diß geschehen seyn solle, nemlich in Achaja unfern der stadt>«»» ,7odt nahmens Bolina , und ein fluß

... , und brachte ihn dermalen

in die enge, daß er kaum die stadt Wohlau behielt. Endlich un-terwarf er sich an. i zry. selbst dem Könige von Böhmen, kamauch an.izzi. nebst seinen söhnen deswegen nach Prag, undbekannte sich an. i z-zr. bey einer Fürsten-zusammenkunft vor ei-nen Vasallen des Komgs und der Cron Böhmen. An. rz;8.trat er seinen söhnen das Fürstenthum Liegnitz ab, verkauftean. Grotgau an den Bischoff von Breßlau, und starban. 155z. da er nach lange gehaltener fasten am Öfter-fest rz.»junge hnner verzehrt. Er liegt im kloster Lebus begraben. Sei-ne erste gemahlin Margarethe», Weneeslai IV. in Böhmen toch-ter, gevchr ihm an. izo6. Wenceslaum, Hertzog zu Ltegmtz»Ludovicuml. Hertzog zu Brieg; und an.izrr. NicolanM' Mrr

weichem sie noch an dem tage der geburt verschieden. Mit derandern ^ ^

sem vatter auf der zurückkunft aus dem gelobten lande" todesver! Sana-fiüß gelegenes städtlein Famt emem schloß 'Varmnender

blichen, und führte dieselbe löblich bis aufs jähr ^10 um dessen Landvoat wohnet. Es gehörte vor dlejem m die Grafschafft

ansang er verstorben Die meisten geben zwar vor ," ?r wäre Gryers? An. 1220. hat Berchthold von Mufchatel, Bischoff zuden ."uf dem schlösse Bolckenheim von einem stock - narren, Laufanne, dem Grafen von Gryers 40. p^uud bezahlt, daß euni>^ erzürnet, mit einem ziegelstein zu tode gewvrssen worden, den nach Gryers gezogenen marckt wiederum auf Bo gmanL.E 5 l" 7 s gefthlechts gewesen; es^kan abe?, 7 ndem solle Es gehöret in diese Vogtey noch ein kleines unterhalbbegnadiam,»- ^ von an. i; 64. bis 1410. ertheilte Fürstliche Gryers gelegenes städtlein I» T om äs ssrLLlnargenannl. N chführte aAck,^ ^M^^ hat, nicht seyn, und es ist die ange- ^ ''' In vnr

tzen gleiSs^hma^^Äm' rEchweidmtz elnzigen Prin-wlrd aemein^,sseyen

zrryrn. Seine gemahlin Euphemiawird gemelmgUch vor eine Grüßn von Qettingen gehalten, eserhellet aber aus Urkunden» und aus ihrem sieget, so den Tesch-lmche» adler führet, daß sie Hertzogs Bolcken von der Koseltochter und aus einer neben-linie der Hertzoge von Teschenentsprossen gewesen. Sie hat an. i4°y.nvch gelebet, und fol-gende kinder hinterlassen, r.) Johannem, Hertzog zu Schle-sien im Mimsterberg, den die Hußiten an. 1429. bey Wilhelms-dvrff unweit Glatz erschlagen, und der, indem er von Elisabeth,Spltcvnis von Melstyn, Woywodens von Cracau tochter, keineerben hinterlassen, sein geschlecht beschlossen. - iHenricum,der zwar eine zeitlang mit seinem bruder gemernschafftlich regie-ret, aber an. 1422. vor ihm gestorben. ;. ) Iutham, Aebtißindes klosters St. Clara in Breßlau. 4.) Euphemiam, Frie-drichs IV. Grafen von Oeltingen gemahlin, so an. 1447. gestor-ben. 5.) OUam, eine gemahlin Pnothonis von Czastalo-witz, Königlichen Hauptmanns zu Hranckenstein. DlugossusLbrama. LÄ M. 1429. rechnet hierzu noch fünf andre tochter,

welche letztere ^Hertzogs Przemislai fti Trovvau gemahlin gewe-sen. Gommersberg, scrixr. rer. wiu.I. ezukä. rak.Lineal, vuc. 8ilek. ap. an. 1447-

von dem Advocat der stadt, Cracau mit einwilllguna des Raths'"'b der bürgerschafft angetragen, weil sie mcht mehr unter desHertzogs Wladislai regierung stehen wollten. Er nahm die-

weit von Voll liegt auch das Carthauser-kloster 14 94akre§e p. 644. *

Bollandus, (Johannes) ein Jesuit, war zu Till ^in den Niederlanden den i;. aug. an. 1596 . gebohren. Als16. jähr alt war, begab er sich in die Societät, und e w ^nicht allein in Brabant, woselbst er lange zeit docirte, s ^auch bey den ausländern grossen rühm. Ach melstm ^er sich durch herausgebung der leben der Heiligen ^Her-macht. Denn zu ansang des XVII. hatte sich HMvew

tus Rvsweydus, ein Jesuit, vorgenommen, m 18. Emu o,eleben der Heiligen ans licht zu stellen , als er aber noch nichteinmal den ersten wmum zu ende gebrachl , w r durch dentod hinwea aeuommeu , da man denn, niemaiiv vor gejehickterhielt, dieses grosse werck hinaus zu fuhren , als Bvllandum.Dieser, indem er sahe, daß b^/lcher m^ unge-

wisses vorhanden, wollte er ssAs Ersuchen und corrlglren^dazu er sich Godoftedum Henschemum aus der Societät zu ei-nem mitgehAssen annahm ' U"b a lo an i^^ z« Antwerpenzwey volum. verausgab , darmnen dre leben derremgenHeili-gen enthalten, derer gedachtnis im ,an. gefeyert wird. An. 1653.stellte er gleichfalls die leben der Heiligen des febr. involum.an den tag, und als er mrt den folgenden beschäfftiget war, starberden iz. sept. an. rSSz. worauf Henschenius mit beyhüissek. Papebrochii, an. 1668. die leben der Heiligen des martii inz. grossen volum. m fol. heraus gegeben, und diese arbeit nebstdem Papebrochw durch den april und may cvntinuiret, und vonden leben, so in jenen Monat gehören, an. 1675. ;.wmo8, wieanch von denen, so in die ersten 16. tage des maymvnats fallen,

am 168«.