Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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107
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älcvrmn, Gens 1668. in II. welches er hernach unter demNeuen titul: (.Lkyrimki Neäici exrriLLci 6cc. in ^wiederum ,und endlich an. 1632. zum dritten mal mit der anfschnft: mer-curius OomxirLlirios, heraus gab. Dieses wer» wurde an.

2684. in die Englische sprach übersetzet, Lroäwmum Vnsro-inise kraÄicse, Genf 167;. Leipzig 1676. in 8. 8epu1skrewmseu LnawiuiLm praLicam ex Ladaveribus morbo aenaris,

Genf 1679. in fvl. Sonst hat er auch heraus gegeben Jvy.

Hartmann, Vrsxin LkvmieLm nebst Fernelii kacholog^ , wm.

168;. lN fvl. ieprentrioriLleNi colladitmln M »

theilen, k. I. lbiä. 1684. ?. II. -diä. 1686. und 168Y. m toi.

Korpus rnLrmLceuticum O'äleno-Ö^vmlLum;

IketMrum Neäieo-VriiÄieum wmi III. Genf iSyl. M M.und Lsutiones L Oklervatiooes prLÄiLLS- Über dieses, hman von ihm aus dem Französischen ins Lateinische übersetzt,

^hrod. Turgueti äe Mayerne Vr. äs ürrkririäs nebst einigenvon dessen OVNK 1 Ü 8 Neäicris, Genf 1671. und 1674. in 8.den 1676. in 8. und Jae. Rohaultii VmÄLwm i'kvttcum, Genf1674. m 8. Weil aber diese letztere Version übel gerathen, hatAnt. ie Grand eine bessere verfertiget, und hin und wieder an««lerckungen darzu gemacht , Londen 1682. in 8. Kenäxercd.

2>2«n»i/ei ^au-'/e/rii/ ä sl-rstair-e äe, lIvMMki rÜrzli^e» , toM.V.

L-165. fsU. StoUes anleitung zur hist. der Medicin, ge»

lahrrh.11.

. * Bonet, oder Bonnet, (Philibertus) voÄor .suris, Rich«ter und Unter-Landrichter der Landvogtey Beaujolois, welcherin dem XVI. lreculo um das iahr 15 50. lebte, schrieb unter-schiedliche wercke sowol in Latein-als in Französischer sprach ,und unter andern einen tractat von den gerichtlichenRechtshändeln, um zu wissen, ob es übel gethan sey zu Plai-diren oder nicht, samt einem andern, so zu Paris in dem jähr»558. unter dem titul: Des granäs Kiens, verws L Kantes ,goe Dien s äonnss sux kemmes, Le. gedruckt worden, ttaL^oi« -i» A/ackre §c O« ttercirer ttauzvrv«» , kikl. Vrsng.

* Bonet äs Lates , ein Jüdischer Artzt, erfand einenastronomischen ring, wodurch er alltäglich die höhe der sonnenund der sternen entdecken, und sowol am tag als zu nacht sa-gen konnte» wie viel uhr es sey. Er erklärte zu Latein in ei,H/mgautzen werck dte eigenschafften und nutzen seines rings.

Er bediente dieses buch dem Papst Alexandra VI. unter demtttul: äs Vnnuk Mronornici utilimre. Dolches wurde zuParis in dem jähr 1506. gedruckt. Weilen auch der nmkorwahrnahm, daß sein Latein nicht zum reinsten wäre, ent-schuldigte er sich durch dieses ällllLkon:

ksroe xrecor, ruäikns gnse lunr erram lLnrino;hex UekrXN rmki eil, hingua hntiria minus.

^s. CLv'i/i. kikl. HekrXL, ram. I.

* Bonetti, (Joseph Maria) ein Dominicaner - Mönchaus Nicäa, trat zu Mayland in dem kloster St. Maria 6m-ciArum in den orden, brachte es an gelehrsamkeit sehr hoch, undlehrte die Theologie zu Zara und zu Bononien. Er starb an.1712. zu Mayland in vbgedachtem kloster. Man hat von ihmtlompenäimn nniverlie LlnIolKpInD , welches er zu Maylandan. 1678. °ohne Vorsehung seines nahmens heraus gegeben.Opnfenla äuo pro reüimenäo Nogiilerio krovineise homkor-sire, RvM; H2 vomenrcsnL bäsZiilrrile verita, ik. 1697. in 4.

. tcripr. O. k. rom. II. p. 782.

* Z^onettus, ( Eucherius) ein Italiänischer Dominica-ner-Mönch aus Reggio zu ansang des XVII. Lenk, war we-gen seiner gelehrsamkeit berühmt, mit weicher er eine unge-meine leuthse'.igkeit verband. Wie Possevinuö in nppenä. näLpp'->r. p. 108. gedencket, hat er verschiedene schritten, als:ktrnKolvMun, oder Nettem ümilinm rsrnrn Lc exemplornm;Ungleichen Lmrium exemplornm zur presse parat liegen ge-hadt, ob aber selbige würcrlich in druck gekommen, ist annochunvekamn. Die mmmlcripm liegen zu Reggio. Lcbarck »

1enxt:.0.v. wm. II. x. ;>;8.

' * Bonnetus , (Ich. Paulus) ein König-

llch-SpttNischer sogenannter 8Lrlet-8erv-mL und Artillerie - be-dienter aus Aragvmen, lebte zu ansang des XVII. keenli, undgab in Spanischer spräche Xeckuciion äe Iss leetrss V arte psr

ensensr a LMLr los inunos; d. i. Ileäuclionem littersrnm LcLltem informLnär mutos , nr nniml lenlä exprimers nollinr,zu Madrid 1620. in 4. heraus , es scheinet aber, daß es ebender tractat des Benetuctiner-Mönchs, Petri Poln, sey, welcheraucb deraleichM geschrieben. ILssraiei, in äeLriprions Ilttp.tom. II. Lerrärercl'. Ulsxöo/i kol^kiss. tom. I. üb. II. c.;.

cnner-Mönch, war den 9. vct. an. 164;. zu Noto gebohren,trat zu Catane an. 1667. in den orden, und brachte es in derUmoloM Zollolsllica und karsenetica sehr weit. Er legtesich darbe» starck auf die Orswriam 8acrsm , und predigte hinund wieder in den Sicilianischcn städten mit gröstem ack-xlausu. Er ist zu Motya und Catanea Prior gewesen , hat an.1714. noch gelebet, und bereits an. 1708. aü letzterm orte ins. romis in 4 . heraus gegeben: ünno lacro, o 8ermoni äslRoLrio per tutte le Domeniche e kelle principali äel? snno,auch zum druck fertig liegen gehabt tzumeüwsle, ünvemoUnd kanegiriei Iscri. in kikl. 8ie. Lcdsrck, Icript.

O. k. tom. II. p. 789.

..Bonfinius, (Antonius) oder äs Bonfinis, gebürtig vonAscoll m der Anconitanischen Marck, war in lireris eieMMiori-kus wohl erfahren. Matthias Cvrvinus, König in Ungarn, de-rlei chn deswegen an. 1485. zu sich, da er denn demselben bey derersten audlentz unterschiedene bucher überreichte. Es waren aberselbige eme Übersetzung Hermogenis, Herodiani, und eine ge-nealogie der Corvmer, welche er dem Könige, und die andern,als viologM tres äe knäimtia L Lattimte virginali, nebst einerHistorie von Ascoll, der Komgm zugeschrieben hatte. Der Kö-nig las diese dücher mit grosser beglerde , und theilte sie hernachden Prälaten und Hvf-leuthen aus; behielt auch Bonfimnm beysich, trug ihm viele fachen zu schreiben auf, und nahm ihn mitzu der armee. Weil er aber nicht gern ms selb gegangen war, soübersetzte er zum zeit-vertreib daselbst innerhalb ;. monaren denPhilostratum ins Latein. Er sollte auch eine htstvrle der Hunnenverfertigen, daran er noch bey leb-zeiten dieses Kvmgs anfieng,aufUladislai befehI aber muste er eine völlige hlstone von Hun-garn ausarbeiten, die er in 4;. büchern bis anfs jähr 1491. voll-führte , wovon man das original in die dibliotheck zu Ofen legte,gab Martin Brenner, ein Siebendurger, nach einer- —«i- ,^> bücher davon heraus, Samducus

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II. 21.

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? welches auf Teutsch so viel als Bein-brunnen heist, ist em m der Englischen Grafschafft Herefords-hire. in Wolpheyhundred, nahe bey Ricard-Castle, befinbli,cher wunderbarer brutmen,,wormnen man allezeit eine grossemenge von kleinen fisch - graten oder von kleinen frosch-beinenantust, ungeachtet er öfters gantz rem ausgeräumt wird. <7am.

«t«ri Lritann. p. 577.

. * Bonfatti, oder Lonfüttia, ein flecken in Calabria citm,M Königreich Neapolis, nicht weit vom Tyrrhentschen meer^Aelegen, und ohngefehr drey meilm vvn Sl> Marco.

* Äonülius, (Raimundus) ein Sicilianischer Domini-

unvollkommenen copie ;o. bucher davon yccm<v,aber fand die übrigen 15.bücher, und stellte an. 1568. das gantzewerck viel correctcc ans licht. Sonst, ob er gleich wegen seinerHistorie gerühmt wird, so pflegt doch diß an ihm getadelt zu wer-den , daß er in seiner schreib-art sich gar zu sehr nach Heydnischerwerfe exprimirt. Wenn und wo er gestorben, ist unbekannt,äs icript. in bibl. s^oKÄr, äs Ilitl. ttüt. lik. III.

in Äuetar. vol. II. LavariL ümclre. äs

Hiü. p. 21. Dung. liter.

Bonfrerius, (Jacobus) war zu Dinant in dem Lüttichi-Men ««.157;. gebohren,und begab sich an. 1592. in die Societät^rEsu. Er dvcirte zu Douay die Philosophie, Theologie und He-vrälsche spräche, welche er so wohl als die Griechische verstünde.Hernach wurde er ernennet, die heilige Schrift zu erklären, da erdenn Lommenmrios über die 5. bücher Mosis, über die bücherJvsua, Ruth, der Könige, rc. heraus gab. Er schrieb auchOnomEeon locorum 8cripturX lscrse, und starb zu Tvurnayden 9. May au. 164z. in /ltken. äs Icript. lXc. >

^ > II. kikl. kikl.

Bongarsius,, (Jacobus) war von OrleanS aus einemeolen geschiechte bürtig, und der Reformirten religivn zugethan.

studirtc anfangs zu Straßdurg, und vvn dar begab er sichnach Bourges, um unter Cujacio sich der Rechtsgelehrsamkeit zuvefleißrgen. Nächst dem hatte er sich auch nach der gewohnhert sei«viger zeilen auf die llrimsniora und Crttic gelegt, darinnen er esgrosten Männern würde gleich gethan haben, dafern er nichtAwch.staaks - geschäffte davon wäre verhindert worden. DennW Konrg Henricus IV. brauchte ihn auch schon, da er nur nochnorng von Navarra war, zu wichtigen Verschickungen an aus-wartrge Höfe, bey welchen er, sonderlich in Teutschland, diesesHerrn angelegenheiten ;o. jähr nach einander besorget. Er hat'cher destallung zu vertheidiqnng seines Herrn eine schrift ae-G" den Grafen von Dona drücken lassen, welcher den rum,oen die Teutschen hülffs-vöicker an. 1587. in Frankreich erlitten,d'^emHenrico schnld geben wollte, auch sonst seine treue überallaumchlig bezeigt, wiewol dereinst die Oesterreichische parteyzu .xvm entweder zu seiner eigenen Verkleinerung oder seinem Ko-mge bey dem Papste zu schaden von ihm vorgab, daß er an denDrotestanttschen Hosen in Tcutschland öffentlich sage, es ftymit seiner dekehrung kein wahrer ernst gewesen. ErsE>m Pans 1612. im 58. jähr seines alters unvcrheurathet,mmaffen ihm seine braut an dem zur Hochzeit bestimmten tagegestorben war. Seine dibliotheck, und sonderlich einew E Mahl furtreflicher manustripten, kam nach seinem tobeser ' allwo sie noch sind. Ob aber auch ein gros-

ler theil davon durch Graviftten, dem Bongarsius seine düchex

nach Heidelberg verkauft, und von bannen hernachn Chnrfürstlichen brbliothcck rn den Vatrcan a?

, lassetsich vilUcher Massen zweifeln, obschon^s

stmes buchs äe UturM6Me?n°

vermacht» ^..

mit der übrigen Churfurstlichen

Mabäum vorrede^ftines buchS äe kiturgla OalllLLNÄ ver-

meldet bat-um so mehr, weil Gravtset ein Berner gewesen,und die Bonaarsische so viele m Bern befindliche manuscnpteneben d 2 ch» daW kommen sind. Von gewissen sonderbarenund auseAesenen stücken lasset es sich eher glauben. Sonst hattendie einbeimischen kriege mFranckreich und die Plünderungen vielerklostev-bidliothecken dem Bvngarsio trefiiche gelegenheit gegebenviele und gute manuicripten zn sammlen; wie er dann auchals Petrus Danielis einen Wen theil der geschriebenen bucher