Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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113
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.Bonn, sät. Sonnn oder Lrn Ubiornm genannt, weil die^.ou vvrmals mn diese gegend gewöhnet, und berH. Mater-rms bald nach der Apostel zeit allhier soll gelehret, und des Mer.cum altar unigestossen haben. Es ist eine uralte berühmte stadt,

M'd eme starcke vestung, dem Churfürsten zu Cöln gehörig, wel-che sie zu seiner restdentz gewtedinet hat. Sie liegt am Rhem aufenirr schonen ebene, da sich das grosse Rhein-aebürge, so von

- . «...e a>in leben beschrieben»

König zum Marfchall von Franckreich, und erhub sein guth Les»diguieres in Dauphins zu einem Hertzogthum und Pairie vonFranckreich. Nachdem ihn Ludovicus XIII. zum General-Feld-Marschall erklärt hatte, schwur er seine religion ab, worauf erCvnnetabel von Franckreich, und Ritter der Königlichen orden.wurde. An. 1625. commandiere er die Französische armer m

wurde. M. 1025 . commanvues v«. ..

Italien, nahm den Genuesern einige Plätze hinweg, und verur-

von emanoer tbeik^ . ^ v „ ., lachte, daß die Spanier die belagerung der stadt Verua Mische,

da herum ein schönes aeb--n^'r^> ^ oberhalb Coln, und hat den musten. Er starb den 28. sept. an. 1626. im 84. jähre sei«t^ten eine gesund m ' guten wern-wachs, lustige «es alters,«nd ließ einige töchter mit grossem vermögen nach sich.und ioll von Haupt-kirche hat ein Stift, Sein 8ecremiiu8, Lndovicus Videl, hat sein leben beschrieben.

" Mk-V r>-n --->>ü manneg iknd immer arosse klägden gefl'lhret

M aMr ^ ernstlich Mgechan Mene , ^/^-. einige

welche Julianus LvostÄ» da ^ Feldherr Languedoc naher Genf sendeten, um aus deren zmv-u .v

krieg Kavstrs Constaniil Wider die Teutschen Me Athe stu^ ! Marie äs

VLLS'WLLL'iL. ««WL SL.4 .

Gratis haben die Normannen'diUadt «mlie- Vignon, eines schlechten yanvwercrs-manns tochter, welche vor-

Sn. castetlen Toibiac und Neuß 7 und deL stadt Cö ^ iMt her einen seiner bedienten heurathen sollen, schlechte ehre ge-ka'/r.und tchwerdt verderbet. Koma Johannes in Böhmen macht. Das Haus Bonne flvriret noch dißmal in Dauphins,

Üblich belagert. An 1" 8z den 17 ian §urde n und hat sich bis an. 1686. bey den Reformirten gehalten. N-

' et ,^al "ach der lehre der Prvtestirenden gepredi- * Nonnecorse,( N. äs) ern Französischer und Latelnrschev

t?/^ Z ssi aberm demClni scheu krilgeübel entgeltenmu- Tichttr , ivW gedohren worden. Er war ei.

einai-«»^" rm ermeldten jähre durch die Bayerischen lana Lmssul der Französische »ation zu Carro in

tardcn, durch Martin Scheucken von NeÄck er von Boileau darüber angegriffen wurde, schnw er e»n ,a«

Ertz-BischoffsFeld-Marschall, ringend tyrifches geticht, ls buerigot genann, w^

dtgem ,ahre von dem Hertzoge von Parma belagett, an ,druckt wurde. Er starb an. i 7 ° 6 . und an. 1720 . ^ rna" ,m eden 2 Y. sept. Nttt accord erobert, und dem neuen Churfürst?» züchte zu Leiden zusammen gedruckt, dabey eme vorrede ist, inErnesto zugestellet. In dem iäbrmen m nl .E." welcher man von dem Urheber nachrrcht findet.

Ernesto zugestellet. In dem .

'. ^ '.E^^Enege ,st sie welcher man von dem Urheber nacyrum

Bonne Tourcy, (Johannesäs) ein Barfüsser-Mönch,

'or r»-», Ex studirte im ansang des XVI. ste-

zicmlich venchvnet geblieben, nachherv aber innerhalb ro^iatz- -4^,vune u.vurcv , ^ .— v . »,- v-7»

ren z. mal durch die Kayserlichen Alliirten den Jranrost-n nk wär von Lucca in Italien. Er studirte IM ansang des XVI.

genommen worden. Denn als an 167, - snll u, gznvi« unter der rrqierunq Ludvvlcl XII. und setzte Mlk

Kvnig wäre; deswegen er von ve,» ...-

mrn wurde, und nachdem er öffentlich abbitte aethan und re-vocirt hatte, muste er sich aus dem Königreich begeben, undsollte nimmermehr wieder kommen, bey strafe, gehangen zckwerden. Lo»^e/, recuest äes ckecrets äs sLZlste Lallicsue.

Bonnefons, (Johann) war erstlich Parlements-Advocatden 12 V imarren M Paris, und hernach (.ieutsiUinr-Cenersl zn Bar-Üir-Seine

ste. Denn als d?r belagerung ist die LW «nterHenrico IV und Ludovico XIII. der sich durch seine La-

Framösische n!,vk-n ^u^kurst, Joseph Clemens, aleübfMurE -^"ckchepoesie bekannt gemacht, wie er denn ein klein werck in.nanzviuctie varle» a.,ae.wn,n„» Lach dc» ^ Lateinischen versen unter dem titnl k-mcstmis verfertigt, wel-

chen nahmen er seiner liebsten gegeben. Er war sonderlich in' und ist an. i«! 4. verstorben.

Hte»rar7tt äs literat. tvrn. I.

. ..... vv„ vc» zcay,ernchen und Hollän-dern belagert, und den >r. selbigen monats erobert. Die an-dere belagerung fieng sich an den 16. jun. an. 1689. denn weilder Cardmal von Fürstenberg unter währender Ertz-Vischöfflich-Cölmschen wahlstreitigkeit an. 1688. poffeßion in dem Chur-sürstlichen pallast daselbst genommen, und Französische völckevhereingezogen hatte, so wurde ste von dem Churfürsten zuBrandenburg belagert, und nach einer scharfen bvmbardirnngden i2. vct. erobert. Die dritte bei""*""" ^ * -

ste. Denn als der Churfürst, JcFranzösische pariey angenommen, ven 24. apr. an.

172z. dieser ort von dem Holländischen General Cöhorn berrn-net, und dergestalt beschossen, daß der Französische Cvmmen-dant Marquis ä'Alegre, solche gewalt kaum ;. tage ausdanrenkonnte, sondern sich den iq.. may zu einer capitulation bequemenmuste. Ums jähr 94c- wurde allhier ein Concilium gehalten.In dem Rastädter frieden bekam sie der Churfürst von Cölnwieder, mit der bedingnng, daß zu friedens-zeiten keine besä-tzung darinnen liegen, zu kriegs-zeiten aber dem Kayser unddem Reich frey stehen sollte, so viel volck hinein zu legen, alsdie noth erfordern würde. ?c<Ve»r. i'aöuia

Z>e«t,'-rAeria>-». k-rx/E, in not. uä lik. I. »nnal. Tscit.i-erm. 6Äe»,«,r, äs msgniwä. Lolan. iV-Ve/7, norit. 6a1IiL.

, äs dello äea. II. lik. V. L X. wxogr. Lolon-

Bonn» und Bonne, siehe Bone.

Bonne, ein stecken in Savoyen in Faucrgny, an dem klei-nen flnst Menoge, 2. Meilen von Genf. Simler hält davor,vay lie vor diesem Banta geheissen; den jetzigen nahinen aber sollsie von dem häuft Bonne bekommen haben, welches sich hernachm Dauphms niedergelassen. An. r?8y. haben die Franzosenund Genfer diesen ort eingenommen, aber gleich darauf giengdes Hertzogs von Savoyen General, Graf von Monlrevel,wiederum darfur. Die darinnen gelegene 40°. Genfer erga-ben sich zwar bald, und erhielten einen freyen abzug; ehe sie aberausgezogen, »essen sie noch eine mme stiegen, welche nicht nur80. Savoyer mit m die tust geführt, sondern auch den anwe-senden Hertzog seldsten mit vielen vornehmen bedienten in grosselebens-gefahr gesetzt, als weiches den Hertzog zu gröffem»orn bewegt, also daß er der schon allbereit ausgezogenen be-satzung nacheilen, und selbige in stücke zerhauen lassen. Heut.zustand Savov. und Prenr. p. 446. *

den VüHucis unvergleichlich,rom. II. p. ;z7.k-rry.chg.*

* Bonnefons, (Amabilis) ein Französischer Jefuite, waran. iüoo. zu Riom gebohren, lehrte eine Zeitlang die Uums»niora, catechisirte hernach zu Paris, und erwiese sich gegen dasarmuth dergestalt gütig, daß er ein vatter der armen genen-net, und sehr detrauret wurde, als er den 19. mart. an. 16?;.starb. Er schrieb: HiüoriLM Incram. Verbi iNLLrnÄti, Paris16)7. in 8. Xsopbvton seu LatbeLbilmum, Ib. 1640. in 8.Oibsium Lbristinni, ib. 264z. M ir> kium ksrcesnm, ib.eoä. in 24. Lompenämm vit-e L äoötririX,f. L. V. Äl-r-r>, ib. 164z. in ir. Lion 1S66. so auch in andern sprachenübersetzet worden. Lpiüvlas L Lvangslin LUM msclüZtioni-hus ; CsIvariLM Vl^liicanr; Lcientiam LbrisiiLni, Paris 1647.M8. Irin arümX äsvotT itinera, ib. soä. in 12. krsti-gus spirieuelle äs In Lorikession, ib. 164z. l6?z. 1667. M16. äs 12. Losli Inmiis snm tociäem slnvibus, ib.,1646. än-nee Lbrätiemie 8e )sräi-i äes Lbreüsirs, ibiä. 16; 1. undLateinisch, ib. 1659. I/OccupMion imsrisure; bibrum Vit»;krnxia näorsnäi vulrrern Lkrilli, ib. 1652. in 12. Abrege äsln vie äes 8niMs; 8pssulum Loiikesslonis, DilllNgen rüc?-M22. be InblsW äs In Lroix Lc. Paris 165;. 1.Lla Verics, ibiä. 16;;. , bibl. Isrixt. 8. ).

Bonner, (Edmund) Bischoff von London. Er war einnatürlicher söhn Georgii Savage, eines Pfarrers ru Davenhamin Cheshire, welcher gleichfalls cin naturlicher sohn war Geor,gn Savage vvm Elision, welcher Ritter des Hosenbands, undbeydem Könige Henrico vil. geheimer Rath gewesen. Umdas jähr 1512. begab er sich auf die Universität zu Oxford ,und studirte daselbst in Lr"-iäMte« Usli welches anjetzo kem'brolre's Lolleägs helft, sowol die Philosophie als die Rechte.An. ;^»-ward er LLsc^aurens 5 nri 8 L-änomci und einen mo-

in Ober'^«'^""j u». 1577. u-v u...rr,ryicvene Platze b/tr mm erklärte ihn der

IHu, weg. So bald HenncuS IV. den FranM Ertz-Bischoff , und der Ko-

V,onne, (FranLiftus äs) Hertzog von Lesdiguieres, waraus dem jetztaedachten haust entsprossen, und zu St. Bonn ^ äsEbammaui in Dauvbins -M r. apr. an. ,; 4 t- gebohren. Erdiente anfangs den Protestanten , ^>t sich an. i^sz. bey ent«ktzung der stadt Grenvble wohl, A Ag d eGrav, nahm auch an. iz77- als Generat mue^N.Oder-Danphine weg. So bald HenncuS I . den Fr^lchen thron bestiegen, machte er ihn zum Gmeral-uemenantUn feinen armeen in Ptemont, Savoyen nnd DauphwL ,KAer seinem cvmmando grosse dmge )ha ^n, me er denn vmW?ber den Hertzog von Savoyen erhielt, und zu erobern 1»«sts Hertzogthums vas meiste beytrug. Hmvvr machte thu derHtstox. kl. Theil.

da er denn das mteresse der Lutheraner, die ehescheidung desbesagten Königs von seiner gemahlin, Calharina aus Arago-nien , und die unterdruckung der Päpstlichen gewalt in Engel-land befördern half. Gegen den Staats-8esremnum, Tho-mam Crvmwei, bezeigte er eine sehr grosse ergebenheü,

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