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der stadt genäheret, in einem treffen gefangen bekommen, sogeschehen an. ir-;o. da ihnen sonderlich des Papsts JnnocenM1v. vvlcker, dessen partey diese stadt wider Fridericum hielte,auch von demselben einen Legaten hatte, gute hütffe leisteten.Der kumer dieser niederlag und gesangenschafft soll auch den toddes Kayftrs, welcher noch iin ,elbigem jähr erfolgt, nicht we-mg befördert haben. Es besassen auch dre Bonvnier das bestetheil von Romagna , welches sie aber nebst ihrer frevheit durchAr- vielfältige innerliche spaltungen verlohren. Diese fieirgenffch an m dem Xils. , und währten über 200. iahr.
'von bannen wegjagte. Einige zeit nach diesem..^..... -Päpstlichen stuhl übergeben, und nachgehends kam es unterdie bvtmaßigkeit derer von BmtivogUo, derer Cannetun mwPepoli, welche sich einer um den andern heraus jagten. An-nivai Bentivvglw wurde ums jähr 144?. umgebracht, und hin-terließ einen söhn Iohannein , welcher meister von Bonomenwurde, und davor" hielt, daß er sich hierbei) durch grausamkertmarnteniren wüste, derhalben er viele von den Malvezzi töd-ten ließ, die Marescotti vertagte, und allen denjenigen aufsMligste zusetzte, die ihm zuwider waren. Doch konnte er durchalle diese Vorsicht nicht verhindern , daß ihn nicht der PapstJulius II. an. i zoü. verjagt hätte, wodurch seine fannlie aufeinmal von dem hohen gipset ihrer glückseligkeit herunter ge-sturtzet wurde, so daß sie von dem an in, privat-stande hat le-ben müssen. Hierauf schlug der Papst Bvnonien zum Kirchen-Staat, und von derselben zeit an wird es durch einen Legaten äIrrere regieret, hält auch durch ein sonderbares Privilegiumeinen ordentlichen Adaesandten zu Rom, woselbst sie mehr wieeine schwester als eine unterthanin traetirt wird, weil sie sichselbst der Römischen kirche untergeben. Die stadt ist sehr wohlgebauet, und die meisten gaffen sind an Den Häusern mir galle-rien und schwidbogen versehen. Sie Hai oder Leo«, schrit-te im umfang, und ist mehr lang als breit, so, daß sie einemschiff gleichet. Mitten in der stadt ist der lhurm äs gli üssnsUi,welcher sehr hoch und gerade ist, und der mast-baum in die-sem schiff pflegt genennet zu werden. Rahe bey diesem thnrm
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ssatu Lonon. orig. äells Lbiele LoloZn. L»»»a/L bibl.
s- Aühier wurde an. 1712. eine Academie der künsten und wiffsenschafften aufgerichtet, welche psieget das Institucum Lono-Qisnse genannt zu iverben. Der stifter war Ludwig FerdinandGraf von Marsigli, welcher, nachdem er viel rare jachen sowolder natur als knnst gefammlet, solchen schätz dem Rath zu Bo-nvnien übergeben hat. Dieser kaufte den pallast Celesi, umdenselben darinu zu bewahren. Das Instirutum wurde auchdarinn angeleget, und die schon vorher angerichtete Academieder unruhigen Philosophen damit vereiniget, unter dem titiil:^saäsmici novi Instituti Lsienriarum. Die Mitglieder dersel-ben sind IN vier claffen abgetheilet. I.) Die Ordinarii, welchenach den gefttzen der Academie sich üben , arbeiten und discurffren, jowol m ven öffentlichen als geheimen Versammlungen.2.) Dir okne einiae Verrichtung dennoch
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2.- Die nonorsrii, welche ohne einige Verrichtung . ,
der Vortheilen und ehren der geftllschafft genieffcn. DieMmerarn, aus welchen die Ordinarii, welche abgehen, ersetzetwerden. 4-) D;e Llevss oder jungen keuche, weiche die Ordi-narii unter sich haben, solche in ihren stubien anzuführen. Die-se neue Academie wurde den r;. mertz 1714. für das erste maleröfnet. Einige zeit hernach wurde auch die dcadsmia Lls-msmina der inahlerey, welche an. 1706. angefangen, vonPapst Clemens XI. den nahmen bekommen, und den 2;. „ov.an. 171z. ihre öffentliche Übungen angefangen. Hiüvirs dsl'dscidsmis Lppellss lssnllitut des 8clsnees A des ürts, svsedss pisess rmcslMgues, par ü/»'. dr /..-»r/er,, Vocteur saDroic, 8- ämii. 172z. 8wria dsli' stc-idemia Llsmenüns dlLoloZna, Lggregam all' Inilimco delle 8cien2S e dell' drci
2. vol. 4. LoloAnn 1740. /r«/.
Hononra, (Johannes dei war von geburt ein Sicilianer,
ärcbidioLonus zu Palermo, öaLLal-wreus der Facultat zu Pa-ris, Eapcttan bey Kavser Carolo V. und krofsklor zu Lösen imXVI. tLsulo. Er befand sich an. 155;. unter den Theologen,die aus des Kayftrs defthl die frage untersuchen meisten, ob einland, zu dessen besten eine Übersetzung von der H. Schrift seyverfertiget worden, solle die frcyheit haben, dieselbe zu lesen,da denn sonderlich unser Johannes sich widersetzet hat, und die-„.uucr, lenigen, welche solches zuliessen , vor ketzer ausgeschrien. Er
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la untergab ,hm auch dieser Papst, allein Paulus V bwchtesie 'weder unter Ravenna. Der erste Ertz-Bischoff war GabrielEs sind auch aus dieser stadt, ausser Gregorio XIII.
4. andere Papste gebürtig gewesen, als Honorius II LuciusU. Innocentnis IX. und Hregvrius XV. Von der kirche St.
Petrvnn am ende des grossen Platzes schreibet schon Alberti, da«sie vor dem eude der weit nicht wurde vollendet werden, undob gleich beständig daran gebauet wird, ist sie doch erst diehelfte fertig. Der Kayser Carolus V. wurde an. 7c 29 vonElemente VII. darmnen gecronct. Es sind auch noch sonst sehr
s-n krrchen und kloster daselbst, ingieichcn grosse gaff jelvst ums iahr 280 erhänaete. Dvcy teuer....
>^one brunnen und Plätze, und viel magnisigue pallaste, 2. söhnen , und Derselben mutter Jtimila , einer tochter des
ai vvu Malvezz», Campeg- Gothischen Könias, das leben. Es wird sonsten von ihm ge-
^nd ^bcrhaiw Die Häuser meldet? daß er ein solcher ertz-säuffer gewesen, dem es niemand
fen zu lassen^ man die lhnren off im gantzen Römischen Reiche in sauffen gleich
könmn , Llch?^oran^L L"den in die Höfe sehen Ä^yser AÜrL'ms hat von ihm pflegen zu si
und daher einen ^ttrrflichen örrn!n^«?^,^"^ "lullet sind, sey gebühren, nicht daß er lebe, sondern daß
zu Bononieu einen grossen , Es giebt war dieses an ihme merckwürdig , daß er bey dem stauen
tbe Der vallast ^ s ud auch viel gelehrte len- trunctr dennoch leine Vernunft behielt, und dadurch ostermals
gebauet; man siehet daselbst As" cabrn!i"v-ä ^As^ls Wön alle Heimlichkeiten von den berauschten .Gesandten der barbarr-
.. ' . vvas cabrn.r v-s vblckern ausforschen konnte. Es ist ihm auch lonsten em
gar leichtes gewesen, einen halben eymer wem auf einmal zuvertragen, wie dann auch das als etwas sonderbares an ihmeangemerket wird, daß aller wein, den er tranck, so gleich wie-
-rZonoffus, ein Capitain aus Spanien, aber gleichwol in'Hrrkanliien gebohren, lind zwar von einer mutter, die eine Gaffuerin gewesen, war ein söhn eines Redners, oder nach an-dern mir eines schulmeisters. Nachdem er durch alle staffeln» kriegs-bedienungen aufgestiegen, und letztlich durch seinenachlaßigkeit die schiffe, so zu Verwahrung des Rheins in demvvom lagen, von den Teutschen hatte verbrennen lassen, sichaver deswegen vor des Kayftrs straf befürchtete, warf er sichlelvs in Gallien, wo er damalen commandirte, zum Kayftrau>, und erhielt sich einige zeit dabey dergestalten, daß ihnMbus nicht ohne mühe übermeisterte: Nach welchem er sichmvjt ums jähr 280. erhangete. Doch schenckete Produs seinen
söhnen, und Derselben mut .- -
Pd'vii, ztejpl, rc. Di- Königs, das leben,
fen zu lassen? und pflegt ,nan die chüren of- baß er ein solcher ertz-säuffer gewesen, dem es niemand
«- .. .bwmt die vorbey gehenden in die bofe^eben S/ntzen Römischen Reiche in sauffen gleich thun können.
E vsa'M-und jasinin-bäumei, erft'rllct g,,d" Aurelianus hat von ihm pflegen zu sagen, Bonosus
.cn . ^En geruch von sich geben U ^ Fohren, nicht daß er lebe, sondern daß er trincke; doch-en ..... .. .. 'ch gcven. Es giebt war dieses an ihme merckwürdig, daß er bey dem stärcksten
Legalen ist gleichfalls schöngebauet; man siehet dasetbst das calstmt des berühmten Ulyffsts Aldrvvandi, nebst 2. bis z oc>. manuscripten, welche die an-merckungen in sich halten, woraus er seine schriften elaboriret.Die Unwersitäk allhier soll von dem Kayser Thevdosio iunivrsffms iakr 421. fundirt seyn. Zum wenigsten ist gewiß, daßin Italien das sus Oivils und Lanoniannv am ersten hier dv.-ive mieden Daher man im sprichwort sagt: kou«ni» doset.Die s-nUssia sind wohl gebauet, und mit vielen DoÄorilwsb-sekt s-^onst ist auch in dieser stadt die Lcademia dsgli Otivk,
wL« ^c'ttsMafft aelevrkee,-..^-^
der durch den urin von ihm gegangen, ohne ihm an einemorte des leibs, noch weniger in dem köpft die geringste be-schwerde ,n verursachen. Die Römer, als sie ihn hangen sa-hen , nenneten ihn gmpboram pendsmem , em Hangendes
Weinfaß. Daß Meqiftrus und nach lhm^ LaziuS diesen Bono.
5s-hm Lazins diesen Bono-
veiem c^onn w UIU>, 01 vicicr nadt die VsadsmiL dsali Otivh, Weinfaß. Daß MegiftrvS und nau, . machen woll-n
w Ks L Pfttlschafft gelehrt« ftuthe ist, die sich also aenen- snm zu einem O-ßerreichK-»
nei. weil siememals mchcqsind, ob sie sich gleich so stellen, aründetsich ohne >w?ftl m-t 'grentzen yA"
Einige -.mtssores sagen, es wäre zu Bonomen an. i z io. unter Bonosus Ware eme zettlana ^ - für Tvrol, Kärndten,
Ricolao V. ein Loncilium gehalten worden. allein es ist soff setzet gewesen. Ab" d^ A ^ ^yro Kürndt»,
ches vielmehr zu Löln wegen der Tempel-Herren versammlet Jstria rc. als für
worden, doch soll der Bffchoff von Bonomen darauf präsidier in Lonoko. nnnm. warmen, c. n. ffar. de miZr.
ALVLLMLZL
An.'""s , ? ! w rd n ordinacionss synodales an so die Alten Lcb-sorum kortum nenneten. , Dust.
diesem^» Auss-r den alten haben von Bono- ' * Lonport, ist eme Cistemenser-Abtey m Normandie un.
«-LL7 L >" SB«« E«--M s-dd.,a. -nd-r S-M-. °U-mP°»-
ck'It< ^'"en 6i°^ ^0- äs I'Arche, drey merien oberhalb Rouen gelegen.
^ttVLMl-L. wurden -E y^-uth-g-.