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Zweyter Theil. Bi - C.
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ricum und Carolum , welche aber beyderseits an einem tagean. i;;i. an dem so genannten Englischen schweiß starben.

Lrltsnn. p. ;78- Kitt. ci'knglet. tow. I-

x. isü. m. n;. 271. ;8Z- 49?- ;i;. Win. II. 9. ;;9- 564.

* Brandsack, (Antonius) ein Franciscaner , von Leutme-ritz in Böhmen, warProfessor kkilosopkise und IkeoInfliN,zweimal Provtncial seines ordens, und starb zu Cremsier in Mäh-ren an. 168;. den i. may im 4ä.jahre seines alters, nachdem erkkilotnptiisin und IKsoloZIllm heraus gegeben, !,ioZr.

Brandftein, Brandenftein, dieses uralte adeliche ge-schlecht soll, wie die geschlechts-Urkunden melden, das schloßund amt Brandenstein in der Krafschafft Hanau zum stamm-haufe haben, und im X. ü-eulo mit Moritz von Brandensteinan die Orla gekommen sey, der bey dem Grafen von Arns-haug kriegs-dienste angenommen, und wegen seines wohlverhal-tens mit dem schlösse Oppnrg bestehen worden, welches seinenachkommen bis ins XVII. s-ee. besessen, die sich auch theils inMeisten, Francken und im Stifte Merseburg ausgebreitet haben.Die turnier-bncher erwehnen Heinrichs von Brandenstein, der an.H65. zu Zürich, und Caspars, der an. i-ze. zu Würtzburg demturnier beygewohnet. An. 129;. werden in geschlechls-urkundendrey Ritter von dieser familie angeführet, als r.) Albrecht vonBrandenstein,-.) Heinrich von Haymz.) Friedrich von Obernitz,( sonder zweifel von ihren Ritter-sitzen also zugenannt.) Die bey-den letzter» haben eigene familien errichtet,von welchen in Haynund Gbernitz nachzusehen. In nachfolgender zeit hat sich diesefamilie auch im Fürstenthum Coburg ausgebreitet gehabt, unddaselbst ansehnliche güther erlanget, davon sie noch heut zu tagedas guth Lutzelbuch'besitzt. Conrad war an. i;6;. Vvlgt zuCoburg. Schweipolt wird an. 14z?. und Heinrich an. 1471.Pfleger daselbst genennet. Catharina ist an. 1464. Aebtißindes klosters Sonnenfeld, unweit Coburg gelegen, gewesen.Vorhero an. 1406. wird Albrecht als zeuge angeführet, dadie Landgrafen, Friedrich und Wilhelm in Thüringen, derstadt Jena ein Privilegium gegeben. Catharina, Eberhardsvon Brandenstein zu Roßla tochter, und eine wittwe einesFränckischen von Adel X. von Heßberg , ward an. 146;.die andere gemahlin Hertzogs Wilhelmi Hl. zu Sachsen. Siebekam von diesem ihrem gemahl 40000. fl. zum heuraths-guthund 4000. ff. morgen - gaabe geschcncket. Ihr ältester bruderHeinrich ward von vorgebuchtem Hertzoge, ( der ihn seinen lie-ben schwager nennet) mit allen seinen männlichen lehns-erbenmit der bürg und stadt Nanis, mit einwilligung ChurfürstErnstens und Hertzog Albrechts zu Sachsen auf ewig beschen-cket. Vorgedachte Catharina hat alle ihre fahrende haabe,als wittwe an. 1487. in einem testament Churfürst Friedrichenund dessen bruder Iohanni vermacht. Sie starb an. 1492.ru Saalfeld, allwo sie residirte, und ward zu Weimar beyihrem vorgedachten gemahl begraben. Ernst von Branden-stein, Kayserlicher Trabanten-Hauptmann, hat an. 1529. inder belagerung der stadt Wien 4000. mann fuß - volck comman-diert , und sich wider die Türcken tapfer verhalten. Hierony-mus, Oberster und Commendant der vestnng Grimmenstein,hatte an. 1567. das unglück- daß er mit in die Grumbachi-sche Händel geflochten wurde, und den köpf hergeben muste.Schweipold war zu ansang des vorigen sieculi Chur- Sächsi-scher geheimer Rath, und wurde in wichtigen affairen undGesandtschafften gebraucht; welche chargeauch dazumal Efajasvon Brandenstein besaß, und bey dem Churfürsten in grossengnaden stund, der ihn nicht nur als Gesandten an den Kay-serlrchen Hof etliche mal verschickte, sondern ihm auch dieaffairen von der Iülichischen fucceßions-sache anvertrauet; erwurde auch an. 1629. nebst seinem bruder Christoph Carln,Chur - Sächsischen Oder - Cammer - Rathe, mit dem Gräfli-chen character von dem Kayser beehret. Dieser letztere aberträte nachgehends in Schwedische dienste, und war Cron-Grvß - Schatzmeister, wie aus dem gleich nachfolgenden arti-ckul mit mehrerm zu ersehen. Vorher an. 16;;. war GeorgeFriedrich von Brandstein auf Forstnitz und Teiß, zu Erfnrtals Schwedischer Oberster zu roß und fuß verstorben.

In Missen hat diese familie Hermsdorff bey Döbeln un-weit Leißnig inne, allwo der Königl. Polnische und Chpr-Säch-stsche General-Lieutenant Adam Friedrich von Brandstein flo-rirt, und an. 1728. gestorben ist ; ingleichen hat sie bey Grim-me einige güther, welchem unsern zeiten Hans Carln vonBrandstein, Fürstlichen Merseburglschen Hofmeister, ge-

Stift Merseburg bewohnet sie Tzfthösen i. weile vonMerseburg, welches gnth denen von Breitendach sonsten ge-höret hat, durch Wolfens von Breltenbach tochter, Margare-tha, aber an die von Brandstein gelanget ist; nachdem sie umsjähr 149°. ohngefehr, Schweipolten von Brandenstein den äl-tern auf Wernedurg und Moderwitz, Fürstlich-WeimarischenCammer-Nath und Hauptmann zu Saalfeld, einen söhn Die-trichs von Brandenstein, Chur-und Fürstlichen SächsischenLand - Raths und Hof - Richters zu Jena geheurathet.äiplom. Hons Cvburgif. chron. onnal. 8ax. WeckensDreßd. chron. Spangendergs Adelsp.

Brandftein, Brandenftein, (Carl Christoph von) waraus vorgebuchtem adellchen geschlecht entsprossen, und an.1592. gebohren. Sem vatter, Efajas Brandenstein auf Op-

purg, war bey Christians II. und Johanne Georgioss geheimerRath und Ober-Hof-Richter zu Leipzig gewesen. Dieser seinsöhn war gleichfalls als Rath in Chur-Sächsischen diensten,die er aber, nachdem er sich von dem Kayser vor sein geldin den Grafen-stand erheben lassen, wegen gewisser Verdrießlich-keiten verließ, und sich Schwedische bestallung geben ließ. DerKönig Gustav Adolph machte ihn zu seinem geheimen Rathund Groß-Schatzmeister, in Teutschland, und sein ansehen sielauch nach desselben tobe nicht, da er bey dem Cantzler Oren-stirn sich beliebt zu machen wüste, und bemühet war, durchSchwedischen beystand einen theil von dem Ertz-Stift Mag-deburg zu erhallen. Der gedachte Reichs-Cantzler brauchte ihnin unterschiedenen Verschickungen, sonderlich an den Churfür-sten von Sachsen , an den er nach schliessung des Pragischcnfriedens zu unterschiedenen malen, aber allemal ohne wasausgerichtet zu haben, gesendet ward. Als hernach der kriegzwischen dem Churfürsten und der Cron Schweden angieng ,blieb er bey der Schwedischen partey, daher er auf Churfürst-lichen beseht an. 16; 8. gefangen nach Drcßden gebracht ward,und daselbst an. 1640. im gcfangnis verstarb. Seine gütherKlau und Großfeld geriethen in seiner schuldleuthe, und das guthOppurg in des Grafen zu Ronof Hände. Seine wittwe ausdem gefchlecht derer von Bodenhausen, milderer einen söhn,der ungeheurathet gestorben, und 2. töchtcr gezeugt, hat ihrleben zu Hamburg beschlossen; die eine tochter hat sich nie-mals verhenrathet, die andere aber ist an Lippvlden von derSchuleiwurg auf Tristewitz vereheücht gewesen.

* Bransko , eine stadt und schloß in der provintz Podla-

chien -in Polen, welche ehemals zu Litthauen gehörte, am flußNarva, ohngefehr Polnische weilen von Bielsko gelegen-Sie hat ein Hof-gerichte. An. 1408. steckte das schloß allhftrHertzog Switrigal, des Königs in Polen Wladislai bruder, inbrand, als er sich zu den Moskowitern wider den Groß-Hertzog vonLitthauen Alexandrum Withawdum schlug. , Kill-

koIonIX, X. P0A. 189.

* Bransko, lat. UransLum , eine kleine stadt im Hertzog-thum Novogrod Sevieersky in Moscau, an dem fluß Deznagelegen.

* Braut, oder Brandt, (Caspar) ein Prediger der Re-monstranten zu Amsterdam, lebte gegen das ende des XVII.culi, und gab heraus z i. predigten in Niederländischer spracht,schrieb auch Hillorism vlt-e lucobl krmlnli, welche sein söhnGerardus Brandt an. 1724. zu Amsterdam heraus gegeben,auch durch Moßheims bemühung kurtz darauf zu Helmstäd»wieder aufgeleget worden. Man hat auch von ihm Hugom»Orotii Viuim, welches durch Cattenburgs beforgung an.

zu Amsterdam in fol. gedruckt worden. Leuthems Hollan-dis. kirchen-und schulen-staat. Gel. Zeit. ,727.9. ig--.

Brantsme, lat. LrLntolkm und Lrgntofomum, ein flecktNnebst einer Abtey in der Französischen provintz Perigord, andem kleinen fluß Droune, wo die Colle hinein fällt. Manhält Carolum öl. vor den stifter dieser Abtey.

Brantome, (Petrus <le) siehe Lourdeille.

* Brantus, ( Ioh.) ein Jesuit von Posen, gebohren an'

i;zz. hielt sich anfangs eine Zeitlang zu Rom auf, und gab da-selbst einen Beicht-valter ab. Als er wieder nach Polen gekelss»war, lehrte er die Umn-mlora und Theologie zu Posen n»aVilna, ward auch Ooctor sskeoIotzliL, und endlich ssellloder. OolleNorum zu Pultawa und Lemberg. Er starb an-i6di. den ;i. dec im 49. jähre seines alters, und schrieb a^ulliüLLüone keLLLtoris, Posen 1591. Leich-rede auf GeovvChodkiewicz in Polnischer spräche, Vilna 1590. in 4. wie aMLateinische und Polnische gelichte. , bibl. Liixc. 2-

Braquemont, (Robert äs) wurde an. 1417. Admiral vonFranckreich, und von Carolo VI. Iohanni II. von Castw-,wider die Mauren zu hülffe geschickt, weiche er zur see M"?'

Hieronymus 8ur-m, welcher lhn Robin cle Braquemont nenm"

sagt, daß Henricus III.. von Castilien ihm an. 1401. wegen Ain dem kriege wider Portugal! geleisteten dienste die Ca»»«'!rischen insuln einzunehmen überlassen, davon er aber die co>>mißion seinem vetter Johann äe Bethencourt, Baron von ^'Martin 1e Gaiüard, gegeben, ftok. cke ckecouverte a

(lanaries. comment. In Itin. öncoiuni.

* Brasavola, oder Brasarola, (Johannes) emgriev^ter und exemplarischer Mönch aus dem vrden St. Man ^äs ObfervLlirlg, von Ferrara gebürtig, wurde von Paulo V-19. »an. 1617. zum Bischoffvon Castro erwehlet, und sta^v m1621. nachdem er sich folgendes epiraxklum gemacht, unvsetzen befohlen.

kr.^soannes Irenens Lrslüvolus k'srrnrlenlls,

Ora. Uinor. cle Obfervsncla Lpilcopus Lsilrensts, Inr-mutsvit

kormam 1 < KImum

Honorss s ) Horrorer

kamsm ( ) kumum

Loluin ) (. kolum .0

Es rühmen ihn , In Uilx. Illulir. kerrsr. k. I. p- ^

in sures kerrari-r, k. I. 9. 98.eomm. Kilt. x. iL7- , It»I. sscr. tom. I. x. ;L^