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Zweyter Theil. Bi - C.
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verasch, Lrask, (Johann) wurde an. iziz. Bischvffzni.lncoping, nachdem er einige jähre Probst daselbst gewesen,-ö" dem Stockholmischen blnt-bade an. 15 20. gieng es ihm naheV dem köpfe her, weil man ihn beschuldigte , daß er denErtz-Bischoff Trollen hätte absetzen helffen; er ward aberabsol-Art, da man unter seinem siege! einen zettul fand, woraufdiestWorte stunden: inviws lublsripü, d. i. ich habe es wider mei-Willen unterschrieben. Nachgehends setzte er sich aus allen^»stten wider die von dem König Gustavo I. vorgenommene re-"gwus - änderung, und sagt man, daß er, um dem König"'äs zu schaffen zu machen, 'hauptsächlich den falschen Stur aus-stchetzt habe. Liehe Stur der falsche. Als man aber, dem««geachtet, an. 1^27. eine grosse reduction der geistlichen güthervornahm,, ward Brasch genöthiget, den König mit einsetzungSucher bürgen seiner treue zu versichern, und den Reichs-adschied»« unterschreiben. Jedoch , da er einst die ehre hatte, den Kö-wg zu bewirthen, bat er sich bey demselben aus, daß ihm7? gestellte burgschaffl erlassen, und zugleich erlaubet ward,Ane Visitation der kloster-güther in Gothland vorzunehmen. ErAnt hierauf diese reise an, und nahm seine beste fachen mit;AM aber von dar nach Dantzig und endlich in das klosterEr hat an. i;;o. Lsnssloglas vetultiss. Xobil. 8uss.xtlchrieben, und ist an. 15;8. zu Lenda in Polen, als er nachA"dent zu reisen im begriff war, mit tobe abgegangen,

obron. LpilL. 8uec. 8ues. litt. cum iVloüeri Ü7-

koniii. ?hüt. 8uss. invent. 8uss.

^ * Äraschius, (Martinus) ein krotsllor üoglses zu Rostock,Grnbenhagen, starb an. ,6oi. .den i. may im ;6. jähreHNNes alters. Er schrieb Llsälcum sä Osi-msnos sontrsssurcAS;^wins und Orstionss; ingleichen OeXriptionsm. Lolumb« ,zeiche in desDornavii flmpbichestro 8sxisntiiL 8osrstisse äo-O'wrlz; mit befindlich, , biogr.

Hkasckou, Lrslcovis, eine stadt in der Wallachey, hatteden titul eines Bischoffthums. Sie liegt M dem fuß dervwurge gegen die grentzen von Moldau und Liebenbürgen.»^örasidas, ein Capitain der Lacedamonier, war gegen dieUXXix. oivmp. ungefehr 424. jähr vor Christi geburt be-Awwt. Erschlug die Alhenienser zu Wasser und lande, und^overle viel platze in Thracien und andern orten. Als er L. 0 .

' in dem ;. jähr der ÜXXX 1 X. Oftmp. einen sieg widerWenienser, welche Amphipolis überrumpeln wollten ,oaiten, büste er gleich daraus das leben ein. Die einwoh-ein ^ Amphipolis haben ihm mitten auf dem öffentlichen platz. /'wuloleum aufgerichtet. x.L«/. üb. XII.

iib III. IV. V. in gxopbc.

Ä,Adasiiien, oder DresiUen, eine grosse provintz in Süd-silm« ^a, welche gegen norden, osten und füden an dasBra-ox "wche meer, und gegen Westen an das land der Amazonentenik ' Es liegt unter der 2ons wrriäs, hat aber ziemlichtheil "e luft und vortreflich Wasser. Der am meer gelegene!e>, / °öer die Brasilianische see -küste, ist bey nahe 1200. mei-selb» und zc>- breit, und gehört den Portugiesen, soda-Hauptmannschafften oder r-gierungen, welche sie Ls-heissen, aufgerichtet. Die älteste darunter ist Ta-t>eri, ?' die vornehmste Bahia äs roäos los 8snctos, die an-xrz'.Olsten Fernambuco, Paras Maraham, Clara, XiaParaiba, Leregippe, los Isleos, korto 8egueo,dehma Xio Ianeiro und St. Vincente. Die vor-

ägz 1 "^öte in Brasilien sind St. Salvador äs bsbis äs w-^edaa ^^dtos, Olinda äs Fernambuco, Puerto Seguro St.Ätzern ^ Xia Ianeiro, Llpiritv Xncto, Siera und diese ' welche den nahinen von ihrer Lapit-mis führen. Die-ih>n hat am ersten Vincentius Zaniez Pinzon , und nachLope an. 1500. auf Veranlassung des Spani-brai ^w"gs entdecket, worauf?, monat hernach Alvarez Ca-Und di-wtt der Portugiesischen flotte nach Indien segeln,in Braw' "^sche küste vermeiden wollte, an denjenigen ortsolche wwn getrieben wurde, welchen er von dem tage, daranMit ? geschehe», Isnm Lrur, genennet, wobey er eine säuledeim ha? wapen des Königs von» Porlugall aufgerichtet; daNet ^ntze land das land des heiliaen creutzes genen-König cx ' Nachgehends hat Americus Vespucins unter demdecket ^guuel von Portugall dieses land noch weiter ent-de,y l.^le luft ist darinnen sehr gesund, welches man ausde„ leben der einwvhner abnehmen kan, unter de-

anzuttei?^ nichts seltenes ist, leuthe von yo. bis 100. jährenWohl ak ... Man kan bey ihnen wenig gottesdienst bemercken;auch .'lochten sie sich sehr vor dem donner und stralen,Zubern,°^stn geistern; gehen auch viel mit abergläubischemDie rck um; haben Wahrsager und Wahrsagerinnen rc.den, ,„j?^n viel weiber, scheiden auch , die sie genommen ha-dey ih, ^ w?der von sich. Viel policey läßt sich auch nichtdie s 2 '. antreffen, ausser daß sie gewisse Hauptleuthe haben,Die si»d « Errege als fneden das meiste ansehen behalten,drehe ni, mittelmäßiger grosse, haben einen dicken köpf,drau,l-^""ern, sind röthlich von gesicht, und haben eine schwartz-daache « > Sie sind auf nichts bedacht als auf krieg undWeg,/ Pflegen ihre feinde, die sie gefangen bekom-mt .rsN' Ihre meiste Waffen vor ankunft der Enro-die letztes ..tzerne keulen, samt bogen und pfeilen, davonwgrm,^Lv?r nur von gespitzten beinen oder auch von holtzrebvch mtt solcher stärcke von ihnen losgeschossen

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wurden, daß sie die lederne pantzer und schilde der Portugiesengemeiniglich durchborten. Die männer legen sich aufs jagen,fischen und den krieg, die weiber aber bestellen das selb. Sieleben von den früchten, welche daselbst häufig vor sie wach-sen , und an stakt des brodts brauchen sie die wurtzel msnäiocs,von, kimmel aber machen sie ihren tranck. Das fleisch derthierc über dem feuer gedörret und einige fische sind ihre delicatestenspeisen. Sie essen auch schlangen, ottern, kröten und derglei-chen , welche daselbst keinen gift haben. Sonderlich bedie-nen sie sich des aus ermeldker wurtzel mandioc zubereiteten mehls.Sle gehen gantz nackend, bemahlen ihren gantzen leib, undleiden kein haar an demselben, auch nicht einmal die augen-braunen, ausgenommen um den köpf herum eine crone. And>r «pprn machen sie sich ein klein polirt dein oder einen ge-wissen kleinen stein , welcher bey ihnen sehr werth gehalten wird.Andere schneiden sich j„ die haut figuren, und überstreichengewissen färbe, welche sich nicht wieder auswischenlaßt. Viele bestreichen sich auch den leid mit einem schwartzenfasst von einer gewissen art apfel, (Xninspi bey ihnen genannt.Sie machen sich mutzen, Halsbänder, mäntel, gürtel und arm-bander von federn verschiedener färben. Die weiber lassendie haare lang wachse», ausgenommen in tranrens-zeit. Beyder ersten ankunft der Europäer gleichten ihre Häuser einemumgekehrten nachen und wohnten insgemein mehrere Haushal-tungen darinnen beysammen; schlieffen aber in baumwolle-nen garnen ümssss genannt, so an zwey nahe beysammen ste-hende bäume angebunden waren, um vor denen vielen im landebefindlichen schädlichen thieren sicher zu seyn. Das gantze landist anmuthig , von gemäßigter und gesunder luft; das erdreichist fruchbarer an wicsewachs und hülsen - fruchte als an körnund wein - bau. Sie haben auch würckiich vielerley hülsen-früchte, fruchtbare bäume, kränker, thiere , vögel und fische.Von dem palm - bäum haben sie viel nutzen, und das Brasi-lien-holtz kommt von einem grossen und sonst unfruchtbaren bäu-me araboutan genannt. Es sind auch einige gold-und vielsilber-minen daselbst; ingleichen giebt es fafran, Weintrauben,cilronen, pomerantzen, bananes, baumwolle, rothe färbe, lack,balsam, toback, grauen ambra, einige gruben von jaspis undcrystall sowvl weissen als röthlichen, wie auch eine grosse men-ge zncker, davon der beste candi oder canti genennet wird. Imübrigen ist so ein grosser unterscheid unter den sprachen in Bra-silien , daß Iarric versichert, man habe zu seiner zeit bis sech-zigerley sprachen gezehlet, wiewol Barläus im gegentheil will,daß nur eine spräche mit wenigem unterscheid durchs gantze landvon den einheimischen geredt werde. Wobey sonst noch auSMaffäo anzumercken, daß in dieser Brasilianischen mund-art?. buchstaben F. L- und R- mangeln. Diejenigen, so nahe beyden Portugiesen wohnen, sind nun meistentheiis Christen. Siehalten sich in dörfern auf, da in einem nur 4. oder Häuser,die aber so lang sind, daß wol 800. Personen darinnen lebenkönnen. Im XVII. üeculo hatten sich die Holländer ziem-lich vest in, Brasilien gesetzt, vornemlich unter anführung GrafMoritzens von Nassau, welcher an. ,6;?. im jenner alldaankam , und bis in may an. 1644. verbliebe. Aber kaum warer weg , so empörete sich das land, worinnen die Holländer zuihrem schaden allzuviel Portugiesen hatten wohnen lassen ; unddie BefehlhaberdesKönigs von Portugall, ungeachtet sie da-mal mit den Holländern stillstand hatten, wollten doch diegute geiegenheit nicht versäumen, das gantze gebieth wieder un-ter sich zu bringen; nach weichem die Holländische West-In«dische Compagnie in diesem land uicmal mehr hat emporkommen können. Der älteste Printz des Königs von Portu-gall führt allezeit den titul als Printz von Brasilien. Zweydinge sind in Brasilien merckwürdig, als i.) daß man alldadie Inquisition nicht eingeführt hat. 2.) daß kein bettler gelittenwird, sondern die armen in der reichen Häusern unterhaltenwerden. Die Portugiesische flotte, die alljährlich nach Brasi-lien abgehet, nimmt ihren lauf geseüschaffklich unter begleitder zugegebenen kriegs - schiffen, bis an die äquinoctial-linie,da gehet sie aus einander, und jedes schiff suchet seinen fee-hafenauf, dahin es bestimmet ist. Wann die flotte wieder zurück nachHause will, versammlet sie sich unter einer gewissen höhe, gemei-niglich unfern der Bahia äs coäos los Xsmos, und gehet alsogesellschafftlich fort nach Lisbona. In dem an. - 7 'X .itt> U-trecht zwischen Franckreich und Portugall getroffenen fneden,hat die erstere Cron der letzten, alles in Brafllien vormals weg-genommene wieder gegeben, auch vergönnet, die durch dentractat von an. 1700. niedergerissene vestungen, oder schantzenArraguar und Caman oder Masiapa, wieder aufzubauen. Esward auch bedungen, daß beyde uferdes Amazonen-flusses denPortugiesen zustehen, die Französische emwohner in Cayenanicht mehr darauf handeln, sondern des gantzen Cap äu Xorä.sich enthalten , hingegen auch dre Portugiesen nicht in CayenaHandlung treiben sollen. > Laeer, mit. nov, orhis. Hz.

kor. lisvigst. in Lrsüüsm. äs reb. ürchch

guerrs äel Lrsiil. üb. III. c. 2;.

üb. II. O« öa^-res örsül.

Godfrieds neue weit. Dappers America. *

Dwaslarv / ^drclaw, Drecaslar», lat. ürsslsvis, eineWoywodschafft m Kle n-Reuffen, jenseit Podolien an den Tar-

LVLKi,« W «s--.

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Bras-