Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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kamenJurispruäsntice xcibliLD univE, Jena 165;. und^66;. in i2. s» hernach mit Jac. Lamp. llepublics ckomLno-^rm. zu Jena 1671. Gotha 1661. in 12. Arnstadt 1666. in". Erfurt und Schleustngen aufgeleget worden: IlickoriLni

kaeickc-ctioneim Luckrio-IIissunn-O^lliLsruni, Augsplwg 1644.Leipzig 1687. in 8. ÜleäicsmeM. kasif. äs Ileckiwtione Könn-ern, üiZnitLtum Lc Nonorum ^blstorum, Franckfurt 1644.tn 4.

, * Brauer /(Adriam) ein berühmter Niederländischer mah-äer / war an. 1608. zu Oudenarde gedohren. Er pflegte lauterkleme fachen zu mahlen, und hatte sein belieben an VorstellungDessen, was unter den banren seiner nation vorgieng; jedochwüste er seine wercke so lebhafft auszudrucken, und die färbenw kunstreich zu vermischen, daß seine gemahlde fast wie goldgeachtet wurden. Dem ungeachtet lebte er nicht nur in grösserArmuth, weil er dem trnnck allzusehr ergeben war, und wederseine person noch Unterhaltung sorge trug, sondern er ließ'weh nach seinem tobe, da er erst ;r. jähr alt war, nicht so viel,"aß er hätte können begraben werden. Er wurde dahero auf denAmeinen kirchhof geleget: als aber nach der zeit seine wercke im-höher geachtet wurden , ließ der Rath zu Antwerpen seinenwlb wieder ausgraben, und in die Carmeliter - kirche beysetzen,'Vm auch ein prächtiges begräbnis-mahl aufrichten. Le ,"ven der Europäischen mahler.

. .Braulio, ein grosser berg in den Rhatischen Alpen in Gran-"Undten nahe bey Bormio, aus welchem die Adda entspringt.-^Braulion, oder Braulius, Bischoff zu Saragossa inSpanien , war einer der berühmtesten Bischöffe zu seiner zeit.^folgte in dieser würde seinem bruder Johanni, und befandbch auf dem 4.?.und ö.Toletanischen Loncilio. Er starb den 26.wertz an. 646. Jsidorus war einer seiner besten freunde, der ihm?"ch seine libros e^mologisrum dediciret hat, gleichwie Brau-en selbst unterschiedene wercke verfertiget; als das leben desAemiliani, der H. Leocadia, rc. //«!<->«/ äs vir. illuckr. s.

Lnnsl. , kick. lib. VI. c. 6. Ll-o». bibl.

^^>>0«. annsl. ,

, bibl. <^c. i

.„ Hraulisberg, oder wormserjoch , ist ein hohes gebürgL?nchen der Graubündtnerischen Herrschafft Worms und dem^wüschen Etschland gelegen, darüber ein paß gehet. *«.Braun, eine uralte adeliche und Freyherrliche familie inMlesien, welche sich auch in Böhmen, Sachsen und dem An,Men ausgebreitet hat. Sie ist Teutscher ankunft, undjsich vor alters Brun geschrieben, welcher nähme bereits1' "einan. n6;. zu Zürich gehaltenen turnier vorkommt. An.

versetzte Hertzog Boleslaus den stadt-zoll zu Lignitz Betsch-^ Braunen auf 1 z. jähr. Caspar Braun zu Weichnitz in demBaltischen, lebte an. 1499. als ein angesehener Cavalierth^h^sar Brau» auf Ottendorff, war an. r;c-i.

By

Glogau Landes-Aeltester.

des Fürsten-An. 1548. bekleidete Hans

dem Hertzoge Friderico III. zu Lignitz die stelle einesSev-» An. 197;. ernennte der Kayser Maximilianus II. Geor-hx^-oraun von Ottendorff, Ritter auf Wartenberg, und seinenUex H<ms von Braun, zum Freyherr» von Wartenberg. Je-Könj < Oberster wider den Türcken gedienet, und ist an. 19 8->.H^. Ucher Cammer-Präsident in Schlesien worden; dieser abertzjxss'ch an. i;88- und in den folgenden jähren als KayserlicherJr-'vvl in Ungarn hervor gethan. Siegmund von Braun,a^Ur von Wartenberg rc. lebte noch an. 1619. An. 158t.-- sök» von Braun auf Zöllnig und Döring, und hinterließChrin ^ davon Joachim die linie zu Zöllnig und Zobten,aus N? ^öer die linie zu Döring aufgerichtet. Sigismundchjait'üg, Zobten und Mertzdorss, des vorher gedachten Joa-Ober ' war der Fürstenthümmer Schweidnitz und Janergar-f^echts-Sitzer, und starb an. 1669. Seine mit Annen Mar-von Nomnitz gezeugte söhne waren, 1.) Joachim Si-stell^"w aufZöllnig, des Fürstenthums Glogau Landes - Be-Chrja/t^cher an. 1668. unverehelicht gestorben. 2.) Hanswer (-Ä ^"s Zöllnig, Mertzdorss rc. der beyden Fürstenthüm-ste„uw,t^önjtz und Jauer, wie auch des Lignitzischen Für-ay. it un Goldbergischen Weichbilde Landes-Aeltester, starbi6ys ss^-Jwd hinterließ Ernst Sigismundum , welcher an.

c> "' Siebenbürgen in einer rencontre sein leben einbüßte.Wtz Friedrich aufZobten, der Fürstenthümer Schweid-

Landes-Aeltester, starb an. 1688. und hinterließstopf,-Mw von Mac,schwitz aus dem Hause Harpersdorff, Chri-Welchx , Ernst Conraden, und Carl Ferdinandum,

v°rsapt 1699.. von dem Kayssr den Freyherrn-stand, den ihrewen g.w «ne zeitlang nicht geführt, aufs neue bestätigt bekom-Bieljtz "'J7i4. starb Hans Fabian auf Döring, Netschitz undund A war em enckel Chnstsphori, des stifters dieser li-wcy , ?^ugze mit Annen Sabinen von Knobelsdorff Baltha-

k" storirte«V^^ ^^^^"f/'Uiche gesegnet. In Sach-Hans Chnstoph von Braun auf Rams-lich Joh. Theodorus auf Schorau: des letzter» söhn batsein dem Fürstenthnm Anhab.,Nedergelassen,

Leckck.'wlecht allda fortgepflantzet. Schles. curtos.

Muanns Anhält, hist. k. VII.' '

(Joh.) war zu Kayserslautern in ^er Pfaltz an.daseißA.ohren, und verlvhr seinen vatter, der Bürgermeisterwr v^"^l im 7. jähr seines alters, samt dem desto, theil sei-ri>ia°„ wandten , als diese ftabt von den Kayserlichen mr gemaltbegab owwen und geplündert wurde; worauf er sich nach Metz/ allwo er des Französischen so gewohnt wurde, d,ß er

bey seiner zurückkunft seine mutter-sprachr in der schule wiedererlernen muste. Seine schlechte Unterweisung verursachte, daßer vom stndiren zur kaufmannschafft trat, und deswegen nachLeiden gieng; da er aber nur ein jähr bey der Handlung blieb,weil Constant. 1'Empereur, nachdem er seinen geschickten köpfkennen lernen, ihn wieder zum stndiren hielt. Durch seinenfleiß und geschicklichkeit setzte er sich nachgehends bey Cvccejoin grosse gunst, und brachte es soweit, daß er in 9. jährendie academischen studien mit rühm beschloß. Hierauf gienger nach Franckreich, und hielt sich sonderlich zu Paris undSaumur einige zeit auf. Im jähr 1699. that er eine reisedurch Teutschland und die Schweiß, und wurde nachgehendsvon dem Französischen 8vnoäc> nach Seeland, und solgendsnach Delft geschickt, den Predigern in ihrem amte beyznste-hen. An. 1661. ward er Französischer Prediger zu Nimägen,allwo er sich rm 42. jähr seines alters verheurachete, auch alsdie stadt an. 1672. m Französische Hände gericthe, grossen über-drang ausstehen, und unter anderm wegen einer ihm gemach-ten liederllchen skis-ms tausend fünf-orts-thaler oder pamcousstrafe erlegen muste. Er erhielte an. 1680. die stelle eines krof.Tkeol. King. Hebr. lind Universitäts-Prcdigers zu Grönin-gen, allwo er gelehret, und an. 1708. im dccemb. gestorben.Er war ein mann von ungememem fleiß , sehr lebhafft undscharfsinnig, und hatte eine grosse wissenschaffc in der Philo-logie , den Rabbinischen, wie auch den Indischen, Griechischenund Römischen alterthümmern. Er hatte zwar aufder Aca-demie nur die peripatctische »nd scholastische Philosophie geler-net, nachdem er aber Cartesii schriften gelesen, ward er invielen stücken seiner meynung; über biß hielt er es auch meistensmit Coccejo, worüber er mit Marckio seinem collegen in ei,nen streit gerieth , der ihn unrichtiger lehren äs perlonolicatsirc I)eo , äs llniorce llWockatic-c, äs Lkricko gua Alsäiatoreuäorsrcäo 6c pLcko, äs LontcieMis, äs ^uäice controvsr-cksrum Tlceol. und äs 8sr>Äickc:stic>ne fcsäeris gratiT beschul-digte , und ihn des 8-cbsIlionismi verdächtig machen wollte;wogegen sich aber Braunius in unterschiedenen schriften ver,antwortet; daran gleichwol die allzu grosse heftig-und bitter-keit nicht sehr zu loben ist. Sein vornehmstes werck ist dertractat äs Vemm8Äceräc>tum llebrseorum; so nur ein theileines weit grossem wercks äs 8aceräoeio IlebrMrum ist,welches er unter Händen hatte. Er hat deswegen von Vitrin-ga, Bynäo, Ed. Bernardo und ander» sehr heftigen gegnernHändel bekommen, denen er aber in der andern aufläge desbuchs nichts schuldig geblieben. Sonst hat man auch von ihmdie 8ele<cks Issru, einen Oommeritsrium über die Epistel andie Hebräer; votzkrirism faeäerum; Vcriwbls ckeligion ässHollsnäois; wider eine schmäh-schrift auf die Holländer, I-illeligion äes IIollLnäoIs genannt, und andere. orst. in

obitum Lrgunii. Venthems Holländ. kirchen-staat. Altesund neues aus der gelehrten wett, drittes und viertesstück, ks Lonseil ä'sxtorckon , ou les Voleriss äs8 IVancoi«exersses äsns Mmegus, durch Bkaunium selbst beschrieben. *

Braun , (George) LrcKiäiLcnnus zu Dortinund und De-chant unser Lieben Frauen in Zrgäibu8zn Cöln, hat noch zu an-sang des XVII. ckeccäi gelebet, und eine rede Wider die im con-cubinat lebenden Priester, das leben JEfu Christi, das lebender Mutter GOttes , Dsfenckonem Lcctkolisorum Tremonien-smin -cävsrcki8 ttutkergnisX ibiäem ckr<ckioni8 krseäic-cntes ge-schrieben, aber mit nichts sich so bekannt gemacht, als mit fei-nem Hieatr» urbiuin, welches ein werck von etlichen foliantenjst.

* Braun , ein altes adeliches geschlecht von Zürich, so vonundencklichen jähren in dem regiment allda gestanden, und sichum die stadt sehr verdient gemacht, Massen an. 1137. Burck-hardt, des Raths von geschlechten gewesen. An. 1296. Hein-rich , des Raths von Rittern, an. 1270. Heinrich der jung desRaths auch von Rittern , lind andere mehr, bis zu der regi-ments-änderung, welche an. iz;6. vorgenommen, und in dieheutige form eingerichtet worden. Da wurde nun Rudolph,Ritter, auch etliche jähr vorher des Raths von Rittern, in de-meldtem jähre wegen seiner tapfcrkeit zum ersten Bürgermei-ster der stadt Zürich erwehlet. Dieser hat sich, nach dem ^ug-nis Vitodurani, einsmals, da 12. banditen ihn angegriffen,männlich gewehret; auch in der mord-nacht an.l;9c>. tapfer ge-halten. In dem folgenden jähr war er der Zürchern Haupt,mann, in der merckwürdigen Tättweiler Macht. Er starb deni. octob.n79> Einer seiner söhnen, Bruno Braun, war Probstdes Stifts zum grossen Münster, anch Kaystrs Caroll IV. Ca-plan und geheimer Rath. Dieser liesse an. 197«. den Schultheißvon Lucern gewisser Ursachen wegen gefangen mhmen, darauseine ziemliche weitlauftigkeit erwachsen. Endlich sind die Brau-nen zu Zürich theils arEgeftorben, theils weggezogen, MassenHans Braun, ein söhn Jacobs, ^'MvRatWerr >">d Reichs-Vogt gewesen, sich an. 1471. nach Vostmtz begeben, und an.1921. von bannen m Savoyen gezogen, da er sich in dem thatä'Angrogne niedergelassen, sich Mit Maria äs Bret verheura-,thet, und einen Ahn, nahmens Johannes, erzeuqet, der her-nach gen WelMNeuenbmg gezogen, und sich allda mit Catha-rma von Diesbach von Bern verehelichet. In dieser posteritätblühet dieses geschlecht noch daselbst. Abraham Braun zoaehernach von dalmen nach ward znm bürgeö anq?-

geschlecht-buch. ^^ommen noch allda bestehen. Dyrstelers

* Braun,