Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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211
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Ul tages zu sehen. Joachimus stark» an. r;s6. als Bi--Aoffn, Brandenburg; Llborius aber war an. 156;. Dom-wrodst an jetzt-gedachtem orte. Johann Rudolph von Bredow,Zierlicher General-Feld-Marschall in dem dreißigjährigen^lege, erhielt nicht allem die Freyherrliche dignität, sondernunterschiedliche güther in Böhmen. Er blieb in einerMacht mit dem General Reinhold Rosen an. 1640. den 1;.uov. unfern Ztegenhayn in Hessen, nachdem er für ferne perfonWsse tapferkeit erzeigt hatte, wie davon das von dem GeneralAne gegebene zeugms bey diesem geschlecht noch immer in fri->Aem angedencken schwebet. Friedrich Wilhelm war an. 1712.Königlich - Preußischer würckltcher Cammer-Herr und Obrist-^leukenant von der granadier - garde; in welchem jähre auchAbrecht als Obrist-Lieutenant in Königlichen Preußischenutensten gestanden. In Böhmen befindet sich eine Gräflichew'nilie von Breda und Bredau. Spangenbergs Mansfeld.kyron. p. 19;. Märck. chron. pufend. Teutsche

^negs-geschichte, lik. XII. *

Bredelius, oder Bredelovius, (Bartholomäus) ein^»Zilter kkilochpkiL, und Pastor zu Stelndamm im Preußi-MN, aus Königsberg gebürtig , starb an. 1677. Er hat ge-icyrieben : äs Mrimls LKristi, Königsberg 1674. in 4. äs 8ab-

vscho Deuteroproto; äs Lircumst-mtüs tsmporis nstivitatiz.urilli; cis 81 tu 1rlbu3 Xgpktbalim; äs Die Oblscionis ö/Ia-U^puli prilnitiali8 in issto ksocssostss; äs Xurrisro klatoniso;

^ IchilochpbiLLL äs stspuklisa.

^ Bredelönus, oder Bredelunus, (Henricus) ein Königs-k^rger, welcher gegen das ende des XVII. Insult gelebet, und sichMch folgende schriften bekannt gemacht, als da sind : PoetischerIÜ82. in sol. kolirlL-l lmperi-iliz; Relation aus dem Par-?gsso von den fehlern der heutigen Poeten; Uohbelins circaXstukL äschnfus; LsLurlius äslirair8; der vollkommene^chulfuchs, Jena rü8l. Er hat auch Zu8 Noscoviricum inslateinische und Teutsche übersetzt, und dabey den unterscheid und^"chheir mit dem chrs Livili zugleich angemercket.

^ *.Bredenbachius, (Matthias) aus Kerpen im Bergischen^durtig, war stecior der schule zu Emmerich, und starb an.^ >m 7a. jähre seines alterö. Er schrieb: cle VWäüs Lc-aleÜT Lomponenäl8, darinnen er von Lulhero hart redet, aberdem Hertzoge zu Eleve befiehl bekam, nichts weiter widerl? Augfpurgische Confeßton zu schreiben; Llememale 6rL-; fpistolas II. äs 'XsAotia XeliZionis ; Lamm. in kläl-("uin Xslll. ir. in Mtcstöeum und 8cstolia in kenestellam äs^rerlloriis L Ua§istraciku8 Xomanis. bibl. Lelg.

ch p. 167. feg. ioio. segg.

Bredenbachius, (Tilmannus) ein söhn des vorherste-g.aden Matthiä, war Lockor Ursologi-e zu Cöln, woselbst er^w a»., ^7, mit tode abgegangen. Er hat geschrieben Isso-extirpsnäLruln ÜXreüum, Cöln; LoI 1 atione 8 Lcrss ; In-rvt>ons8 vivinL Listaris, ibiä. i;;6.1^79. i; 88 - in 8. Ors-^^^äs kurZatorio, Jngolstadt i;66. kalsiculum sscrarum^ ^Lutionnm, Cöln rz 8 o. in 12. äs Ilsllo stivonico , LövenNnc' in 8 . welches auch mit unter den 8 cripwrilm 8 rer.äe 9 V- so zu Franckf. lüoo. in fol. heraus kommen, befindlich;Nber^n^oruin vinäitstst L posnst, Cöln r;6;. in 8 . Über diesesN^Jviret; Nnnl. Lvlengrenü stpoloKsrisum äs certituäins1^8 st>. 1^69. LkeLrii IIeisterkacLnli 8 Historie msmorsbi-viil! Mck. 8 iäonii L-rtecliiünum, und .soLnn. stakri Ho-^ ^ ' Übersetzt, bidl. Heiz.

-„ssHredenbend, oder Bredebend, ein vestes schloß amdreigi - r im Hertzogthum Jülich, nicht weit von Lumich. ImKarMhrigen kriege thaten die Hessen aus demselben denÄmk "Hen grossen schaden , dahero der Kayserliche GeneralMvn^ dasselbe belagern mnste. Es hielt sich einen gantzenserli^' endlich da das wasser aus den graben von den Kay-die abgeleitet, und stets auf das schloß canonirt wurde,sich "„Verteil auch keine hülffe zu hoffen hatten, ergaben sier>e denfii/ehr gute conditionen, worauf die Kayserliche die oh-vvilin AM das geschütz verderbten vestungs-wercke an. 1648.18 . z - ..elften. ann. öoic. ?. III. lib. XXXIII.

eine Heulers Reichs - Geogr. IX. p. 1290. Es gehöret dazuhatte Me Herrschafft, welche vor diesem ihre eigene Herrengestvch Welche aber schon im io. jahrhundert mit Werner» aus-«n' durch dessen einzige tochter Johanna, welche sichPaUMern von Pallant vermählet, ist diese Herrschasst an dasbebmssmche geschlecht kommen, die sich davon Herren von Bre-III ^ "ennen. 6erm. Itemmatosr. k. II. Ie<ä.

. kulant.

nn L^enberg, ein geringer flecken nebst einem guten schlösse,2 tzehoe Uhum Holstein am fluß Stör, r. Meilen oberhalb

* )r gNkgen.

daiu/d^denburg, (Johann) ein gemeiner bürger zu Rotter-üch ^sss aber des Spinosa Athersterey sehr deutlich und gründ-Verhz'^sieget in einem buche, welches er unter dem titul:t»ih van äs Vorsprang >Lc. Holländisch ausgesetzt ,

tet d Öderes in das Lateinische übersetzen lassen. Es füh-

' ^-nervario Vractaws Theologiso - kolitisi uns^onikratione Leomerriso oräins äisposita, Xacuram^ niritn. ^MU8 eKäri sontrario prXäicäus 1raÄatu8 uni-^l. II ,' Rotterd. 1675. in 4. Stolles hlst. der

Äre'r,'

derlsw, eine von den ältesten adelichen familien in Pom-

mern und in der Marck Brandenburg. Goskin defendirte an.1414. als Hauptmann das schloß Beten, muste es aber endlichdem Landes-Herrn aufgeben. Richard war um das jähr r; io.bekannt. Pommerl. Märck. chron.

Brederode, eine alte Herrschasst und ruinirtes schloß inHolland, unweit Hartem. Es ist von Sighardo, oder wie an-dere wollen, Syphrido, und noch andern von iLiccone, wel-cher Burggraf von Kenemerland war, um das jähr roic>. er-bauet worden. Hiervon führet das sehr alte, und wie es vonden Holländern genennel wird, das edelste geschlecht der Grafenvon Brederode seinen nahmen.

Brederode. Der stamm-vatter der ehmaliqen Grafen vonBrederode ist Sigfridus, Sighardus oder Sicco, ein söhnArnold;, Grafen von Holland, welcher um das jähr 99;. vonden Friesen erschlagen worden. Unter seinen nachkommen istsonderlich Waltravius bekannt, welcher ein söhn Reinholdi undcnckel Theodoricl V. war. Er kam an. 1417. zu Goreum um,da er wider Wilhelmum Arculeum stritte, zwey söhne und einetochter hinterlassend , davon Gisbertus, von dem ein be-sondrer artickul handelt, erstlich Probst, hernach Bischoffzu Utrecht worden, welches Blßthum aber er nachgehends zuresigniren von Hertzog Carolo zu Burgund gezwungen ward,worauf er an. 1478. in dem 7;. lahre seines alters starb. Des-sen bruder Reinholdus II. Herr von Brederode, Vianen undAmeyden, Burggraf zu Utrecht, hat das geschlecht forrgepflan-tzet, und mit Iota Wilhelmi Lalani tochter verschiedene kin-der beyderley geschlechts gezeuget, darunter Walravius II.zu mercken, welcher zwey gemahlinnen gehabt, die ihm ver-schiedene kinder qebohren, von welchen die söhne von der an-dern ehe ohne leibliche erben gestorben. Aus der ersten ehehaben Reinholdus 111 . und Wolfardus die linie fortgeführet.Reinholdus III. so an. 1556. gestorben, hat 4. söhne gehabt,deren posterität sämtlich erloschen; Wolfardus aber, Herr inClotingen, Volsholl, Ast und Schwamerdam, zeugte Rein-holdum IV. welcher zwey gemahlinnen gehabt; von der erstensind söhne gebohren worden, unter welchen Henricus undWalrave, von denen hernach; und Florentius, so das ge,schlecht fortgepstantzet. Dieser war Herr von Brederode undClotingen, starb an. 1599. und hinterließ ;. söhne und so vieltochter. Unter diesen ist Florentia ledig gestorben, Helenaaber Stephans Gans, Herrn von Putlitz, Chur - Branden-burgischen Erb - Marschalln, und Anna Margaretha, Fran-cisco äs la Place, Vice - Grafen von Machant, vermähltworden. Von den söhnen ist Reinholdus, so in dem Venetia-nischen kriege wider den Ertz - Hertzog und nachmaligenKayser Ferdmandum an. 1617. umkam, wie auch JohannesWolfardus zu mercken. Dieser ward Erb-Burggraf vonUtrecht und Ritter des Elephanten - ordens, und zeugte mit sei-ner ersten gemahlin Anna, Johannis Grafen von Nassan-Dil-lenburg tochter, einen söhn Walravium, der aber 6. tagenach der geburt verstorben, und töchter, davon SophiaTheodor« an Christian Albrecht, Grafen von Dohna, Flo-rentina an Graf Mauritium von Solms, Amalia Marqare-tha erstlich an Albertum Henricnm, Baron Slawata, Chlamund Koschenburg,, hernach an Theophilum, Grafen von Win-dischgrätz, vermählt worden. Die andere gemahlin aber Ln-dovica Christina, Ich. Alberti Grafen von Solms Brauns-fels tochter, gebahr ihm 2. söhne und 4. töchter. Von jenerist Henricus, nachdem er einen fall vom Pferde gethan, inFranckreich ledig gestorben, und Wolfhardus sein bruder starbgleichfalls ausser der ehe an. 1679. und endigte also dieses be-rühmte geschlecht.

Walrave, Herr von Brederode, Anteiligen, Volsholle undSchwamerdam, ward an. , ?47. gebohren; er war ein söhnReinholdi IV. Herrn in Clotingen , und durch conceßion derStaaten von Holland, nachmals zu Brederode. Nachdemsein älterer bruder Heinrich, Herr von Asten, ohne eheliche leibs-crben verstorben, ererbte er die Herrschasst Brederode; und alsseine verwandtin Gertraud von Brückhorst und Battenburg,Jobsts Herrn von Hunwepel tochter, mit tode abgegangen,bekam er auch an. ^90. Vianen und Ameyden. Er war einervon den vornehmsten Ständen in Holland, und an. 1608. un-ter den Deputirten, welche mit Spanien den frieden aufzurich-ten in dem Haag versammlet waren. Er erkaufte an. isn.die Herrschasst Noordeloos vor 44000. gülden, und seine ge-mahlin Wilhelmina von Haften , brachte ihm dre HerrschasstNieveldt zu, mit welcher er aber keine kinder gezeugt, sondernan. 1614. in dem 07. jähre seines alters gestorben. L

äs Keils LeIZ. bist- bb. Xk. XKI. I.IV. I.V.

krbliotk. tab. §eneal.

rbeor. instg. üb. II- csp. 8- ^ ^

Brederode, ( Henricus, Graf von) ,war Reinholds IV.söhn, aus dem vorgemeldten alten Niederländischen geschlechte.Er erhielt an. i?;8. "^Mlippus den kr,egs-staat in den Nie-derlanden auf einen genügen fuß setzte, em ansehnlich com-mando. Aber als am i; 66. der Niederländische Adel gegendie Spanischen anschlage, die Inquisition einzuführen, einverbündnis machte, war er einer der vornehmsten unter ih-nen, und führte das Wort, als der Regentin deswegen einebitt-schrist überliefert ward. Er hielt darausiin CulenbnrgiscbenHause zu Brüssel em groß gastmahl vor alle, die zum bunde gehör-ten , und die schon bis ;ov. mann starck waren, bey welchem sie,

S 4 wiö