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unter der Römer botmäßigkeit bliebe, bis Maxrmus, nachdemer in Engelland an. ;8-. zum Kayfer ausgeruffen worden, ei-nem von seinen Statthaltern nahmens Conan, genannt Me-riaboc, zuließ, in dsllia strmoriss ein Königreich aufzurichten,so bis auf die zeiten Clodovei und Chilperici währete, welchediese Armorische Könige nöthigten, daß sie mit dem titul derGrafen zufrieden feyn musten, derhalden sie revoltirten bisauf die regierung Dagvberti II. der sie zinsbar machte, und indiesem zustande blieben sie bis an. 787., da sie Carolus N. un-ter sich brachte. Sie empörten sich aber dennoch wieder gegenLudovicum k-um, und Carolum Lalvum , führten krieg untersich selbst, und brachten ihren letzten König Salomonem um,worauf das land durch verschiedene Printzen regieret wurde,bis an. 121;. Adelheid die erbin von Bretagne, Petrum äsDreux zugenannt Mauclerc heurathete, dessen Nachfolger 10.an der zahl dieses land unter dem titul eines Hertzogthums bisan. 1491. besessen , da Anna, die einzige tochler Francifci II.den König Carollim VIII. von Franckreich, und hernach Ludo-vicum XII. heurathete, und ihnen das Hertzogthum Bretagnemit diesir bedingung zubrachte, daß, im fall ihre, Anna,nachkommen abgehen würden, selbiges auf die nächsten erbenvom Bretagnischen Haufe fallen sollte. Nun kam es zwardurch Ludwigs XII. tochter, Claudia, die Francsscnm I. ge-heurathet, auf ihre Printzen. Weil man aber in den vorigenehe-pacten der Königin Anna unterschiedene Puncte fand, dieanlas zu ftreitigkeiten mit dem nächste» verwandten des Bre-tagnifchen Hauses hätten geben können , fand man auf König-licher feite vor rathsam , die Land - Stände bahrn zu bereden ,daß sie selbst um Vereinigung des Hertzogthums mit der Croneansuchen musten, welches auch an. 1552. geschahe, da denndie beyden Printzen der Claudia, Francrfcus und Henricuswieder den Hertzoglichen titnl von Bretagne nach einander ge-führt, also zwar, daß jener an. i;;z. zu Rennes noch alsHertzog gecrönet wurde, dieser aber an. seinem vatterdie lehns-pflicht wegen des Hertzogthums Bretagne geleistet,und solches vor sich allein besessen, weil Francifcus I. sich dereinkünfte des landes gutwillig begeben hatte, die er als uiustu-äiusrius bisher genossen. Nachdem aber dieser Henricus II.an. 1547. den Königlichen thron bestiegen, ist das Hertzoglicheprädicat von Bretagne erloschen, und das land der Cron voll-kommen einverleibet, jedoch mit einem besondern Parleinentversehen worden, wobey jedoch, wenn dem Komge ein äusser-ordentlicher beytrag von gelde zu thun, die Stande vorhermüssen zusammen verschrieben werden. Unter den alten Köni-gen oder Grafen von Bretagne regierte nach dem Conan, deran. zyz. starb, Grallon bis 40;. Salomon I. bis 41;. Aul-Lran bis 4; 8. Budic bis 448. Hoel I. zugenannt der grosse,bis an. 458. Hoel II. zugenannt der faule, bis;6o. Alanus l.bis ?y4. Hoel III. bis 640. Salomon II. bis 660. Alanus II.zugenannt der lange , bis 690. Nach dem tode dieses letztenwurde Bretagne durch Jndicael, und hernach durch anderekleine Herren regieret, die sich an verschiedenen orten veste setz,ten, als Daniel Dremruz, Budic, Graf von Cornouaitte,Marentins fein druder, Johann Reich und Daniel Buna,bis an. 769. da Carolus N. seine Statthalter dahin schickte,und an. 787. diese provintz unter sich brachte. Ncomenus,Statthalter unter dem Kayfer Ludovico kic,, machte sich zumKönig hiervon, und starb an. 862. hinterlassende Herufpäum,welcher krieg wider den König in Franckreich führen konnte,an. 866. aber durch seinen vetter Salomon umgebracht wur-de. > Dieser letztere regierte bis an. 878. da er, wie man ins-gemein glaubet, ermordet wurde. Nach diesem hatte Bre-tagne unterschiedene Herren, bis ums jähr 91«. oder daAlanus I. zugenannt Larve - wrts , Graf von dem gantzenlande wurde, aber nur 2. natürliche söhne nach sich ließ, Hoel,Grafen von Nantes, der ohne kinder starb, und Guericnm,Grafen von Nantes und Porhet, welcher die linie der Grafenvon Nantes machte. Unterdessen war Conan I Graf von Ren-ncs auch Graf von gantz Bretagne; er starb an. 992. Ihmfolgte Godofredus I. bis 1008. Alanus II. bis 1040. Conan II.bis 1067. Havoise, eine tochler Alani II. und schwester Cona-„i II. brachte die Grafschafft Bretagne an Hoel, Grafen vonCornouaille und Nantes, der an. 1084. starb ; nach ihm re-gierte Alanus III. bis 1120. Conan III. bis an. 1148. dessentochter Bertha zu ihrem ersten gemahl, Alanum, Herrn vonLocke-äe-rien nahm , und mit ihm Conan IV. zeugte, der an.
1176. starb. Constantia, Grastn von Bretagne, heurathete zumersten Godofred von Engelland, Grafen von Anjou, mit wel-chem sie Artum I. gezeuget, der an. 1202. durch seinen vetter er-stochen worden, Guido von Thouars, Constanttä dritter gemahl,regierte bis an. I2>z. und hatte sie Mit ihm eine tochter Adelhei,den, die an. irir. an Petrum äs Dreur zugenannt Mau-clerc vermählt wurde Dieser Petrus war ein söhn Noberti I.des lungern, dessen vatter Robertus von Franckreich, Grafvon Dreux, der fünfte söhn des Königs Ludovi« VI. zugenanntdes dicken war, und von ihm stammen die Hertzoge von Bre-tagne her. Denn als er an. irzo. starb , folgte ihm Johan-nes I bis an. 1286. diesem Johannes II. bisan. lzoz. alsdennArtus II. bis an.i;i2. Johannes Ill.bis an.iZ4l. Johannesiv.von Montfort bis an. 1^45. Johannes V. zugenannt der ftarcke,bis an. 1,99. Johannes VI. bis an. 1442. Francifcus I. bisan. 1450- Petrus II. bis an. 1457. Artus III. bis an. 14;8.dessen bruder Richard zeugte sranciscum ll. der bis an. 14S8.
regierte, und eine tochter Annam hinterließ, die, wie oben ge-dacht, Bretagne an die Cron Franckreich brachte. Ums jähr846. ist eine zusammenkunft gehalten worden, welche man dasLonciüum von Bretagne nennet, weil man nicht weiß, an wel-chem ort es gewesen. Desgleichen hat Hugo, Ertz-Bischoff vonLyon und Päpstlicher Legat, an. 1079. eines in dieser provintzzusammen beruffen. Vom. X. Lonsil. cLron. äs
LrecsZne. List. äs Lretggne. Ilmsien
stak äs 1a petite Lret. /e LmK Läe/pb. antig. <L stoßul.
äe Lret. mvies äss 8siMs äs List. De Las, List. äsLrst. , List. Le LretaZne. List. Zenesl.
äs Lrance. O« Kc. Le rraste äs 1'iliäust-
Bretagne, oder Neu - Britannien, eine landfchafft inNord-America zwischen Neu-Franckreich und dem meer - busenvon Hudson, (sie hat einen fruchtbaren boden, ist aber ge-bürgicht, und mit Wäldern, so mit wilden thieren angefüllt,bewachsen , und wurde zuerst von zwey Venetianern, nemlichNicolao und Andrea Zem, hernach aber von einem Polen, mitnahmen Johann Scolul, entdecket, jedoch nicht weiter, als wasdie küste betrifl, da sie von den Engelländern diesen nahmenbekommen, wird aber sonst auch Estotiland, ingleichen Verrsäs Lsboraäor und Lortsreal genennet. Jedoch ist es unter-schieden von Neu-Britannien, einer provintz in Neu-Franck-reich, an der spitze des meer-busens St. Laurentii, woselbstBrest, Belle Jsle, rc.
* Bretagne, (Claudius) gebohren zu Semur inAuxois,in der vicsces Antun, an. 1625. trat an. 164;. in die Congre-gation St. Mauri, und erwarbe sich darinn viel ehre. Er hatheraus gegeben, an. 1680. Is Vie äe IVlr. LscLelier äs Oestes;an. 16L9. stleäiwrions LLretiennss 1 'ur les xrinsipkiux Pointsäs lu vis religieufe ; an. 1691. Lonstirmions pour Iss stllesäs 8. ^olepL Lc. Ferner: Les stlerveille8 äs X. O. äs LerL^leem äs Lerrieres; wie auch stelstion äs se oui s'est psssöärms 1 a proseiLon äu corps äs 8. Ilemy. Er starb zu RoueNden 2;. jul. an. 1694. Le o?/, LibliotL.
* Bretanio, Vetranio, oder Veteranio, Bischoff der
Scythifchen kirchen in Nieder-Mösien im IV. Lculo, residirtczu Tomis am Schwartzen meere. Er hielt eiferig über das Ni-cänische glaubens-bekanntnis wider die Arianer. Als der Lav-ier Valens dereinst in die kirche zu Tomis kam, und ihn zur Ver-einigung mir den Arianern bewegen wollte, vertheidigte er denrechten glauben hertzhafft wider den Kayfer, und schied sichnach geendigter rede nebst dem gantzen volcke, welches seinemBischoff folgte, von ihm, wodurch er den Kayfer dergestalterzürnte, daß er ihn ins elend verwiese. Doch ließ er ihn baldwieder kommen , als er merckte, daß die Scythen über diesesverfahren mit ihrem Bischoffe mißvergnügt waren. 8020»,^-List. ecsl. VI. 21. , Litt. esel. IV.
Breteuil, eine kleine stadt in Franckreich in Ober -mandie, liegt an dem kleinen fluß Jton, nahe bey einem st?zwischen Aigle, Evreux und Verneuil. Henricus II. Hertzosvon Normandie, rc. König von Engelland, gab Roberto vcMMontfort diese stadt, welche seine schwester Amicia hernach ami2io. an den König Philippum Augustum verkaufte. Endlichkam sie in der theilung an Carolum , König von Navarra/welcher sie an. 1410. dem Könige Carolo VI. gegen andere gmther abtrat.
* Bretichen, oder Bretchen, eine stadt, schönes sch^und Staroftey im Königl. Preussen, zwischen der Drebnitz,Wickerau gelegen. Es hat das schloß an. i2?4. ein reichernischer Edelmann, nahmens Jan Sendomirski, welcher demTeutschen orden aus Polen Proviant zugeführt, und hernamin selbigen getreten, erbauet, und es nach seinem nahmenJan, d. i. druder Johann genennt. Wie es dann anjetzo d'^Polen Bratian oder Brathian heissen, die Teutschen aberchen daraus gemacht haben. Hennebergers Preußischenick, P. 42. Hartknochs Alt-und Neu-Preussen, II. z-
p. ;9V. An. 1410. ergab sich diese stadt dem Könige Wladrsm"in Polen. List. kolon. XI p. 276. ,
* Bretigny, ein flecken in Franckreich, nahe bey dem EOrge, in der Isis äs Visnee, oberhalb Montleheri, und ew.meile unter Chartres, fünf meilen von Paris. Es ist d>^
der ort, wo an. i z üo. der friede zwischen Franckreich und d'
gelland ist geschlossen worden.
* Bretm, (Philibert) ein Französischer Meäicus, PoMLLilosopKus und NsrLematicus, von Aussonne, unweit Avie vbärtig, lebte an. 1^84. übersetzte viel dinge aus dem
schen ins Französische, schrieb selbst einige bücher in LatelMlwund Französischer spräche, unter welchen letztem auch soAsmoureukes sind, Lyon i;7ü. in 4. und gab einiger gelclst 5,Llsäisorum schriften heraus. La ä« vLsa-»--. .
. * Bretingham, (Thomas) war Schatzmeister des K ,Nlgs in der Picardie, und wurde von zweyen Dom-Cavm'^nemlich dem zu Hereford undExcester, zu gleicher zeit zum^fchoffverlangt. Er nahm aber den »erledigten sitz an letzten» ^ein, und empfieng die consecration an. 1^7-2. den zi. mertz.der zeit ward er unter Ricbardo II. Schatzmeister von ^land, welche charge er bereits io. jähr bekleidet hatte,davon abgesetzt, und da er selbige 2. jähr darnach rvE ^kommen, in dem darauf folgenden aufs neue removirt rvv^.
cndec. an. iz94. nachdem er 24. jähr B'E'.W.
Er starb den