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dem klimmen Kayser dahin, daß er nicht nur NeronemanMns statt annähme, sondern auch mit Übergebung BritanniciU seinem Nachfolger bestimmte. Als aber Nero hernachmalsunier mutter ihre gemalt emzuschräncken sichre, sie aber darge-W drohete den Bntannicum auf den thron zu setzen, so ließ^cero Britannicum, auf dem fest der Saturnalicn ä. L.
A 8°8. mit einem sehr schnellen gift hinrichten/ dessen wür-?ung so urplötzlich war/ daß Britannicus mitten im trunck todtvarnieder sanck/ als er nur iz. oder 16. jähr alt war. 2"««-Hb. XI. XII. XIII. rmnsl. in Xervn. *
.Britannicus, (Johannes) einJtaliäner, der für die zeit,
U er gelebt, in Humanloeibu« wohl erfahren, war gebürtig von^aiazzuolo, nahe bey Brescia. Man hat von ihm anmerckun-«r» über unterschiedene Lucborss Llsllisos, als den Perstum,Pentium, Statium, Juvenalem, Ovidium, rc. wie alich an-dere schrjften und unterschiedene briefe , ingleichen einen ks-gDucum des Bartholomäi Cajetani. Er lehrte mit grossemW und vielem nutzen der jugend lange zeit zu Brescia , wo-er auch an. i;ia. starb. Den nahmen Britannicus hat^ gefuhret, weil seine Voreltern aus Groß - Britannien wa-Oe/». in tzjizi. (M/. cheatr. k. I. c?o22a?räo , äs IA.Ü-
a.Aritannien, oder Groß-Britannien wird diejenige insulL"ennet, welche Engelland und Schottland in sich begreift.U wird auch das da herum gelegene meer das Britanni-s„/b genennet, und unter dem nahmen der Britannischen in-<»,^rden nicht allein Engelland und Schottland , sonderndj w die benachbarten insuln als Jrrland, Man, Anglesey ,s?» vorlingischm, Hebridischen und Orcadischen insuln begrif-« Siehe EngeUand.
Britheimus, der5. Bifchoffzu Welles, erwehtt an. 958.säumte dem kloster zu Glaston, wo er vorhero Mönch ge-v/Ä ^ie jurisdiction über das benachbarte land ein, und ver-dabey, daß solche von dem LrslüäiLsorio, der alle rah-n "wen, mittet zu erwehlen, verwaltet werden solle. ErsX"Ma„. y;y. zum Ertz-Bifchoff von Canterburv erwehlet,es Ger aus, und starb an. 97;. äs kr-eüil.
kam ^^thric, der letzte König der West-Sachsen in Engeüand,r..' "ach Kinewulpho, welcher an. 784. gestorben, zur regie-fblä?/welche er mit grosser klughcit gefuhret hat. Er ver-erL umgen Egbert, der nach ihm König, und zwar derUnd gantz Engelland wurde, wegen seiner »„gemeinen liebeUnd n'.Achtung von den Reichs - Ständen aufs heftigste,glei-wuw denselben aern aus dem wege geraumer, konnte aberhj^wol, y,as demselben das glück beschieden hatte, nicht ver-schuld^."^ muste endlich an. 799. oder 800. der natur ihre.der wagen. , biü. ck'UnZIeterrs. Eeben
Könige in Engelland.
ferM«^, (Bernhardus) ein gelehrter und fleißiger Cistercien-sich Unv in Portugall, den 20. aug. an. 1569. gcdohrcn, hatdik„» ^'Uemlich um die Historie seines vatterlands wohl ver-dpxm."/wacht, die archiven und klöster zu den, ende fleißigthesWangen' und an tag gegeben den ersten und zweyten*597 ^^onarguia Imlitgna, davon jener zu Alcobaza an.u»d X°wser zu Lisabona an. ,609. beyde in folio gedruckt sind,cum a-k ""fang der weit bis auf den ersten Grafen Henri-Uuirt Sie sind hernach von Antonio Brandaon conti-Cistxx.j.^den. Er hat auch den ersten theil der chronick desbey, "^>er-ordens ediret, und würde noch mehr gethan ha-rr. er nicht vor dem ^0. jähre seines alters gestorben wä-glgstbj'ws tadeln einige an ihm, daß er in alten fachen zu leicht-gewesen. Ja es haben ihm gar seine feinde schuld ge-kez er gleich dem Annio Viterbienli einige alte Lutbo-Bernb^x/ uud vor wahrhafftig supponiret, darwider ihn aberSilva in seiner IlefenlÄ cis lo Alori-rrguia l.u-^ Nova . "tzck hat. in bibl. llissiLN. veceri x>.
* I. p. 17;.
^Dvo) einer von den ersten Dominicanern indie ( dssher er seinen zunahmen bekommen, florirte um
dahxy des XIII. Lculi. Er war sehr demüthig und devot,
Uber^.z" verson gar annehmlich , und predigte nicht alleinn mich, sondern auch in mancherley sprachen,lande c. 4. §. II. und k. II. c. ;i. In dem gelobten
IX. Awo er krior krovinciglis, lind genoß von LudovicoSUngeg o'^nckreich, und dessen gemahlin grosse gnaden - bezei-Und Xz-f hat Kelutionem äs motte cujusäsm ex orcüne,^onsm^mirosuli msritis 8 . OominiLi spucllripolim0 . p. ^0^ ^nöllmoitiLlem MtiAti geschrieben. lcrixr.
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^ranciscus) aus Pottou, ern mensch, welcherselnem «^schemet bey sinnen gewesen zu seyn, wie denn ausWare« ^ 'S'echt mehrere Personen mit gleichem übel behafftetRechten hatte in seiner jugend studiret , war auch denUahm, evl^legm. Da er sich hierauf gemeiner leuthen sehr an-Weystj, Ar er einigen rühm, bis er endlich, da ein armerUeip yx! '^lchem er beystunde, seinen proceß verlohr, von ei-nheilet x andern appellirte. Weil er aber an allen ver-ljche art 'begab er sich auf eine heftige, anbey lächer-en, in ?.Konig, indem er die vertheidigungs-schrift an
Ltstan hvhe gerichteten stab trug, und also audientzrr'iror. //. Theil.
x. izi.
haben wollte. Da er aber von den trabanten nicht eingelassenwurde, beklagte er sich mit lauter stimme, daß der armen fachealler orten hindan gesetzt werde, und drohete deswegen gött,liche strafen. Der König ließ ihn endlich für sich kommen, erin,nerte ihn seines unfngs , hieß ihn nach Haus gehen, und sichöffentlicher geschäfften enthalten. Dieser wurde nur desto mehrerbittert, begab sich in Guienne, und nach Bourdeaux. Vonbannen begab er sich wieder nach Paris, auf welcher reise eraller orten sich über die Ungerechtigkeit der Richter, wie auchdes Königs selbst beklagt. Endlich ließ er eine schrift unter diePress legen, in welcher, nebst vielen anzüglichen dingen, derKonig mit ausgedruckten Worten ein tyrann gescholten worden.Man hatte schon angefangen zu drucken, als die fach verkünd»schafftet, tue schrift eingezogen, und Brito selbst in die Bastillegesetzt, von dem Parlemem, vor welchem er sich nicht einmalverantworten wollte, zum tobe verurtheilt; doch aber der Königersucht worden, chm, als einem wahnsinnigen, gnade zu erzeigen.Nichts destowemger wurde er auf befehl des Königs mit demstränge gerichtet, und seine schrift durch den hencker verbrennt.Dieses geschahe an. 1586. up. 8 XXXV 1 .
Britomartis, eine Nymphe von Creta, des Jupiters undCharmes tochter, wurde von der Diana ungemein geliebet. Ei-nige geben vor, daß sie die jagd-netze erfunden, daher sie Di-ctinna genennet worden , welches etliche verleitet, sie mit derDiana zu confundiren. Wiewol andere sagen, Britomartisheisse in der alten Cretischen spräche eine angenehme jungfrau,und wäre würcklich der nähme der Diana gewesen. Sie sollvon Minos dem König in Creta seyn geliebet worden, und weilsie dessen gewalt nicht anders entgehen können , habe sie sichvon einem felsen herab ins meer gestürtzt. Andere erzehlen vonihr noch andere fachen. s. n.
A sä 8. I. Ls.
Briromarus, ein Heerführer der Jnsubrischen Gallier, wel-che um Mayland wohneten, wurde von dem Bürgermeister L-Aemilio Papo lt. IX 527. L. L. 22;. überwunden, als er samtseinen unterhabenden kriegs-leuthen ein gelübde gethan, seinwehr-gehencke nicht eher abzulegen, bis seine armee Rom ein-genommen, und er auf das (Xpüolium gestiegen sey. Es ge-riethe ihm auch, wiewol in einem widrigen verstand; Massennach Flori bericht Aemilius, nachdem er die in dieser schlachtgefangene Gallier im triumph, und also nach der Römischengewohnheit bis ins Laxkolium geführt, ihnen die wehr-gehen-cke erst allda soll abgezogen haben. Jedoch ist nicht zu ver- 'gessen, baß Polybius, der die Gallische kriege, eben wie alle an-dere Römische gefchichten, so er berühret, mit sonderbarem fleissscheinet erforschet zu haben , weder dieses qelübds oder schwurSder Gallier, noch auch des nahmens Britomari gedencket.Im gegentheil giebet er dem von Aemilio überwundenen gros-sen Gallischen kriegs-heer zwey Feldherren und Könige -von gantzandern nahmen, nemlich Concolitanum und Aneroestum. Sonstwar freylich die niederlag dieses volcks durch Aemilium sehrgroß, indem die anzahl der todten auf vierzig tausend, und dergefangenen auf zehen tausend sich soll erstrecket haben , sie wa-ren auch just von zweyer Bürgermeister kriegs-heeren, welchefast von unqefehr in der gegend sich einander naheten, recht indie mitte gefaßt worden. Allein weil Polybius, der diese schlachtso ordentlich und recht nach der kriegs-kunst beschrieben hat,keines Britomari dabey gedencket, so gehöret das Mehrere da-von hieher nicht. Sonst ist hier in dem sogenannten Buddäi-schen Lerico Britomarns gar unrecht mit Viridomaro, den Mar-cellus überwunden, und gar mit eigener Hand getödtet, in einePerson zusammen geschmoltzen worden ; welches man darumhier ausdrücklich erinnern muß, damit man nicht bey dißörtigerzusammenhaltung der beyden editionen vermeyne, es seye stlbsan diesem ort ein fehler begangen worden. lib. II. e.
4. Xo/)--. IIP. II. c. Z4- O-'sss«,, As.
* Brittenburg, oder t'Huys te Britten, lat. LritsnnicaArx, oder 8riconum Laliellum, war vor diesem ein grosses ca-stell in Holland an der see, an dem alten mittlern einfluß desRheins. Die see hat es gantz verschlungen, doch aber siehetman noch bisweilen, wenn ein stürm aus Westen die see zurücktreibet, die ruäers davon , sogar, daß es Scriverins sntig.L-u. in gründ geleget, und einen riß davon gemacht hat. Ei-nige schreiben dessen crbauung dem Kayser Caligula zu, sichgründende auf LäliZ. 46. deren ungrund zeigetärr« sä Luston. I. L. (?/rivenrt>, 6erm. sntiq. II. ;6. OLrn'r«,not. orb. üntig. II. z. §. i;z. EudwiZs Würtzburg. geschicht-schreiber.
Britwald, ein Abt Benedictiner-ordens, und hernach Ertz-Bischoff zu Cantelbury in Engeüand, lebte zu den zelten Beda,weicher seiner rühmlich gedenckett I^r uarv au. 7;i. und hinter-ließ viele schriften, als das leben St. Egwnu, Blschoffs zu Wor-cester ; äs Origins LvesliÄMsnlis 8csnnb,i Lc. Leäa, 8i8. üb.V. c. 9. >L kl^ lsnpt. llnFl. äs Lpilc
Lnsl cls nick I.«t üb III. c. ^
Britzen, «ne Chur-Brandenburgische stadt in der Neumarckzwischen Friedland und Freyenwalde an der Oder aeleaenEine andere stadt dieses nahmens liegt in der Mitkel-Maeck ander Oder, zwischen Beltz-g und Jüterbock zum untE
«nmal"a^6^an welchen titulsiezweymalerhal-
MlUiaen Cb^ »or Rudolpho dem Sachsen
Nichtigen irhurtliriken Waldemar eingenommen und vertheidi-
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