Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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wie er denn die Kustious8 der Hoek und Cabliau in Holland ver-suchen. bibl. Lslg.

Brugneto, lat. LruninLum, eine stadt in Italien in demgebieth von Genua, mit einem Bißthum, so unter den Ertz-Bischoff von Genua gehöret. Sie liegt an dem fuß des Apenni-Ulschen gebürges an dem fluß Verra.

* Brugnolus, (Bened.) ein guter Orgmmsticus, hat an.I?04. in Italien ßoriret» undeinLoruu Loxi-S I-inZu-e I-stinssverfertiget. Er gab auch Prifciani bücher äs ksrabus Oearia-ws, und den Laertium mit der Lateinischen Übersetzung an. izz;.

Basel heraus. Letztere wurde auch an. i;?». wieder gedruckt.Ecaljger hat auf ihn ein Lärmen gemacht, weil er ihm imträum erschienen, ob er ihn gleich niemals gesehen. ,Mol. sä Lacrk. p. 2.

Brugvier, (Johannes) ein Reformirter Prediger zuNimes in Franckreich, war einer von den ersten , die sich des Ar-Naud schrift, die er an. 1672. wider die Reformirten äs Mm-^stione L inamillibilirate AratiD Oiv. heraus gegeben hatte, wt-bersetzten, und edirte dahero zu Rouen an. 167;. ein buch unterdem titul: Xsponfs lommmre, dargegen aber Arnaud em andersM licht stellte, Paris 167^. in 8. Sonsten hat Brugvier auchklilllursum äs IntsräiÄo in 6-tIIiu, ne IIslormLti ibi cananr^lslmo8 vaviäis, zu Nimes und Genf drucken lassen.

, * Brum, (Florenlinus äs) ein gelehrter Prediger zuGor-k«m, der an. 1724. im 74. jähre seines alterS gestorben, und Hur-

vwniam LvanßMorum; äs emenäsnäib temxorum LbrW

l(nomali8 LnaU3gi8VL villerMtionem, und eine andere"L Luäiz seLu1-nibu8 Homunorum hinterlassen. v»rr>. Le»rc->

* Bruitsma, (Regnerus) ein gebohrner Frießländer, war

"oüor NeäicinX zu Mecheln, und gab Votum satrisum inkudlisN 8sluti8 sL Msäisin» ümÄioris tutsmsn, Mecheln16,7. . jnqleichen 8skolAM 8uleruitsuarn novo- sntigusm

verbessert und vermehrt ib. 16;;. heraus. Es ist solche auch zuLoven iü;;. in 8. gedruckt.

Brulart. Das gefchlecht von Brulart hat seinen Ursprungaus der Grafschafft Artois. Adam Brulart, Baron von Hsesand von Agnes, Cammer-Herr von Franckreich, war der erstevus seinem Hanse, der sich daselbst niederließ. Er lebte an.

unter Philippo I. und that mit Godofredo von Bouillonvle erste creutzfahrt ins heilige land, von bannen er nach erobe-N>g der stadt Jerusalem wiederum zurücke kam. Sein söhnGottfried war auch Cammer-Herr von Franckreich, lebte an.z/48. und 1151. und starb in dem kriege, welchen PhilippuszMustus wider Hugonem von Brirgund führete. Er hinterließMmum 11. der gleichfalls Cammer-Herr war, und an. 1224.y-vbelagerungder stadtAvignon 200. küraßirer commandtrte,'M der eroberung aber von einer faction der Albigenser um-^vracht wurde. Nach seinem tobe kam sein söhn Jacobuserweck, welcher der erste Nmtrs äslaOÜLmbrs umbulsnes^'vch das gantze Reich wurde, welche aus den vornehmstenaen't bestünde, und daraus hernach das Parlement zu ParisLlvvrden. Dieser Jacobus sprach an. 1)20. in beyseyn des^v»lgs Philipp! v. die Grafschafft Artois der Mathildi vonzum präjuditz Roberti von Artois zu, und starb 110. jähr

' Sein söhn Noel lebte unter dem König Johanne, undde^ .tete dasjenige amt, welches hernach der Großmeister von§l> Mllerie bedienet. Er hinterließ Nicolaum, der ein mit-«be? dem grossen Rath des Königs war, welche stelle er

von 1440. aufgab , und die bedienung als Cammer-Herr

8e^^ckreich annahm. Er hinterließ Petrum, Rath und^mm des Königs, dessen söhn Johannes Präsidentstell/^Ess im Parlement zu Paris war, und an. 1504. dieober Präsidenten au moreier daselbst bekam. Er starbdarin,» *r recipirt wurde, und hinterließ verschiedene kinder,Ims ^er der älteste söhn Noel ihm succedirte, der andere Pe-kind-!.« Äe Präsident uux enguete8. und hatte unter andernUnd A Nicolaum Brulart Marquis von Sillery rc. Cantzler^Verwahrer von Franckreich, von dem hernach mitvv„ Ä' Sein ältester soh» war Petrus Brulart MarquisSa,«k^ry, Puisieux rc. Staats - 8ssrewriu8 und Groß-3tyg„Welster der Königlichen orden: Dieser hat hinterlassenbin«-« m' welcher General - Lieutenant, Gouverneur zu Hü-Westn "vd Ludovici XIV. Ambassador in der Schweitz ge-gest^v und an. 1719. den 28. mertz im ?y. jähre seines altersals m, dessen einiger söhn in der schlachr bey Almansaregj^v'Svdier der Königlichen armeen und Oberster über einwhx ">/uß - volck, annoch unverheurathet, sein leben ver-^arlvm^bdoch ist auch dieser äst des Hauses Brulart durchgerii.."vv Philogenes Brulart, Marquisen von Sillery, Ro-liche fortgepflantzel worden , welcher ebenfalls ansehn-sthlecbtä ^' bedienungen getragen, und kinder beyderley ge-lab-Menget hat, an. 1727. aber den 27. nov. feines altersdes vb«.^ wde abgegangen ist. Noel Brulart, der älteste söhn!>ttal-«^vchten Johannis, war Baron von Crosne, und Ge-^ve kj«^"vator im Parlement zu Paris. Er hatte verschie-dstte , darunter der ältere söhn Dionysius ihm succe-vvy m,Ler andere Petrus, Baron von Crosne, MarquisCarvk war Staats - 8ecrewtiu8 unter den Königen

kölliali^ä und Henrico III. und Groß - Schatzmeister der^dienuvss" orden. Durch seine viele kinder, welche alle gute'sen hatten, sind die linien derer Herren von Genlis ,

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Brussain und Boulay entstanden. Dionysius, der altere söhndes Noelis, gab die bedienung seines vattcrs als General-Pro-cureur im Parlemente zu Paris auf, um die stelle eines Ober-Präsidenten zu Dijon anzunehmen, und war er der erste,welcher sich im Hertzogthum Burgund niedergelassen, woselbster die Herrjchaffken Borde, Sombernon, Meiuont, Sante-nay, rc. an sich brachte. Er verwaltete diese stelle bey 40.jähr, und hinterließ Nicolaum und Noelem Baron von vom,bernon rc. Ose-mum im Königlichen Rathe, welcher keine po,fterität hatte. Nicolaus Brulart, Baron von Borde, Mut-sey , rc. war gleichfalls Ober-Präsident im Parlemente zu Di-jon , und starb an. 1626. Ihm succedirte sein söhn Dionysius,welcher der andere Präsident im Parlement von Burgundwar. Er hinterließ verschiedene kinder, darunter ihm Nico-lans succedrrte, Ober-Präsident im Parlement von Burgundwurde, und viele kinder zengete. Noel Brulart, Graf vonRoure, wurde ein Mitglied von dem Staats - Rath, und hatteeinen loh» Monystum Noel nebst vielen töchtern. DionysiusBrulart Maltheser-Ritter und Commandeur von Beauneund Nancy tc« Dr, LAeM, msill cls IVlontmorsnLi ÜL äs Dreux.Lsr/e/, üQtiq. La IE. äu Lei-cks. So^e/,07, OIÜLisrs

äs 1a Lour. kreuä. äu Larlem. karlsm.

äs LourgoZn. elo^. lib. II. L« 8ssrsr.

ä'Ltat <Ls. *

Brulart, (Nicolaus) Herr von Sillery, rc. Präsident imParlement zu Paris, und Cantzler von Franckreich, war derälteste von den 5. söhnen Petri BrulartPräsidenten -wx er>qusts8.Er wurde Rath im Parlemente an. i;?;. und hernach Aaicrsäe8 regustL8 unter Henrico III. welcher ihn in verschiedenenwichtigen affairen brauchte, und an. i;8y. als Abgesandtenin die Schweitz schickte, wohin ihn auch Henricus IV. an.i;y;. gehen ließ, der ihm an. 1597. zn belohnung seiner diensteeine erledigte stelle im Parlement zu Paris gäbe. An. icy8.befand er sich bey dem friedens - Muß zu Vervins, und wurdenebst dem Herrn von Biron und dem Cantzler Bellievre nacl»Brüssel geschickt, den friedens - Muß mit Ertz-Hertzoq Al,brechten beschwören zu sehn, als wozu er ein grosses beyae.tragen hatte. Weil er alle seine commWone8 so wohl aus,richtete, sendete ihn der König als Ambassador nach Rom,aus welcher reise er die Heurath des Königs mit der Maria äsMedices geschlossen. An. 1602. gieng er zum dritten malnach der Schweitz , um daselbst die alliantz zu erneuern. Beyseiner zurückkunft bekam er im dec. 1604. den titul eines Siegel-Verwahrers. Im folgenden jähre bekam er noch darzu die stelleeines Cantzlers von Navarra, und endlich an. 1607. wurde erzum Cantzler von Franckreich erhoben, welches amt er in wäh,render Minderjährigkeit Ludovici XIII. bis auf den man an.1616. verwaltete; da er dem Könige zu Blois die siegel wiederumüberantwortete, welcher ihm hernach befohlen, den sunlilii8 zupräsidiren. Er muste die siegel den 2;. jan. an. 162;. wiederumannehmen, welche er aber den 2. jan. des folgenden jahres zumandern mal von sich gab. Nachdem er sich auf sein Haus Silleryin Champagne begeben, starb er den 1. oct. an. 162;. LeIM. äs I.oui8 XIII. L/a«o^. IM. äe8 kreliä. <Lc.

Brulart, (Petrus) Herr von Crosne und Genlis, Staats-8eLretsriu8, war ein söhn Noelis Brulart, General-Procureursim Parlemente zu Paris. An. r;; 7. wurde er 8ecretMU8 beydem Könige, und an. 1^4. machte ihn die Königin Catharinaäs Medices zum 8ecret-äre äs se8 LommLnäemens, durch wel-che bedienung er eine Nachricht von allen wichtigen affairen deSReichsund den wichtigsten staats-fachen bekam. An. i;6y.präsentirre ihn die Königin zu der stelle eines Staats-8ecre^rii,welche ihm auch der König gäbe, milder erlaubnis, das Secre-tariat bey der Königin zugleich zubehalten, welche beyden stel-len er auch mit sonderbarem ciser und treue verwaltete. An.i?7o. befand er sich zu Mezieres bey der Vermählung des KönigSmit der Elisabetha von Oesterreich. Er las den contract ab,und unterzeichnete die ratification. Henricus III. gab ihm nichtweniger authorität, als er bey der vorherigen Regierung gehabthatte. Er schickte ihn auch nach der unruhe, so zu Antwerpendurch die grosse Heftigkeit des Hertzogs von Alencon entstanden,nebst dem Herrn von Mirimbau an die Stände nach Flandern.An. i?8;. muste er die Königliche Frau mutter begleiten, alsste nebst dem Marschall äs Raix, und dem Herrn von Lansaenach Espernay gieng, mit dem Cardinal von Bourbon, demHerrn von Guise und den vornehmsten Häuptern der Mus vomfrieden zu handeln. Seine anschlüge gienaen jederzeit dahin,die Königliche authorität zu erhalten; nichts destowemger warder König dergestalt eingenommen , als wenn Brulart es mitder Königlichen Frau mutter hielte, daß er »hm um die zeit, als

die Stände zu Blois zusammen kamen /vrdre zuschickte, seine

stelle als Staats - 8ssrsr»Ms mcht mehr zu verwalten. Nachdieser Ungnade lebte er in einem privat-stände bey wahrenderunruhe im Reiche, Wd gls Henricus IV. selb,ge gestillet, hatteer eine stelle in dem Komglichen Rathe/ welche er bis an seinentod, so im april an. i6°8. erfolgte, behielt. O« 7-^, bist. äsr

8eLrst. ä'Ltuc.

Brulart , (Petrus ) Vicomte von Puisieur und Sillery, rc.ein söhn Nicola» Brulart, Cantzlers von Franckreich, wurdean. 1606. StaatS-8ecrewriu8, und Machte sich ben dem Kö-mge sodeliebt, daß er un folgenden jähre das amt eines Groß«Schatzmeisters von dem Königlichen orden bekam. Nach dem

D» tobe

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