Mn von Straßburg besaß. AIs aber Graf Emicho von Leinin-r;8y. mit Pfaltzgraf Ruprechten wider die Straßburgerund Brumat zu seinen ausfällen gebrauchte, haben dieM Straßbnrg die bürg samt der stadt geschleift. Endlich mu-mf ^chUried von Leiningen an. 1451. in dem vergleich zu/ den ort an Ludewigen von Lichtenderg abtreten,er anders der gefangenschafft entlediget seyn, worinn ihni-Mr als seinen überwundenen enthielt. Nach diesem ist der-bey Lichtenberg verblieben, und samt der gantzen Graf-("(Mt an Hanau gekommen. Ist im übrigen Metzisch lehn.Äertzogs Eis. chron. Ist,. III. x. ;8. Rönigshofen Elf. chron.
k- ; z;. xroclr. 8.. L. p. ; 04.
j,„^rumbach, ein kloster Cistercienser-ordens in derWürtz-Mer vioeces, ohnweit Wertheim an der Tauber gelegen.
1151. von dem Abte zu Maulbrunn, welcher die ge-vcnv von den Freyherren von Lindenfels, Trense und Zimbernende geschenckt bekommen, gestiftet worden. Der erstedaselbst ist Richardus gewesen , welcher seiner Abtey entse-Lij^urde, als er es wider den Papst mit dem Kayser hielte,^rretz Würtzburg. chronick. , in ssstersio bis
.„Hummer, (Friedrich) wurde zu Leipzig an. 1642. von
Memtttelten eltern gebohren. Nachdem er flch in der La-. wlsthen und Griechischen spräche veste gesetzt, ließ er sich iner ^.iahr bey der Universttät daselbst einschreiben, und obn./ch zwar der Rechtsgelehrsamkeit wiedmete, auch unter sei»tz. Mers bruder, Andrea Brummero, der Juristen Facul-...'"vrgen ortes Estors, an. 1664. eine disputation äs ko-L Lonäuckione init grossem lobe vertheidigte, so hiengder« ^ das Hertz mehr an der Literatur, antiquitaten und an-»ea bumsnioribus, wvrinnen ihm die mit Thoma Rei-''^0 gepflogene freundschafft, und dessen herrliche bibliotheck- , "uemein zu statten kommen. Wie ihm denn dieser grosse mannA°er erercitation äe^sbmis, welche er an. 1662. unter Jac.TAvmasio defendiret, grossen Vorschub mag gethan haben. Hier»us trat er eine reise nach Holland, Engelland und Franckreichv)!^"nd setzte fich bey den gelehrtesten leuthen in Hochachtung :
um so vielmehr wuchs, als er an. 1668. zu Paris seineni«.„"^msrium Lä b.LillLiam heraus gab, welchen er dem ba-den M Saats-Minister Jean Baptist« Colbert zuschrieb, undav-^april selbigen jahres in person überbrachte. Er starbnaw zeitig. Denn als er noch in selbigem jähr von Parisih» i"wn, und von dar weiter nach Italien gehen wollte, unddvMion bey dem fiuß Arberine, so dazumal von dembrück? M sehr angelauffen war, nicht über die nah gelegenesslhrt?' sondern zu ersparung des Weges durch den fluß selbst/schlug die kutsch, darinnen sie fuhren, um, und kamandern "Mlück dieser gelehrte junge mann samt noch einerüb^.person unten zu liegen, so, daß sie beyde ertrancken. DieZutm« davon. Dißgeschahe den ;. dec. Erhalte einensten Errath von büchern gesammlet, unter denen sich die be-sessen -i. Reinesto befanden, so aber nach seinem tobe vonriuz Koen verkauft worden. Seine schriften sind Lommenta-Oinclam karis. 1668- in 4. Lxercststio Historlso-kkl-o°^ue 8csbliüs snriguis, sevi meäü <L resemioribus; Lxer-U«ld xttjT socLrione Lonäuäione; OsclLMLtio conrrL Ocium,iculz „chE OnomEca in honorem Tb. steinesti. Diese Opu-ay. hat George Beyer , kros. ^uris in Wittenberg,
sg I w 8. zu Leipzig heraus gegeben. in prseLr.
äsn. p § - klmiguit. Tentzels monatl. unterred. an. 1696.
* in prsek. acl örummsriana.
(Andreas) ein Ellor in der Juristen->st, Leipzig, daselbst gebohren den 2;. nov. an. 162;.«Uch^bem er zu Wittenberg studirt, Holl- und Enqelland,^ns a-i^elch durchreiset, Rath der Teutschen nation zu Or-, und zu Leipzig an. 1670. den 28. mertz gestorben.
* ' rnenr.
, oder Bruno, Bischoff zu Olmütz, um das jährvdee ^H^vhrner Graf von Schaumburg, SchauerrburgDv>n. Mlberg, und Holstein, ließ sich zu Magdeburg in derzum Priester weyhen, woselbst er auch bey demAv>n, wurde. Dieser kam gleich zu der zeit nach
7 - iqhx der Dechant, und etliche Priester von Olmütz, schon
b'uin in L'LäpstUchen Hof einen Proceß wider König Wences-
weil derselbe dem Stifte ei.
'«Um in Hvs riurnNe„ s!jss?Lmen geführet hatten,
Wacht?'^oss Wider ihren willen aufgedrungen hatte. Brumo«w ^-^.denselben bekanntschafft, beklagte, daß sie so langegelh zwischen Hof aufgehalten wurden, und streckte ihnenende r» ii, es ihnen mangelte, daher der proceß bald sein"us danA^Iortheil erreichte, und sie erwehlten Brumonem>vege» Markest i«m Bischoffe. Er baute darauf zu Cremsier^ßdirt? ^ wbonen läge ein schloß an, worauf er am meistenAnke MnL-Ä ""ch diesem dorfe das stadt-recht. Er kaufte diestadt an,I?/schEt Hugualda zum Bißthum, wvrinnen er eineÜch»ete, die von ihm nach seinem nahmen Lrumsberg ge-schloss? Woe, gleichwie er hernach dem von ihm auch erbauten^' t>;1E'"°ngeschlechls-nahmen,Gchomberg, gab.x.4?°. (egg.
bey dein (Aiitvmiis Is) Ritter, Spanischer AmbassadorSchlüsse zu Münster, war aus der siWLke-^amt etMor' E verwaltete in dem Parlemente zu Doleks General-kroLurLtorls, als er zu der Gefandtfchasst
nach Münster ernennet wurde. Er Miiste zwar den andemSpanischen klenipotemiarüs im rang den Vorzug lassen, über-traf sie aber alle an gefchicklichkeit, sintemal die Spanier ihm esznförderst zu dancken hatten, daß der friede mit Holland mit auS,schliessung der Cron Franckreich zu stände kam. Wiewolauch nicht zu läugnen, daß die grosse degierde, so damalsbeydes der Printz von Oranien, und der gröste theil der Staa-ten zum frieden hatten, und sonderlich ihre furcht für der täg-lich anwachsenden macht Franckreichs diesem Gesandten in sei-nen Handlungen gar sehr beförderlich gewesen. Wie dem allen,so erlangte Bonn dadurch ein grosses ansehen, daß er auch alsAmbassador an die vereinigten provintzien gehen muste. Alsan. 1650. die unruhe in Holland mit dem Printzcn von Ora-nien entstanden, bor er demPrintzcn im nahmen des Königsvon Spanien hulffe an; welches aber der Printz nicht wohl auf-nahm , sondern zur antwort gab, daß es privat - streitigkeitenwaren, darein sich der König in Spanien nicht zu mengenhatte. Hingegen als rn der folgenden zeit von Unterdrückungund Vernichtung des General-Statthalter-amts unter den Staa-ten gehandelt ward, ergriffe Brun just die gegenpartey desHauses Oranien, und hielte gegen dasselbe in der Staaten ver-jammlung eine sehr anzügliche rede; welches mit der politischenklugheiteben sowenig übereinzukommen scheinet, als der vor-her gemeldte versuch, so wenigst dem schem nach für das HausOranien dienen sollte. Man hat auch von diesem mann ange-merckt, daß er, um zu seinem zweck zu gelangen, und vornem-lich das gegentheil verhaßt zu machen, oftmal solche Mittel ge-braucht habe, welche eben nicht für allzu ehrlich können gehal,ten werden, als daß er unter verdeckten nahmen bucher widerdieselbe ausgestreuet, ihnen falsche briefe angerichtet, derowürcklich aufgefangene briefe verändert rc. Im übrigen weilsowol sein Umgang freundlich, als seine gantze manier und auf-führung sehr populär war, so achtete man ihn sonderbar tüch-tig mit Ständen und Republiquen zu handeln; wie man denndafürhielte, daß er dem König in Spanien fürs künftige nochviel grössere dienste würde geleistet haben, wo er nicht allzufrühe und mitten in seiner Holländischen Gesandtschafft ver-storben iväre. Er hatte daneben eine ansehnliche stelle bey demFinanzen-wesen in Brüssel, würde auch noch grössere belvh-nungen erlanget haben , wenn ihn nicht der tod weggenommenhatte. cls red. 6-tll. Iilz. V. IVro/»,, äs red. 6 a 1 l.
Üb. X. l'Lmballaäeur tom. I. Ls. *
Brun, (Carolus le) der vornehmste mahler Ludovici XIV.in Franckreich, war an. rürZ. gebohren, und fieng schon anmit kohlen zu mahlen, da er nur;. jähr alt war. Im 14. jähremachte er das Portrait seines vatters, welcher ein bildhauer war,mit grosser gefchicklichkeit. Weil nun zu derselben zeit kein be-rühmterer mahler in Franckreich war, als IVlr. Vouet, so be-gab er sich zu ihm, und that sich vor andern gar bald hervor,erlangte auch die affection des Cantzlers Segmer, welcher ihmeine gute pension gab, und denselben endlich nach Rom schickte,allwo er sich etliche jähr aufhielt, und sowol in der alten alsneuen art zu zeichnen sich perfectionirte, dergestalt, daß er dieberühmteste mahler und bildhauer überstieg, und zum Ober.sten der Mahler-Academie erwehlet wurde. Als er von Romzurück kam, fand er anstatt des verstorbenen Cantzlers Seguiereinen neuen patron an dem Ober - Präsidenten von Bekievre;nicht weniger wurde er auch von dem Cardinal Mazarini sehrwerth gehalten. Nach dem Pyrenäischen frieden, als der Köniqsich angelegen seyn ließ, die guten künste in stör zu bringen, wur-de niemand geschickter befunden, zu selbigem werck ein grossesbeyzutragen, als le Brun, welcher auch in Historien wohl er-fahren war, und die sitten, kleider, Waffen, gebäude, samtjedem was zur äußerlichen gestalt aller völcker gehöret, verän-dern wohl verstünde. Er konnte in einer stunde vielen künstlernvon unterschiedenen gattungen ihre wercke angeben. Als er diegrosse tafel von der familie des Darms mahlete, sahe ihm derKönig fast alle tage 2. stunden in Fontarnebleau zu, gab ihmauch nicht lange hernach einen adels-brief. Desgleichen suchteder Groß-Hertzog von Florentz mit ihm zu correspondiren. Nurhat man angemerckt, daß, da dieser mann alle andere stucke,welche einen vollkommenen mahler machen können, bey naheim höchsten grad besessen hat, er in den färben iehr mtttel-mäßig gewesen, und darinnen von vielen mahlern aller natto-nen übertreffen wird. Endlich starb er den 12. febr. an. 1690.
, Iss Kammes illustres. Ti/ivMre an. 1690.
*
* Brun, (Dominicus I-) em Aom'mcaner aus Pans,«vor Dionysius genannt, war der alttsie sohn Eestbris des Müntz-Gerrchtö, welchem m dieser wurde sein bru->er Franciscus succediret. Er ließ sich zu Avignon in den>rdeneinkleiden, kehrte,^raufuach Patts;muck, und setztelch vollends in seinen stu-ins veste. Nach dieftm ward er alsPrediger nach Nanci geschickt, wo er sich grosse liebe erwarb,»uch bey den Grossen rn Hochachtung brachte, dergestalt,>aß er in dem allda, an. 1642. neu-aufgerichteten Convent, so>en titul Mtrs - vams äs?-ux führet, zum Prior bestelletvurde, dergleichen amt er auch an. 1676. und an. i68z. zu Pa»sis im Lolillgio 88. kimunLEioms verwaltet hat. Er starbu Compiegne, wo ferne zwey schwestcrn aus Nonnen lebten,n dem 78. rahre fernes alters den 22. aug. an. 1688. und ließine leichen-rede auf des gewesenen Französischen Residenten zu
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