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die aber bald gestorben. Er selbst ist ihnen an. 167 z. den ri.oct. iiachgefolgcc, nachdem er seiner krofMon 2;. jähr vorge-standen. t->-rr-rr^ , in orst. ksnekri. öa^/c-.
* Bruyn, (Corn. ls) hat verschiedene reise - beschreibungeneinzeln heraus gegeben, welche Bannier hernach zusammen zuParis und Rouen in 4. an. 172;. unter folgendem titul dru-cken lassen: Vo^sgs su ÜL'/snc, c'elk-s-äire, äs»8 Iss x>iin-cipsux eiräroits äs l'/ti-s Ninsurs, äsn8 les Isles äs Lbio ,Xboäes, Lb^prs Lc. äe meine c>ue äsns Iss plus Lonliäers-bles villss ä'ÜMxre , 8yrie L Tsrre-8sintS. /a»»-««/ äer 8a-va«,1726. jsn. n. 8-
* BruyN' (Gualter äs) war zu Amersfort den 6. jen.isig.gebohren. Er wurde an. 16; 5. nach Utrecht geschickt, allwo eran. 1640. PKilol'oplnT LgLLslrmreus worden ist, und eine disser-lation äs Klslo, L so, guoä invirum guaägue ibontsneum eil,L äe motu Liäerum heraus gegeben. Er legte steh demnach aufdie Theologie, und bediente sich der anweisung Gisberti Voetii,und Minardi Schvtani. An. 1641. ward er Pfarrer zu Hoge-stein, an. 1644. aber zu gleichem amt nach Utrecht beruffen.An. 16^2. ward er samt Ändr. Essenio brolsflor Tbsnlogi-e.Da er das folgende jähr die Lrokelüon mit einer rede äs Nori-bv8 Tbeolsßsi angetreten, ward er vockor, und disputirte beydiesem anlas äs äuobus kssäeribus Oivlnis. Er starb aber ineben demselben jähre den 7. jul. Er hat etliche vilpursriooesäs 8cripwrs X. T. näv. 8imonem Lpiscopiuin ; auch zwey säUistorism äs Lonssptione ss L. heraus gegeben. <7.
Trsjeäi. eisciit.
Bruvs, (Petrus äs) oder Brusrus, von welchem eine ge-wisse art von ketzern Petro-Brusianer genennet werden, lebteum das jähr H20. und war ein Mönch und Lsnomcu8 zuLucca in Italien , wiewol er seinen orden freywillig abgelegt.Er hielte es in dem streit zwischen dem Kayser Henrico IV. undGregorio VII. mit jenem; wurde aber nachgehends als einoffenbarer keßer vieler irrthstmmer beschuldiget, nemlich daß erdie kindertaufe, kirchen, anbätung und Verehrung der creutze,das meß-opfer und die fürbitten vor die verstorbenen vcrworffen.Sonderlich hat er von dem heiligen Abendmahl wie die heuti-gen Reformirte gelehret. Seine lehre hat er hin und wieder,sonderlich in Provence, Lanquedoc, und Gastogne, ausgebrei-tet, worzu ihm der vornehmste unter seinen anhangen, Henri-cus, dessen Nachfolger man Henricianer, auch von dem orte,da sie sich in grosser mnM aufhielten, Albigenser genennet,viel geholfen. Er warb aber auf dem Lonsilio zu Toulouse an.my, und aufdemLcmsilio I-stersn. II. an. H26. alsein ketzerverdammt, (c) und endlich an. 1147. zu St. Gilles in Langue-doc lebendig verbrannt, (a) als er gegen 2a. jähr gepredigt, undseine lehr ausgebreitet hatte. 7.-^ äe inlerw8 ksul.
kerrim biii.Xsrilä. (a) (7o»er/. sp. 8. trEji«,nsp. tom.
III. p. 1279. (7) übro säve'rs. ketrobrus. ep. 1. L
2. in bibl. Llunisc. p. m8- leg. introä. säTbsol.
lib. II. p. 1069. ü«7o«. sä an. 1126. n. iz. (e) i7o«cr/.
II. c. r;. öa^o». ä. I. sank. crir. in Rsron. tom. IV.sä sn. 11 ; 9 . n. rc>. (ä) äe F'oäis La«^e«r. c. 6. constArnolds ketzer-Historie, üb. XII. c. 5. z. n. <L 12. *
* Bryanus, (Augustinus) ein Engelländer, hatte unternom-men eine neue edition von Plutarchi ksrsüelib zu geben , wel-che er mit mannscripten zusammen halten, und mit verschie-dener Gelehrten, auch seinen eigenen anmerckungen bealeitenwollte. Allein der tod übereilte ihn den 6. april an. 1726. daPlutarchi text samt der Lateinischen verdollmetschung, und denanmerckungen über die 2. ersten wmo8, schon abgedruckt war.Daher Moses äs Soul oder Solanus, ein Franzose, der imGriechischen viel gethan, und schon an. 1696. sich zu Franeckerdurch eine unter dem Vorsitz Herrn Rhenferds gehaltene dispu-tation, äs 8ti!o Xovi lelksmsnti contra 8eb. Llocbsnium ,welche Herr Rhenferd hernach seinem 8yntsgmsti viilertstio-num äs 8cilc> Xovi lest. so an. 1702. zu Leuwarden in 4. her-aus kommen, einverleibet; bekannt gemacht hat, solche arbeitfortzusetzen unternommen, auch an. 1729. zu Londen in ?. quart-bänden heraus gegeben: welche edition auch sehr hoch geach-tet wird. AH/wr/,. ttaä. tom. VlII. p. ;oz.
Bryenttius, lNieephorus) führte in, XII. s-sculo den tituleines Cäsaris undAugusti, weil er mit dem Griechischen Kay-ser Alexio Comneno m genauer verbündnis stand, und sonstauch wegen seines Verstandes, seiner gebart und bedienungenin grossem ansehen lebte. Er war gebürtig von Orestia, einerstadt in Macedonien, woselbst jem vatter, der eben diesen nah-men führte, etwas wider das Reich angesponnen, auch, wie einigeschreiben, sich mildem vom Kayser zu seiner befriedigung angebo-tenen titul und gemalt eines LÄsm nicht begnügen wollte; wes-wegen der Kayser Nicephorus Botaniates seinen GeneralAlexiumComnennm wider ihn schickte, welcher ihm die äugen ausste-chen ließ. Weil aber dieser an dessen altern söhne, dessen hiergedacht wird , einen grossen verstand und majestätisches anse-hen wahrnahm, so gab er ihm seine tochter Annam Comne-nam zur gemahlin, und machte ihn, als er zur Kayserlichenregierung gelanget, zum L^isr; doch wollte er der KayserinIrene nicht folgen , welche sich aus liebe gegen ihre tochterAnnam aufs äusserste bemuhete, den Kayser dahin zu bringen,-aß er Bryenmum zu semem Nachfolger erklären, und seinensöhn Iohannem Comnenum ausschlicssen möchte. Nach demtobe des Kaystrs, als Johannes Comnenus die regierung ange-
treten , wollten Bryennii schwieger - mntter Irene und ferne ge-mahlin Anna ihn an Johannis stelle auf den thron erheben,allein er wollte hierein nicht willigen. Nachgehends wurde erum das jähr HZ7. abgeschickt, die stadt Antiochiam zu bela-gern ; daselbst fiel er in eine kranckheit, und starb auf seiner zu-rückreise zu Constantinopel. Man hat von ihm 4> bücher, wei-che er ausverlangen der Kayserin Irene äs rebu8 Lonäsorino-xolitsnorum geschrieben , darinnen er von den thaten AWkComneni handelt, ehe dersclbige zur regierung gekommen. Siegehen von an. 10; 7. bis ic>8i. Der Jesuit Petrus Poußin ha»dieses werck ins Lateinische übersetzt, und nebst dem Griechischentext und seinen anmerckungen an. rüüi. zu Paris in fol. herausgegeben,worzu man nachgehends an. i67<r.Carvli äuFresnehilioricss öc pbilologicss beygefüget. simsl. tom. 11-'
in prsek. Llexisä. , äe L^rsnc. rer.
fcripc. k. I. /lr, üiü. L^rsnt. *
* Brzesnra, ein fluß, welcher in den wüsteneyen in Groß-Reuiftn aus unterschiedlichen sümpfen bey der stadt Polowentstehet, Litthauen von Reusscn absondert, den kleinen MSwisioc zu sich nimmt, und bey der stadt Dobrogiska in denDnieper sich ergießt. bist. kalon. I. p. 19. leg-
Brzesty, eine in Grvß-Polen gelegene, und zu der landschaissCujavien gehörige Woywodschafft. Sie begreift vier distrierein sich, nemlich die von Brzest, von Kruswick, von Cvwal unovon Predeck. Es befinden sich darinnen unterschiedene stakste,als Wladislaw, welches die vornehmste und ein sitz der Bischon»von Cujavien ist; Brzest, welches aus einer ebene) zwischen Mo-rasten liegt, und eine starcke maner, nebst einem tiefen graben <auch mehrentheils ziegelsteinerne Häuser hat; hiernachst Nisaw,Radztcoiv, Koistnow, Kowalow u. a. m. Im übrigen ist dieleWoywodschafft sehr fruchtbar, sonderlich an allerhand getrcv-de, wovon jährlich eine grosse menge auf der Weichsel nach Dan-tzig von daraus geführt wird. Mit dieser Woywodschafft »MSnicht confundirl werden eine andere, Breßici, oder Brzesc, ge-nannt , welche zu Litthauen gehört. <7s»«oe, 8mce ok kolsn"
k. I. Isttr. ;.
Brzetislaus, Bretislaus, I. Hertzog in Böhmen, tvaHder Böhmische Achilles genennet, und kam nach seines vollemUdalrici I. rode an. 10,7. zu der regierung. Vorhero hatte ereine Noiine, nahmens Judith, die einige vor Kaysers Conrao'II. tochter oder nahe anverwandtin, einige aber vor eines Gm-fen, Ottonis Alberti Lsnäiäi, tochter halten, aus dem klosterSvinbrvd bey Regenspnrg entführet, und sich mit selbiger ver-mahlet. Weswegen der Kayser einen schwur that, ihn davorauf das nachdrücklichste heimzusuchen, und nicht eher zu riilMbis er den Kayserlichen stuhl mitten in Böhmen aufgeschE"hätte; dahingegen Bretislaus sich vernehmen ließ, in Teutsch-land dergestalt zu sengen und zu brennen, daß es dem Kayser''seiner residentz in die äugen leuchten sollte. Allein da das tstmvergießen angehen sollte, machte sich Judith zu dem Kavstr 'das lager, zeigte demselben ihren schwängern leib , oder wie a>-ere wollen, ihren zarßn mit Bretislao erzeugten Printzen, MHstiftete dadurch einen erwünschten frieden. Zu erfüllung omvon beyden feiten gethanen schwures, ward beliebet, dem Karser in der stadt alten Buntzel einen thron aufzurichten, 0»'Hertzoge aber zu vergönnen, daß er gegen bezahlung einige 0"dauren-hütten auf dem Teutschen boden abbrennen mE'Nach diesem that Bretislaus an. ioz8. einen einfaü in Po>e"^theils die unter seinen vorfahren Boleslao III. und Udalrico 'Böhmen ausgeübte grausamkeiten zu rächen , theils sie zu Uthigen, daß sie Mahren, so sie von neuem weggenommen, M,ren lassen sollten. Er war auch so glücklich, daß er die vorrEste ortc Cracau, Posen, Gnesen und Breßlau in einem jähr e»berte, auch der Polen König Casimirum zwang, ihm sM -jährlichen tribut zu versprechen, und im folgenden jähre nmcher beute zurück kam, da er denn zugleich den cörper des H- .§-elberti soll mitgebracht haben. An dieser ansehnlichen VA-,hätte Kayser Henricus auch gerne theil gehabt, und giengwegen an. 1040. Bretislao mit einer armee zu leibe, welche m fvon den Bohmen überfallen und geschlagen wurde.rüsteten sich die Teutschen aus das neue; doch Bretislaus r« ^allem unheil mit gelde zuvor, und erhielt überdem an.ne confirmation wegen Mähren. Den Pabst Benedictum -vor welchem die Polen ihn gleichfalls wegen der geraubten»,te aus den kirchen verklaget, befriedigte er auch mit aufervnn ^der kirche zu Buntzlau. Endlich starb er an. 105^^feldzug wider die Ungarn, welche sich gegen ihren KoMg^chdream, der sich bemühet die Christliche religion in selbigem j,einzuführen, aufgelehnet hatten; und hinterließ ;. söhne rtigneus residirte zu Präge; Wratislaus zu Olmütz; ^/v,nitzu Brunn; Otto in Znoim; und Jaromirus in Königsw^jst.der anwartnng auf das Pragische Bißthum.
Lok. s. i;6. La/Sr«. epit. Üb. III. c. 1. 2.;.
I. üb. VII. seist. i. c. 20. üb. VII. * .
Brzetislaus II. Hertzog in Böhmen, ein söhn Königstislai II. welcher anfangs von dessen tapfern kriegs-tyaic-> ,,derlich dem blutigen sieg, so er wider die Laußnitzer erw^-ieNgrosse frende verspüret, aber ihn hernach wegen einesaufstandes enterbet, und ihm seinen (Wratislm) bruder c.dum I- in der regierungs- folge vorgezogen hatte,aber Conradus gleich im 7. monat der regierung an-gestorben, kam er aus Ungarn , dahin er m das ^ ^N