Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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war, zurück, und ward einmuthig zum Hertzog an-Er zwang die Polen, ihm den von dem Kayssr/,^>co IV. an ssmen vatter überlassenen trihut von Soo.marckden k er rc>°o- 'Uiwck filbers zu bezahlen ; ward aber inLMn jähren seiner regierung an. noo. von Lorek vonA risowecz umgebracht. Ihm folgte sein bruder Borzivojus II.c- v -p. 254. 6. 8. x>. ;;7. LaLr». epir. lib. III.

-8- x. 210. Se c. 9. p. 214. missLlI. ciec. I. lib. VII. seäk. i.O^e«r,. lib. IX. *

^.^zetislaus / (Henricns) von einigen nurHenricus ge-riet!, ' H^tzoq in Böhmen , Königs Uladislai II. bruder, Hen-°on Znoim söhn, und Hertzogs Conradi II. jüngerer bruder,dem m n" geistlichen stand, und nachdem er eine zeitlang in„, ss,uöfter Strahov gewesen , und hernach auf der Universität^,-^'ag wohl studiret, dergestalt daß er auch die IVlggiüer-Q daselbst erhalten, ward er erstlich Probst der kirche zuAMhrad, hernach an. r 180. Bischoffzu Prag. Als sein bru-"radus mit dem Kayser Henrico VI. nach Italien gieng,er in ^ inzwischen die Verwaltung des landes; und nachdem" den darauf gefolgten Unruhen der Hertzoglichen verwand-n," ^^gen der succeßion alle sorge vor den frieden getragen,er selbst an. ,19z. nach Wenceslai II. tode zum Hertzogdem Er unterhielte beständig eine armee, mit welcher erd-"/"wpetenten Primislao II. widerstand that, und die vonda« '"den aufgewiegelte Mahren zum gehorsam brachte, ohneMi!,? W nn denen Personen der rebelten zu rächen begehrte.^>«>er die sitten seiner Geistlichkeit, so damals sehr verderbtk' "dte er eine scharfe zucht. Als er zuletzt in eine tödt-Ne>!m ^Eheit gefallen, und Primislaus die gelegenheit in acht, Böhmen mit einem grossen Heer angriffe, wolltemnü!. das Reich abtreten; aber die vornehmste des landesf. °Mn es, und war der zulauf des volcks um sich gegen dendi! c ^ wehren, aus liebe gegen diesen Fürsten so groß , daßselka nde bald geschlagen, lind Primislai bruder Uladislansh."'),Zefangen ward. Doch setzte Henricus sein vorhaben mitu^ 1 ?danckn»g fort, zöge nach Eger aus rath der Acrtzten ,BiStk d allda im dritten jähr der regierung, und 15. desla.,s ,ws, an. 1196. und folgte ihm der gefangene Uladis-der » Königs Uladislai II. söhn , und Primislar älterer brü-llst „ L. 8- p. ;68- Äa/z-i». epit. lib.

Vn k- 247. miscell. äec. I. lib. VI. k. II. x. 44. L lib.

* ^8- p. 98. lib. XIV. *

^idmis^^öglowy , (Janußius ) ein Pole, OLpitLnsus zusch-^ 'Ja » welcher sich an. 1410. im kriege wider die Preußi-Srn- ns-Ritter hervor that, indem er die besatzung ausverfni^^ ^ckce, daß sie ihn mit seiner wenigen mannschafftsie , und dardurch in einen Hinterhalt fielen, also, daßI>oi A wedergehauen oder gefangen wurden. bitt.

ter'^ .k. II. p. 22z. Hierauf fürchteten sich die Ordens-Rit,Wan„<>s, ; wie denn auch in der gehaltenen feld-schlacht diesonder,, st* ""ö der Comenthurey Szwneczie nicht darbey war,rück aus ihn ein wachsames äuge zu haben, hatte zu-

Cvnini-ni^" müssen. , I. e. p. 248. Hierauf war er

dens.'-vi.fant im schlösse Jucholya , und wurde von den Or-lisi ab "Ern belagert, und schwatzten sie ihm Las schloß mitfür '""er dem vorwand, einen vornehmen gefangenen da-gar sieben. Er wollte sich, wie er den betrug sahe,trösten lassen. , I. c. p. 29 z. An. 1411.

kleinenfist eine grosse menge Preußischer Pferde mit einer

" zahl sslbaten darvon.

, eine kleine insul a.

O/LnaFÄ,, 1. c. p. ;o8.

^uuen ' eine kleine insul auf dem Golfs äi Venezia , an dendvn den " Dalmatien , welche den Venetianern zustehet, undder ib,!,/^oh"orn Chiova genennet wird. Sie liegt nahe beyworden ?^aw, welche durch eine brücke zusammen gehengetÄinins' v daß die Vorstadt von Traw auf dieser insiil liegt,thut ^edet von der insul Bua, und Ammianus Marceüinusdzi^^ur unter dem nahmen Boas gleichfalls Meldung.

UndvAm, ein abgott dervölcker in Tonquin zwischen China' welchen die lenthe daselbst anruffen, wenn sie einsie die ^ ^ wollen. Sie lassen einen altar aufrichten, dahinZlacl, ^°"hos beruffen, um daselbst diesem abgott zu opfern.

solche ^ ovier Neue rnnn ein regln nn nnn r,en -a. .

opfer stellt man ein festin an von den eß - Waaren ,diele o°^Wrt worden; dabey überreicht man diesem abgottter sie,,!, dete papiere, worauf unterschiedene magische wör-»vr bei,, '.""d endlich werden dieselben samt dem rauchwerckdg« ' abgott verbrannt, damit derselbige verhindern möge,vexnj'" Hause, so man bauet, kein unheil widerfahre. Ta-I 7 lers Jndian.reise-beschreibung.

- eine kleine aber wohlbewohnte stadt in dem Por-wö Ertremadura , an dem rechten ufer des Mondeqo,»e„ n,,!."be m das Atlantische meer fällt. Sie ist mit mau-siger drey bastionen versehen. Das meer macht in sel.

kleine eine ziemlich gute rheede, auf welcher man etliche

* "> 1 Utn siehet. äelic. Zu korru§. x. 7;o.

Bero^ü 5 k' eine stadt in Sclavonien, in Ungarn, unweitbtrcucU' welche an. iü86. von dem General-Wachtmeisterviich unversehens überfallen , geplündert und abgebrannt,der Turcken niedergemacht worden. HunZur.

- II. x>. ; 28 . bog.

(HeinrichFleurivon Culan, Herr von) war ein

Franzöfifcher Edelmann, so bey dem Printz Friedrich Hein«rich von Qranien Page gewesen, commandirte eine cvmpagnievon der reutendcn garde, und erwiese an. 1659. beyder lan-dung auf der insul Fnhnrn besondere hertzhafftigkeit. Zustaats-handlungen war er so wenig geschickt, daß man sagt,er hätte seine briefe durch feine frau schreiben lassen. Gleich»wol erlaubte ihm der kenlionarE Witt aus vertrauen auf ihn,zu der zeit, da die Repubiick mit Carvlo II. von Engelland inkrieg verwickelt war, einen brief-Wechsel in diesem Reiche zu,fuhren, doch also, daß er ihm seine briefe jedesmal weisen mü-'ste. Allein er schrieb in geheim andere, empfieng auch daraufvon einem gewissen Silvio antwort, die er nicht zeigte; abereinmal im trunck in gegenwart des kenstonarii einen solchengeheimen brief fallen ließ, und zwar selbigen von ihm des ta-ges darauf wieder verlangte, aber zur antwort erhielt, daß esPas staats- Interesse erforderte, dergleichen schreiben den De-putirten des Raths der provintz Holland zu überliefern, woraufer, weil er, dieser Nachricht ungeachtet, auf seine sicherheitnicht war bedacht gewesen , gefangen genommen ward. Nach-dem nun die Staaten von Holland aus feinen papieren ersehen,welcher gestalt er den Konig von Engelland versichert, daß ereine grosse partey, die vor den frieden geneigt wäre, und un-ter weichen sich auch der Printz von Oranien selbst befände,errichtet, und daß der König, wenn er sich diese gelegenheit z»nutz machte, der mächtigste Herr von der gantzen Welt wer-den könnte, widrigen falls aber die feinde des Printzen densel-ben aus den gesamten Provintzien vertreiben, und solchedem Könige von Franckreich unterwerffen wurden; so warder dem Gerichts-Hof von Holland übergeben, der ihn anfangsblos der landes-verweifnng würdig erkannte, aber hernach, dadie Staaten von Holland melden'lassen, daß sie diesen manndes Verbrechens der beleidigten Majestät schuldig hielten, dasurtheil sprachen, daß Buat, weil er ohne zuziehung der Staa-ten und der Cron Franckreich einen frieden zu schließen gesu-cht hatte, den köpf verlieren sollte. Solches urtheil ward auchan ihm, ungeachtet der von den General - Staaten und demChurfürsten von Brandenburg eingewandten verbitte, und un-geachtet des Widerwillens , den das volck über das verfahren derStaaten von Holland mit einem menschen , der vor den frie-den gearbeitet hätte, bezeigt, dennoch auf das eiferige anhaltendes Französischen Gesandtens am 1 r. oct. an. 1666. würcklichvollzogen. Gedachter Gesandte hatte so gar begehret, daß Buatin dem urtheil des Verbrechens der beleidigten Maiestat aus-drücklich beschuldiget werden möchte; weil aber auf diesen fallseine wittwe die confiscation von ihres mannes güthern nichthätte erkauffen können , so ward dem Gesandten hierinnen nichtgewillfahret. Die frau des Buat war eine tochter des Gref-ifier von den General - Staaten, Cornelii Musch , die ihm zwargrosses vermögen zugebracht, aber darbey durch ihr ärgerliches,liederliches leben vielen Verdruß verursachet hatte. Sie saheder execution ihres mannes aus einem fenster in der nach-barschafft mit grosser unempfindlichkeit zu , und ward deswe-gen von dem pobel mit steinen gemorsten. Auch in ihrem witt-wen-stande hat sie ihre vorige weise behalten, und auf zuredendes Ertz-Bischoffs von Paris den Römischen glauben angenom-men.

Bubaftis, ein nähme, welchen die Egyptier der götti"Diana gegeben, ingleichen einer stadt, worinnen Diana ebenunter diesem nahmen Bubastis einen sehr prächtigen temve>hatte, auch jährlich zu ehren dieser vermeynten gottheit gewissefeste und zusammenkünfte pflegten angestellt zu werden. Ebendaher wurde bey dieser nation das fest der Diana 8 scrs Lubg-ÜXL genennet. Man findet die beschreibung davon am weit-läuftigsten bey Herodoto. Sonsten läge diese stadt in Unter-Egypten zur Arabischen oder rechten feiten des Nil-flusses, undzwar auch des stroms tzder arms davon, welcher am meistenöstlich ist , und auf Pelnsium zu gehet. Eben da waren diezu einschränckung des Nils gemachte dämme am höchsten.Africanus giebet auch anzeigung, daß solche in alten Zeiten dersitz eines Reichs gemessn, so 120. jähr allda gestanden , und vonihm für die 22. OvnEiü gezehlet wird. Auch soll sich da un-ter dem Könige Bocchoris ein grosser schlund der erde geotnerhaben, der viele menschen verschlungen, lib. 11. c. so.

Lc IZ9. ./»/. Ovrü. IX. melsm. kantneon

m^tkicum P. 17;. *

Bubenberg, eine alte nunmehro ausMorbene Freyherrlichefamilie in dem Eydgenoßischen Canton Abrn, besten stamm-hausss ruäerL eine kleine stund oberhalb der stadt Bern an-nvä) ni sehen. Äuö deren hat nn. 119** der

stadt Bern dirigiret, Heinrich aber ist an. i2;8.dassldst Schult-heiß worden. ^Von dessen nachkomnien haben auch anderedie aleiche hohe stelle erhalten, als nemnch Cuno an. 1629. Pe-ter an. 1272. Ulrich an. "A. ^ohann an. 1)19. Johann an.i;2z. Johann an. i;;8. Dieser ward an. IZ48. vom Rathwegen Verdachts genommener mieth und gaaben auf loi.jahr ba-„isirt, ist aber an. '162. von der burgerschafft aus seinem schloßBudenberg wieder abgeholt, und mrt grosser ehrerbietung in diestadt begleitet worden. Hemrrch an.i z z4. Ulrich an. 1167. Ottoan. i;8;. Heinrich an. 1447. und Adrian an. 1468. Johanneswar an. iz;9-Commendant zu Laupen in der belaqerung, all-wo er- sich sehr tapfer gehalten. Hartmann war Probst zuSolothuw an. 1Z97. Adrian der letzte der familie, hat in

dem