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dem Burgundischen kriege an. 1476. die ftadt Murten wider dieBurgunder tapfer vertheidiget, und ist erst an. 1; 06. gestorben.Diese Freyherren hatten nahmhaffte lehn vom Hause Oester-reich, und besassen auch die Freyherrschafft Spietz und Strätt-lingen, ihnen war die Schwellt, Mühlinen und Fischctzen zuBern an der Matten, als Reichs-lehn zuständig, welches allessie der stadt an.i;6o. zu kauffen gegeben. Ooe«»r.
Stettlers chronick. *
Bubenheim, (Spechtvon) eine Freyherrlichefamilie andem Nheine, welche an. 968. zu Mersevurg , und an. r;;?. zuIngelheim dem turnier beygewohnet. Johann ist an. 14; 9. Abtzu St. Iacobi bey Mayntz, und ein anderer dieses nahmens an.1540. Abt zu Erfurt gewesen. An. 1688. gieng JohannGeorge, Würtzburgischer geheimer Rath und Cammer-Präff-denk, mit tode ab; dessen bruder, Philipp Jörge, hinterließGeorge Wilhelmen , Chur-Mayntzischcn Cammer-Herrn, wieauch Wurtzburgischen geheimen Rath und Ober-Amtmann, wel-cher sein geschlecht mit 4. söhnen vermehret. Frantz EmmerichWilhelm, Dom-Dechant, Ertz-Priester, geheimer Rath undStatthalter zu Mayntz, florirte an. 1706. k«ce/. 6erm. 8. p.II. it. Incl. LIph. illulir. kam. Humbrecht, vom Rh. Adelrom. LLXXXV.
Bubenhofen, ein edles geschlecht in Schwaben, welchesseinen Ursprung aus der Schwettz hat. Um das jähr 120;.lebte Conradus ; an. 149°. war Johann Caspar Land - Mar-schall von Würtemberg und Hauptmann der Rttterschaffl amNeckar. An. 16)4. gieng Susann« , AeblWn zu Lindau, mittode ab. An. 1650. lebten drey brüder: Wilhelm und Joachimwaren Ritter des Teutschen ordens ; Marcus aber hatte dreysöhne: Philipp Joachim, Michael Ludwigen und Johann Ca-spar«. Stumpfeus Schwerer-chronick. Burgmreister, v.Schwab. Adel. ssomm. ?. IV.
Budickott, ist ein Johanniter-haus in drm Canton Zürich,welches Graf Diethelm von Toggenburg an. 1206. gestiftet,und annoch dem Johanniter-orden mit der bedingung zustän-dig ist, daß selbiger einen bürger von Zürich daselbst zu einemVerwalter oder Statthalter halten muß.;
Büblitz , eine kleine stadt in Cassuben, 6. messen von Cos-lin, mittagwärrs gelegen, stehet dem Könige in Preussen zu.
Bubna , ein Gräfliches geschlecht in Böhmen, von welchemOtik von Bubna, Ritter, der ohngefehr zu ausgang des XV. k-x-culi gelebet, zuerst erwehnt wird. Von dessen nachkommen indem fünften gliche sind zwey brüder bekannt: i.) Johannes,- Holländischer General-Major; 2.) Nicolaus Wratislaus, derHenricnm Johannem, ersten Graf von Bubna und Landes-Hauptmann in der Grafschafft Glatz, hinterlassen; dessen söhn,Frantz Adam, so an. > 699. Kayserlicher würcklicher geheimerRath war, hat mit feiner gemahlin, des berühmten GeneralsLamboy tochter, Jgnatium Antonium gezeuget, der sich mitJuliana, Christophen Wenceslai Grafen von Nostitz tochter,an. 1710. vermählet. tab. stemm. ?. III. /mLo/. X. p.
Imp. in msnrilk. p. 666.
Bubna, (Johann von) war aus dem vorhin erwehnten ge-schlechte, und zu ausgang des jahrs 1570- gebohren. Er ver-suchte sich von jugend auf in den Ungarischen Türcken-kriegenso wohl, daß ihn Kayser Rndolphus II. zum Obersten machte.Hernach war er von den vornehmsten in dem Böhmischen aus-stände, da ihn die Stände zum General-Wachtmeister bestell-ten , und ist er des Grafen Henrici Matthäi von Thurn ver-trautester rathgeber gewesen. Nach der Präger schlacht mnsteer aus Böhmen entfliehen, und der Kayser zog seine gütherein. Allein , da die fachen nur durch den König in Schwedenw. andern stand gesetzt zu werden schienen, kam er wieder, undward mit vorwissen der Schweden durch bemeldten Grafen vonThurn an den Fürsten in Siebenbürgen geschickt, denselbenwider den Kayser in die Waffen zu bringen. Nachdem hat ersich bey der Schwedischen armee in Schlesien befunden, hatder Unterredung beygewohnt, die der Grafvon Thurn an.16;;.mit dem Hertzoge von Friedland von dem frieden gehalten, undward an den Schwedischen Reichs-Cantzler abgefertigt, dem erdavon mündlichen bericht erstatten sollte. Als aber bald dar-auf die Schwedische armee in Schlesien über den Haussen ge-morsten ward, begab er sich nach Halle in Sachsen, und en-dete daselbst sein leben an. i6;6.
Bubona, eine göttin bey den alten Lateinern, welcherman die ansucht über das rmd-vieh beylegte. äo civ.
vei lib. IV. e. Z4- *
* Bubften, (Th. Stephan) ein Engelländer, welcher an.i6iy. jy dem 70. jähre seines alters verstorben, ist der erste,welcher unterfangen , die spräche, welche man in den Canari-schen insuln redet, in gewisse reguln zu brmgen. Er hat aucheine grammatick der Indianischen spräche verfertiget, wie auchein ander buch, kursma genannt, in eben dieser spräche, all-wo er die geheimnisse der religion in versen vortraget.
bitzl. vet. L nov.
* Bubuith , (Nicolaus) wurde an. 1406. Bischofs zu Lvn-den, und Schatzmeister von Enqelland, nahm aber in demdarauf folgenden jähre das Bißlhum Salisbury davor an,welches im augstmonat geschahe. Doch blieb er auch daselbstnicht lange, sondern ward nach 4. Wochen Bischofs zu Bathund Weites. Er hat auf dem LoneNio zu Cvstnitz Marti-
nnm V. zum Papst erwehlen helffen, und nach seiner zuruck-kunft einen spital aufgerichtet, darinnen noch heut zu tage 24.arme täglich gespeiset werden. Er starb den 27. oct. an. 1424.äe IV-'ssu!. Lttßi. k. I. x. 246.404. L 4)2.
Bucafoci, (Cönstantinus) ein Cardinal, welcher am mei-sten unter dem nahmen Cönstantinus Sarnanus bekannt, wesser von Sarno im Königreich Neapolis gebürtig war. Er wur-de ein Franciscaner-Mönch, und als er sich durch seine gelehr-samkeit hervor gethan, gabihmSixtus V. an. i;8;. den Car-dinais-Hut. Er soll an. i;8y. gestorben seyn, und hat verschie-dene wercke geschrieben, als unter andern eines, darinnen ersich bemühet, Thomam und Scotum zu vereinigen.
Bucca , (Dorothea ) ein gelehrtes frauenzimmer von Mo-nomen , war eines berühmten Philosoph; und IVIeäici tochter.Sie erhielt an. i4;6. die vodkor-würde zu Bononien, undlehrte daselbst öffentlich. vonne illussr. <?o/h sloß.
lies Oam.
Buccäferri, oder Nocca ssi Ferro, (Ludovicus) vonBononien, ein berühmter Philosoph««, studirte unter Alexan-dro Achillmi, und legte sich hernach auf die Medicin. Als eraber bestellt worden, die Philosophie zu dociren, that er es mitsolchem succeß, daß man ihn vor den gelehrtesten khilolophumseiner zeit hielt, und waren die gröste leuthc in Italien seinediscipel. Zwey Cardinäle von Gonzaga , welche unter ihm stu-diret, verschafften ihm verschiedene Lsnekcis, bewegten ihnauch, nach Rom zu gehen , woselbst er von an. 1521. bis i;r6.lehrte: Denn als die Kayserlichen diese stadt eingenommen, be-gab er sich wieder nach Bononien, und lehrte daselbst bis anseinen tod, welcher ihn an. izq,;. den may, in dem 6;-jähre seines alters, hinweg nahm. Er hinterließ Lommenm-ric>8 über Aristotelem. äo fcript. Lono«.
bihh ssonon. elog. k. II.
Buccäferri, (Hieronymus) Professor sturis zu Bononien/war des obgedachlen Ludovici Buccäferri bruders enckel. Den"dieser hatte einen bruder Vincentium, welcher einen söhn Fran-ciscum hinterließ, der mit Jaqneline, einer tochter des berührten Rechtsgelehrten Iacobi Fasanini, unterandern diesenronymum an. i^r. zeugte. Einige von seinen freunden ra-then ihm , daß er die Philosophie studiren sollte; allein er hatugrössere lust zu der Rechtsgelehrsamkeit, und legte sich seinermutter zu gefallen darauf, lehrte auch dieselbe öffentlich qcEvier und vierzig jähr mit dem grösten rühm. Man zehlet überi2o. Prälaten, die seine schwer gewesen. Clemens VIII- er-nennte ihn zum Schieds-Richter in den streitigkeiten, welcheder Cardinal Borromäus mit dem weltlichen Gerichte von May-land hatte. Er war es auch in einer andern streit-sachesehen dem Hertzoge von Savoyen und der Repudlick Genua-Er starb an. 162;. und hinterließ verschiedene linder, daruuter Franciscus Maria, Alexander und Hyacinthus beruhMRechtsgelehrten waren. Man hat auch von ihm Volume»Lcmülii« sturi« 1400. keleclum. elog.
Buccamatius, (Johannes) ein edler Römer und bereiszige Cardinal, welchen sein verwandter, Honorius IV. gemäss"nachdem er vorher eine zeitiang Ertz-Biscboffzu Mon Reale >Sicilien gewesen. Eben dieser Papst gab ihm das Tuscumusehe Bißthum, und schickte ihn als seinen Legaten an den m> -erwehlten Kayser, Rudolphum I. wie auch an die Stände
Teutschen Reichs, und an andere benachbarte Fürsten; dg
denn zu Würtzburg ein Lonoilium hielt. Die folgenden PE.gaben ihm gleichfalls unterschiedene zeichen ihrer gewogeEund endlich starb er als vecsnu« des heiligen Lollegss tugnon den 9. aug. an. 1)09. Er hinterließ ein sehr großesmögen, und vermachte über 100000. cronen zn mildengen. Let/r,,, hiss. Nonti« Legsli«. , Kilt.
Alari«: Virg. annal. tom. XIV. cbroN- ^
sauZ. , in. Llonoil. ^
Buccariza, eine kleine stadt in Croatien an den Jst^^,arentzen, n. meilen von Segna entlegen, von welcher derstoßende meer-busen Golfo äe Buccariza genennet wird. ^
* Buccella, (Nicolaus) aus Padua gebürtig,lich bey Stephans , nachmals bey Sigismundo III. KoMS^'Polen, Leib-ÜIossicu«, gab v. 8repkLni st. k. ss. Lc. 4.viwm meäiormi, Lgrituäinem, mortem, Cracau 1588-heraus, weil nun darauf sein gcgner Simon Siwu' ^antwortete, gab er noch in eben demselben jähre eine ^
legung ans licht, ingleichen einen brief unter Georg"kor nahmen; endlich Lonfurgrionem rekponss 8imom«.. 0^.nü kuLLulis sä Lpiüolsm deorgii Lbialcor, 8ecrocarll ^gsri, äs mono 8textumi Logis, neo non sä ejukaeMssolse exsmen, kub ssmsäioi Lurtii Tioiueiiki« bcto »,eäici. , chestr. pkeuäon. n. 62;. /ks/V - ^
Iriss. kolon. §.2;. ^
Buccherr, eine kleine stadt, mit dem titul eines FurstsE^piin Sicilien, und zwar in dem Vsläi Noto, nicht weit voUrsprünge des flusses Malo, auf einer höhe gelegen.
Bucelint, Bucelleni, eine Gräfliche familie/,man von Aurelianv, Herrn von Richemont, ( weiss^^bchan der Mosel unweit Metz gelegen) herführet. De ' yFsoll Clodovaus, König in Franckreich, wegen derjähr 484. ihm geleisteten kriegs - dienste , dein ' ^Melun an der Seine, unter dem titui eines