Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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haben, welcher daher dem gedachten Könige zu ehren^dn .Clvdoväum genennet. Dieser hinterließ i.) Bu-^' Königs Theodederti in Auffraßen General-Feld-Mar-' '' 2-) Leutharium, der an. 552. im kriege geblieben;

, der sich zu Luxenbmg niedergelassen, nachdem»m oer Konjg Notarius alle das seinige genommen; dieser letz--,'7 »eugte Bucelinum ll. einen stamm-vatter aller LuLelino-d,-^ ÄI^bckreich , Italien und Teutschland. Von dessenk„,"'Ovnen hat Theodebertus verordnet, daß alle seine nach-den nahmen Buceimi führen sollten. Von denselbendie mitte des VIII. iseculi Claudius, von welchemrein, s ^ ffamin-reihe dieser familie angehet. Johannes Bu-M Herr von Richcmvnt, erhielt an. r;oo. wegen seinersciiin« bezeigten tapserkeit von dem Hertzoge in Mayland dasrnn unweit Bergamo. Er war ein groß-vatter Io-der an. 146;. als Blschoff zu Besancon verstorben,,rci, eines berühmten Generals, der sich zu Bresciaeia^Alaffen, ,^d dessen söhne Bocaccmus und Johannesr , ^ ""len aufgerichtet haben. Bocaccinus hatte zwey enckel:

»ranciscus psiantzte eine besondere neben-linie fort, die inka,.^Legend Bergamo fortgesetzet worden, r.) Bernhardusaüm- in dem Hertzogthum Crain an der Sau gelegenevon w welche dessen nachkommen, die sich beständig

<z>-,7vchemvnt und Grün genennet, und zu ausgang des XVI.die Freyherrliche, nach ansang des XVIIl. lseLuli aberdie Gräfliche würde erhalten, annoch besitzen. JuliusÄieds^iE Grafvon Bucelini, ein söhn Horatii, war anfangs^O^erreichjscher Regierungs-Rath, zuletzt aber Kayscr-hvk», ^^-Cantzler und geheimer Rath. Er starb an. 1712. inhab?» ? - ' und hinterließ 2. töchter, aber keine» söhn, doch

wek.,. seines vatters brüder diese linie fortgepflantzet. Ober-von D ^, 3 ohannes, dessen nachkommen sich gleichfalls Herrena-j'„'Memvnt und Grün nennen, und meistens in dem Bre-dxp'chen wohnen, ward ein älter-vatter i.) Johannis III.""l des Papsts Urbani VII. schwester, nahmens Gloriaunterschiedliche söhne gezeuget, r

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. von welchen Frantz

... . ,.nv crlemenä Lausers Rudolpht ll.

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ben " u et» küraßier-regiment gewesen, und an. 16;?. gestor-gx«». ""ker seinen söhnen, welche zum theil ihrgeschlechtfort-n,id Met' bat sich Johannes in die Societät JEsu begeben,^ssien "eoviriciAlis, Kekior äomu8 prabstionis 8. /innL zuEr<z!l.und der gantzen provintzOesterreich krTpollms worden,ters^ch. un. ig6y. im 6y> jähre seines alters, und hinterließ un-der,,1„!^e schristen. Es hat sich dieses geschlecht auch in Flan-ha»,,MAebreilel, von welcher linie der berühmte Jesuit Jo-bvk^ , "öucelini gewesen, welcher zu Caindray an. 1571. ge-'an. -629. zu Ryssel gestorben , und -mnales 6üUc>-.Überaus gegeben. Zu welcher linie der bekannte UMo-shevL Bucelini, dessen schriften in Struvii kiklio-Nn angeführet werden, gehöre, kan man nicht sa-

'1 der ist gewiß, daß sein vatter Johann Jacob sichNatin »^'veitz aufgehalten, und seine mutter eine gebohrneKastei gewesen. Er hat noch an. 1670. in der Be-Iv ukr - Adtey Weingarten gelebet. L»ce/. stemm. 6erm.

dee^^utoro, wird das prächtige schiff genennet, welches»leex W, von Venedig bey Vermählung mit dem Adriatischenvon h^briich an dem Himmelfahrts-tage gebrauchet. Es istlieg .^vsse einer galearra und auf beyden feiten mit gülde-Ar,fd ""ii versehe« , auch allenthalben reich mit gold gezieret.sehen ^«verdeck stehet ein thron, anf welchem der Hertzog zwi-stnd 22 4! gesandten und Senatoren sitzet. Auf dem UnterdeckAM ',?uer' ledes mit 6. mann versehen, von welchen mankeh^ ew- bewegung der rüder schauet. Am vordertheilelvagx j„ x verguldete gerechtigkeit, nebst dem schwerdt und dersitzet x>-' banden. Wenn der Doge den ring ins meer wirft,beyhmtertheile, und spricht diese Worte: Wir verlo-dir als unserm meere , zum zeichen einerDer und ewig wahrenden herrsch äfft über dir.

der» Sebastian Ziani hat zum ersten diese ceremonie inder verrichtet, und weil das schiff, dessen sich

aus Alexander I!I. bedienet, als er den Äenetianern ihrtiget ^ schon damals vermeyntlich qehadtes recht besta->en Vj" "ahmen Bucentoro geführet, so ist dieser nähme al-Nenn Xpler ceremonie gewiedmeten schiffen gegeben worden,kk mh pjss, ^apitain des Bucentoro angenommen wird, mußändern?,, körperlichen eyd und bey Verlust seines lrbens diewieder.,,'r^iicherung thun, daß er das schiff unverletztWisch ss.^uck bringen wolle, wem, gleich die see noch so ftür-- wäre. Nissons reise, 09.17.

Welche oderAIepandriaBucephalos, ist die stadt,

bauen l,i>7^"der N. seinem pferbe Bucephalo zu ehren hatworden » und wo auch dasselbige von Alexandro begrabenveuern gedencket ihrer Curlius Üb. IX- und viele von denM ind^Ä? ,iie vor Lahor, die hanpt-stadt der provintz Pen-de» ffuß ^Neich des grossen Mogols. Die Alten setzen sie anh°c kg» L-dvaspem, welcher ietzo Rawei genennet wird. Von La.^ Lahor nachgesehen werden. Nr«/»,, ^ke-

Bucephalus, wurde das leib-pserd Alexandri U. genennet,oder gewöhnlicher Bucephala, entweder wegen seiner breitenstirn, die etwas eines ochsen stirne gleichere, oder weil eS grim-mig und bös die ieuthe ansähe, ober auch nach einigen , weilin einem seiner schenckeln eines ochsemkopfs bild als ein pferd»zeichen sollte eingebrannt seyn worden. Philippus, des Ale»xandri vatter, hatte dieses pferd um 16. talenk von einem Thesssalonier nahmens Philvnico gekauft; wie solches zuerst von Ale»xandro öl. gezähmek und beritten worden, ist genugsam be-kannt. Wenn es weder satte! noch decke hatte, so ließ es sichsehr gelinde tractiren; wenn es aber mit dem gehörigen zeugeversehen war, ließ es niemand als Alcrandruin aufsich sitzen,vor welchem, wie man sagt, es die knie gebenget, damit erhinauf steigen können. Wie lieb dieses pferd Alexandro gewe-sen , mag man unter anderm daraus schließen, daß als solchesvon den Mardern einem an Hyrcanien grentzenden vvlcke, odernach Arriano von den Uxiern ungefehr war aufgefangen wor-den, er selbigen sogleich andeuten liesse, wo sie ihm das pferdnicht gleich wieder zurück sendeten, sollte ihrer keiner bey lebenbleiben, welche bedrohung dann auch alsobald ihre würckungthat. Als es in der schlachk, darinnen er den König Porumin Indien überwunden , sehr bleßwt wurde , lief es mit grossergeschwindiakeik durch die feinde hindurch, bis es Alerandruman einen sichern ort gebracht, da es niederfiel und starb. Wor-auf Alexander zum andencken die vorher erwehnte stadt daselbstbauen lassen. Gleichwol wollen Arrianns und Onesicritus,dieses pferd wäre nicht in der schlacht, sondern schlechterdingsvor alter gestorben, auch wol zc>. jähr alt worden , welches aneinem Pferde etwas rares. Plutarchus hält das mitte! zwijchendiesen zwey meymmgen, und will, der Bucephalus wäre zwarerst nach der schlacht, aber an denen darum empfangenen wun-den gestorben.. Allein daran ist eben so vieles nicht gelegen,lib. VI. 2l. <L 842. , Ub. XV. lih.v. L.2.

lik. VI. c. ;. <L leb. IX. c.;. Ich. V.

In chex. §c üe chlertis snim. L'o/r». c. 47. k'e/I«,. Ly'Ms/.

Af- *

Bucerus, (Markinus) wurde zu Schlettstadt im Elsaß an.1491. gedohren. Nachdem er den gründ der studien in seinemvatterlande gelegt, begab er sich in den Dominicaner-orden,gieng aber an. r;i6. mit dewilligung seines Priors nach Hei-delberg , und legte sich daselbst auf d«e Griechische und Hebräi-sche spräche, wie auch aus die Philosophie und Theologie. Hierlas er die schriften Lutheri und Erasmi, welche ihn bewogenauf änderung seiner religion zu dencken. Nachdem ihn PerChurfürst von der Pfaltz , Fridericus, zu feinern Hof - Predigergemacht, lehrte er zu Heidelberg, that auch mit demselben einereise nach den Niederlanden, worauf er sich entschloß, den Do-minicaner-ort.» zu verlassen, welches ihm ziemliche gefahr ver-ursachte , daß er sich auch deswegen eine zeitlang bey Franciscovon Sickingen aufhalten muste. Da aber zwischen diesem unddem Churfürsten von Trier ein krieg entstand , blieb er einezeitlang bey einem Pfarrer zu Wissenbnrg, worauf er sich nachStraßdurg begab , und an. i;sz. daselbst zu lehren anfieng.An. 1527. befand er sich auf dem religions-gespräch zu Bern,da er sehr grossen rühm davon getragen. An. 1529. wurde ernebst Hedivne nach Marpurg zu dem gespräch, welches Lu-therns und Zwinglius mit einander hielten, geschickt. Unter-dessen aber hatte er sich von der meynung des letzter» nebsteinigen andern zu Straßdurg einnehmen lassen. An. i;zc>.begab er sich aus den Reichs-tag nach Augspurg, reisete abervon bannen nach Coburg zu Ür. Luthern, mit demselbigennochmals wegen eines Vergleichs in den Zwinglianischen strei-tigkeiten zu cönferiren. An. i;;i. wurde er nach Ulm gefordert,woselbst er nebst Oecolampadio die kirchen in einen andern standsetzte. Weil aber die streitigkeiten mit Zwinglio viel hinder,nis gaben, that Bucerus «dermal an. izz6. nebst Capitoneeine reise nach Wittenberg zu Luthers , und wurde auch ein ver-gleich getroffen, welche« BuceruS nebst einigen andern unter-schrieb , wiewol er nachmals einiges widerruffen hat. Die zuBasel waren mit solchem vergleich nicht wohl zufrieden , des-wegen sie Carolostadium und Simonem Grynäum zu ihm schick-ten, seine erkläymg darüber zu vernehmen. An. 15 ; 7 -fand er sich auf dem Convent zu Smalkalden, woselbst er sichin der lehre von dem heiligen Abendmahl nach der meynungLutheri erklärte, welches die zu Zürich übel aufnahmen. Umdiese zeit wurde die Universität zu Straßburg aufgerichtet,welche gleich anfangs durch Bucerum einen grossen ,ruhm be-kam. An. 1541. begab er sich aufdas religionAgesprach zu Re»genspurg, woselbst er nebst Melanchthone und Johanne Pistoriswider die Katholischen mit grosser bescheideiihett diAutirte. An.154;. wurde er von Hermanno, dem Ertz-Biichoss vvn Cöln,nach Bonn beruffen, weil dieser dieLntherische reltgion einzufüh-ren willens war. Er muste auch nebst Philipps Melanchthoneeine formn! aufsetzen, wie ^ Einzurichten, welche zwarvon den Stände» des Ertz-Blßthums gebilüget, aber von denCvlnischen Maologis und ZK>m-perren verworffen wurde, bisendlich besagter Ertz-Blschoff m den Päpstlichen bann verfiel,und sein Ertz-Blßthum verlassen muste. An. 1^46. befand er

daß ihn auch der CardinalConcarenus loben muste. An. 1^48. wurde er von dem Chur-fürsten von Brandenburg Joachims U. nach Augfpurg beruffen,

daß