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. . Bücke, ( Ich. Christian) von Grafen-Hayngen bey Mit-renverg gebürtig, ward kbilokopkissö.äjunctus zu Wittenberg;
1702. Diaconus zu Torgau; an. 1712. kslior primmiu8^telbst, und Superintendent, ward in eben dem jähre durch'.chr disputation , äe Xstum ilblo!utionl8 LvkMMÜcT 7 Licen-M; an. 171;. voekor. An. 172;. ward er Königlicher undKurfürstlich - Sächsischer Kirchen-Rath, und Ober-Hof-Pre-"ger zu Dreßden, starb aber noch in selbigem jähre den ,9. oct.^r verstund viele sprachen, wie er denn ein cannen in zc>.stachen geschrieben. Man hat auch von ihm : LLkocliasmaL? nleckietats trium in Germania üsligionum , Torgau 1722.
', 3n manuscript ließ er zurück: sskeüurum Orienci« öplurwu« linguis, 8amarit->na, iVrabiLa. Ltlnopioa, kerlicL- ^urLiL-i; kinacem 6eograpbicum. S. Bücher, in progr.^üuccium. Sammlung A. und N. 172;. x>. 8;y.
Buckeld, (Wilhelm) ein Niederländer, ist deswegen merck-Mdlg , weil er aiz. 1416. die weise erfunden hat, wie manWing einsaltzen, und in tonnen schlagen könne. Er starbru Biervliet an. 1447. allwo man ihm ein grabmahl aufrich-te, welches noch Kayser Carl V. sich weisen ließ. l§d->»L-
^' bist. ÜL8 poillon8.
spucken, Buckow, Buch, Bauch,, ein,adeliches ge-Wecht, welches zu Kaysers Caroli N. zelten rn die MarckKrandenburg, und an. 922. als der Kayser HenricuS Luceps^ von ihm angelegte stadt Stendal mit vielen von Adel be-M, auch mit dahin gekommen seyn soll. Sie hat sich nach-myends in Schlesien, Pommern und Mecklenburg ausgebrei-t - in welchen beyden letzter» provintzen sie noch bis jetzo blü-v". Um die mitte des XIII. Louli war Otto von Buch dervornehmste Rath bey dem Marggrafen Erico von Branden-^vg, und that demselben, ob er gleich in Ungnade gefallen^.ansehnliche dienste. Denn als der Marggraf von demM-B,schaff zu Magdeburg gefangen worden, brachte er dieDom-Herren durch qeschencke auf feine feite, und half ihmKurch nicht allein zu seiner freyheit, jondern zeigte ihm auch«neu m der sacristey zu Tangermunde verborgenen schätz, daßrr die versprochene ranzion von 4000. marck silbers erlegenN^e. Henning von Buch that sich an. i;4°. als Chur--orandenburgtfcher Oberster hervor, und Hancke bekleidete an.
bey Wenceslao l. Hertzoge zu Liegnitz, die stelle eines.„Malis. Antonius von Buchen war an. 1456. Dom-ProbstKmmin, und an. i?2y. befand sich George von Buch mita, als solches von den Türcken belagert wurde. Zud-Mnge des XVI. ÜLLuIi diente Hans dem Chur-Hause Bran-,„?°"rg als Oberster. Otto Wedigo auf Tornau und Ring-' siorirte an. 1664. als Mecklenburgischer Hof-MarschallAt'v Hammer-Präsident, Johann Friedrich aber als Chur-T^andenburgischer Rath. Joachim Christian von Bücken wareinRußischer General-Major, welche charge an. 1716.iv von Bücken bey dem Hertzoge von Mecklenburg verwaltete,ven Oesterreichischen erblanden befindet sich ein Freyherrli«Geschlecht von Buch, welches seinen Ursprung aus derhaben soll, allwo in dem Thurgow bey dem fluß' die rninen von dem stamm-schlosse Buch noch zu sehen.N^venseiben war George an. 1664. Kayserlicher General-
E An dem Rheinstrom ist auch ein adeliches geschlecht von Bu-An« welches von dem abstehenden im wapen unterschieden,tei-n demselben war Albert der 19. Abt des an. 1092. gestif-d-n Rösters Jlburg im Osnabrückischen, und hatte Deithar-^».bvn Bücken zum Nachfolger. Engels Alt-Märck. chron.sviea-, Marck. chron. Pommerl. Gpangenb. Adel-
Lei, k. 11. Schw. chron. Ochles. curios.
y„tz^ckenburg, eine stadt nebst einem schönen vesten schloßAne n!"V der Grafschafft Schauenburg an dem fluß Au,«an.^Ale von Minden gelegen. Sie ist an. 1640. nach ab,hche m ^.Vafen von Schauenburg durch erbfall an das Gräf-friede^ptsche Haus gerathen, wie denn in dem Westphälischenhalben wertere versehung gethan worden. to-r XVeüpk. /M-o/. di. x.
genn^E^Lham, eine Grafschafft in Engelland, grentzetge-geaen «haucht mit Northampton, gegen morgen mit Bebford,M.'^utag mit Barkshire, und gegen abend mit Oxford,da v^Mmen hat sie von den buchbäumen, welche häufig all-lheile ük'EN, Durch die Chilternische Hügel wird sie in zweydas abgesondert, wovon das gegen Mitternacht Chilterne, undrey iWV mittag tbe Vale heisset. Die alten einwohner wa-frucbm^ttieuchlanier. Die luft ist gesund, und der bodenhalben r.-' Fetreyde, körn, Mergel und kreide kommt allent-lvolle Mög h^vor; auch giebt es trefliche schäfereyen undgen Haupt-stadt darinnen ist Buckingham, welche ge,Kvniae U""eht an dem fluß Usa lieget, und an. 915. von demkiget ebo dem altern wider der Danen einfalle ist beve-lhardn?Der erste Graf dieser provintz war Giffort. Ni-Plain?.-.!.. machte seines vatters jüngsten bruder, Thomamvicus vi von Woodstock an. i; 77 > zum Grafen, und Hen-Herkon. Quarte Humphredum, Grafen von Stafford zum)hm enckel Henricus bahnte Richards III. den weg
nvssen nU.' meil er aber hernach ihn wieder von dem throneSiena.' murde er enthauptet. Seinem söhne EduardsHenrico VIII. eben so unglücklich. Siehe den"'"Ar. Lemco» I/. Theil.
folgenden articknl. Der berühmte Georgius Villers, Hertzogvon Buckingham, rc. Admiral von Engelland, rc. ward an.1628. jm ;ö. jähr seines alters umgebracht. Siehe Villers.
Buckingham , (Eduard Graf von Stafford, Hertzog von)Er war ein söhn Hcnrici Staffords, Hertzogs von Buckingham,welchen Richardus III. enthaupten lassen, und Annä Wookwil,einer tochter Richardi Woodwil, Grafen von Rivers, undKönigs Eduardi V. mutter schwester. Der König HenricusVII. restituirte ihm die vätterliche güther und ehren-stellen, unddessen söhn Henricus VIII. fuhr in solcher gewogenbett gegenihn fort; wie solches unter andern die ihm gegebene stelle einesGroß-Constabels beweisen konnte. Im übrigen war er ein qua-lificirter Herr, und besitz ein grosses vermögen, welches letz-tere ihn gleichwol nicht verhinderte, ziemlich karg zu seyn. Da-her kam es, daß er mit der reise, welche Henricus VIII. an.i;2o. vornahm, um den König Franciscum I. zwischen Ar-dres und Gumes m, der Picardie persönlich zu sprechen, we-gen der zu einem prächtigen aufzuge hierbey erforderten Unko-sten, sehr übel zu frieden war, und wider den Cardinal Wol-sey, als den Urheber solcher unnothiqen reise, sehr freye undanzügliche reden führte. Dicjer Cardinal, damit er sich rä-chen möchte, brachte einen, nahmens Knevet, welchen der Her-tzog als Intendanten auf seinen in der provintz Kent gelegenengüthern gehabt, aber hernach wegen Übeln Verhaltens abge-danckt hatte, mit geld auf seine feite. Derselbe beschuldigteseinen ehemaligen Herrn, daß er, als ein descendent von derKöniglichen familie, sich eingebildet, Henrico VIII. einmal aufdem thron zu succediren, auch daß er zu solchem ende einen ge-wissen Mönch, Hopkrns, der von der wahrsagerey profeßiongemacht, um rath gefraget. Wiewol nun der Hertzog seineUnschuld beständig behauptete, so ward er dennoch, weil diezeugen bey ihrer aussage wider ihn blieben, durch 21. Pairs,deren Haupt der Hertzog von Norfolck als Groß-Seneschall war,des hochverraths schuldig erkannt, und den 17. may an. 1521.auf dem Tower-Hill zu Londen enthauptet. Seine gemahlinwar eine tochter des Grafen von Northumberland. Von fei-nen töchtern verheurathete er eine an den Grafen von Surrey,und eine andre an Neviln, Grafen von Westmorland. Seinsöhn, Henricus, ward einiger Massen restituirt, doch nur mitdem titnl eines Grafen von Stafford. Siehe Stafford. c?E.cke«. Lritann. p. 282. 289. Oe Kilt. ck'ünglet. rom. I.
x. 141. 142.
* Buckingham, (Joh. Sheffield) Hertzog von Buckin-gham und, Normamby, war ein angenehmer Hof-mann bey Ca-rola II. König in Engelland. Er liebte die schöne wissenschaff-ten und künste, und hat einige schriften verfasset, welche gantzGroß-Britannien in Verwunderung gefetzt haben. Sein lust-spiel, LeheLrlsl genannt, ist eine scharfsinnige beurtheilungder von Dryden und einigen andern Dichtern seiner zeit für dieschaubühne geschriebener trauer-und lust-spielen. Höfliche, ge,lehrte und geistreiche leuthc waren bey ihm allezeit Willkomm,und da er ein günstling Königs Caroli II. war, so fand er sichauch in dem stand ihnen nach seiner großmüthiqkeit viel guteszu erweisen. Der gelehrte Clissord erhielte durch dieses Her-tzogs fürwort die aufflcht über die Carthaus zu Londen, unddieser triebe ihn an, fein buch von der menschlichen Ver-nunft an das licht zu stellen, wie dann solches werck würck-lich an. 1674. samt einer zuschritt an den Hertzog erschiene.An. 168;. schrieb der Hertzog ein kleines büchelgen, um widerdie meynung des Parlements die Toleranß auf eine gewisseart zu verfechten. Übrigens haben die umstände dieses Her-tzogs in den folgenden zelten sich sehr verändert, dann da er zu-vor einer der reichsten Herren in Engelland gewesen, ist erdurch Versäumnis der nöthigen aufsticht und durch sein leicht-gläubiges Wesen um einen so mercklichen theil seiner güthergekommen, daß er hernach einer der ärmsten wurde. Seinezwey getichte, die er unter den tituln des Tempels des todes,und eines Versuchs über die Ticht-kunst geschrieben, sindmit allgemeinem beyfall aufgenommen worden. Er hatte auchdie gemüths - Neigungen Königs Caroli II. beschrieben, undstarb den 24. febr. an. 1720. Drey jähr hernach erschiene ei-ne sammlung aller seiner schriften in zweyen quart-banden.In der Collegial-kirche zu Westmünster ist ihm ein prächtigesgrabmahl mit folgender aufschrift gefetzet worden:
krc> liege üepe, pro üepuklica iemper:
Iluoius, leck oon improbu8 vixi.
IncerM8 inorior, non perturbstu8 :
Ilumanum eü neleire L errare.
Heo Loirücko omnipotent! bsnevolentnnmo.
Hn8 entinm miferere inei.
LLtbarinÄ VueliingksmiD vumna mceren3 extwi Lursvltzgnno M VLL XXII.
Buckifch undLeuenfels /.(Gottfried Ferdinand von) einSchlestscher Jurist und »-stEus, ward zu Strelen in demFürstenthum Brieg bürgerlichen eltern m der Lutherischenreligion gebohren, und erwarb sich auf den Universitäten in denRechten und geschrchten eme grosse wlssenschafft. Als er abermit seiner beforderung nicht gleich fort wollte, trat er zu derCatholifchen A^mon, und erhielt dadurch die würde eine-Kayserltchen Raths und oecretsrn bey der Königlichen reqie-rung zu Br«eg, worauf er auch zum Assessorat bey dem Oder-Aar Burg-