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U""chMI-r d>» Dänische« D-n-bwäS-erden, b) The-Christian, Königl. Dänischen General-Major und Land-^°')kn. c) Cuno Josuam, der noch an. 1712. als Königli-.Groß-Britannischer und Chur- Braunschweigischer Ge-ss^fr die cavallerie floriret. cl) Johann Otto, Chur-N'Wweigischen Land-Rath zu Zelle, und o) Wilhelm^neirich, damaligen Ober-Hofmeister bey der Königin in Preus-dn»» ^?Oia Charlotta; 2.) Cunonis Johannis auf ScharffS-säk« ^ fürstlichen Mecklenburgischen Land-Raths, von dessen,st Berthold an. 1690. als Hertzoglicher Würtember-geheimer Regierungs-Rath und Mit-Vormund verstör-tem, ckchior Otto war an. 1691. Sachsen - MeinungischerH^Marschall und Cammer-vlreÄor, an. >69;. wurde er Co-lt«. 5 - geheimer Rath und Hof-Marschall; an. 1696. aberba?W"d,rte er am Rhein als Obrister von zwey Sächsischeni?ns. Otto Dietrich, Freyherr von Bülow, war iman-des XVIII. iKLuli Groß-Comtur des Teutschen ordens iniaN'en. Heinrich Sigmund von Bülow, florirte im 1718°yre als Königl. Preußischer Regierungs - und Land-Rath.pommerische linie derer von Bülow, ist wohl zu unter-j^^ven von der ebenfalls alten adelichen samilie von Bilow.rtzogthum Wolgast, welche drey beile oder diele im wapen'"Mt, „nd sich dahero von Bilow nennet. Von derselben wareiner Königlich - Polnischer und Chur - Sächsischer- Hauptmann, auch scheinet der um diese zeit flori-auä ° . 5 *"gl. Dänische Ober-Cammer-Juncker von Bilow bar-von ^Mosten zu seyn. Von denen von Bülow in Pommern,^welchen wir hier reden, ist Dietrich entsprossen gewesen,auf k * 48 y. Vischoff zu Lebus und an. i;c>6. der erste Cantzlerss" oer Universität zu Franckfurt an der Oder worden, und an.
verstorben. Levin, ein gelehrter Herr, bekleidete bey demRaths SigismundoPolen und in Schweden die stelle eines
sich auch dieses geschlechte vormals in Böhmen aus-gehabt, und war Friedrich von Bulow (vonewigenscsM'low genannt) Teutscher Lehns-Hauptmann und Land-Neu- -virector. Weil er aber in der Böhmischen Unruhe demjh^wehlten Könige Friderico aus Pfaltz beystunde, wurdezu Präge ein hartes urtheil gesprochen. Es wardalle Wches gemindert, und er daselbst enthauptet, nachdem ihmgüther confisciret worden. rkescr. Xobü.
P-. 79. Tromsdorfs geogr. Hönns Coburg. chron.Pvmmerl. 2^^^. tmu. I.
(Barthold Hartwig von) Schwedischer Generaldienn-« terie' ließ sich von jugend an in Schwedischen kriegs-gebrauchen, und stieg von der untersten stelle bis zumWort,,« Er lag eine zeitlang als Commendant in Nördlingen,
völ-k-?« " ^ an. 1647. von den Kayscrl. und Chur - Bayerischenunter dem General Graf Adrian von Enckevoert, ver-übln« ^E^ogkrt wurde. Hingegen belagerte er an. 1648. dasden.«x^llenstein, so gleichsam eine drille der stadt Nördlin-rrecmi« - befand sich an. 1649. und i6-;o. auf den friedens-Scbt^' convent zu Nürnberg; that hernach eine reise nach/ und erlangte von der Königin Christina bey denyjq- Mu friedens-zeiten eine jährliche pension. Mit dem Kö-Geness, that er an. 16;;. den kriegs-zug in Polen als
Tvlnüik Wachtmeister i« fußi; wohnte an. 1656. dem treffen beyv>ie auch der schlacht bey Warschau bey, ward zumder L-L«'anten der stadt Thoren geordnet, vor welche zwarri,ck,? "guche Polnische General Czarnecky mit seiner armesAltb ch?vch selbige bald wiederum verließ. Er nahm das schloßge„ , ," ( überfiel die stadt Bromberg, worinnen ;oo. Polen la-Kaystvs " wachte darinnen viel beute. Hierauf belagerte dierhes .":'wd Königl. Polnische armee unter dem Grafen Sou-ffndjxss Sapieha die stadt Thoren, welche er zwar tapfer de-dem d-- s- ch endlich solche den2v.dec. i6;z. übergab, nach-An. rüc« vnlg von Polen selbst vor die stadt gekommen war.schau ,« m fand er sich bey der belagerung und eroberungDir-eRarienk,.« aussen, und wie der General-Lieutenant Wurtz indes cvrnn ^ vranck liegen blieb, commandirte er dessen fliegen-gard ei« ' ward damals General-Lieutenant und nahm Star-hc>nn, Wie/ des Königs bruder, Pfaltzgraf Adolph Jo-ver worauf sich von der arniee aus Preussen wegbegab,bige ftab^al-Llentenant Wurtz aber nach istettin gieng, sel-lvard jkn,..kv bald darauf crfolgter belagerung zu beschützen,Preussen k -"vrentzen von der Linde das kriegs-äirsdkorium inKlasse,, ' ^ zudem an. 1660. zuOliva geschlossenen frieden,viensi-„Fr continuirte dem neuen Könige Carolo XI. seinebernenr... ward an General - Lieutenant Würtzens stelle Gou-a». ig.Stettin, und der umliegenden vesten örter, wardüblich zu Lw General der infanterie declariret, und starb/ Stettin im nov. an. 1667.
be stund^um ^ ^ ein schloß und Herrschafft ohngefehr eine hal-Mt, «,°s"Bern gelegen, welche weyland eigene Herren qe-klvstex Äfwelchen Thürinq von Bumplitz an. i;°6. an dasan. 1,7; «'/werg vergabt hat. Johann und Heinrich habenan Petess^»« vL' Hernach ist die Herrschafft an. i; 90. kommenren ehem-„" Krauchthal und mitLucia von Krauchthal an ih-Mlieben bkudolph von Erlach, bey welchem geschlechte sieMlinen ^6oo. da Samuels tochter mit Adelbert vonzuqebra^?vathet worden, und ihm die Herrschasst Bum-^Frand V-. Sie wurde aber getheilt, und fiel ein theils Ludwig von Erlach, Schukthejssen zu Bern, der
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andere aber an abgedachten Herrn von Mulinen tochtermann,Friedrich Ryhiner des Raths zu Bern, - welcher aber seinen an-theil dem gemeldten Herrn Schultheiß verkauft hat. Nach des-sen tode wurde die Herrschafft wiederum getheilet zwischen sei-nem söhn Ludwig, Gubernatorn zu Aigle, und seinem tochter-mann, Vincentz Nägelein; dessen antheil wurde an. 167;.nach seinem tod an Jacob Tillier Alt-Schultheissen von Bärenverkauft, welcher den Erlachischen antheil unlang hernach vonFrantzLudwig gleichfalls an sicherhandelt, und alfo die gantzeHerrschafft wiederum zusammen gebracht hat. Von ihm erbtesie sein bruder, Niclaus Tillier des Raths zu Bern, dessentochter sie an. 1708. ihrem ehemann Niclaus Jenner Alt-Land-vogt von Wangen zugebracht hat, der sie annoch besitzet.
Bünau, eine uralte adeliche samilie, welche heut zu tage inBohmen, Messsen, Lausitz, Schlesien , Hessen und Franckenfionret, wle sich denn auch m Holland und Schweden verschie-dene davon niedergelassen. ^ In Böhmen, (woraus einige derreligion wegen welchen muffen) hat sie vormals die Herrschaff-ten Tetschen, Blanckenstern , Schönstein , Eila und viele an-dere besessen. In Missen besitzet sie annoch Wehsenstein undLauenstein, an der Böhmischen grentze, Naundorff im amtePirne, Piechen bey Eilenburg; Lichtenwalde unweit Chemnitz,und viele andere Ritter - güther. , In der Nieder-Lausitz hatsie das städtlein Gassen und die dorftr Metzdorff, Meiersdorff,Leisigor, Printzdorss, Nieverle, Tschern und Bschnidinchen;in der Ober - Lausitz aber die güther Hammerstadt und Linde.Von dem Ursprung dieses geschlechts melden einige, daß esseinen ansang von einem Italiänischen Herrn und Fürsten derkeäsmcmtalioruni oder Piemonteser genommen, und soll esan. 12; 2. durch Thomam, welcher durch krieges-macht dasHertzogthum Savoyen an sich gebracht, aus seinem vatter-lande vertrieben, und dahero genöthiget worden seyn, sich zudem Kayfer Friderico II. in Sicilien zu wenden, und selbigenum hülffe zu ersuchen. Nachdem aber der Kayfer, der vor sichgenug zu thun gehabt, ihnen keine hülffe leisten können, soller sich zu den Teutschen Fürsten gewendet, aber keinen bey-stand erlanget haben, worauf es lange zeit gleichsam in derirre herum geschweiffet, bis es sich endlich in Teutschland inunterschiedenen provintzien niedergelassen. Allein es findetdiese traditivn keinen gründ, und ist davon in denjenigen Nach-richten, so man noch bey dem geschlechts - archiv aufbehält,keine spuhr anzutreffen, sondern aus dem wapen derer von Bü-nau hergenommen worden, welches in dem einen schilde einenlöwen-kopfhat, dergleichen auch indem wapen des Fürsten-thums Piemont zu sehen. Andere wollen es auch aus Mysiaund Sarmatia herleiten, und melden, daß das an der Li-thauischen grentze befindliche adeliche geschieht Bünawezki, mitdenen von Bünau in Meisten einerley stammes, ursprünglichaber von alter Sächsischer ankunft sey, und vor zelten in Sar-matiam durch kriege transferiret worden. Noch andere haltendavor, daß es Alemannischer und Schweitzerischer ankunft sey,und sich aus der Schweitz, allwo es um Basel und Solothurnnoch jetzo zu finden, nebst denen von Eberhausen, Bernstein,Truchsessen und andern, der daselbst aufgerichteten neuen undihnen unbelieblichen bündnis wegen, in Sachsen begeben habe.Es wird auch dieses geschlechts in den Sächs. geschichten der äl-testen zelten gedacht. Margaretha von Bünau, Jobsts vonWerther gemahlin, ward auf dem turnier zu Gottingen an.m9. zur schau- und Helm - theilung der Francken wegen er-wehret. Rudolph von Bünau wird in einem donations-briefedes Bischoffs Henrici zu Naumburg von an. n66. als zeugeangeführet. Es sind auch unzehliche alte äocumema von die-ser samilie vorhanden, und in dem Chur - Sächsischen archivefinden sich sehr viele älxlomata, da sie als zeugen angeführetwerden; zum exempcl kan man die, an. 1180. 119». "97.1200. I4;i. I4;8. und mehrere anführen, dabey zu mercken,daß schon dazumal bereits die drey geschlechts - nahmen Hein-rich , Rudolph und Günther allein im gebrauch gewesen;davon einige diese ursach angeben , daß ohngefehr von ;oo. M-ren dieses geschlecht bis auf drey Personen aüsgestorben, welchediesen nahmen geführet, und sich daher verglichen, solchen aufihre posterität beständig fortzupsiantzen; jedoch nennet Span-genberg zwey von Bünau, davon einer Hans und der andereBurckhard geheißen. Hiernächst sind die von Bünau von vielenüeLuIis her, in verschiedene Stifter, als in Magdeburg ,Mers-sen, Merseburg und Naumburg admittiret worden. Der be-rühmte Heinrich, Ertz-Bischossvon Mayntz, so zu Fridenct Uar-KarolliL zeiten an. Ii;z. abgesetzt worden, nachdem er demStifte lange zeit vorgestanden gehabt, soll verschiedener fcriben«ten zeugnis nach, aus dieser samilie entflossen seyn. An. 1296.befand sich Rudolph und Günther von Bunau zu Schweinfurtauf dem turnier. Rudolph von Bunau zu Droyßig ist König-licher Französischer General- Ma-or zur zeit der I-iz-ue gewe-sen. Günther von Bunan rst an. i;6z. Fürstlicher SächsischerVoigt zu Coburg gewesen , m welchem Furstenthum nachge-hends diese samilie floriret hat. Dieser Günther ist vielleichtderjenige, welcher an. 1,62. unter die turniers-genossen zuBamberg geMlet w-rd. Ein anderer dieses nahmens wird mMarggraf Wilhelms des emauaiaen zu Meisten briete,
dem zu Chemnitz gemachtenFriedrichen in Meisten, (so hernachChurfürst worden) und zwischen Marggraf Wilhelmen gebru-
dern,