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Lern , einander getreu zu meynen, auf des letztem ersuchen zumArbiter erkohren, wenn.zwischen ihnen beyden streit entstehensollte. Günther von Bünau war Dom-Probst zu Lebus, undhätte ihn an. 1489. das Capitul gern zum Bischofs daselbst er-wehlet, wenn nicht Churfürst Johannes zu Brandenburg,Dietrichen von Bülow aufs nachdrücklichste recoinmendiret.An. stiftete Günther von Bünau, Dom-Dechant zuNaumburg, Dom - Herr zu Meisten und Merseburg, kroto-notarius des Stuhls zu Rom, das monatliche paßions - fest zuMerseburg. Rndolph war Kaysers Caroli V. Odrister in demMantuanischen zuge. Er hat in der Macht bey Pavia, dar-innen König Franciscus von Franckreich gefangen worden, gros-sen rühm erworben. Er hat auch die Herrschafft Tetschen inBöhmen erkauft. Heinrich von Bünau in Wesenstein, waran. Lrbicer zwischen dem Churfürsten und zwischen Her-tzog Georgen zu Sachsen. Günther, Dom-Dechant zuNaumburg, ward an. 1542. von dem Churfürsten zu Sachsenund dem Dom-Capitul zu Naumburg unter der Hand recom-mendiret, daß er anstatt Julii Pflugs zum Bischofs daselbst er-wehlet werden möchte, welche ehre er aber wegen hohem alter-eprecirte. Heinrich ist an. 1545. bey aufrichtung des Oorili-Aorü zu Meisten erster Präsident worden. Rudolph von Bü-nau war an. 1562. Churfürst Augusti zu Sachsen Hofmeister.Heinrich war an. 1624. Fürstlicher geheimer Rath und Amts-Hauptmann zu Altenburg. Um diese zeit florirten ihrer zweydes nahmens Rudolph von Bünau, der eine auf Wesenstein,Blanckenstein und Ottendorff, als Chur-Sächstscher Land-Rath,und der andere auf Lauenstein, als Chur - Sächsischer Ober-Steuer-Einnehmer im Ertzgebnrgischm kreise,deren beyder nach-kommen annoch blühen. Günther zu Tannrode im Fursten-thum Weimar, muste an. 1658. weil er einen bauer durcheinen schuß entleibet, zur strafe die hohen jagden an die Lan-des-Obrigkeit abtreten, und 500. gülden erlegen. Er starban. 1680. ohne leides- und lehns-erben. An. 1719. lebten r.)Heinrich von Bünau auf Prezsch,.Lehniz, Goüniz und Groß-Tauschwitz, rc. Königl. Polnischer und Churfürst!. Sächstscherwurcklicher geheimer Rath und Vice-Cantzler, Ober-Steuer-Einnehmer, wie auch der löbl. Landschafft des FürstenthumsAltenburg virecior, und des löblichen Bünauischen geschlechtserwehlter Aeltester; vormals Fürst!. Sachsen - Weiffenfelsi-scher geheimer Rath und Cantzler; nachmals geheimer Rath,Hof-Rath und Cammer - Prastdent bey Ihr» HochfurstlichenDurchlaucht dem Marggrafen zu Brandenburg Onoltzbach;-essen schwester, Christiana Wilhelmina, war an Hertzog Jo-hann Adolphen von Sachsen - Weissenfels vermahlet, undstarb an. 1707. als Wittwe zu Dahme. Sein bruder, Ru-dolph von Bünau, starb zu Brüssel im letzten kriege als Kö-niglich - Polnischer Odrister, über ein regiment zu fuß. 2.)Heinrich von Bünau auf Püchau, Wiederroda , Deuben undLossa rc. rc. Königl. Polnischer und Chur - Sächstscher gehei-mer Rath, Kreis - Hauptmann und Kreis - Steuer - Einneh-mer des Leipziger kreises, wie auch Inlpeätor der Fürsten-schule zu Grimme, und des löbl. Bünauischen geschlechts er-ster Lsssftor. z.) Heinrich von Bünau, auf Gassen, Hoch-fürstlich - Sächsischer Cammer - Rath zu Gotha, und des löbl.Bünauischen geschlechts anderer Lllslior. 4.) Heinrich vonBünau, aus dem Hause Prezsch, Königlich - Polnischer undChurfürst!. Sächsischer Hof-und Justitien-Rath, geheimerstekersnäLrius, und des Churfürst!. Sächs. Ober-Hof-Gerichtszu Leipzig Mellor. 5.) Heinrich von Bünau, aufKlein-Kor-vetha, Hochfürstl. Sächstscher Merseburgischer Cammer-Rathund Kriegs - LommiLrius. 6.) Rudolph von Bünau, ausdem Hause Püchau , Dom-Herr zu Halberstadt, auch Königl.Polnischer und Churfürst!. Sächsischer Cammer - Iuncker.7.) Günther von Bünau, auf Lichtenwalde, Königl. Polni-scherund Churfürst!. Durch!, zu Sachsen Cammer - Iuncker.
Rudolph von Bünau, aus dem Hause Püchau, Königl.Polnischer und Churfürst!. Sachs, wvhlbestellter Lieutenant. 9.)Heinrich von Bünau zu Nimritz , Hochf. Sächs. LommisLriusim Neustadtlfchcn kreise, ro.) Heinrich von Bünau und dessenHerren bruder auf Weißbach im amte Leidenberd gelegen,n.) Heinrich von Buna» als Capitain in Dänemarck. rr.)Rudolph von Bunan aufJßiga. iz.) Rudolph von BünauaufMazdorff. 14 ) Rudolph von Bünau zn Zbneitz, Röm.Kayserl.und Königl. Böhmischer Majest. hochbestellter Eftordes grösser» Land-Rechts in Bohmen. 15.) Heinrich vonBünau auf Mazdorff. r6.) Rudolph und Heinrich von Bü-nau, gebrudere aus dem Hanse Lauenstein, Königl. Polnisch,und Churfürst!. Sachs. relpectivL Cammer-Juncker.. 17.) Rl,-dolph von Bünau auf Thurenhoff, Hochfürstl. Sachs. Mer-seburgischer Hofmeister zu Zörbig. i8.) Heinrich von BünauaufPreßdorff, Hochfürstl. Sachs Obrlst-Wachtmerster. Iy.)Günther von Buna» ausThürenhoss, Hochfürstl. SächsischerCammer-Juncker zu Römhild. 20.) Günther von Bunau aufWtldenhayn, Hochfürstl. Sächsischer Lommillarius. , 21.)Günther von Bünau auf Leißna, Rittmeister. 22.) Güntherzu Wesschttz, Herr Rudolph zu Pahren, gebrudere. 2;.)
^unau zu Qstermundra, Königl. Polnis,und
ChurfttMl. Sachs. Hauptmann. 24.) Günther von Buna»
auf §!"^^hrau, Rittmeister. 2;.) Günther von Buna»aus dem hauie Puchan, Königl» Malest, in Polen und Cliur-fürstl.chen Durch!. ,zu SachsL Auptmann.^ 26.) HewTvon Bunan zu Nimm, Konkgl. Polnis. und Churfürst!. Sächs.Lieutenant. » 7 .) D»e Herren gebrudere von Bünau zu Gassen,
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Herr Günther, Rittmeister; item Rudolph von Bünau MBurg in Francken, Mminillrator des Tempel-Hofs zu Drosig'29.) Heinrich von Bünau zu Pahren. zc>. ) Rudolph von Bu-na» aufCarnewrtz. zi.) Rudolph von Bünau aus dem haustWildenhayn, Hochfürstl. Hof-Rath zu Weyda., ;r.) Heinrichvon Bünau aus dem Hause Püchau. zz.) Günther von M-nau auf Hähningen. Heinrich von Bünau, Cammer-Junckerin Eisenach. Z4.) Heinrich von Bünau auf Meyen, Hochfürstl.Sächs. Cammer-Juncker. ;;.) Günther von Bünau zu Can-newitz. Rudolph von Bünau zu Purcka, gebrüdere. ;6.)Günther von Bünau, 8sn. auf Weisegast; Heinrich von Bu-na» zu Wesenst-in, gebrüdere. ,7.) Heinrich von Bünau ausdem Hause Schköhlen, Hochfürstl. Sächs. Cammer-Juncker zuWeissenfels. ,8.) Günther von Bünau, Lieutenant. ;9)Heinrich von Bünau, Hoch-Gräflicher Gechifcher Forstmeisterzn Thürumr, nebst dessen Herrn bruder und Herren söhnen , imBayreuthischen gelegen. 40.) Günther von Bünau aus demHaufe Schköhlen, jetzo Prießnitz. Übrigens ist auch noch zumercken, daß die von Bünau schon feit 1517. eine geschlechtf-ordnung oder erb. Vereinigung unter sich aufgerichtet, und alsdas original davon im dreißigjährigen kriege verlohnn gegan-gen, solche auf den gefchlechts-tägen an. ,6;o. zu Zeitz, und am1708. zu Altenburg wiederum erneuert und verbessert, vermögtderen sie bey gewissen gefetzten strafen gehalten seyn, ihre a"-und zuspruche unter einander bey den geschlechts - ältesten unddessen beysitzern anzudringen, und von denselben rechtlichenausspruch zu gewarten; auf den angesetzten geschlechts - tagen,welche in Altenburg, Zeitz oder Chemnitz sollen gehalten wer-den , ohne genügsame entfchuldigung nicht aussen zu bleiben;sich oder ihre töchter, schwester oder muhmen anders nicht alsan Nittermäßige und von alten herkommen Edele zu verheura-then; die von lehen herkommende gelber wieder in lehn anzu-wenden , und die vormaligen mitbelehnten oder die brüder undvettern in gesamte Hand zu bringen; bey verkauffung der lehnesolche den drüdern oder vettern vor andern anzubieten; Mturnieren ein oder zwey mit zehrung und kleidung, dem lst-schlecht zu ehren dahin abzufertigen; das wapen vollkommenmit recht gesetzten färben und beyden Helm-zeichen zu führe"''die söhne mit keinen andern nahmen, als Heinrich Rudolph«nd Günther benennen zu lassen; über ;oo. gülden nicht bimstzu werden, und so lange dieselben nicht bezahlet, in keine w/l-tere bürgschafft sich nicht einzulassen; nach erlangtem 21. jähresich bey den gefchlechls-ältesten anzumelden, und der geschlechtsordnung sein wapen anzuhängen; die von jedem Hause lebendPersonen männlichen geschlechts zum geschlechts - archiv ein-zusenden, und die erfolgende gebnrts- und todes-fälle, w>cauch alle privllegia, lehn - briefe und lehn - bücher, sogeschlecht angehen, dem geschlechts - ältesten zn notificiren u"^einzuschicken, welche in vier büchcrn eingetragen und aufvier Häusern Pillnitz, Wefenstein, Pahren und Treben ver-wahret werden, und wenn sich einer dieser erb - vereinig»"»widersetzen, und die verfallenen strafen nicht erlegen wuroVgegen denselben solle mit bestricknng in einer offenen herbEverfahren, und endlich gar sein siegel von der geschlechts -nung abgeschnitten und ihm zurück gesendet werden. GwmvLaus. thron. tkeatr. 8ax^p. 4Y.
chron. cis oriZ. N^sor. Stumpf. Schw. chrpU'
Hönns Coburg. chron. annal. 8ax.
treflichkeit der stadt Merseburg. Kift. Lutkerao-
Bünn, ist ein fluß in Ober- Wallis, der gegen südc" "»Lengenthal aus dem berg Albrunn entspringende, durchBünnerthal hinunter und unterhalb dem flecken Amen ''den Rhodan laustet. In diesem Bünnerthal liegt die PwAkirche St. Michel. Hnrnp/: lik. XI. xag. ^4;. Vslo'
xsg. i;. *
LLIMO8 LVM8, siehe 8MTL TKIXWLV. ,,
LOLlK IlH IXO, welches so viel bedeutet alS eine Eretirade, oder einen guten ort, da man in der einsamkeit leA,kan, ist ein Königlich Spanisches lust-Haus, nur etliche huElschritte von Madrid entfernt. Der berühnite Favorit desnigs Philippi IV. Caspar Guzmann, Graf und HertzogOlivarez, hat es aufbauen lassen, und etliche Millionen dar» »gewendet; nach seinem fall aber, welcher an. 1645. erfolgt, :es an die Crone gekommen. Das Haupt - gebände bestehet" ^vier niedrigen Larps äs logis, mit einem Pavillon an etnccweben ecke,welches zusammen ein vollkommenes Viereck auslN"^Die gemächer, deren eine grosse anzahl ist, sind mit gemEch-wie auch mit andern kostbaren mobilien und »errathen r>-lich versehen. Der darinnen befindliche comodien - M'sowol vor groß, als auch wegen der vielen vergüldeten 0 ^Hauer - arbeit vor schön paßiren. Der inwendige Hof, »00 ^sen eingange man des Königs Philippi II. eherne statueauf einem erhabenen fuß-gestelle sieht, ist auf diegarten - parterre angelegt, und hat in der mitten einen 1" sseBdrunnen. Fast eben dergleichen Parterres flössen an dentheil des rechten und des lincken Larps cls logis. D»rcyjenige aber, welches einem bey dem eintritt entgegen /welches das vornehmste ist, kömmt man in einenthier-garten, der eine starcke meile in seinem umfange oegund wegen seiner schönen allem, grotten, wasserteiche billig vor das angenehmste stück von diesem H<M »stet /ten wird. In der mitte desselben parcs befindet sich e>" 9 . ftnteich mit einem spring-drnnnen, und an dem äussersten