bug buh
bui bul 291
Bugey, ein klein land in Frankreich, zwischen der Rhone,bes von Savoyen und Dauphins und dem fluß Am, wel-es von Bresse absondert. Seine länge von Pont ä'Ain bis,Dussel ist 16. und seine breite von Dortans bis nach Loyettes'wgefchr 10. Französische weilen. Vellay ist die Haupt-stadt dar-Die andern städte und ansehnliche flecken sind Seissel,»cantua, Vaux, Ambronay und <st. Rambert, mit der Adtey^ameu, Chatillon äs Corneille, Chatillon äs Michaille, St.>2orlln, Poncu,, Cerdon, rc. Es ist ein fruchtbares land anÄWde, wein, fruchten, rc. hat guten wiese-wachs, schönek>iel ften und verschiedene flüffe, als ohne die oben ge-^«cyten die Vauferine, den Seran,Furan, die Marine, rc. Sei-.^Mrren sind eben dieselben gewesen, die ls Bresse bis an. 1601.»ryavt hat, da es unter die Cron Franckreich gekommen. e«r-kkf, ^ Lrells <L 6s Lugs^.
* Buggenhout, sonst auch Bucholt und Buckenholt ge-unm, jst eine in Brabant in der Lsillsge Grimbergen, zwey.««>en von Dendermonde, gelegene Herrschafft, welche an. 1658.jul. Alerandro Hippolyto Balthasari von Bournonville,von Hennin, zu ehren, von dem Könige in Spanien ,Mllppo iv. in ein Fürstenthum erhoben, und ihr der nähmet^ournonville beygeleget worden. rropk. äs örsb.
"ppl- WM. I. p. 2 Y°.
«,,Bugia, eine stadt und provintz in Africa in dem KönigreichS'gler, in der Barbarey. Sie liegt längst der see-kuste, welcheSegen Mitternacht hat, zwischen den flüssen Sufegmar gegeng'Men, und Major gegen abend, und gegen mittag sind die'j^urge. An der see-küste sind die zwey vornehmsten platze Bu-»>a und Gegel, und in dem lande ist Stefe, Labe, Necaus, Me-W rc. Die stadt Bugia liegt bey dem ausgange des flussesMior, da sie einen guten Hafen hat. Sie ist der Alten Sal-? oder Salda, dessen Ptolemäus, Plimus und das lünersrium„^onin, gedencket. Sie war in Mauritanien, und hatte ei-N!. Bischöffüchen sitz, ehe sie unter die Mahometaner kam.2 " zehlet ieko ungefehr 8°oo. Häuser daselbst. Es ist auchein gutes schloß und ein berg, welcher aber nicht bewoh-ab?/ ' Die Spanier eroberten Bugia an. i;c>8. die Turcken^nahmen es ihnen kurtz hernach wieder.
HAugiha, eine Africanische stadt in Nnbien, liegt an demÄssuaua^n den grentzen von EgYPten zwischen Jalac und
Cv« Bugnot, (Ludovicus Gabriel) ein Benedictiner von derauz sregation St. Mauri, war zu St. Dizier in ChampagneG-s-.Mw edlen gefthlecht entsprossen , und trat in die gedachterst an. i6;6. den 28. mertz. Nachdem er die Rheto-
leh/„ -^won und St. Germer lange zeit mit gutem beyfall ge-rn er an dein letzter» orte Prior, und starb endlich
war -i» er)U. L. Frauen zu Bernai den 21. sept. 167;. Erals!>i"s S»ter Poet, und soll die.Griechische spräche so fertigr-r's pf lateinische gesprochen haben. Seine schriften sind: 8s-
sen - 8'anctnrum oräinis 8. Lsneäiäki in Lateinischen ver-^aber Lateinisches getichl, äs Vics <L sssgulis 8. öe-Bg,..,''. Sonst hatte er auch an. 1669. den zweyten theil vongeu? "kMmäs ans licht gestellet, ohne solchen mit auslegun-te, s»„?bSleiten, wie der ausgeder des ersten theils gethan hat-ten vergnügte sich, mit einrückung vieler von seinen eig-dixs "">en dgg werck Barclaji angenehmer zu machen. Er hatanäi-n-.. ^Yten theil auch zu ende zwey Lclogss von seiner Hand8. ^^vSet. L. bibl. äe8 sut. äs 1s Longrsgst. äs
, ein Fränckisches städtlein, in der Grafschafft Nei-der-/ ^verhalb der stadt Reineck gelegen, und dem geschlechteÄüi-i-k Übungen gehörig. Anfänglich stund es dem Stiftgm zu,, bis der BischofsHeinrich I. solches an. 1001. ge-aber guther an einen von Thüngen vertauschte. Es istvon z-MSehends wieder an das Stift gekommen, und denengras», abermals verkauft worden, welche es den Marg-Sp»s ?vn Anspach zu lehn gemacht, /Vr/e, ckron. x^irtrk.p. 4 ;o.
Oaia^Zs^u, Konig zu Fez, war aus dem stamme der Merinist«vf»./^"'Se dieses lanbes, und kam durch feine klugheit undhvine/k! ^E.lbst in grosses ansehen. Nachdem der Cherif Ma-Oatas in einer schlacht gefangen hatte, ließdessen söhn Mulei Cacer auf den thron setzen , undzeit bevn 7?"e ihn ums jähr 1548. zum Groß-Vezier. EinigeUnd li-a wachte sich der obgenannte Cherif von Fez Meister,hgcy„6 Meldst den König nebst seinem söhn stranguliren. Bu-bar in ^ bieses vernommen, gieng nach Spanien, und vonV.... t^Mschland nach Augspnrg, um daselbst mit Carolobäuffei «ctiren. Allein weil dieser mit andern geschäfflen über-^ konnte er ihm nicht nach wünsch helffen, so daßctgt bem Könige Johanne von Portugall einen tra-
trouv,,-« welcher ihm an. 1;?;. eine flotte samt etlichensich sV,," Sab. Er tändele mit diesen in Africa an , und liessesetze,, mit dem feind, welcher ihn nicht wollte vesten fußgiena w ein geftcht ein. Aber als dieses zu land vor-
zwar Salb Rais, Gouverneur zu Algier dazu, welcher
Noch di- AD^rifs sechsten aufs äusserste feind war, aber den-svgleim «och weit mehr hastete. Dieser griff denn
des erg-<> . bristiichen schiffe an, und nachdem er vom abendd>gen ' "^Ss und die gantze folgende nacht hindurch mit sel-, bemeisterte er sich deren gäntzlich/ schalteDtitdr. //. Theil.
hierauf zwar den Buhacon scharf aus, daß er den Christen ge-legenheit gäbe sich in die Africanifche Handel zu mischen, zeigtesich aber dabey willig, sich anstatt dieser mit ihm zu vereinigen,und nach Fez wider den Cherif Mahomet zu gehen. Sie er-oberten auch die stadt, nachdem sie zuvor den Cherif unfern Fezin einer ziemlichen fchlacht überwunden. Allein Salb Rais ließsich durch einige der vornehmsten, welche wider den Buhagon,weil er den Christen allzu sehr gewogen wäre, eine grosse feind-schafft hegten, bald darauf überreden , denselben gefangen zunehmen. Doch als das volck hiermit nicht wohl zufrieden war,ließ man ihn nicht allein los, sondern setzte ihn auch gleichdarauf zum Könige von Fez ein. Indessen weil Salb Rais die-ses wider seinen willen hatte thun müssen, und er sonst aus deneinheimischen kriegen dieser landen seinen nutzen zu machen »er-hoffte, rechte er heimlich den Cherif Mahomet an, sein heil vonneuem an dem Buhacon zu versuchen, mit der Versicherung, daßer demselben in solchem fall keine hülste mehr leisten wollte.Dieser ergriffe denn dre erste gelegenheit, und lieferte daraufdem Buhacon eine schlacht, worinnen dieser mit einer lantzenin die Hüfte gestochen wurde, daß er tobt zur erden nieder-fiel, wodurch dieser krieg an. 1557. ein ende nahm. Er hin-terließ zwey söhne, welche von einigen see - räubern aus derFranzösischen provintz Bretagne gefangen wurden, als sie kaumaus der schlacht entrannen, und an der Spanischen küsteherum fuhren, einigen aufenthalt zu suchen, Kilt. lib.
VII. L XX. Hiltoire ä» < 7^,71 Lc. *
* Bujah, ist der nähme eines berühmten manns bey denArabern, dessen Nachkömmlinge die Brüden genennet werden.Man nennet sie auch die Dilemitifche Sultanen, weil jeneraus der provintz Dilem , so an dem mittäglichen ufer desCaspifchen meers liegt, gebürtig. Er war ein söhn des Kaba-Khosru, und glaubte feinen Ursprung von einem alten Königin Persien aus der vxnsltis der Sasseniden oder Khosroes her-zuziehen. Er war anfänglich sehr arm, also daß er sich aufeinem dorf mit fischen crnehrete. Als aber einsmals ein Wahr-sager zu ihm kam, welcher ihm vorher sagte , daß die dreysöhne, die er hatte, Ali, Hassan und Ahmed grosse Fürstenwerben sollten ; begaben sich diese voll guter Hoffnung an denHof des Macan, Königs von Ghilän , und nahmen dienste.Nachgehends aber begaben sie sich in den dienst des Asfar , wel-cher den Macan überwunden, und seines Reichs beraubet hat-te. Unter dessen Nachfolger, dem Mardavige, welcher in bemjähr der Hegira ;i?. und Christi 927. zu Herrschen ansienge, stun-den sie auch in ansehen, und wurden zu wichtigen vcrrichtun,gen gebrauchet, also daß mit deren hülffe Mardaviges gantzPersien eroberte. Als endlich dieser von seinen eigenen sclaven ge-lobtet worden, bemeisterte sich M, so hernach Amadeddulat istgenennet worden, des Reichs im jähr der Hegira ;2i. und Chri-sti y;2. Dieses ist der ansang der v^nslkis der Brüden , welcheunter siebenzehen Königen sehr mächtig worden. Sie warenauch meister über das Califat, also daß dem Califnichts als dasäußerliche ansehen, samt dem gemalt in geistlichen fachen bliebe.Diese v^nsüle hörete gäntzlich auf im jähr der Hegira 448. undChristi ic>; 6 . , kibl. Orient.
Buis, ein strich landcs in Unter-Dauphins, so an die Gcaf-schafftVenaißin und Provence flösset, und ausser den städten Buisund Nions die Baronien Montbrun, Meovillon, Montauban,St. Auban und andere mehr begreift, bahero er auch den nah-men les ösronis 8 führet.
Buis, lat. Lluxium, eine kleine stadt im Nieder-Dauphins,in der jetztqedachten landschafft, an dem fluß Ouveze. In den in-nerlichen kriegen des XVI. Lculi hat sie viel erlitten.
Buisletden, (Hieronymus) siehe Busleiden.
Buisseret, (Franciscus) siehe Busseret.
Bukowski, eine alte adeliche und nunmehro Freyherrlichefamilie in Böhmen und Mähren , führet von ihrem altenstamm-Hanse Evanowiz den beynahmen. Peter von Bu-kowski zu Evanowitz, Herr auf Jornsdorff und Rothenthota,war ums jähr ^4°. Cämrnerer im Olmützer - kreise in Mäh-ren , und ein groß-vatter Bernhards , Herrn auf Evanowitz ,Patschlawitz und Jornsdorff. Christoph Bukowski von Husttr«zan , lebte nach ansang des XVIII. fseculi als KayserlicherRath und Unter-Landschreiber in Böhmen, und scheint, baßer aus einer andern linie dieses gefchlechts, so sich von Hu-stirzan beynahmt, hergestammet. Seuferts ahnen - tafel derGrafen Kinski.
Bul, ist der nähme des achten inonats bey den Hebräern,welcher mit unserm october und november ubecemkommt. r.LeZ. VI. ;8- Er wird auch Marchesvan genannt.
' Bulach, Alt-Bergstadt, enw kleine ssidt E einem amt andem fluß Nagold in dein Hertzogthum Wurtemberg , welche inAlt - und Neu - Bulach gctheilet wird. Ste hat ein reicheskupfer- und eisen-bergwerck. roxogr. 8uev.
f Bulach , l.egt iw. cheu Caüo Wildberg, Altenftaig ,Wildbad und Lrcbenzell, mcht am fluß Nagold, ndcm dieserwol eine stund davon entfernet lst. Es wird in Alt-und Neu-Bulach getheilet. Vor zecken soll es den Marggrafen von Hoch-
berg zugehoret haben , und denselben an Würtemberg ge-kommen seyn. Andere aber sagen, es feye nebst Wilddera an144°. von Hertzog Otto, Pfaltzgrafen am Mein , dem Wür-tembergWen Hause nberlassech worden LM sunsL Rsv'ksrt. II. Iro. X. c. 4.
Bb »
* Buläus,