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Zweyter Theil. Bi - C.
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MMet, ist er an. i;y6. bey Nicopolis, und hernach Königlsiaus an. 1444. bey Varna geschlagen worden. Johan-z^„ Hun„jades hat zwar an. 1448- vor den König LadislaumlÄ^urckischen Kayser Amurath eine schlacht in Bulgarien ge-^ ^ dtty gantzer tage gewähret, allein endlich doch denoein Amurath lassen müssen. Die genealogie und suc-x der Könige in Bulgarien erzehlet sehr weitläufig bis aufden Sismanum, so von den Türcken überwunden wor-^ >, äs tüinilüs llalmat. 8lav. <Ls. cap. 6.

. M dick. p. ;c>; - ^24. in

Nstibuz, L 7 ^a/co»ä)'/a,, in stick. lursics. in üa-

II In? H' in stickor. llngar. ässnä. I. lili. I. äec.

, E "b- VIII. Ls. L in annal. öes.

2 ^§1 lull. äu sskickus äes dress. stick ecsl. ILL. IX.

>2 ' ^ milcell. äec. II. p. 156.

».^Ulgariis, (Bulgarus äs) ein berühmter Rechtsgelehr-den"" Bononien , lebte um das jähr n6o. Er war einer vonUm 1' ^ofefforibus , welche der Kayser Fridericus Lsrb-rrcMlien ^agte, wie weit sich die macht des Kaysers in Jta-s' " Erstreckte: in deren beantwortung er sich bey dem Kaysertiems ^ recommendirte, daß er ihm das Vicariat in appella-v".b-sachen, die sich über r-i. Bononische pfund beliefen, an-n.sckauete; bey welchem er sich so wohl aufgeführet, daß seinedeutle auch in andern Gerichten inItalien angenommen wor-Als seine frau starb, hatte er eine grosse Versuchung aus-van- vb er lieber sollte den reichen äscern.als ein von demhin ^ Abgekommenes psculium zurück geben, oder seine vor-än^'der seinen gegenpart den Martinum »erfochtene mcynungAlk-" ' doch er that das erste, welches ihm aber sein schülerMus in gleichem falle nicht «achthat. Die zeit, wenn erals > ' ist ungewiß. Er hat auch viele schriften hinterlassen,N bwilirs über das fus Liviie; Lvmmem. in ckeg. lur. 7 Lc.in vic. söt. ?a»cr>-sF. äs clar. leg. interp. II. c. i;.in still. Kanon. stistliorst. Lonon. öa^/e. Lc.

ei» ^V^garini, (Belisario, von Siena , lebte an. 1601. war»voks vrler mann , der die sprachen und schöne wissenschafften^stunde. Er schrieb sieben oder acht tractate, in wel-pvell^ ^igen wollte, daß Dantes die regeln der DramatischenE nicht verstanden habe. Er schrieb auch ziemlich gute Verse.«, pinac. II. imag. illuckr. csp. 21.tx^^ulgarus, (Nicolaus) ein gelehrter Grieche des XVII.aus -ick viar zu Corfu, der stadt einer insul gleiches nahmens,len, s,l?" öuten geschlecht gebühren. Zu Padna hat er mit vie-gelea-n m eine geraume zelt der Philosophie und Medicin vb-loaie -i-ä. dabey sich keine gemeine wissenschafft in der Theo-stes j., worden. Gleichwie aber die Artzney - kunst sein vornehm-datt-^uin war, also übte er dieselbe, nachdem er in seinhat -vzurück gekommen, mit vielem nutzen. Unterdessentei, b-i?Eh doch mehr durch theologische, als physicalische schrtf-ir. gemacht. Der gelehrte Sponius itiner-n. wm. I. p.jh„'^/v.mn auf seinen reisen nach Orient gesprochen, rühmtkorbe ""En gelehrten mann. Er ist ohngefehr an. 1684. ge-- g' Seine schriften sind: «sg-c, »1-2, -r-lH Geiser

cjz Kl ^81. in 4. TraÄatus äs nessllstriis uä sslmem; 06 i-Ovwn ^kiriäionis; LpigrLMMLk'-t Ls. ?«p«^ovo/r, stick.X rom. II. p. ;i7.

sta^lZrin, eine adeliche familie in Pommern, welche ihreradev u^evonSvantebarto, des H. N. Reichs Ritter, in ge-cher herführet. Dessen urenckel, Joachim, war Königli-Hci>.s?Ehwed,scher Cantzler, seines bruders söhn, Andreas, aber,brudevs'^" Puddiggla. Henning, des jetztgedachten AndreäObriao°dN'diente der Königin in Engelland, Elisabeth, alsMin, Ueutenant. Andreas, v. v. Stifts - Cantzler zu Ca-,üzo. gelebet, und seinen stamm fortgesetzet. 4ickr-^ Pvmmerl. üb. vi.

einm?^.Luglio, ist ein flecken in der Trahoner Squadravor I», vezirck des Veltlins gelegen. Der ort warAlvame- deruhmt wegen dem edlen süssen wein, so alldal>. 187. *"' ^m theil noch wachset, xsts-r. stb. XII.

von ein uraltes Engelländifches geschlecht, welches

Uiqs c>?-Etko Bulkeley, der in demXII. Lsulo, unter des Kö-ge»eai,.k^,-Legierung, das in der Grafschasst Ehester gele-Helmi.ä 8 , ,?keley besessen, in gerader linie herstammet. Wil-de von eAEley von Cheadle in der Grafschasst Ehester, wur-korbe,, ^'EUtico Vi. der an. 1472. eines gewaltsamen todes ge-Ka verE'? Gouverneur von Beaumares in der insul Angle-Mareg ,?bt. Desselben enckel, Rlchardus Bulkeley von Beau-vvNP-'^Me mu Catharina , einer tochter Wilhelmi Griffithfolgende 2. lohne : r.) Der jüngste, Lancelet,älteste ° Eor ^KsvioguL und Ertz - Bljchoff zu Dublin. 2.) Dergrosser f-AAnbus, war zu der Konigin Elisabeth zeiten einMario "tegs-hod , und hinterließ Richardum, welcher sich mitborvuai! Ewer tochter Wilhelmi, Lords Borough und Gains-164. g?' verehllchle. Diese gebahr ihm Thomam, welcher an.Cash'el E?./?' nov. von Carola I. zum Vicomte Bulkeley vonwürd- ' »«?Er Jrrländischen Grafschasst Tipperary, gemachtCoytwev vou Bianca, einer tochter Roberti Poytmer vonU>it Nachfolger,Robertum, hinterließ. Dieser zeugte

Lj» Einer wchter Danielis Harvey von Comb, Richar-

vntsr. Q-nE //. Theil.

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dum, den dritten Lord , welchem seine gemahlin Maria, einetochter Philippi Egerton von Culton, Richardum, den viertenLord, gebahr. Dieser starb an. 1724. den 4. iun. nachdem ihmBrigitta, eine tochter Iacobi Berrie, Grafen von Abingdon,unter andern Richardum Bulkeley, fünften Vicomte Bulkeleyvon Cashel, gebohren. x. 181.

Bull , sGeorgius) ein hochgelehrter Englischer Bischofs istzu Wells in der provintzSommerset den 25. wart. an. i6;4. auseiner alten und adelichen familie gebohren. In seinem viertenjähre verlohr er seinen »alter, welcher ihm 20. pfund sterlingjährlichen einkommens in liegenden güthern hinterlassen. Eheer noch das 14. jähr zurück gelegt, ward er zu Oxford in das Lol-legium von Erester aufgenommen, und wegen seinen treflichengaaben von den Gelehrten allda hoch geschätzet. Weil er unterCromwei der Englischen Repuvlick den eyd der treu nicht leistenwollte, muste er an. 1650. seinen platz zu Oxford quittiren: setzteaber in Sommerset seine studien fort bis in sein 19. jähr, da erdem Pfarrer zu Ubley Wilhelm Thomas übergeben ward; die-ser war ein Presbykerianer, und hielte den jungen Bull zu le-sung ziemlich schlechter theologischen bücher an ; doch hatte erdas glück, daß er mit eben dieses Predigers söhn in eine sehrvertrauliche freundschafft gekommen, welcher ihm bessere su-tstore«, als Hooker, Hammond, Taylor, Grotius rc. doch wi-der seines vatters willen, an die Hand geschaffet; so oft dersel-be ein buch von eben genannten authvren bey Bull fand, sagteer mit zorniger stimme, sein söhn verderbte gantzlich den jungenBull. In seinem 21. jähre ward er von dem vertriebenen Bi-schvff zu Oxford, Skinner, zu einem Viasvno und kre8byrerc>gemacht, und empfieng hierauf ein Leueücium nicht weit vonBristol, dessen einkünfte doch nicht über zo. pfund sterlingsich beliefen. Bey dieser gemeinde, welche doch voller Quäkersund anderer sectirer war, wüste er sich durch seinen guten wan-det , fleißiges predigen, freundlichen und gutthätigen Umgangsehr beliebt zu machen; und haben absonderlich die folgendebegebenheiten nicht weniges beygetragen ihn daselbst in Hochach-tung zu setzen. Als er nemlich auf emen sonntag mitten in derpredigt, welche er vorgelesen, etliche spräche H. Schrift in fei-ner Bibel wollte aufschlagen, flogen etliche bögen seines ma-nuscnpts unterdessen von der cantzel herab, so ein gelachter beyden zuhörern verursachte, als die da vermeynten, nun werde derjunge Prediger von der cantzel herab müssen : als sie aber sahen,daß er dessen ungeachtet ohne Veränderung fortgefahren, fiengensie an diesen ihren Prediger höher zu achten, als bis dahin ge-schehen war. Ein andermal, als ein k3nst>su8 in die kirche ge-treten, und mit lauter stimme geschrien : Georg, steig herabvon deiner Hütte, du bist ein falscher Prophet undmiedling; fiel das volck auf ihn, und wollte ihn mit schlägenabweisen, aber Bull brach mitten in der predigt ab, kam von dercantzel, und beschützte den Enthusiasten vor des volcks grimm:hierauf zeigte er ihm in aller sanftmuth, daß er kein falscherProphet noch miedling wäre; nach welchem er wieder auf seinecantzel stieg und seine predigt vollendete. Weil damal die Vor-lesung der Englischen Liturgie verboten war, lernete er sie aus-wendig , und wüste die fürnehmste gebat-formuln so beweglichabzusprechen, daß die Puritaner selbst, welche nicht wüsten,daß sie aus der Englischen Liturgie hergenommen wären, ge-stunden , er bäte in dem Geist. Er pflegte alle jähr einmalnach Oxford zu gehen, und blieb allda bey 2. monaten , umallda sich der dibliothecken nützlich zu bedienen. An. 16; 8.trat er in den ehestand, und erlangte fast um gleiche zeit 2. Prä-benden zu Suddington, davon die einkünfte ungefehr 100. pfundsterling austrugen. An diefem ort schrieb er die meisten sei-ner bücher; dann ob er gleich mit grosser emsigkeit und eifer sei-nem Predig-amt abwartete, fand er doch eine unvergleichlichelust an dem studiren; daher er viel jähre durch den grosten theilder nacht damit zubrachte, und zu sagen pflegte, die freude, dieer bey ausarbeitung eines wercks empfinde, übertreffe der gro-ssen wvllüstler vergnügen. Weil sein einkommen ziemlich .ge-ring , und er sich die zu Verfertigung seiner wcrcken benöthigtebücher mit grossen Unkosten anschaffen muste, über das nichtnur seinen freunden einen anständigen unterhalt zu geben, son-dern auch den armen reichlich beyzustehen pflegte, ferner nuteiner starcken familie beladen war, und nicht sonderlich wüstefein guth valiren zu machen, so ward er gezwungen sein vat-terliches erbguth zu verkauften, und gerieth endlich m emen er-barmungs-würdigen zustand , bis er an. i6ö;. zu einer bes-sern pfrund, nemlich nach Avening in Glocester beruften ward,als womit er 200. pfund sterling jährliches emkommens er-warb. So erlangte er auch hernach etliche andere Prabenden,als einen Archidiaconat zu Landaf rc. Die Universität zu Ox-ford gab ihm an. 1686. in ansehung seiner grossen Verdiensten,die LoÄor-würde in Istsologia.obgleich er vorher keinen un-tern Lrsäum LLLclslMLUw , auch Nicht in ärtibus empfangenhatte. Endlich ward er von der Komgm Anna an. 170c. zumBischoff von St.David ernennet, welchem er, ohngeachtet vieleralters-deschwcrden, mit grossem ernst, fleiß und klugheit bis ansein ende vorgestanden. Zu ende des sept, 1709. würde er von' einem beschwerlichen husten angegriffen, darauf ein blutwenenund »ach di-s-m Mm Me lraacttM, - , ,

<m6 dieser weit ist weggenommen worden. Er hinterließ ei-nen söhn, Mit nahmen Robert, welcher LrRbenäarius von

Bd; Glocester