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Thoren gleichfalls an die St. Marien - kirche bernssen ,sa /"gleich Lrolello^ UeorXL lariKu-L am 0)'mnasto worden,er aber mit seinen collegen in streit gerathen , kam erbannen wieder nach Dantzig , und starb endlich als ka-'tor zu Groszinder im Dantzig« - Werder, an. i;yo. Ergeschrieben : Geistliches regiment in leiblicher pestilentz;
^ 8äcramento Lorporw 8anguiiii8 L. contra 8scrsmsn-corruptcluL Lc.
.Burchardus III. Ertz-Bischoff zu Magdeburg, ein gebohrner^rr von Dchraplan aus dem Mansfeldischen, wurde an. i;o7.Athlet, und holete das kallium in eigener Person zu Rom.gleich anfangs machte er sich, auf Päpstliche ordre, über die4 -einpel-Herren her, und zog alle die güther, welche sie in sei-«>em Ertz-Stift besassen, ein. Nachgehends wohnte er an. i;ir.
Ooncilio zu Vicnne bey , und ließ sich einen Vicsrium von^ Papste setzen, mit welcher Neuerung die Magdeburger nicht"uerdings zufrieden waren. Dieses Mißvergnügen nahm durchAechand irrungen dermaßen zu, daß sie das von Burchardo^bauete schloß Hohenwarte nicht allein zerstörten , sondern auchfsNhöltzernen gang, welchen er aus seiner residentz in die Dom-«rche St. Mauritii anlegen lassen, verbrannten. Hierauf bela-ste er an. l z i4. mit hülffe Marggraf Friedrichs zu Missen ,Mtzogs Heinrichs zu Braunschwelg und der Grafen zu Mans-die stadt Magdeburg; muste aber nach 4. Wochen, unver-Mlrter fache, davor abziehen ; immittelst setzte er die feind-wMeiten fort, und ließ alles anhalten, was man in die stadtgn , wollte. Ob nun wol der Churfürst zu Brandenburg ,f^wemar, einen vergleich stiftete, vermöge dessen der Ertz-Bi-Mn sich verband , alle bisher angelegte vestungen dem dodenzu machen, und innerhalb 2. weilen von der stadt keineMder anzulegen; so ließ er doch bald Hernach nicht allein dieÄrgerlichen saltz - güther mit starcken zollen belegen , sondernÄ"ete auch 2. schlösset, eines zu grossen Saltza, und das all-ere an der Elbe, auf. Hierdurch wurden dle bürger veran-!M, sich seiner person, da er an. 1,15. in die stadt kam, zu^sichern ; da sie denn an dem St. Johannis-thurme einen ke-Ä lurechte machen liessen, um ihn darein einzusperren. Wie? ihnen aber einen vortheilhafflen vergleich anbot, und aufRathhause, bey geniessung des H. Abendmahls, einen^uren eyd ablegte , daß er sie nicht weiter kräncken wollte,?ard er des arrests entlassen, und mit grossen solennitäten inMe residentz gebracht. So bald er nun in sicherheit war, wen-, -te er ein, das erzwungene jurament wäre keineswegs verbind-und ließ sich zum Überfluß durch den Papst davon los spre-ng. Hierauf that er die stadt in den bann, und da selbige">t 1200. marck silbers die absolution erhielte, excommunicirte>>e alsofort aufs neue, und gab vor, die fünden der Magde-wären so groß , daß sie niemand als der Papst vergb-yÄ konnte. Wie nun die stadt deswegen eine GesandtschafftM.eilf Personen zu dem Papst nach Avignon schickte, wurdenj Me in Westphalen aufgefangen, und auf das schloß Schwa-sx'ÄÄ gebracht. Einige scribenten versichern, es sey auf des^tz-Bifchvffs anstiften geschehen, andere aber melden, er habeAm gebracht, daß die gefangene wiederum auf freyen fußgellet worden, nachdem es der stadt über 2000. marck silder
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Kostet.
Als nachgehends an. r;i8. eine grosse theurung in
s»? Ertz-Stiste war, ließ er den Magdeburgern kein getreydeso a Ais sie ihm zoo. marck zahlten, und an. iz21. legte erer schatzungen an, daß niemand mit ihm zufrieden war ;«f.Mlicirte auch ein gesetze, daß hinführo kein testament sollteM "g seyn, wenn es ohne sein wissen gemacht, und dem H.oue > iiv sein gewisses theil nicht wäre gegeben worden. Hier-- s verbanden sich Magdeburg, Halle und Calbe wider ihn,
llnb^ten sich an. 1)24. am St. Johannis-tage seiner person,^.lchten ihn, mit gutbefinden der Grafen von Mansfeld ,P>/w"gerode und anderer, nochmals auf das Nathhaus zusi^vedurg gefangen. Anfangs musten die Bürgermeister der,«u j.wechstls-weise bey ihm wachen, damit der pödel nicht Handtey , wöchte. Nachdem aber die Lsnonici sich retirir-^n',,Ao. niemand mehr in das Mittel treten wollte, ward erVers»!,- wen bürgern übergeben, da er denn durch masquirtelc>va?Ä w das gefängnis der armen sünder gebracht, und nichtVvi ermordet worden. Einige geben vor, es hättenWachter, als er sich los machen wollen, mehr vondere Ä-' E aus Vorsatz erschlagen; hingegen versichern an-ie, vnii^Man 14. Personen, 8. von Magdeburg, 4-vonHal-2. von Kalbe , diesen mord zu verrichten, ausersehen ,drinA "H Mncken stellen, und masquirt in das gefängnis ein,tzet, w"^en, da sie denn um den gefangenen herum getan-Men k?it ihren keulen ihm eines nach dem andern versetzetein aänk A er seinen geist aufgegeben. Diese Mordthat bliebsey iahr verschwiegen; als aber das Dom-Capitul wis-fänanjs ' wo der Ertz-Bisthoff geblieben, machte man das ge-gen, ^ auf und fand dessen schon halb verwesenen cörper lie-tät bescher hierauf in die Dom-kirche mit gehöriger solenni-in d-ss^letzt worden. Die stadt Magdeburg aber ward hicrvorvann gethan, und musten nicht allein alle Rathsherren,dern./"zumal regieret, jähr und lag die stadt räumen, son-Wvrd ÄM auch den bürgern auferleget, an dem orte, wo derM eMAen, eine capelle mit sechs altaren zu bauen, undschyff Awiften zu versehen. Krantzius lobt an diesem Ertz-Bi-tapferkeit, frömmigkeit, gerechtigkett, und keuschhert,^Z^d'get dessen verfahren mit den Magdeburgern auf"m-r. /.es-»»» //. Theil.
das beste. cssr. lib. n. I. 6;;. Spangenb. Mans«
feldische chronick. Vanckalis L Nerropolib.
Burchardus, Ertz-Bischoff von Lvvn, war ein söhn Ru-dolphi II. Königs in Lurguackis Irsnsjurans und der Berthg,ein bruder Conradi kacisici, auch Königs von Burgund, rc.Andere sage» , er sey ein söhn des obbemeldten Conradi undMathiidis; andere hingegen , daß es zwey Ertz-Bischöffe glei,chcs nahmens gewesen. Er war ein Prälat von grossen meri»ten, welcher den kirchen viel gutes gethan, an. 93c. Bruno,nein I.in§0NLnfem zum Bischoff eingeweyhet, und an. 1025.das Oonciiium zu Anst gehalten hat. Er starb an. io;;.
Burchardus, Ertz-BischoffvonVienne in Dauphins, wur-de bey den sinnigen für einen frommen mann gehalten , daßauch St. Odillon, Abt von Cluny, von ihm verlangt, seinenMönchen den orden zu conferiren. Er that es auch, und be-dachte nicht, baß solches GoSlino, Bischoff von Masco», zukä-me, weil die Abtey Cluny in dessen Via-cs8 gelegen. Dieser letz-tere beschwerte sich darüber, und um dieser ürsach willen be-rief Burchardus, Ertz-Bischoff von Lyon, das Lvncilium zu An-st, selbigen streit beyzulegen. Der von Vienne starb wenige zeitdarauf an. 1026. /-'/«EE'evss--, in ctnon. cn,
lull. cls ftourg. bist. äs Vienne. , Dauphi-ns. Osllia. Lc.
St. Burchardus, der erste Bischoff von Würtzburg, waraus einem vornehmen adelichen geschlecht aus Engelland , undhielte sich eben damals in Franckreich auf, als der H. Bonifa-cius, Ertz-Bischoff zu Mayntz, im VIII. steculo das Evangeliumzu predigen anfieng. Diesen in solcher arbeit zu unterstützen,begab er sich zu ihm nach Mayntz, allwo er in einigen ange,wiesenen klöstern die adeliche jugend in dem Christenthum undder Lateinischen spräche unterrichtete. Hierdurch bewarb er sichbey jederman, und sonderlich bey dem nachmaligen Könige Pi-pino, ein solch gut vertrauen,baß ihn die Fürsten, des Papsts be«willigung zu holen, nach Rom abschickten, als sie Childericumab, und Pipinum an seine stelle aus den Königlichen thron se-tzen wollten. Weil er nun diese Gesimdtschafft zum Vortheil Kö-nigs Pipini wohl verrichtet, und damals unterschiedene ketze-reyen der Arianer und Pelagianer iü Francken überhand neh-men wollten, brachte es Ertz-Bischoff Bonifacius dahin , daßGregorius III. Burcharden zum Bischoff nach Würtzburg setzte,welches werck zu befördern, ihm König Pipinus einen theil derverlassenfchafft des ausgestorbenen Hertzog Hettaufs von Fran-cken einräumte. Hieraus wollen nun einige erzwingen, daßKönig Pipiyus St. Burcharden zum Hertzog über gantz Fran-cken verordnet, und'wollen daher dem heutigen titul der Her-tzoge von Francken, welchen die Bischöffe führen, seine ursprüng-liche deutung entborgen. Allein zu geschweige», daß kein einzi-ger geschicht-schreiber dasiger zeit etwas davon gedenckt, obwolEgilwordns in vica 8. Lursksrcli alle kleinigkeiten erzehlt; so er-folgt doch daraus, daß Pipinus, wie der Würtzburgische ge-schicht-schreiber Friese ausdrücklich meldet , dem Burchardeneinige güther des verstorbenen Hertzog Hettaufs eingeräumt,gar nicht, daß Würtzburg die herrschafft über gantz Franckenerlanget. Daher der fache wenig geholffe» seyn würde, wenngleich das äiploma noch vorhanden, welches Pipinus darüberausgestellt, und dem vorgeben nach, nach diesem verbrannt stynsoll. Zum wenigsten kan man aus dein verlauf der nachfol-genden zelten darlhun, daß die herrschafft der Bischöffe vonWürtzburg über gantz Francken niemals ihre würckung erreicht.
( Siehe würtzburg.) Sonst hat St. Burchard dem Stifteüberaus wohl vorgestanden. Gleich bey ansang seiner regie-rung an. 7;2. baüete er die St. Martins - kirche zu Würtz-burg, in welchem jähre er auch St. Kilians gebeine, die er nachlangem fleiß gefunden, zu einem Heiligen erhob, und in dem vonihm erbauten prächtigen Dom beysetzte. So hat er auch dasSt. Andreas-kloster zu Würtzburg jenseit des Mayns gestiftet,worinn er meist seine Haushaltung gehabt. Ietzo heißt es daSSt. Burchards-kloster, nachdem der 1;. Bischoff zu Würtzburg,Hugo, St. Burchards gebeine aus der stadt dahin gebracht,und es mit solchem nahmen beleget. Hierauf übergab St.Burchard das Bißthum dem Mainguten, einem Grafen von Ro-tenburg, und zog an. 79°. in das kloster Hohmburg am Mayn,in welchem er bis an. 791. gelebet. Ludewigs Wurtzburg.geschicht-schreiber, prsek. L p. ;88- vita 8. Lurcksrä, apua c-!» -ch'rE, rom. IV. antlg. leck. vila 8. Lurcnarcli spuck
msns. oäk. 14. sck Lsronium t<m>. III. p. 2;r.
cke Ducstu IV'äncon. in act. 8snct.
Burchardus II. Bischoff zu Halberstadt, wird von einigenunrecht Bernhard, von andern .Aer Bugo oder Bucko ge.nennet, und geglaudet, daß er aus dem Goslanschen stammder Bücken entsprossen ; es ist aber vielmehr wahrscheinlich,daß er aus dem Gräflichen DaMschen, oder Waldenbergischengeschlecht und des Ertz-BrschoffMnonis von Coln schwester-sohn gewesen. Durch seine Seschickllchkeit und art sich zu in-sinuiren, brachte er es dahin, daß chn Kayser Henricus IV. an.i°6o. zum Bischoff zu Halberstadt verordnete. Gleich das jährnach seiner erhöhnng siel durch eine feuers - brunst der Dommit der helfte der stadt m die asche, milderen reparirung er n.jähr zubrachte. Jn diesem ivüi. jähre schickte ihn der Kaysernach Rom, die streit,gketten zwischen den zwey Gegen-Päpsten ,Alexandro II. und Honorw 11 . beyzulegen , wobey er aber
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