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bur zu
Arvlmgischen stammes ein neues Königreich auf, welches bis"r .ltiidlstphum , König von Lurgunclis IrsnsjurAna , der an.
starb, daurete. Er setzete den Kayser Conradum zum«l-fN ein , wodurch dieses Reich an Teutschland gekommen,Elches er aber nachgehends wieder verlohren. Zu gleicherdns L Heuricus I. von Frankreich dasjenige land, so jetzoHertzogthum Burgund genannt wird, tstinem bruder Ro-, von welchem die erste linie der Hertzoge von Burgundoem Königlichen Hause entsprossen; welche innerhalb;;o.dev Hertzoge hervor gebracht, bis auf Philippum I.i;6i. gestorben. Als nun Burgund wieder milderFranckreich vereiniget ward, gab es der König Johannesbi^ ^obne Philippo an. i;6;. dessen nachkommen es besessen,^arvlus Luäox an. 1477. vor Nancy blieb, und nur einei>Lter Mariam nach sich ließ, welche die Grafschafft Burgundvon A Niederlande ihrem gemahle Maximiliano, Ertz-Hertzoge^^^"ch , zubrachte. Das Hertzogthum Burgund aber' ü budvvicus XI. von Franckreich wiederum zur Crone.
Von den alten LurZunäiorübus.
Nie?«"Ursprung der alten Burgundier sind unterschiedene»«.Düngen. Einige halten davor, sie wären aus Franckreich^ Deutschland gegangen, wie denn Plinius sie mit unter dieckevi - ikhkt, lind bey dem einfalle der Barbarischen völ-vatt-, Römische Reich , hätten sie sich wiederum in ihr erstes»„»/"and begeben. Andere hingegen, und sonderlich Agathias,h» vor, sie wären Gothischen Herkommens. Sidonius Apol-von ihnen , daß sie sehr groß von ftatur gewesen ,den« h es ihnen auch nicht an tapferkeit sott gesehlet haben; wieii- ? ihrer hertzhafftigkeit wegen der Kayser Valentinianus AI.»jdem kriege wider die Alemannier gebrauchet. Ihre Kö-län« wurden anfangs erwehlet, und währete ihre !- valt nicht"nger ms lhr glück. Sie wurden abgesetzt, wenn ihr vor-ban^n nicht nach wünsch ausgeschlagen war. Nichts bessersivoj." "e zu erwarten, wenn die erndte oder Weinlese nicht gutu»s'oder ansteckende kranckheiten graßirten. Sie hatten auch>vsi»Miedene Könige, und war Hendin der titul der Königl.Herr«' Nachgehends aber bequemten sie sich unter einen Ober-und wurden viel leuthseliger, sonderlich da sie denUnterglauben angenommen. Sie hatten viel Priester,hielt rr^Hm her vornehmste Siniste genennet wurde, und be->g»«hj/ dlefe würde beständig. Zu welcher zeit aber die Bur-tersij,//. den Christlichen glauben angenommen , davon sind un-davor Meynungen. Sigebertus und etliche andere haltenjah«,' daß es an. 4)4. geschehen sey. Andere benennen dasAalen« oder 401. noch andere muthmassen, daß der Kayserriing ' Welcher den Arianern gewogen war, sich die dekeh-Burgundier angelegen seyn lassen, und daß ums jährder ei« rFusses theil von ihnen , durch bemühung Fredelini,ketzeren « des Königs in Schottland war, die Arianischebjg ss verlassen; wicwol die vornehmsten dabey verblieben,brach" bliest Alcimus Avitus von Vienne davon abge-
der regierung der Kayser Augusti und Tiberii mach-Aandn,„?r8unäiones, wie bereits vorher gedacht, ein theil derfolget r ?us, und meldet Zosimus, daß sie diesen völckern ge-eiliges»» ms ste ins Römische Reich zu den zeiten AurelianikansLvr- ' ^audius Mamertinus gedencket ihrer auch in demehre» ^ er ums jähr 290. dem Kayser Maximians zu>vyhj,. galten, und sagt, daß sie dieser in Gallien geschlagen,he» „^eingefallen. Sie waren allenthalben in grossem anse-he Z., "o an. ;7o. berufte sie der Kayser Valentinianus widerAhcj»g^unliier, da sie sich den» auch bey 80000. starck amsich om emfanden; allein der Kayser blieb aussen , da sieNach ».'wiederum in ihre Hinterhalte zogen, und z. jähr her-ne»gx,' m.etcher anzahl wieder kamen. Zu welcher zeit siean-, 2^n dem Rhein, wo jetzo die Pfaltz ist, sich nie-
lgßjgc 'u . Von ihren allen Königen findet man keine zuver-mhret sc; 'chl, und werden nur verschiedene nahmen ange-Helkhe« gondebaldus gedencket seiner vorfahren mit dem ediet,Gv»da» Oe» titul führet Nsx öurgunäionam , und sagt, daß>ah»xj, ^/ms oder Gundicarius sein groß-vatter, ein söhn Gis-v»tter , welcher von Godomaro hergekommen, dessen
Ubex h^'dica war. Unter Gaudiselo giengen die Burgundierst>o io», Rhein, und liessen sich längst dieses stroms nieder,l>ms jagp 'aß ^ kmncKs-Lamrs und die Schweiß ist; welchesAe oder 408. geschehen, wodurch das Burqundi-
stilie ^^/"udiret worden. Sein söhn Gundicarius erstreckteDa»phj„ 7>chafft von der Rhone bis an die Saone, und brachte^vselbfi m« Savoyen und ein theil von der Provence unter sich,Hm akp/on der kstririus Aetius an. 4^4. schlüge, welcherMrat, «,oeniioch friede gegeben, und hernach gar dasjenigedie Burgundier ln dem westlichen theile vonWit ihm o/usten, bis an die Dnrance, soll auch eine alliantzölcarju^E^acht haben. Im folgenden jähre führte ihm Gun-^ühmrpn^'-curs wider Attilam zu, und blieb selbst m derventch «-'.Schlacht bey Chalons. Wiewol aus den ältesten scrj-Wacht schließen, daß er schon einige jähr vor dieser
wne» urch h,e Waffen der Hunnen umkommen sey, als erMt gewm.HW in sein land, oder gar den paß über den Rheino^icus ..«^schlagen wollte. Ihm succedirte sein söhn Gun-' "Nd regrerte ungefehr 22. jähr, bis an. 47). vier söhne
hinterlassende, Gombaldum oder Gondebaldum, Cbilpericnm,Godomarum und Godegesilum. Gondebaldus gab das obge-meldte edicl heraus, welches von den Französischen Ulstoricisinsgemein I» koi Oombette genennet wird. Lindenbrogiushat es in seinem Loäice Le^um »ntiguarum mit ediret. Diesevier söhne des Gunderici bekriegten sich selbst unter einander.Chilpericus erhielt anfangs allen Vortheil, und schlug Gonde-baldum ums jähr 476. oder 78. bey Autun. Allein dieser ersannein mitte!, in Vienne , welches damals die Haupt - stadt desBurgnndischen Reichs war, einzukommen, und überfiel da-selbst seine brüder, ließ dem Chilperico und seinen 2. söhnen dieköpfe abschlagen, und seine gemahlin in die Rhone werffen.Der andere bruder Godomar hatte sich in den pallast retiriret,worinnen er ihn verbrennen ließ. Dieser hatte gleichfalls, wiesein bruder Godegesilus, keine kinder hinterlassen, und brachtealso Gondebaldus das gantze Burgundische Reich wieder un-ter sich. Er starb an. 509. oder 516. zwey söhne, Sigismun-dum und Godomarum, nach sich lassende. Der erstere zeugetemit Ostrogothe, einer tochter Theodorici des Königs der Go-then in Italien, Sigericum, welchen er auf anstiften seinerandern gemahlin todten ließ. Nach diesem wurde er von Clo-domiro, Könige von Orkans, den i. may an. 524. geschlagenund gefangen , der ihn darauf mit seiner gemahlin und Andernauf dem dorfe St. Pere-Avy 1» Colombe in der vlosces vonOrkans in einen brunnen werffen ließ. Ihm succedirte zwarsein bruder Godomarus, der aber auch noch in demselbigen jährein der schlackst bey Voiron geschlagen ward, darinnen Clodomi,rns blieb. Dessen brüder Clotarius I. und Childedertus I. ver-folgten den Godomarum, welcher an. ?;2. oder zz4- umkam;nachdem das Burgundische Reich 126. jähr gestanden hatte.Welches hierauf ;4». jähr lang von den Königen in Franckreichbesessen wurde, bis Boso an. 879- und Rudolphus an. 888.den Königlichen titul davon annahmen; woraus zwey König-reiche entstunden , eines diß-das andere jenseit des berges Jura.Das erstere wurde in Ober-und Nieder-Burgund getheilet, dar-von das eine eigene Hertzoge und Grafen, das andere Königehatte.
Die Röntge von Lurgimäia Linjurrms :
Dieses Königreich von Burgund bissest des berges Jura odervon Arles, begriff die länder unter sich, so zwischen Her Saone,den Alpen und dem meere lagen. Boso, welcher Ermengar-din, eine tochter des Kaysers Ludovici II. geheurathet hatte,und bey Carolo Lslvo und Ludovico öslbo in grossen gnadenstund, brachte es nach deren tobe dahin, daß er an. 879. aufbem Loncilio zu Mantale zum Könige von Arles gecrönet wur-de. Er zeugte Ludovicum den blinden, einen vatter CaroliConstantini, welcher nur Printz von Vienne war. Hugo, einsöhn Theobaldi, Grafen von Arles und der Bertha , ließ sichzum Könige von Arles und Italien crönen, und trat alle dieländer von LurZunäia Lkchran» an. 926. Rudolpho II. Königevon Lur§un6ia Iransjursn» ab. Also nahm dieses Königreichein ende, nachdem es 48. jähr gewähret hatte.
Die Röntge von Lurgunäia Irsnschrarm:
Das jenseitige Burgund begriff die länder von dem Rhein-strom , ober vielmehr von der Aare und Rüß an, zwischen demberge Jura und den Alpen von Savoyen, Velay, Graubünd-ten, oder wo sich die Bißthümmer von Besangen, (doch nurzum theil, I so bann von Tarantaise, Genf, Bella», Sitten,Lausanne, Maurienne, Aosta, auch einiger theil des BißthumsBasel, ferners die stabte Bern, Solothurn, Freydurg rc. be-finden , rc. Alle diese länder gehörten den nachkommen CaroliU. und wurden ihnen, da sich ihr geschkcht zum untergangeneigete, entzogen. , Arnulphus der bastard ließ sich zum Königevon Teutschland crönen ; Eudo wurde von den Franzosen zumRegenten ihres Königreichs erwehlet; Guido und Berengariusstritten um Italien; Boso setzte sich in Arles veste, desglei-chen auch Rudolphus in Lurguaclia sswnsjurLns that. Die-ser war ein söhn Conradi II. Grafen von Paris, und ließsich an. 888. zum König erklären, wurde auch in der berühm-ten Abtey St. Maurice äs Chablais gecrönet. Er bevestigtesich dergestalt anfden gedürgen, daß er von bannen nicht konnteweggetrieben werden, undlblieb in solchem besitze bis an. 911. daihm sein söhn Rudolphus II. succedirte, welcher an. 926. dasKönigreich Arles mit dem diß-und jenseitigen Burgund verei-nigte, und an. 9;6. oder starb, Conradum I. kacificmmhinterlassende, der an. 994. starb, und unter andern Andernhatte Rudolphum III. den faulen, der an. 10;2. ohne kinderverschied; Bertham, die andere gemahnn Eudonis I. Gra-fen von Blois und Chartres; und Gerbergen, eine mutter derGiselä , welche an den Kayser Conradum II. Llicum vermäh-let wurde. Rudolphus III. hatte das Komgreich Burgund demKayser Henrico II. gegeben, weil aber derselbe an. 1024. vorihm mit tobe abgreng, so investirte er, wiewol nach einigerWeigerung, damit seiner schwester tochter, der Giselä ehemann
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behielt das Königreich Burgund bis am i°;8.da erÄseinem
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