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HAbt. Unter diesen Grafen soll Rainaldus I. sich geweigertAwen, den Kayser Henricum III- von seinen Ober-Herrn zu er-rennen. Sein söhn Wilhelmus I. welchen man den kühnen zu-Miannt, wird in gewissen allen Urkunden äs St. Marcel zuMwns Fürst von jenseit der Vaone genennt. Rainaldus III.
bch einen souverainen Grafen von Besangon geschrieben ,«nv nicht nur dem Kayser Lothario II. als derselbe den hul-Uungs-eyd von ihm verlangt, eine abschlägige antwort erthei-' ' sondern auch die von ihm und seinen vorfahren dißfallsMemaßte freyhelt würcklich behauptet haben. Von solcher«n an, hasten einige davor, daß diese provintz la srancks^c>mrs ober die freye Grafschafft, genennet worden, wiewol. nvere den Ursprung dieses nahmens daher leiten wollen, daß»l/^vohner von Hoch-Burgund sehr viel freyheiten und pri-x. Wen erlangt, weiche denen von dem Hertzogthum Burgundvnn Wegs eingeräumet worden. Otto IV. nahm die Gräfin^etots , Mathildin, zur gemahlin, und zeugte mit ihr ei-cr^Hter, Johannam , welche ihrem gemahl dem König vonreich, Philippo V. eine tochter gleiches nahmens mit ihrg,Wr. Dieselbe heurathete Eudonem IV. Hertzog von Bur-und in ihrer nachkommenschafft sind die beyden Äur-vereinigt gewesen, bis an. 1477- da nach dem todeda^kühnen, der König von Franckreich Ludovicus XI.»us I ^ogthum Burgund, hingegen der Kayser Maximilia-
.vcgen inner yeuraly m» Laron oes ruynen, rorylcr,die Grafschasst Burgund an sich zog. Als an. 1522.link rW in den Niederlanden zwischen dem Hause Oesterreichssranckreich angienq, machten beyde Burgundien durchH^ttelung der Schweißer und mit bewilligung ihrer Landes-rn einen sogenannten neutralitäts-tractat, vermöge dessenlnes von beyden ländern angegriffen werden, die aus der^Mchafft dem Kayser keinen durchzug nach Franckreich ge-d" "rn, und die aus dem Hertzogthum ihrem Könige nicht wi-,j^v>e Grafschafft dienen durften. Dieser tractat war anfäng-st .'.'w aufjähr gemacht, ist aber nach der Hand von zeitte>, erneuert, aber gleichwol nicht allezeit zum besten gehal-" worden, bis Ludwig XIV. an. i66z. zum ersten, und an.ihm e andern mal die Grafschafft Burgund einnahm, dieOsli Ä der zeit auch gelassen worden. 2»/. iriner. 6erm. Ltjg sszss. äs8 Lomts8 äs Lourgogne. Ll-aIlr« an-esse -pr,),, äroit8 äu Iloi. memoir. äelakran-
^ointe. äs rsb. Lurgunä. *
^urgund, (klein) sieheArgöw.
Bref^urgundio, ( Horatius) ein Jesuit, war aus einer^vlssa-' " familte gebürtig, und wurde ckeckor des Römischenauf welcher Universität er dreißig jähr lang die Ma-öffentlich gelehret hat. Er war auch vireäor von derUnd Nn N.^vn des Römischen Adels , krima primaria genannt,ihm eher des berühmten Uusei Xirckerisni , welches vonwar geringen zuwachs erhalten. In der sternseher-kunststn vhl erfahren, wie solches die Oblervationea bewei-
ihm Ich vielen orten in den Nemoirss äs Irevoux von
bey cwN^Ort siüp. Man erstehet solches auch aus verschiede-licln ^?dlungen, die er von an. 1712. bis a». 17; 7. ansLorisn^ven hat; darunter sind: Lonltrulckio Lalsnäarü 6re-Tgnsi-i ; äs Loba:rentia Laien!! üllronomici cum
»ah^,0ch°u8 LreZor!am8. Unter den Arcadiern führte er denten, ^chemenide Megalopolitano, und zeigte in vier getich-Hichkeit ^u Rom an. 1719. heraus gegeben, seine geschick-' Er starb in dem 62. jähre seines alters den 1. mertz an.Gelehrte Zeitungen.
GydebW»disch-Recht ist, welches der Burgunder KönigLyon !>« s^nen Unterthanen um das jähr ;oo. in der stadtse ges°,chchvo er seine residentz hatte, gegeben. Man findet die-nen sie v-.dem Lindenbrogio undGüillimanno, und verdie-^ welch-v ob, daß sie sehr billig und die überwundenen,^<Wen ,, chchani, vermuthlich weil sie vorher Römische unter-Nennet «,'^dem Römischen gesetze unterworffen gewesen, ge->nso„k-..,,^den) den Burgundern gleich gesetzet; wie sie denndichter >7 ordnen, daß jedes. Gerichte zwey Lravionos oderder sn,' cheren der eine ein Römer, der andere ein Burgun-Ne Echoen, „nd keiner ohne den andern etwas vornehmenu»d ^/rs Recht heisset bey den Alten Lsx Lunäebaäa ;derhe^N^ es, daß die Nachfolger des Gundebaldi, inson-gssetzt ^ söhn Sigismundus, eines und das andere hinzu
e. v' chchchu. < 7 Er'm«A»«k, äs rsäus Hslvetiorum Ick). II.
der ^ bibl. .für. c. 2. äs 0. ch 0. c. 6.
Ich. von Watsche Lreutzes-orden, ist an. den 22.lassen in ^ Kayser Carolo V. gestiftet worden, als er Mu-^ bey sei«'/'" Königreich Tums wieder eingesetzet. Denn weilKorans'U'u Anzüge in dre stadt einen wapen-rock anhatte,"ach anlas Egundlsche creutz gesticket war, gab es ihm her-ver,osch°n'cheftn ordcn zu stiften, der aber bald wiederum'var das orkA?ehntes creutz, so an einer güldenen kette hienq,kMich, an welchem unten e,n feuer-zeug be-
""ches funcken von sich warf, mit eingeprägter schrift:Äschen'Haupt-stadt in der sogenannten Afri-
Äurtti.Ä^^vey ist.
^iederl^kiv5?^vr Rreis, soll die LranLks-Lomre lind die 17.vic associa, vrovintzen in sich halten. Kayser Carl V. hatHistc>r.L-«"L The? Reichs-tage zu Regenspurg
vorgetragen, so daß die lande zwar der Cammer zu Speyernicht sollten unterworffen seyn, doch aber so hoch als zwey Chur-fürsten, das ist, mit ; 6 ; 6 . florin im anschlage stehen, auchin Türcken-kriegen so viel als drey Churfürsten thun sollten.Allein die fache ist nie recht zu stände kommen, und hat sichder Kayser und das Reich dieses kreises bey seiner Zergliederungnicht sonderlich angenommen. Man meynet, Kayser Carl ha-be damit gesucht den scrupel zu heben, der seinem söhne Phi-lipp bey erlangung des Kayserthums im Wege stehen möchte,daß er nichts rm Reiche besitze, und zugleich durch Verwicke-lung des Reichs in die bevorstehende kriege die erhaltung dieserlande desto mehr zu versichern. Andere glauben, baß er garein besonderes Reich aus diesen provintzen habe errichten wol-len , .KLMUIN Leoninum genannt, weil die meisten dieser län-der lowen im wapen führten. Unterdessen hat der nähme dieseskreises dazu gedienet, daß verschiedentlich fremde völcker unterdem nahmen der Burgundischen kreis-trouppen ins Reich ge-°fuhret worden.
Burgundus, (Nicolaus) ein bekannter Jurist und »>'-IloriLun, ward an. lz 86 . im Hennegau gebohren, und gabanfangs zu Gent einen Advocaten ab, worauf er von dem Her-tzoge Marimiliano in Bayern zu einer juristischen Lrofellionauf die Universität Jngvlstadt beruffen wurde. Er ist endlichnach Flandern zurück gekehret, und Daselbst in den grossen Bra,bantischen Rath aufgenommen worden, in welcher würde er an.i 6 ;o. verstorben. Man hat von ihm ausser feiner Niederlän-dischen und Bayerischen Historie Lommentarioe aä Loniusw-ä!ne8 klanärise, äs LviÄioickäu8, äs äuobu8 ftsis äcc. Kmo«,klbliotb. äe8 auteur8 äs llroit. L«»rz.
Burgus, (Annas) siehe Bourg.
* Burhill, oder Burghill, (Robertus) ward den r.febr. an. 1572. zu Dymock in der Graffthafft Glocester geboh-ren , und studirte zu Oxford in dem Lollsgio Lorporis Llirltti,altwo er an. i6vz. nach zuvor erhaltenen andern graäck)U8 zumLaccalaureo IbeologiT gemacht worden. Da er hernach Üe-cäor zu Nortwold ohnweit Thetford in der Grafschasst Norfolckworden, und anbey eine Prabende an der kirche zu Hereforderhalten, nahm er den titul eines Lociockz ssheoIogiL an. Alsnachwarts die innerlichen kriege angiengen, begab er sich genNortwold, um daselbst seinen studien in der stille abzuwarten,allwo er dann auch in dem octobr. 1641. in dem 69. jähre sei-nes alters mit tode abgieng. Er war ein unqemein judiciösermann, der dabey die Hebräische und Griechische spräche voll-kommen inne gehabt, und sowol in den ^cbolackicis als denkarrit)U8 sehr bewandert gewesen. Einige von seinen schrittenwerden zu Oxford annoch in manuscripten verwahret, darun-ter sich finden sein Lominemarius über die schweresten stellenin dem buch HiOb, UNd sein IVaclMus contra jVlonarcbowa-ckn8 <L HierarcbomLcKoa. Seine in druck ausgegangene schrit-ten sind: Invitawriua kanegyricu8 aä Kegsm Optimum, äs Lli-labeckiR nupsr ckegin-e xoltsriore sä Oxoniuin aävsntu Oxo-n!i l6c>;. in 4. In Lomroverüam inter ^soannem HotvsnnumL Uromain Lz-mm 8 . 1 . Iloclorss, äs novi8 polt äivortiumob aäuIwriumXuptns PraLkaws, Oxoni! 1606. in 4. cke-fponüo pro lortura,'fort!, contra Nartinum Lscanum.fesui-tarn, Lonäin! 1611. in 8. äs kotellats cksZia L Ilfurpationskapal!, pro Vortura lorti Lc. Oxonn i6rz. in 8. Lsser-tio pro .furs ft-rzio contra Nartilli Lecani .fesuitre controver-üam ünZIicanam, Lonäini r6i;. in 8. Lefenfio ckcsponsio-nia foanni8 Lucllriägü aä Lpologiani ftobert! Laräinalis 6 e 1 -larmini. ütbenxe Oxonisnses, tom. II. p. 10.
Buri, (Richard äs) gebürtig von Suffolck in Engelland,war ums jähr r; 4 y>beruhmt. Er begab sich anfangs in denBenedictiner-orden, wurde hierauf Cantzler bey dem KönigeEduardo III. und endlich Bischofs zu Durham. Wobey er diestudren sehr liebte, und den Gelehrten, wie auch den Univer-sitäten dieses Reichs viel wohlthaten erzeigete. Insonderheitstnnmlete er eine vortrefliche bibliotheck, und schrieb davon ei-nen tractat unter dem titul klutobiblon leu äs ckmors Libro-rum, darinnen er sowol von dem rühm der studien, als vonder art und weise eine bibliotheck anzurichten handelt. Wie-wol anmerckens würdig ist , daß ein altes manuscript dieseskkilobibli, auf der bibliotheck zu Basel befindlich, selbiges mitdeutlichen Worten dem Roberto Hockst zuschreibt, mit demvermelden; dieser habe solches unter dem nahmen und in derPerson (sxpersonal des Bischosss von Durham RichardiäsBury verfertiget. Es findet sich sonst in diesem buch noch ziem-liche geschicklrchkeit für die zeit, in welcher es geschrieben wor-den , nur daß der stylue annoch gar schlecht rst. Man hat auchnoch andere schriften von ihm, insonderhett unterschiedene brie-fe, die er mit Petrarcha gewechselt. Goldastus hat einige da-von in seinen Lpittolis kickio!o§ici8 heraus gegeben, wordensich auch vorgebuchtes kluiobiblon befindet; wie es dann auchin der Nova Lccelstons äs omlioimscis, die I. A. Schmidiuszu der Lollsälions äoacli. soll. Maäcri äs bibl. L ftrchi vis dru-cken lassen, befindlich. Na>-jpr/«./ck. tust. cccl. Lngl. /'re/E.äs illulir. fcript. Lenckr-ercl'. *
* Buri, oder Bury, (Johannes äs) ein von feiner qe«burts-stadt in der Grafschasst Suffolk in Engelland zuqenann-ter Augustiner-Monch, florirte nach der mitte des XV. Lculi,wurde zu Cambridge ckneoloZiL voÄor, und etlichemal Pro-Dd vmcial.