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Vincias. Er war sehr eiftrig in seiner lehre, und schrieb wi-der Reginaldum Pavonem oder Peacok, welcher erst zu Asaphund hernach zu Chtchester Bischoff war, 2. bücher, darinnener dessen neuerliche meymmgen äs I.ibertsts Lsslssisruni Lc.widerlegte , verfertigte auch Lommemsris in Luc-rm ; I.LÄU-re,s 8. 8cnxturX; Vsris8 (^uTliionsz und Lermonss äivsrkos.cliss. äs 200. kcriptor. üuguü.
Buvick oder Budrick , Luäricbium und Luruncliium,eine kleine und veste stadt in dem Hertzogthuin Eleve, an demRhein, 2. oder weilen von Geldern gelegen. Sie ist wegendes steges berühmt , den der Kayser Otto m. bey diesem ortewider die Lothringer befochten. An. 1672. wurde sie von demMarschall Turenne erobert. toxogr. ^elixh. ValckeniersEuropa.
Buridan, (Johannes) gebürtig von Bethune in Artois,docirte auf der Universität zu Paris , und machte Lomments-iw3 über die Logic, Moral, Physic und Metaphysic des Ari-siotelis, welche man hoch hielt. Einige sagen, daß er an.izro. keÄor auf der Universität zu Paris gewesen, und anden Römischen Hof abgeschickt worden. Aventinus meldet, daßer ein schüler des Occam gewesen, und als man ihn wegender faction der Xomimäium, unter denen er war, von Parisvertrieben, habe er sich nach Teutschland begeben, und daselbstdie Universität zu Wien wieder angerichtet. Unter seinen schris-ten sind: chuXliimiss ülstlispliyüssles; Lommslitsris in üri-ttotslib kl^liLÄM Lc. Es ist auch in dem XVII. I-sculo einergewesen Ioh. Baptista 6s Buridan, welcher Lsmmsnrsirss
tue Iss Loütumes äs Vermsnäsib , äs Hibsmont, äs 8sirit
Ousntili, äs Xoion, äs Louci >L äs Ukeims geschrieben.Seiner wird in dem äourngl äes 8SVSN8 an. 1666. gedacht.
üb. VII. dVacrr«, LswI. tsst. verir. liö. XVIII.ärss bibl. in prL-f. gä I-ogic-im Luriäani.
ein theil der Schwäbischen nation, so ehemalshinter den Marcomannen und Quaden um die Oder, undan der Warta gewöhnet. Juncker in der anleitung zur mitt-lern geogr. II. r. p. 8;- setzt sie in die gegend, wo jetzo in Schle-sien die städte Oppeln, Brieg und Brcßlau liegen. Sie hat-ten wenig ebenes land, und wohnten mehrentheils in hohen ge-bürgen und Waldungen, i'acr,»-, äs mor. Osrm. 4;.r-E , 6erm. ant. III. 22. eella/rr« , norir. orb. ant. II. z. §.66. kkc/e» not. vet. Oerm. popul. II. 8. Bey der grossen rc-bellion der Teutschen völcker unter Marco Antonino werden sieauch mit erwehnt. Dann dieses sich unter Marco Antoninoichilolopbo zugetragen. in Nsrc. Lnron. 22. Ma-
sco», geschichte der Teutschen V. iz. Bey den friedens-tra-ctaten wollten die Lurü und Iazyger kein bündnis mit den Rö-mern machen, wenn ihnen nicht diese einen ewigen krieg ver-sprächen. O-o, x. 809. Der Kayser machte den frieden so gutals er konnte. Masco» l. c. ry. Sie hielten aber diesenfrieden nicht lange, sondern fiengen von neuem Handel an, ba-ten aber hernach inständigst um frieden, welchen ihnen Com-modus anfangs nicht geben wollte, weil er sahe, daß sie nurzeit suchten, sich zu erholen. Endlich, wie sie recht entkräftetwaren, machte er friede mit ihnen, darinnen sie versprechenwüsten, ins künftige weder neue Wohnsitze zu bauen, noch denDacischen grentzen auf 5. Römische weilen zu nähern. /)/»,TXXII. p. gch.'Nascou l- o. 2;. Sie werden sonder Zwei-fel in den folgenden jähren entweder unter den Schwaben oderGothen begriffen , und sind vielleicht die Lormü oder Lumni,die zu Decii zeiten unter den Gothen gelebet. XsL-E, 1.
Masco» 1 . c. Z7> rmwss.
kol. 111. 6. äs 6 m <L smdit. vet. 8armst.
* Burkberg, oder Burgberg, ein hoher berg in Schwa-ben , eine weile von Crailsheim, an dessen fuß ehemals Flü-gelau, das stamm-haus der Grafen gleiches nahmens, gestan-den. An. 1442. fand ein Geistlicher in der höle einer zwispeln-den buche auf diesem berge regen-wasser, welcher alsdenn dasgemeine volck beredete, daß er einen drunnen des lebendigenivassers gefunden hätte. Worauf grosse wallfahrten zu selbi-gem angestellet wurden, indem dieses Wasser die blinden sehendmachen, und viele unheilbare kranckheiten heilen sollte. Es istauch zu diesem bäum so viel aeld gebracht worden, daß eineschöne kirche, nebst einer Präbende, und wirths-hause davonHat können aufgeführet werden; die wallfahrten dahin habenbis zu den zeiten Lutheri gedauret, da alsdann solche sind ein-gestellet worden. -mmü. 8uev. k. III. lib. VII. s. z. Esliegt auch auf diesem berge das schloß Burgberg, welches dieGrafen von Grafeneck besitzen, und hat solches von dem Kay-ser Friderico III. an. 146z. das recht erhalten, daß sich alleÜbelthäter sicher hinein retiriren können , also daß sie niemandherausholen darf. LÜMg. lp-cilsg. Issch. k. I X. Absatztir. Grafeneck §. 4. x. 228. sä Vitrisr. III. 17. §. 78.
tOM. III. x. 1267.
Burletgh oder Burley, (Walter) ein gelehrter Engel-lander, war zugleich mit Wilhelms Occam, ein schüler desberühmten Johann Duns oder Scott, und schrieb wider PetrnmLvmdardum. kchlioch. äs nist. Hat. 1.2. cap. ulr.
Burlington , oder Brtditngton, ist eine stadt, mit ei-nem bequemen haftn, an der osistche» küste der Englischen pro-vintz Aorckshlre, mcht we» von dem gebürge FlamboroughHead.Vle war ehemals berühmt wegen des daselbst gebvhrnen
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Mönchs, Johannis von Vridlington , welcher an. iz?y- mitdem rühm eines heiligen mannes gestorben, und allerley pro-phezeyungen, versweise geschrieben, hinterlassen. An. » 664 »den 20. mark. machte der König Carolas II. Richardum Bov-le, Baron Clifford von Lansborough, Joughall und Bandon,Vice-Graftn von Kvnalmeakie und Dungarvan, wie auch Gra«fen von Cork in Jrrland, zum Grafen von Burlington, vonwelchem und dessen familie, siehe den articknl Boyle.
6e«r Lritarmia vvitst tsts aääitiokis. äelic. äs füngier,
x. 206. 207. ecslsk. stiüor/. stslx ro stn-
xlisst. stiüorx p. 246.
Burmannus , (Franciscus) ein berühmter HolländischeTsteolsgus, ist gebohren zu Leiden, an. 162z. von Peter Bur-mann, gewesenen Prediger der Holländischen Cvlonien zu Fran-ckenthal in der Psaltz, und Jostna Bälde. Seine Vorelternwaren zu Cöln seßhaffr; er aber auferzogen theils zu Emmerichjm Clevischen, dahin sein vatter zum Predig-amt bey selbigerkirche beruffen worden, theils zu Leiden in dem Lollegio Or-äinum von Holland und West-Frießland , unter der inspectionFesti Hommil, da er so gute xrogrestus in den sprachen,losophie und Theologie gemacht, baß er in dem 2z. jähre seinesaiters bey der Holländischen kirche in Hanau zum Predigerangenommen ward. Allhier wartete er nicht nur seinem aimgetreulich ab, sondern sammlete auch mit unvermüdetem steiseinen schonen schätz von allerhand wissenschafften, so daß erbald darauf in bekanntschafft kam, und deswegen nach Leidessä stsÄurLm Lollegü Tkeologici, darinnen er vorher studierhatte, vocirt wurde. Nicht lange hernach folgere die Vocativ»naher Utrecht, welche er auch angenommen, und erstlich zwarzum stroksstore 8. IsteologiR, hernach aber auch zi'M ksstorain bastger kirche bestellt wurde. Allhier verheurarhete er Wmit Abrah. Heidani, des berühmten Leidischen TkeoMZi tock"ter, von welcher er 4. kinder gehabt, darunter sonderlich be-kannt worden Petrus Burmannus, krokestor Kumsniorum u-tsrsrum, erstlich zu Utrecht, hernach zu Leiden, und Fral^ciscus, gleichfalls gewesener kroksstor Tsteologire zu Utrecht«von welchen deydeii besondere artickul folgen. Sonst war ^ein mann von schönen gaaben , treflichem gedächtnis,sender, wohlredenheit, sittsam, arbeitsam, moberat,gottsfurchtig. Obschon sein hanpt-stuäium auf die Tve^logte gerichtet ward, worinnen er insonderheit Coccejo gefolgt^war er doch wohlgenbet in allen denen wissenschafften , wEzum behuf der Theologie etwas beytragen; solches zeigen stw.heraus gegebene schrifteu, als da sind: 87110x68 8. Theolog^'
Lxe,Likationss üssäsmiske; vilguistüo äs iUsralitars
dsri stebäomaäslis samt Vinäiciiz und üpolvg. AuSftsstlWgen der bücher Mosis, Richter, Röntge, rc. inländischer spräche, so aber auch ins Teutsche übersetzet wo»den. Orarioiies, welche nach seinem tobe sind zusammen Ach-sen worden. Er lebte eine lange zeit in guter gesundheir, A,er etliche jähr vor seinem ende vom niercn-schmertzen anM»chfen wurde; er vermeynte sich anfangs mit einer brunnen-c>zu helffen, worauf aber anstatt der »erhofften gesundheit e>>geschwulst an Händen und füssen erfolgte, und nahmen eiw»seine kräfften sosehr ab, daß erim oct. an. 1679. in dem ^jähre seines ledens verstarb. inorac. kunsbri ejus
* Burmann, (Peter) Lehrer der geschichte, beredlsan'ftAder Griechischen spräche, ticht-kunst, und der geschichte dereinigten Niederlande, aufseher über die academische diblwly»war zu Utrecht, woselbst sein vatter, Franciscus Burmai'w^Gottsgelehrtheit öffentlich lehrte, den 26. jun. alt. calendero a^1668. gedohren. Er verlohr seinen vatter, da er kauwjähr alt war, und wurde unterdessen in Utrecht zur füMx,,halten, wo er unter dem dainaligen gelehrten R,e<storsdonck die Lateinische und Griechische spräche erlernte.nem i). jähre wurde er auf die hohe schule gethan, unb ^gelehrten Johann Georg Grävius übergeben, den er viele 0lang fleißig gehöret, und durch dessen Unterweisung, erschönen Lateinischen beredtsamkeit gekommen ist, die '"„üMseinen schriften hervor leuchtet. Als er sich einige jnhoe.X ge,nen geübt, so begäbe er sich zu der Rechtsgelehrtheit, »wnoß darinnen die Unterweisung der berühmten Professor»'"cas van der Poll, Gerhard Noodts, Ioh. van Muybru^,,^-Heinrich Coccejus. Er vertheidigte auch unter demden eine abhandlung von dem zwanzigsten theile der er"ten. Darauf zog er nach Leiden, wo er den Burcherder fleißig hörte, und um sich in der Griechisch-und Laä'w, Ur-sprache veste zu setzen, ein zuhörer Theodor Rvts warv'gleichen er auch bey Jac. Gronovio ivar, von welch»''-den er viel gelernt zu haben rühmte. Nach verlauste einres verließ er Leiden wieder, und gieng nach Utrecht »wo er von Gräven weiter unterrichtet wurde. Im si'"da er zwanzig jähr alt war, endigte er/eine acadenm xdien, und nahm im mvnate mertz die wurde eines Le'"X^/s-der Rechten an, nachdem er vorher eine disputation aeeiioliibuz vorgeleget hatte. Hierauf that er eine reu pBverschiedenen theilen von Teutschland und der Schw»w^„lc.welcher er eben nickt viel nutzen gehabt zu haben ve»
Nach seiner zurückkunft legte er sich auf die fuhrE ss
streitsachen, worinnen er seine beredtsamkeit mit viele--' M
hen ließ. Jm jähre 1691. wurde er von denUtrecht zum einnehmer der zehnden , welche an vie