Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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bur

burbus Zi7

von Hereford, und andere Grosse, welche wider denEduardum II. die Waffen ergriffen hatten, an. i;22. ei-^ völlige Niederlage. c7-iMckc«r Lrimnnia. co»r/,/ea^

-V vol. I. x. 2°7.

»^urrhus, (Afranius) ein berühmter Römer und Staatö-^Wner zu den zelten Neronis. Er hatte bey der armee einenrühm erlanget, welches Agrippinam bewog, ihren ge-,'ik-« !>- Kaystr Claudinm zu bereden, die beyden Oberstenri, leib-garde abzuschaffen, und Burrhum allein darüberA "M. Hierauf wurde er nebst dem Seneca zum Hofmei-selw ^ iungen Neronis verordnet, welchem amte ste beyderseitsron? vorstunden; wiewol sie dennoch zuletzt bey dem M-

uichts gutes ausrichten konnten. Als derselbe seine Mutter.„j,.Agrippinam aus dem wege räumen wollte, gieng er da-, dem Burrho die Obersten-stelle über die leib-garde zuda^/N' Allein er behielt dieses amt, und stimmte mit ein,scbii/^ppiua sollte umgebracht werden, wenn sie nur der be-^nuvigten vlnge könnte überwiesen werden, dstevduräi mnvde

vinge ronnie »verwiesen weroen. Hierdurch wurde^ c,er vorhabende mutter-mord Neronis für dieses mal verhütet;

dost,

'?"^de er einige zeit darauf selbst angeklagt, legte aber seivin^stbuld an den tag. Endlich als Nero den tod der Agrip-ch 5 nzcht länger aufzuschieben begehrte , Burrhus auch sol-den zu verwehren vermochte, wollte er doch aufs wenigstean ?'oaten von der garde keine ordre darzu geben. Er starbivi» drey jähr nach dem tyde der Agrivpinä, und zwar,iss ^an vermuthet, an beygebrachtem gifte. annal.

c. 42. lib. XIII. c. 2. üb. XIV. c. 7. <Lc.^urrhus, (Johann Franciscus) siehe Lorri.

hieß in den mittlern zeiten ein kleines Lollsgium<?»s auf Universitäten , darinnen sich etliche studentent-^Wten, und neben einem gemeinen tisch auch etwelche un-,ngen jedoch vor ihr geld genossen, welche deswegenoder 6urLrü genennet wurden. Hiervon kommt dieNeuheit, daß man die studenten noch jetzo purschezu nen-

"kN pflegt.

tk,,^urscheid, ein berühmtes Nonnen-kloster in dem Hertzog-^ülich unweit Acken, deren Aebtißin ein unmittelbarerStand ist. St. Gregorius, Nicephori Kaysers zu Con-abe?Wel söhn, hat es anfangs für Mönche gestiftet; es wird^ 1220. von Nonnen Cistercienser-ordens bewohnet.

Mev?^^^krus , (Joach.) ein voÄor Ksäisinse von Ca-sen der Laußnitz, hatte eine zeitlang zu Anneberg in Meis-nialm^ttret, und wurde krok. ülsä. L kbvl. auf der Kö-tvd akv Ritter-Academie zu Sora, allwo er an. 1649. mitcus Er war sowol ein fleißiger als geschickter Lorani-

het,',!»^ sein Horm8liLLU8 ausweiset, so in ;o. bänden beste-dal cls vder bibliotheck zu Upsal aufgehoben wird. Er

Ori . ^obri IVIaliZna; äs Vensnorum Xatura; äs ssomium

8cie^' Coppenhagen i6;9. in 8. und Imroäuökioiiem sädam " Eursleni geschrieben, und ist letzteres zu Amster-II. 2. m 8. gedruckt. kol^liik. wm.

)r ' k. II. e. 20. u. 8-

sch^dbfeld, ein Benedictiner-kloster in dem Braunschweigi-an der Weser, 2. meilen von Minden, gelegen. Es istLuther,einem Grafen zu Northeim gestiftet, aber zutesvrmali" eingezogen worden. An. 1429. ward hier eineCvtiar^?'" des Benedictiner-ordens vorgenommen, und eineAster aufgerichtet, in welche sich nach und nach n;.- begeben. 0. 8. in cliron. 8ponb.z;c>.

sche nM ^ Lder purst«, sonst Prnsia genannt, eine Asiati-^vnjen '"Nächsten, war vor diesem die Haupt-stadt in Bi-wgn. stegt unter dem berge Olympo, und glaubetlasse« Us'sie Prusias, der Kvnig in Bithynien, habe erbauenhends's,^..) zur Haupt-stadt seines Reichs gemacht. Nachge-Ucich Me sie einen Ertz-Bischoff, der unter den PatriarchenKayser """"tmvpel gehörte. Osman, der erste Türckischesidenk n>i»^derte sie ums jähr i zoo. und machte sie zu der re-in dj° Reichs. Sie ist groß und volckreich, und wirdke manr/«'r!ud unter-stadt abgetheilet, davon die ober-stadtgu-det bier ,, . l' und mit einem schloß versehen ist. Man fin-"lalinii^-- rschiedene mosqueen und begräbnissc einiger Otto-list n pursten. stb. XII. LtVo».

" 42.

ben ?-^5"dach, eine kleine stadt und feines schloß in Schwa-SebH^I? Augspurg und Ulm, am flnß Mindel, welchedavon d?n ^Schertlin an sich gekauft, und dessen nachkommen"^nahmen Schertlin von Burtenbach angenommen.

'609 (Wilhelmus) ein gelehrter criticu8, ward an.

landen gebohren , und hatte seine studien in demauch xL Konigin zu Oxford, und zu Glocester gemachet,Iuri8 'U letztern an. l6;o. den titul eines Lsccslsureidaselbil W°Ulmen. Weil es ihm aber an Mitteln fehlete, sichbiy narf,aufzuhalten, verfugte er sich zu Thoma Farna-ben m »n^venok in der Grafschafft Kent, und gieng demsel-^>ickll,v^i?^"lung junger leuthen mit solchem fleiß und ge-der fr-«',, --"" die Hand , daß er hierauf selbst zum virsÄorede„ .'chul m Kingston an der Temst, ohnweit von Lon-j„"Mt wurde. Er starb zu Londen den 27. decemb.^ltorizm ^ 48. jähren. Er hat sich durch seine

z-rLLR I-inZuL und durch die I.MZUL ker«

NMor. LniE I/. Theil.

ÜLD, welche beyde an. ist;?, an das licht traten, bekannt ge-macht. Das erstere ist der LollsÄioni histrorum rariorum ein-verleibet, das andre aber zu Lübeck an. 1720. wieder aufgele-get worden. Ausser diesen hat er in Englischer sprach einenLomrneMsriuln in äntonini Icinerarium, so z» Londen ist;8»in folio gedruckt worden, und eine Übersetzung der LM. Lls-menti8 3il Lorintstio8, nebst anmerckungen darüber geschrie-ben. stittor. Ilniverlit. Oxon.

* Burton, (Robertus) ein Xeckor der schulen zu Segra-

ve bey Leicester, gebohren an. 1576. den 8. febr. legte sich son-derlich auf die Mathematic und Humaniora, und wurde we-gen seines lustigen Umgangs Demoeritus junior genannt. Erstarb an. ist;9. ben 27. jan. Sein buch: rste Lnarom? okKslanckolz,, 1624. in 4. und hernach öfters in fol. hält vielecurleuse Materien in sich. a regitis anä cstro»

nieste eccleliaüical anä civil, p. z 20. lg.

B.urtzland, lat. Lnrris, wird eine gewisse gegend von Sie-benbürgen genennet, welche gegen morgen an Moldau grentzt,und allenthalben mit gebürgen umgeben ist. Es entspringthierinnen der fluß Burza, der sich unweit Marienburg in denflnß Alt ergiesset. Xer/. loxoZr. stluugar.

* Burwash, (Henr.) ein enckel Bartholomäi äs Bade-lifmcr, Barons von Leed, erlangte durch dessen Vorschub an.i;2o. das Bischoffthum Lincoln in Engelland, fiel aber baldhernach in des Königs Richard; II. Ungnade, der ihm die ad-ministrativ» in temporalistu« einzog, doch an. I?24. nach vor-hergegangener aussöhnung wieder gab. Nichts destowenigerwollte dem Burwash das paßirte nicht aus dem köpfe; daheroer der Königin, die allerhand Neuerungen angab, und ihrengemahl zu einer Regenten-mäßigen aufführung zu bringen trach-tete , mit rath und that willigst zur Hand gieng. Er wär zugleichSchatzmeister und Cantzler von Engelland. Sein geitz verur-sachte , baß er öfters feiner gemalt zu unterdruckung der be-nachbarten mißbrauchte, wie er denn nicht lange vor seineman. i?4o. erfolgten tobe bey Tinghurst einen thier-graben undWild-zaun machen ließ, und vielen armen leuthen ihr bisgenfeld darzu wegnahm. Er soll nach seinem tobe einem seinerjagd-pagen im völligen jager-habit erschienen seyn, und befoh-len haben, den L-momW zu Lincoln seinetwegen zu vermel-den , daß ste den wild-zaun einreisten, und den graben ausfül-len lassen, auch den armen ihr seid wieder geben sollten. Laä-Dvi». äe krieliil. LnZI. L. I. x. z;z. fg,

Bury, oder St. Edmunds-Bury, ist der nähme einer klei-nen stadt in der Englischen provintz Lancashire, in der gegendvon Salford, an dem fluß Jrwell. An. 1447. ist aühier einParlement gehalten, und auf demselben Humphredus, Hertzvgvon Glocester, in verhafft genommen worden, worinnen er baldhernach gestorben. Ein ander Bury befindet sich in der pro-vintz Suffolk, 7. bis 8. Englische meilen von Newmarcket,welches nach Jpswich, der vornehmste ort in der gemeldtenlandschafft ist. Leerte//, äslie. äs I'ssngl. x. 84. ;oi.eoinp/ear a/L»Z/. vol. I. p. ^96.

Bus, eine neu-entdeckte insul in der Nord-see zwischen Iß-land und Isrra Xova gelegen, wird 40. Meilen lang und 1;.meilen breit geschähet. Man weiß aber davon weiter keineumstände.

Bus, (Cäsar äs) urheber der Congregation äs DoSrinaLkrillisna, wurde zu Cavallion an. 1544. von edlen eltern ge-bühren. Er wollte sich in dem 18. jähre seines alters in denweltlichen stand begeben, wurde aber durch lefung der lebender Heiligen davon abgehalten. Worauf er sich auf allerhandÜbungen der gottseligkeit legte, insonderheit aber aus die unter-richtung der fügend in den grnndsätzen des Christlichen glau-bens. Er verlohr sein gesichte, welches er mit grosser gednltertrug, und nachdem er die gedachte Congregation gestiftet,starb er an. 1607. zu Avignon. Er hat einige asketische schrif-ten hinterlassen. Clemens VIII. bestätigte zuerst die Versamm-lung dieser Lleiicorum äs Helikons Lliriüiana an. i;98. Achtjähr hernach bekräfftigte Paulus V. solche von neuen, und an.1616. ist sie auf gewisse weise mit der Congregation äs 8c>mma-iea vereiniget worden. Jacobus äs Bovais und Iacobus Mar-cel! haben das leben Cäsaris äs Bus beschrieben. in

cfiron. lsee. XVII. eatal. äegli orä. rsli§. ckn 0^-

Bus«, ein sehr reiches Weib in Apulien, welche bey 10000.Römer unterhielte, die sich aus der schlackst bey Cannas L. H.518. gen Canusium retiriret hatten. Nach geendlgtem kriegehaben ihr die Römer zur danckbarkeit verschiedene ehrbezeugun-gen erwiesen. Viv. lib. XXII. e.ich. iv. s.8. *

Busäus, (Johannes) einJesuit, gebürtig von Nimwe-gen in dem Hertzogthum Geldern, begab sich m seiner fugend an.i;6z. in die (Societät, und brachte es m den studien sehr weit;docirte auch selbst darauf. Hs^nach studirte er die Theologiezu Rom, und ben seiner zuruckkunft brauchte man ihn, dieH. Schrift und VbsoIoZ,am Noralem zu lehren. Er verfer-tigte auch verschiedene wercke, welche in ;. bis 6. sprachen über-setzet worden. Vornem ich ließ er sich die gottseligkeit angele-gen seyn. Ausser seinen Neältationchu8 sind noch von ihm

vorhaiiden, visputatt» VbeoloZica äe lejumo; äs kerlona

hatereme.mue edition von den.werZEri'^

ÜLÜi Libli rneesru, I^urtpmnäi, Lbbcmis klorrLcenjis, Ilrnc--Dd Z vrarL