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Aeil^ihn deswegen verspottete, eilete er nach Duken zurück,«no starb daselbst an. i;;4. von Verdruß. Sonst sind noch von.chni vorhanden Lommsotarü in Donacum; stnnotationes in 8i-Itaüoum; Lommentarii in primum iibruni Martiaüs;bcnoüa in Lneiäa Virgil. ssnnotationes aä ^uvenalem; Lpi-8rsmmstum üb. III. vielerley Larmina, Lc. Seine schöne bi-vllvtheck hat sein bruder, Burchard von dem Busche, Dom-De-zu Minden, dem Dom - Capital zu Münster verehret.
in exist. bibl. in vica Melanebt.
cbron. sie Lulobii vita, stuäÜ8, itineri-
ovs. m kkilosi ii/a/rn, in vita Heucblini. Hesärtt'ct-.
. Buschetto äa Dulichio, ein berühmter Baumeister, wur-ve von der insul Dulichio in dem Ionischen meere also zugenannt.Dte Republick Pisa ließ ihn an. 1016. dahin kommen, den Dom°u bauen, welcher nachgehends für. eine der kostbarsten kirchen in-Kasten ist gehalten worden. Er hatte auch eine sonderbare wissen-Mafft von Maschinen, und wußte grosse lasten durch eine geringe^afst zu bewegen, so daß 19. mädgen moviren konnten, wasivooo. angespannte ochsen nicht zu thun vermochten.
v-es lis8 streb.
Buschweiler, siehe Bußrveiler.
Buseck, Busseck, ein altes adeliches gefchlecht, welches inHessen ansehnliche güther, und unter andern das Bufecker-thalbesitzet, davon es sich Vierer und Ganerben schreibet. Escheilt sich in 2. Haupt-linien: die erste nennet sich ohne beynah-wen Busseck, die andere aber theils Brand von Buseck,theils Münch von Buseck, theils Ausser von Buseck; sie führenbber alle einerley wapen. An. 129;. wird Johann von Bus-leck, nebst söhnen, nemlich Ditmarn, Johanne und Ludwi-gen , jn einem kauf - briefe gedacht. Johann von Buseck waran. 1547. Hauptmann der stadt Franckfurt und hernach Schult-heiß des Reichs-Gerichts daselbst; dessen ur-enckel, Ulrich Bern-hard, ist an. 1677. Rath bey dem Landgrafen zu Darmstadt,wie auch Amtmann zu Giessen, und zu gleicher zeit Bonifaciusbvn Buseck, Dom-Dechant des Fürstlichen Stifts Fulda, und,Probst auf dem St. Johannis - berge gewesen. Johann Phi-npp Münch von Buseck, war an. 1606. Ober-Amtmann zuDarwstadt. Wilhelm Moritz Münch von Buseck, war an.Ui t. der Königin in Dänemarck Oberst-Hofmeister, Weickardissrand von Buseck aber Amtmann zu Steinheim. Humbr.bvm Rhein. Adel, rab. 20;. 206. winckelm. beschr. Hess..Busecker-thal, ein gebieth von 9. dörfern und stecken, in Ober-Wen, in dem Amt Giessen, gelegen. Es haben die von Bu-'^ck, welchen dieses thal zustehet, niemals als Landsassen, son-als unmittelbare Reichssassen wollen angesehen seyn; wieschon an. 1547. als Landgraf Philipp der großmüthigeUangen ward, ein grosser streit deswegen entstanden. Es er-IMe zwar an. 1,76. ein gütlicher vergleich, krafft dessen dies'awohller des thals die Landes-Fürstliche Hoheit des Landgra-" erkenneten, da hingegen von Landgrasticher feite das crimi-^a>-gericht, oder die jurisbiction derer von Buseck, als ein un-yMges Kayserliches lehn, in seinen würden gelassen ward.Men, an. 1702. machte man diesen streit wiederum rege, daJan an. 1707. der Kayserl. Reichs-Hvf-Nath abgedachte trans-,jJ°n caßirte , das Busecker-thal vor ein unmittelbares Kayser-san > bhn erklärte» zugleich 50. marck löthiges goldes, auf denWidersetzlichkeit,zur strafe bestimmte,und eine manutenentz-sj-snwißivn auf gewisse benachbarte Reichs-Stände erkannte. Alsvx/Llerauf der Landgraf von Hessen-Darmstadt an die Reichs-ejn'NNimlung zu Regenspurg wendete, wurde an. 1709. im maydgMr favorables Reichs-gutachten abgetastet, daß ihm nemlichhob-«Ä>t der ersten instantz vor den Reichs-auslrägen, von denLA "bichs-Gerichten nicht könne disputirlich gemacht werden.
7^ rom. I. x. 51 - -6.
de>Useu, eine kleine insul in der Nord-see, bey dem einstußwv^we, dem lande Ditmarsen gegen über gelegen. 2«/.vJsr. 8ax. ink.
N-Busenbaum, (Hermann) war an. 1600. zuNottelen inWv, j„halen gedohren,und begab sich an. 1619. in die Soc. JEsu,1" er nachgehends die Theologie gelehret und den Loüe-an ^ Hüdesheim und Münster als sseLkor vorgestanden. Er istgxs-J?68. verstorben, und hat stilsäuüam ssbeologiL MoraÜ8aeknJ!^bn, davon die 4;. edition an. 1670. zu Lisabon heraus^nnien. bibl. 8.1-
Kusendorf, siehe Sossonville.
H^useto, lat. Luxetum, ein mittelmäßiges städtgen in demali^bPhum Parma am ffuß Ongina, eine meile von dem Po,infam.» Kayfer Carl V. und Papst Paulus III. an. 154z. eineden, A» „kunft gehalten. Die umliegende qegend, welche vonschliß» oncsifchm, Parmesanischen und Placentinischen einge-Paliq^ss wird, heist lo 8rsro äi Buseto, sonsten auch 8tato
Es ist dieser nähme unterschiedenen in EgyptenerzekN worden, wie Diodorus Siculus berichtet. Denn erMist.« on dem Osiris, daß als derselbe in einem feldzuge be-ttk är°?^wesen, habe er die Königin zur Regentin von Egyptender c^ V ""d nebst andern Personen, die er zur administrationübev >.'!°?"d kriegs-sachen verordnet, einen nahmens Bustris,weid-, see-vlatze und Phönicien bestellet; an einem andern orteAass-// '^?aß nachdem 52. Personen aus dem geschlechte des^ w Egypten regieret, sey Busiris daselbst Konig worden.
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Diesem sind acht seiner nachkommen gefokget, davon der letztegleichfalls den nahmen BnsiriS geführet, und die stadt Thebenerbauet hat. Was man von der grausamkeit des Bustris erzeh-let, hält Diodorus für eine fabel der Griechen, welche daherentstanden, daß man alle, so von röthlicher färbe gewesen, demOflri aufgeopfert, welches denn nur die fremden betroffen, weildie einwohner nicht von dieser färbe waren. Denn in Egyptt-scher spräche hieß Nuiiris so viel als das begräbnis Osiris; daherist das getichte der Griechen entstanden, daß er alle fremde, dienach Egypten gekommen, tödten lassen, und thut man hinzu, daßer selbst von dem Hercule sey umgebracht worden, da er derglei-chen an ihm habe wollen ausüben. Es sind aber schon unter denAlten einige gewesen, welche gezweifelt, ob jemals ein Königdieses nahmens in Egypten sich befunden habe, und gemuth-masset, daß diese fabel von der grausamkeit der einwohner derprovintz Bustris entstanden; wie solches Strabo von dem Era-tosthene versichert hat. Denn daß eine stadt dieses nahmens inUnter-EgYPten in dem sogenannten Delta an einem arm des Nilsgestanden, lst gantz gewiß; wie fle denn erst unter Diocletianobey anlas einer redeilion zerstöret worden, Ne«/«r,1ib. I.c. 17. Ac. dibl. lib. II. üb. II. L. §9.
Ä/aLo, üb. XVII. äs urbib. in cbron. *
Busius, (Paulus) ein Rechtsgelehrter aus Holland, wur,de an. 1; 2i. qedohren. Sein vatter war Herr von Cappel, Se-venhvven, der ließ ihn anfangs zu Dole und hernach zu Angersstudiren, allwo er den gmäum eines vockoris annahm. Da erwiederum nach Hause kam, beförderte ihn die Hertzogin vonParma und der Hertzog von Älba in den Rath von Holland, unvmachten ihn zum Schoppen zu Leiden; auch wurde er ernennet,sich bey der Versammlung der Staaten von den Niederlanden zuBrüssel einzustnden. Nachgehends als an. 1572. die RepublickHolland ihren ansang nahm, wurde er Siegel-Verwahrer undRath bey dem Printzen von Oranien, auch schickte man ihnals Amdassadvr an die Königin von Engelland, worauf er end-lich , nachdem er noch andere ansehnliche belohnungen bekom-men, an. i;94. im april starb. Es ist noch ein anderer Pau-lus Busius gewesen, von Zwoll in Ober- Assel gebürtig, derdie Nechtsgelehrsamkeit zu Franecker an Marci Cylama stelle,gelehret, und unterschiedene schriften heraus gegeben hat, als
äs Xepubücs; äs OiÜLlo ^uäicis; 8ubtiütatum suriz übrosVII. Lommentsrium in Digests; äs stnnuis Iveäitibus.
^Lt. bibl. in sttben. Lelg. Lc.
Busko, siehe Duczau.
Busleiden, oder Buslidius, (Hieronymus) ist wegenseiner vornehmen bedienungen und liebe zu den wissenschasstenberühmt. Sein bruder Franciscus war Informator bey Pht-lippo, Caroli V. vatter und Ertz-Bischoff zu Besancon, undsein anderer bruder Aegidins, hatte eine ansehnliche bedienungder Finantz - Cammer in Spanien. Dieses nun konnte zuder beförderung Hieronymi ein grosses beytragen, welchernicht allein eine Probstcy in der kirche zu Aire, sondern auchein Canonicat zu Brüssel, Mecheln und Cainbray hatte, unddabey noch Rath im Parlement zu Mecheln und Requeten-meister war. Alles dieses brachte ihm ein grosses ansehen, wel-ches noch vermehret wurde durch seinen verstand und feine schris-ten, wie auch durch die freundschafft, so er mit den Gelehrten,vornemlich mit Erasmo und Thoma Moro gehalten, und end-lich durch seine Ambassaden bey dem Papst Julio II. dem Kö-nige Francisco I. von Franckreich, und Hcnrico VIII. Königevon Engelland. Carolus V. schickte ihn an. 1517. nach Spa-nien , da er unterwegs zu Bourdeaur kranck wurde, und den26. aug. starb. Vor seiner abreise aus den Niederlanden hater zu Löven ein Lollegium gestiftet, darinnen Hebräisch, Grie-chisch und Lateinisch dociret wird. äs lcrixtor. stec.
XVI. in fast. stcsäem. Dovsn. bibl. Zeig. Ls.
Busmannus, (Johann Eberhardus) er ist an. 1646. zuVerden gebohren worden, allwo sein vatter Christian Meäio.Docstor und Landes - kb^licu? war. Nachdem er zu Verdenund hernach zu Hannover (da sein vatter Landes-pliystcus wor-den, ) die schulen durchlaussen hatte, kam er an. 1662. auf dieUniversität nach Wittenberg, und gienge an. 1664. von darnach Helmstadt; allwo er nebst der Philosophie und Theologieauch die Orientalischen sprachen triebe, welcherwegen er sichnach Hamburg gewendet, um von des berühmten Edzardk Unter-weisung zu profitiren. Hierauf kam er an. 1667. wieder nachHelmstadt und wurde allda Magister. Von dar wendete er sichauf Königsberg in Preussen und machte seme geschlcklichkeiLmänniglich bekannt. Hierauf gieng er m,t Hertzoglich-Braun-schweiqischem recommendations-schreiben m Engelland, aufLonden, Oxford und Cambridge» und machte alldvrten mitLightfooten, Hobbes, Polo und andern gelehrten mannerirbekanntschafft. AnS Engelland Mng er IN Franckreich aufParis, und von dar m Savoyen über Genf durch die Schweitzund Teutschland in die Niederlande, und kam an. 167;. wie-derum nach Hause zu den seinigen; er wurde gleich daraufzumProfessors ÜM^USIUM Orisncallum gemacht, daraufhin er sichgantz allein auf die Theologie gelegt, worinnen er an. 1678.Disenriam erlanget, und an. 1684. Dvclor und zugleich Vetsrisssestsmentl, an. 1685. aber Xnvi Vestamsnti Professor, wieauch General-Superintendent int Helmstädtifchen worden. Er
starb endlich an. 169z. den 18. may» viä. memor.
Tbsvl. x. "
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* Busque,