Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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323
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M Königl. Polnischen und Churfürst!. Sächsischen Obristens,

, zum Abt zu Fulda erwehlet; man-weiß aber nicht, zu,weicher linie die zwey letzten gehören, unter denen der Abt von»ulda an. 1726. seines alters 74. jähr mit tode abgegangen.Vpangenbergs Adelssp. äixlomLtica.

snnal. *

„ ^Uto, oder Butos, eine stadt in Egypten, woselbst ein Ora-Uluinder Latona war.klkr's^r. 1ib/II.Hra».vAr.Iii1t.Iib.II.c.4l.Buton, stehe Baton.

* Butriaariis, (Iac. äs) auch Butrtcarius genannt,

^ . s aus Bologna, war des berühmten Baldi und Bartoli"yrmeister, hat an. 1,2s. florirt, und geschrieben äs Peüi-.?? i äs Kenunc>Ltionil>u5; äeDote, welche nebst andern der-MZm zu Franckfurt 1586. in fol. heraus gekommen, des-Ijw'chen äs Oppolltione Lompromilli. Diese jetzterwehnte alle> yen auch m dem Trsäkatu PmÄLtuum ; Lsilkuras in Lsäissm ;.E "iMorikus L HvpochsLis; Hiessurum legum; äs kornmlauvLMLrü ; und über sehr viele titulos ^uris Lommunis; äs^Ätura L /lälsLurLtions. /.enrco«.

U.^utrinto, lat. Lurkrotum, eine stadt an dem Golfo dieses-UwenS in Epiro, welche der Republick Venedig zustehet.liAkar vor zeiten eine ansehnliche stadt und ein Ertz-Bischöff-den^-^' isi aber jetzo, nachdem sie in dem XVI. f-esulo vonvk,^ ^^en ruinirt worden, in einem schlechten stände. Der^Machte Golfo äi Butrinto ist eine kleine meer-enge auf dem"riechlschen meer , zwischen Corfu und Epiro. «-^0 aä Lrris.Lc.

.,-Outrio, (Antonins äs) ein Rechtsgelehrter von Bono-

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ich,,/welcher daselbst und zu Ferrara dociret, und unter seinenvauA" Johannen, äs Imola gehabt hat. Er starb in seinem,eu "wyde an. 1408. wie Simler, Fichard und Förster berich-w^wol Trithemius meldet, daß er noch an. i4i7-geleber.'^^ien sind in vscrctÄls8 L LIementinLS ; Lonfllis, 2.eines in lurs Lanonicc, , das andere in ^ure Livili,L SeFar-M. äs lcrixt. eccl. <L

;i. bibl. Lttma/är bibl. Lonon.

^Ltor. üb. III. s

uu^Vsthin, eine stadt, nebst einem schlösse, in Sclavonien,und Ä ^vssega und Carlstadt gelegen. Es ist ein wichtiger paß,rkam an. 1687. in der Christen Hände. Leb. Raysers Leop.von mr kMadt, ein städtgen in Thüringen, anderthalbe meileBogfp war, dahin sie gehöret. Sie hat seit an. 1456. einewelche insgemein von ihrem grösten dorfe Brembach dieadelig Arembach genennet wird. Auch hat hier ein vornehmesbrecüt ^ ^schlecht von Buttelstädt gesessen, von welchem Al-Tknnil!? Hofmeister Landgraf Friedrichs des streitbaren, undzu A^on Buttelstädt, Hertzogs Friedrichs des einfältigenschl-^chfen Cantzler gewesen, vermuthlich aber ist dieses ge-zeitenk "u XV. stesulo abgegangen, weil man in folgendenbet ' 0? ^bn Sächsischen fcribenten nichts von selbigem fin-tiakeil-« ' ^16. wurden auch hier zu Buttelstädt die strei-Erfurtg Äschen Chur-Mayntz und Chur-Sachsen wegen, oeygeleget. Lnnal.8axon. Lg^err geogr. .fen.

Und ' oder Bitton I. (Wilhelm) Bischoff zu Bath

lusamm ^, wozu er von beydes orts Lsnonicis, die sich endlichäecsm, verglichen hatten, an. 1247. nachdem er vorher 8ub-kNveulo^^w kurtz darauf ärckiäiasonus zu Welles gewesen,An ^ Worden. Er hatte mit den Mönchen zu Glaston, denenverwais? -- Joceling äs Welles, als er noch die Abtey daselbstUnd finige arund-stücke abgeuöthigt hatte, einen schwerenUiq Mvzerigen streit-handel, inmassen sich solcher, weil Kö-schnfff/'wicus III. ohngeachtet ihm Button in etlichen Kesandt-ujcht .i,"' und sonsten grosse dienste geleistet, ihre partey hielt,des jgM uls mit des Bischoffs tode endigte, welcher zu ansangten dw i,b^64. erfolgte. Zuvor aber hat er seinen anverwand-beyde n^"^'Usten chargen am Stifte zugeschantzet, und seineabex wj. ^o, als Nicolaum mit der Cantzler-steüe, IohannemlU Asnn..^^^positur zu Comba, ingleichenmit der Rectorey* versehen. äs krXsul. ängl. k. I. p. 424. feg.

Und H- (Wilhelm) ein enckel des vorherstehenden,

Gelles zu Welles, wurde Bischoff zu Bath und

bezeug?, ^-67. Er hatte, wie Matthäus Paris in Kill. Lngl.Crtz-Kit-^uas iob einer so grossen Heiligkeit erlanget, daß derstelle, üi?n ^ Canterbury, nachdem ihm der Papst frey ge-ben szjs?fs Ansecration von einem selbst darzu geschickt achlen-Button»« u ^u empfangen, solche niemand anders als unsernverordn,... verrichten lassen wollte. Unter andern heilsamenfache vnn^' die er gemacht, ist auch diese mit, daß keinewvhnij^'Wichtigkeit, wenn sie aufschub leidet, ausser denen ge-Cr stg?k iahrs-terminen vom Capitul refolviret werden soll.)r unov. an.1274. 6l->äivr«.äs krLsul.LngI.k.I.x.42;.sg.Ru/Ibvav, siehe Hudson.

Niech,, .,'..adt, eine kleine stadt in Thüringen an der Lossa, 2.ist,hat fnnn^lmar gelegen, welchem Hertzoge sie auch zuständig' "U einen berühmten vieh-marckt. . topo^r.äsx. sup.

Divno»"?' eine stadt und Königreich in Aftica, in der provintzUndB?r^^^umden flußZambre, zwischen Amara, Giera

^era vder Boro. äsksr. Lsr. 5«»^. 8»^.

vvnD?Mch, eine Heßische stadt in der Wetterau , eine meilechit ein-r alAund zwey von Giessen. Der ort ist sehr alt undltarcken Mauer umgeben. Nahe dabey zeigen sich auf

einem berge ruäera von einer bürg, woselbst man immer vielRömische müntzen findet, so daß einige die erbauung den Rö-mern zuschreiben wollen. Die schöne kirche zu St. Marx istmit z. chören gezieret, und liegen in selbiger Landgraf Philippder jüngere, Graf Philipp von Falckenstein und andere begra-ben. Das schloß hat erstlich Landgraf Wilhelm der mittlere an.I6c>;. erbauet. Ehedessen hat der ort den Grafen von Falcken-stein gehöret, von denen er an die Epsteiner gekommen, nach de-ren absterben, Hessen, Solms, Königstein und Catzenelnbo-gen antheil an dieser stadt bekommen. Es hat aber an. 1478.Landgraf Heinrich den Catzenelnbogischen vierten theil ererbt,worzu LandgrafLudewig an. 159;. noch den Königsteinischen ge-kauft, so daß nur noch Solms-Brannfels den vierten theil davonhat. Wtnckelm. beschr. Hessen. x>. 18;.

Butzow, ein städtlein und schloß in dem Fürstenthum Schwe-rin , an der grentze des Rostockifchen gebiethes und FürstenthumsWenden, zwey meilen von Güstrow an der Warne gelegen, wodie Nebel sich mit derselben vermischet; war vor diesem die resi-dentz der Schwerinischen Bischöffe. Es ist noch ein LutherischesIungfrauen-kloster daselbst. 8^x. ink. p. 219.

Buwinghausen von wallmerode, eine adelicheund nun-mehro theils Freyherrliche familie, welche von langen zeiten herin Schwaben floriret, wohin sie sich aus dem Rhein-lande bege-ben. Daniel lebte um das jähr i?8o. und Benjamin ist an.161z. Fürstl. Würtembergifcher Hof-Rath gewesen. Burgem.vom Schwäb. N. Adel. x. 410.

* Buxbaum, (Joh. Christian) ein berühmter Lor-micu.--,war zu Merseburg, allwo sich damals seine eitern aufhielten,im oct. an. 1694. gebohren. Nachdem er eine zeitlang derprivat-unterweisung verschiedener geschickter männer genossen,wurde er an. 1707. auf das Merseburgische L^mnsstum, nachverlauf eines jahrs aber auf die Chur-Sächsische land - schulePforta bey Naumburg, und endlich an. 1711. auf Universitä-ten geschickt, allwo er die Artzney-kunst studiren sollte. Er hör-te auch zu Leipzig und Wittenberg über zwey jähr die bestenLehrer in den medicinischen wissenfchafften; gleichwie er abervon jugend auf eine sonderbare Neigung zur Botanic gehabt,und als ein junger knabe die guten kräuter bey seinem vatterAndrea, welcher Äleäicm-e Doäor und kraLsus, wie auch Erb-Herr des Ritter-gnths Wermsdorf ohnweit Merseburg war, so-wol nach ihrer äüsserlichen gestalt, als innerlichen krafft sich be-stens bekannt gemacht: also wendete er auch nach der Hand fei-nen fleiß fast gäntzlich auf dieses einige üuäium , und brachteendlich, nachdem er sich an. 171?. nach Jena begeben, seinemeiste zeit in dem dasigen gehöltze und auf den herumliegendenbergen zu. An. 1717. ließ ihn sein vatter eine reise nach Hol-land thun, um sich zu Leiden in der Medicin veste zu setzen,und hiernächst den grsäum eines DoSorls anzunehmen. Weilihm aber an keinem titul etwas gelegen war, übte er sich blosin der kräuter-wiffenschafft, unterließ auch die voÄor - Promo-tion , und hielt sich vor das dazu gewiedmete geld desto längerin Holland auf. Im folgenden jähre kam er wieder nach Sach-sen , und machte sich zu Halle mit dem berühmten Nsäiso,Hosmann, bekannt, auf dessen vorhergegangene recommenda,tion er nicht lange hernach die erlaubnis bekam, sich auf Czaa,rische kosten in Petersburg einzufinden. So bald man nun da-selbst feine grosse wissenschafft in der Botanic erkannt, ließ ihmder Czaar Petrus Aagnus eine ansehnliche pension reichen, undgab ihm befehl, die kräuter in der gegend von Petersburg auf-zusuchen , einen Hormm Nsäisuin anzulegen, und die Czaari-fche apothecke mit seltenen kräutern zu versehen, welches alleser auch rühmlich ins werck gerichtet. Nach diesem muste erhier und da in den Russischen ländern, ja gar in Siberien,Astracan, an dem Caspischen meer, und in Persien die beschaf«fenheit der daselbst wachsenden kräuter untersuchen, und beve-stigte sich dadurch dergestalt in der gnade des Czaars, daß eran. 1724. bey errichtung der Kayserlichen Societät der wissen-schafflen zu Petersburg zu einem mitgliede derselben, und beyder zugleich gestifteten hohen schule zu einem öffentlichen Leh-rer ernennet wurde. Als nun an. 1726. diese Academie mitden öffentlichen Vorlesungen einen ansang gemacht, wurde ihmeine vormittags-stunde angewiesen, da er im sommer die Bo-tanic , im Winter aber die Hilloiism naturslem vortragen sollte»Allein er wurde noch im selbigem jähr in die Türckey , und be-sonders nach Constantinopel geschickt, um daselbst edenmlls dienatur des erddodens, und aller in dieser gegend wachsendenpflantzen und kräuter zu untersuchen, da er denn auch 16. Mo-nate zugebracht, und mittlerweile zu mehrmalen die ehre ge-habt , nicht nur bey dem Groß-Vezier, sondern auch bey demGroß - Sultan zur audientz gelassen zu werden. Nach seinerWiederkunft in Petersburg unterließ er zwar mcht, seinen Ver-richtungen , die ihm theils als emem mttgliede der Societät,theils als einem öffentlichen Lehrer bey der Academie zukamen,so viel seine kränckliche leides - beschaffenhert zulassen wollte,fleißig obzuliegen; da sichs aber mit seinem leibes-zustande ittPetersburg noch mehr verschlimmerte, that er, die luft zu ver-ändern, eine reise nach «sachsen , und langte an. 1729. den,oct. glücklich bey seinem damals noch in Wermsdvrf lebend nvatter an. Allem es erfolgte auch daselbst keine besseruna. da-hero er zu Wermsdorf an der schwindsucht den? ml an^/?ro

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