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minus coZrudarum Lentunss IV. davon eine jede zu Petersburgbesonders in 4. gedruckt worden; ingleichen verschiedene abhand-lUNgen : äs uovis ktaudarum 6 snerss>u 8 ; äs klrmdis äukussä 5 ua 6 euera rslatis ; äs kungis per kaäisss propsganäis;äs kericlymeuo kumili Xorvegico, nebst verschiedenen Obler-vationikus circa guaaäam klaMas Ingricaa; äs Oc^mopk^Uo,movo plantarum xensre; äs kuugoiäibuz psäiculo äouatis;und äs ki-mtis Iubmarini 8 , welche insgesamt in den Lommen-rarÜ 8 llcsä. Icieut. Imper. ketropolitanis, tom. I. II. III. L IV.befindlich find. Teutsche karr. 207.
Bupdorf, ein ansehnliches adeliches geschlecht, welches vorzeitenin dem Magdeburgischen und in Schlesien gewöhnet/sich aber nachher in die Nieder-Laußnitz gewendet, allwo esnoch jetzo auf dem, eine meile von Luckau gelegenen, RittersitzSchlaberndorff floriret. Levin hat sich an. iny. auf dem tur-nier zu Göttingen mit befunden. In dem XV. Lculo warunter andern berühmt i.) Dietrich, welcher das ssepsrw-iium über den Sachsen-spiegel geschrieben; er war erst-lich Oräiuariu 8 in der Juristen-Facultät zu Leipzig, von an.146;. aber bis an seinen tod an. 1466. Bischoff zu Zeitz undNaumburg. 2.) Damianus, ein vetter des vorigen, warLanouicu 8 zu Naumburg, und vermehrte nicht allein das Ilsper-torium über den Sachsen - spiegel, sondern schrieb auch ke.xula 8 8 uccsDoui 8 und Lrborsm ässusstatiz. SpangenbergSAdelssp. k.II. p. 186. L 199. Orel/er-r ila§. bitt. p. II. x>. 275.proä. blssn. p. 487-
* ^urheim , oder Nuchsheim, eine kleine stadt bey der stadtMemmingen, zur Grafschafft Rechberg gehörig. S'e hat emberühmtes Carthäuser-kloster, welches dre von Ellerbach gestif-tet , rn welchem der Königlich-Schwedische Feld-Marschall Gu-siavus Baron von Horn an. 16; 4. das Haupt - quartier hatte.Zetlers Reichs-geogr. VII. x. yoi. leg.
Buptorff, ^ ( Johannes ) Professor singuX HehrsicL zuBasel, ward zu Lame» in Westphalen, allwo sein vatter Jo-hannes ein Prediger war, an. 1564. gebohren. Anfangs be-suchte er das L^minlimn zu Ham, und hernach das zu Dort-mund , worauf er nach seines vatters tode »ach Marpurg undvon dar nach Herdorn zog, da er unter Piscatore in den spra-chen einen guten gründ legte, und bald hernach seinen krresspto-ism darinnen weit übertraf, wie solches Piscator nach der ihmbeywohnenden aufrichtigkeit selbst bezeugete. Von dar gieng ernach Heidelberg, kam aber an. i;88. m die Schweitz, da er zuBasel Grynäum, undzuGenfBezamhoretc. Es brachte ihmauch 0. Grynaus eine condition deyssjeone Currone zuwege, da-mit er besser sudsistiren könnte. Um selbige zeit war die krokes-sion der Hebräischen spräche zu Basel nicht besetzt, welche erzwey jähr verwalten muste, und sich dergestalt dabey bezeigete,daß er an. i?yi. von dem 8enam sscLäemiso einhellig zumProfessors bestellet wurde. Nach zwey jähren verheurathete ersich an des obbemeldten Curionis tochter Margaretham , welcheihm;, söhne und 6. löchter, und auf einmal zugleich söhnegebohren, die auch in dem Munster getaufet worden; dochließ er sich durch seine haus-geschäffte keineswegs von seinen be-liebten ltuäüs abhalten, sondern wandte täglich 8. bis 10. stun-den dazu an; so er bis ins hohe alter immer fortgetrieben.Nebst dem ssuäio der Hebräischen spräche sammlete er nicht nureine vortrefliche bidliotheck, sondern hielt auch auf seine kostenverschiedene Juden eine zeitlang in seinem Hause, damit er vonihnen ihre leeres desto gewisser erfahren möchte, wurde auchvon der gesamten Jüdenschafft so hoch gehalten, daß sie aus al-len orten an ihn schrieben, auch denselben gar oft in vorfallendenstreit - fragen von der eigentlichen meynnng ihrer alten Lehrerbefraget. Hierauf wurde er von der Acabemie zu Saumuran. 1611. zum Professor der Hebräischen spräche deruffen, wel-ches auch etwas zeit hernach von der Academie zu Leiden gesche-hen. Doch da ihm der Magistrat zu Basel nicht allein einetheologische krokesson anbot, die er zwar nicht annahm, son-dern auch sein siäsririm vermehrte, schlug er beyde vocationenaus, und stand seinem amte mit allem fieiß vor, bis er an derpest dem;, sept. an. 1629. starb. Wie hoch dieses manns lugen-den , und gantz unvergleichliche wiffenschasst in Hebräischen undTalmudischen antiquitäten die gesamte gelehrte welt, und auchdie vortrefiichsten Männer derselben Jos. Scaliger, D. Heinsius,L. äs Die», Pet. Cunäus, L. Capellus, I. Cafaubon, P.Mornäus rc. geschähet, ist jedermann bekannt; ja er wardfür den gemeinen lss-ecepror der Hebräischen literatur von gantzEuropa gehalten. Seine schritten sind: lVlsmnäe; 8MAMM
änämsa; ppiüolL UsbraicT; InsssuruL Or-immliticus linguLHevriL°e; pexicon Hebraicum; äs LbbreviLturi 8 Hebrsisi 8 ;6 rsmmLtiss Lbillätrico öc 8 ^riac-l; Tibsriss; ppitom. Lrsm-E. Hebi. tMd Liblis Hedrs-a Lbaläsico cum nor. ssabkinor.Ferner hat er auch 8 er 11 i ürsbitsäturam in das Teutsche über-setzt- So hat er auch einige bisher ungedruckte wercke hinter-lassen , als Lommsnwiimn Lkaläsicum in karapkrase 8 Lbsl-äsica 8 Lc. Über dem Opsrs Loncoräantigrum verstarb er, sohernach sein söhn vollendet hat. Vassä-E, in orations xaremsli.
Buptorss, (Johannes) der jüngere, ein söhn des vorher-gedachten, und wahrhafftiger erb aller seiner treflichen lugenden,gelehrsamkett und ruhms, war l'rok. ssksol. und finguX üe-brgisT zu Basel. Er wurde an. i;yy. gebohren, und im 4. iahreseines alters m das LMnassum zu Basel gethan , worinnen er
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dergestalt zunahm, daß er in dem 12. iahre auf der Academie.daselbst eingeschrieben, und in dem 16. jähre IVlsMer von sei»nem vatter creirt wurde. Hierauf legte er sich nebst der TlMlogie mit fleiß auf die Hebräische, Chaldäische und Syrischspräche, untersuchte die Rabbinen, und Kslorsm, zusam»dem ssuäio lalimiäico und Labbaliüico, und als er i?-alt war, zog er nach Heidelberg, um Paräum, Scultetumund Altinqium zu hören. An. 1619. gieng er nach Dordreckwund nachdem er sich bey dem 8Moäo, welchen man dämm»allda hielt, und mit vielen gelehrten leuthen bekannt gemach»hatte, reisete er durch die Niederlande, Engelland und Frank-reich , bis er im julio wieder nach Haufe kam, und daselbstseine studier, fortsetzte. Es hatte damals sein vatter die Hebräi-sche Bibel mit dem lürZum, der Mslors und den Lammen-tarü8 der Rabbinen drucken lassen, weil aber selbige, soiider-lich die Chaldäische kMpbm 5 e 8 betreffend, mit nutzen zu ge-brauchen , es an einem richtigen sexico fehlte, edirte erLexicon Lüaläsicum L 8z'ri3cnm in 4. im 2;. jähre seines M-ters. An. 162;. verfügte er sich nach Genf, und hatte da-selbst zu Präceptoren, Deodatum, Turretinum und Troncm-num, unterrichtete auch sechsten in L.abbinici8 und T-ämuäicls,vornemlich die lehrer sechsten, Davidem Clericum und Bem-dictum Turretinum. Knrtz hierauf zu ansang des man an-1624. wurden von der Republick Bern 2. vornehme Männer a»ihn geschickt, die ihm die krokellionsm I.ONLS8 auf der Academ>czu Lausanne antragen sollten. Es wollte aber seinen fortgamnicht gewinnen; denn im jun. wurde er nach Hause zum V-sts'comm.und den I. may an. 1627. zum Dias. zu St. Peter vocrrudabey er bis an seines vatters tod verblieben. Er übersetzteVerwunderung auch der gelehrtesten Hebräer , Ammomw-Ooctvrem perplexorum, in die Lateinische spräche, und wlit»nach seines vatters tode an. i6;c>. den ;. may zum LrokesiomLinguss 8LNÄX erwehlet, welche function er auch mit fleißführet, und darinnen das Orw8 LoncoräamiLrum und ksxico.mggnum seines vatters vollendet hat. An. 1642. wurde er «EFrid. Spanhemio, vokkor IbeoloZiN creirt; und an. 1647-nach Altingii tode nach Gröniygen und zugleich nach Leiden »»ruffcn; die Baßler aber richteten ihm zu ehren eine neue TM-logische krokelfton auf, und machten ihn an. 1647. mit bey»»Haltung der vorigen kroksllion zum-dritten Professors ssüem 7Zise, daß er die controversien profitiren sollte, welche stelle er aMbis an. is;4. verwaltete, da er zum Professors Vstsn8menri bestellet wurde. Er ist aber bey seiner arbeit mitHand schwachheiten, sonderlich dem mräo K^pochonäriaco 0»fallen gewesen, bis er endlich an. 1664. den 16. aug. s^geist aufgab. Er lebte in einer vierfachen ehe; von seiner letzte'ehefrauen Elisabeth Lutzelmännin hatte er Johann Jacob, "st
dem hernach, gezeuget. Er ward allen Gelehrten in Europa ^denselben auf eine besondere weise angesehen l
kannt, und vonne corresponden
ns cvrrripvlivcuy, wie auch seines vatters, erstreckte sich Ntlande, so daß über ein dutzent folianten briese von allen GelEan sie geschrieben, auf der Libliochec-r public» der Baßlutv»Academie sich befinden, woselbst auch gesehen werden um»schiedliche von ihm gantz zu end gebrachte bisher ungedE
schritten, als Lritics 8 scra; Lommerlzsrill 8 übsrbsnelis in 6 ,^nielem, patinirme äon2tu8 Lc. Von seinen übrigen schtN.sind bekannt ssraÄstu 8 äs kunckix und ssniicritis-l; LlorileZMLisssrtmio äs 8 poris 3 libv 8 ; pxercitLtione 8 äs ürsa; Losn^einige OisserrmioQS 8 Lb-trboneli 8 , die er ins Lateinische umtzet.^ 6 ^«/LE, in omtions pgrsutsli;
Buxtorff, (Johann Jacob) war des letztgedachtcn^hannis söhn, gebohren an. 164;. den 4. sept. Schon in 1 »''^7. und 8. jähre that er solche progressen in ssuäü8, daß er v»» ^in diesem alter von fremden mit Verwunderung besuchetDie Philosophie und Humanitäten studirte er unter miM'^des berühmten I. I. Hofmanni, und die TheologieWetstein und Gernler. In dem Hebräischen ttuäio bevss^er sich neben seines vatters Unterweisung, eines gewissen §rAbrahams, welcher seinem vatter wohl bekannt gewE^iifolgte seinem vatter an. 1664. in der krofsssion der Heö^'gch--sprache, nachdem er demselben bereits eine zeitlang wA'xftstituirt gewesen. Hierauf trat er an. 166z. mit erlaubn'»Academischen Regentz eine reise an, besähe Savoyen , A. ächreich, die Niederlande, Engelland und Deutschland, m.schge-auch bey Edzardi, welcher ihm ungemeine ehre, wiehends auf seiner reise geschehen, erwiesen, eine weile i" Ajo-
bürg auf. Zu Leiden hielt er mit grossem zulauf der d» sichlornm Hebräische privat-lectionen. In Engelland bega» ^für etwas zeit auf die landschafft, um bey ssl. Bouclesänge der Arabischen spräche zu erlernen. Als er aus jybridge gekommen, ward er mit grossen ehren - bezeug»''» Gil-das LollsMum Lm-inueli8 aufgenommen, und ihm ilwevgHfts-cher daselbst aßigniret, welches bis dahin nur vornehme»^ §pi-Personen zu geschehen pflegte; er hatte jederzeit eine ,yarnion von der Englischen nation und gelehrsamkett, »"^ zstthrer sprach sehr wohl erfahren. An. 1669. kam er h,-Basel an , da man ihm nicht lange hernach bie offeo''ss^iiv-bliotheck anvertraute,nach seines schwieger-vatters Jaco" »u
müllers tode in den 8sn-umn ilssäsmiLmn nahin, »» ch)Vi-sitation des Lymnssii M-trinm auftrug. Er war V»»J stas-cher leides - beschaffenheit, und insonderheit mtt e«n» ^. eicken ssskmste befallen, daran er endlich an. »704-mann von vortreflichen gaaben, lebendigem und scM>» ge>!"