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rarer klugheit, und gantz ungemeiner modestie, freundlich-st! und lieblichkeit; aber eben diese allzugrosse niederträchtig-en zusamt seinen letbs-beschwerden war die ursach, daß er »umgutschreiben keineswegs hat können gebracht werden , weil^ iahe, was grosse Hoffnung die Gelehrten aller orten von sei-"gemeinen gaaden und erndition schöpfeten. Im drucksich von ihm nichts, als eine präfation zu der ssiberiuäs'««es groß-vatters, edirr an. 166;. Unter seinen manuscriptenein und ander stück von Rabbinischen Versionen, und ein? alles 'Upplement zu der Liblimbesu Lubbinisu seiner vorel-^iArlassen, so auf eine bevorstehende neue edition bereitetrek!' ^gen eben dieser modestie konnte er niemals dazu be-bn, ».werden , daß er eine theologische Profession angenommenIhm folgete in derkroksssion seines bruders sohnJo-von dem der folgende artickul handelt,
* »oh. Luxtorsii. *
di-v r (Johannes) der vierte dieses geschlechts, der
lin.^orEonem Lin§. Uebr. in ohnunterbrochner folge bey deruwerM zu Basel versehen hat, ward gebohren den 8. jen-an. 166;. Sein vatter war Johannes Buxtorff, desMi,!,? " 5 ^ Landvogt auf Varnspurg und Waldenburg , dieober Dorothea Beckin, eine tochter Sebastiani Beck,beol. voct. und krok. auch gewesenen Depntirten im nah-dr-^,?er Universität von Basel auf den LMoäum zu Dor-Nachdem er an. i6Zo. den Zrsäum Llsgilterü crlan-ib- , legte er sich nachdem exempel seiner Ahnen auf dieer oZ'sm und auf die Hebräische spräche, in welcher letztem«refft ^ der anführung seines ohms Jacobi Buxtorff gute pro-» ^ten machte. An. iSFz. ist er pro Mnitterio examinirt, undder von der verwittlbten Freyfrauen zu Strünckede in" Grafschafft Marck, zu ihrem Prediger beruffen worden, dadiesen beruf angenommen, und die ihm aufgetragened e auf den tod hochgedachter Freyfrauen , deren ,er auchin l^!ch-predigt gehalten, versehen. Hierauf that er eine reiseb Halland, und besuchte die dasigen Universitäten, wie auch die
«r ^aMen gestandene berühmte krofsssorss. - An. 1694. kam
tev? >» sein vatterland zurück, lind ward ihm die Pfar-Vvra!a ^lstorff anvertrauet. Nachdem er derselben 9. jährse»t fanden, ist ihm auf absterben Jacobi Buxtorff den 19.seit an 1704. die prokessio sing. slsbr. weiche seine Ahnen»8 j!!-'besessen hatten, aufgetragen worden, die er auch«n.' chZt bestem fleiß versehen hat. Er starb den 19. juniiWev '^ines alkers 69. jähr und monat, und hinterließvum'bbne: Augustum Iohannem, V. v. N. Ioh. Iaco-kotb ""^me tochter Dorotheam, die er mit Augusts Do-Lhrift-« PU^Mel erzeuget hatte. Die von ihm verfertigte
0 ^ 1OO ilvs Latslecta?ki1ol0§iLo-Hieo-
k-xikolar. Virorum c^rorum Lux-
.^rem L kilium ; kkraleoloFiX Hebraicre Decimen;
^Zumenti; ÄlutX errantes; Etliche LeilH-
(Gerlacus) ein von Kamen in Westphalen^"hmter Jurist und Staats-mann, war ein sdhn«Uch v»! Huxtorff.s. v. 0. und bey verschiedenen Fürsten, wieUnd ffant,, den Grafen von Waldeck gewesenen Hof - Raths, der an. 1576. zu Basel eine disputation äs»l>n sein ^reäitstis ^^0 Or?.ciu behauptet hatte. NachdemAet, b/N Gerlacus sich auch dem 8wäio Zuris gewied-Mten in »b m demselben sehr weit gebracht, auch die Univer.j«nd mj! Deutschland, Franckreich, Italien, Engelland und Hol-^astl, uutzen besuchet hatte, qieng er an. 1612. gen
^arum -v ben voäkors-grad anzunehmen. Die ursach,des tbeiis ^Universität vor andern dazu erwehlete, mag ei-battex ^^ewesen seyn, weil, wie eben gemeldet worden, seinanderM^rü- jähr zuvor allda den gmänm empfangen hatte,W aber, weil seines vatters brriders söhn Johan-"okstio. r - auf dieser Universität seit ungefehr 20. jähren alsAr. di- -W- .llebr. stunde. Er hat also den 9. dec. an.Avis gelehrte OisputLtionem Hiltorico - suriäicLM inLLLOI.I IV. kullre cspica zu Basel proAvrqjo B°A- , und den darauf folgenden io. dec. nebst Ioh.W emvtd^^ ^ von Dr. Ioh. Gutio den voÄors-grad öffent-v>«len in Seine wichtige, und seither zu verschiedenen^ äurean, Elues tractats wiederum aufgelegte vilxm-mound ei,,„omlüm hat ihm einen solchen rühm erworben,^egei, <,?k?°be achtung für seine fahigkeit und gelehrtheitvern 8vr>n; daß die stadt Bremen ihn an. 1614. zu ih-vntzljHe ^oJrnannte, da er denn dieser berühmten stadt vieleWm m vckM geleistet hat. An. 1628. ward er von der-x uahex angelegenheiten an Kayser Ferdinandum
z. jeunI ^gesandt. Er erkranckete aber allda, und starbb>urde den ^ " s^nem besten alter. Sein erblaßter leichnamde,,27. eben dieses monats nach Bremen gebracht,Stäben. ' ' w u. L. F. kirche mit grossen ehrbezeugüngen be-
bv^der'll^ 5 T^^ ein fluß in Georgien, etwan eine tag-reiseglichen ,,-^arku abgelegen, dessen abgrund von einer uner.
17. lst. Die Äloscowiter haben an. 1722. als sieW stein aeü^^" ßliß paßirt, eine enge alt-vätterische brücke'^bsi angetroff^ auch den gründ einer ruinirten stadt da-
^^H?sto^^ Eine kleine stadt in der provintz Berry gegen
r>''le>r. //. Theil.
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den grentzen von Touraine. Sie liegt an dem fluß Jndre,über welchen daselbst eine brücke gehet.
Buzmin, (Matthias Pstrokonsky äs) Bischofs von UladiS-lavia und Reichs-Cantzler in Polen, war aus dem alten ge-schlechte Buzentn oder Buzensky , so von einem Böhmen, Po-tay genannt, St. Adelberti bruder, herstammen soll, an. r;e;.gebohren, und wurde, da er kaum ein halb jähr alt war, weiler einer todes-gefahr entkommen, dem geistlichen stände gewied-met. In dem vierten jähre feines alters nahm ihn sein vettecHieronymus Buzensky, Reichs-Schatzmeister, zu sich, und schick,te ihn endlich auf die Academie zu Cracau ; da ihm immittelstder Konig Sigismundus Augustus eine Prodstey zuwege brach-te, welche er aber nicht annahm. Hierauf muste er nach Breß-lau und Colberg gehen, die Teutsche spräche zu erlernen, und alser von bannen nach einem jähr wieder zurück kam , hielt eesich an dem Hofe des Bischoffs zu Uladislavia, StanislaiKarnkowsky auf, und wurde von demselben nach Rom geschickt.Daselbst verfiel er m eine schwere kranckheit, gieng nach seinergenesung mit dem Polnischen l.eMto Petro Wolsky, Bischofszu Ploczko, wieder nach Polen, und verfügte sich zu seinem al-ten Herrn Karnkowsky, der inzwischen das Ertz-Bißthum vonGnesen erlanget hatte, und ihm ein Canonicat zu Gncsen nebstder Probstey zu Lowiz gab. Nach des Königs Stephani tobewurde er abgeordnet, den Schwedischen Printzen Sigismundum,welcher zum Könige in Polen erwehlet ward, einzuholen, derihn hierauf zu seinem Zecrswrio ernennete, und ihn dem Bi.schösse zu Uladislavia, Hieronymo Nozdrazewsky zugab , wel-cher mit dem Kayserlichen und Oesterreichischen Abgesandtenfriede zu machen, abgeschicket worden. Er vertrat an. r zy«. zuRom das amt eines Königlichen Legations.8ecretArH, und her-nach eines Cantzley - virsskoris. Nach seiner zurückkunft thater mit dem Könige Sigismundo zwey reisen in Schweden,allwo er wegen der religion nicht wenig gefahr ausgestanden ,und hierauf wurde ihm aufgetragen, zwischen dem Ertz - Bi-schoffe zu Gnesen und dem Bischoffe zu Cujavien einige wich-tige streitigkeiten zu schlichten, welches er auch glücklich vollzo-gen. Nach absterben Ioh. Galozinsky wurde er Cron - Keks-renäarius, bald darnach Dom-Probst zu Gnesen, und daraufBischofs zu Premislaw, da ihm denn der Papst an. 160;. einecommißion wegen des Dominicaner-ordens zuschickte. Das fol-gende jähr wurde er des Königreichs Polen Vice-Cantzlcr, undthat dem Könige bey dem aufstande vieler Polnischen Herrengrosse dienste. An. 1606. wurde er gar Reichs-Cantzler, undnachdem er das Bißthum zu Uladislavia von dem Könige er-langet, resignirte er an. 1609. das Reichs-Cantzler-amt. Alser aber kaum sein neues Bißthum angetreten, überfiel ihnein hitziges lieber, daran er den 19. jun. an. 1609. in dem56. jähre seines alters starb, , in vita. ,
in ckron.
Buzyges, ein berühmter bürger von Athen, soll daselbstdie erde mit ochsen zu bearbeiten erfunden haben; wovon erden nahmen bekommen. Es lässet sich aber aus Ansonioschliessen , daß ihn einige vor eine Person mit dem Triptolemound Epimenide gehalten, als denen gleiches zugeschriebenwird. Eustäthius nennet ihn ausdrücklich Epimrniden. Erwar es auch , dem Demvphoon das wahre ksULäium anver«trauete, welches er von Diomede bekommen hatte, es nachAthen zu bringen, da er hingegen den Agamemnon mit ei-nem falschen und nachgemachten bildnis der Pallas abspeisete.LlAcbrtti. lik. I. s. ?/-«. lib. VII. c. 57. ^l«-
^ö». spick. 22. aä Iliaä. II. *
Bvblts, siehe Biblts.
Bvbentschitz , eine stadt in Mähren , zwey weilen vonBrinn, im Znaimer-kreis, dem Hause Lichtenstein gehörig, dereneinwohner an. 142;. von den Hußiten viel ausstehen müssen.Nahe Hiebey liegt das berg - schloß Roschitz. milcell.
Lob. iVo»»««!.
Bvdgofti, sonsten auch Bromberg genannt, eine stadtin der Woywodschafft Jnowlocz in Groß-Polen , woselbst an.1657. den 6. nov. die friedens-tractaten zwischen dem Kom-ge von Polen und dem Churfürsten zu Brandenburg vollzogenworden.
* Bvnäus , (Anton) ein gelehrter Tbeologus, ward zuUtrecht den 6. aug. an. 1654. gebohren. Der bekannte Grä-vius wurde sein lehrmeister, unter welchem er auch uvr zu-nahm. Die erste probe seiner geschicklichkeit war eme schrrft:8c>mmum genannt , darin» er Äpolliuem als Richter über diestreitigkeiten der Gelehrten einführet,. Nach diesem bediente ersich der Unterweisung Ioh. Lcusdenn m den Morgenländtschensprachen ; und legte sich endlich unter anfuhrung FrancisciBurmanni auf die Gottsgelehrtheit. An. ^80. wurde er nachPiershill als Pfarrer beruffei', an. 168;. nach Naerden , undan. 1691. nach Deventer. Endlich ward er ,n eben dieser stadtProfessor der Gottsgelehrheit und der Morgenlandischen spra.chen. Er wurde hierauf zu Harderwyck voätar Iksologi-e.Doch genösse er diese ehre nicht lang , indem er den 8. nov.an. 1698. starb. Seine schriften sind r äs Lslceis Hebrkeo-rum; Lkrickus cr^mxu8 , ^plicatm Lv-änZelisse liickorise äsdlstivitste s. L. Holländisch Eexlcon.
. * LÜ.^"Ehmes geschlecht in Engelland, welches sich
lange zeit »n Wrvlham tn Kent aufgehalten. Johannes Bvng,
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