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ein sohnThomä, heurathete an. 15; 5. Agneten, eine tochterN. Spencer von Esser, und zeugte mit ihr unter andern zweysöhne, Robertum und Thomam.
I. Der jüngste, Thomas , ließ sich zu Manchester in derGrafschafft Cambridge nieder , und war ein vatter Henrici,welcher zu Cambridge als voctor .suns gelebet , und unter-schiedliche söhne nachgelassen, von welchen N. zu des KönigsIacobi I. zeiten Professor der Hebräischen spräche und Cantz-ler, Johannes aber OoÄor und Professor ^urls Livilis auf derUniversität zu Cambridge gewesen.
II. Der älteste, Robertus, war um das jähr 159;. Ober-
Scheriff der Grafschafft Kent, und zeugte mit seiner ersten ge-mahlin Francifca, einer tochter und erbin Richard! Hill, dreysöhne; mit der andern aber, so eine tochter Wilhelmi May-nard war, Wilhelmum, welcher Gouverneur des schlosses Dealgewesen. Von den söhnen erster ehe war der älteste, Geor-gius, an. 160;. wegen des Hafens Dover ein Parlements-glied,und starb an. 1616. Sein söhn gleiches nahmens , den ihmJohanna Crowmer gebohren, heurathete Catharinam, eine tvch-1 er Johannis Hewet von Headly-Hall, und wurde durch die-selbe ein vatter Iohannis, welcher sich von Wrotham wegbe-gab, und mit Philadelphia, einer tochter N. Johnson vonIvans, unterschiedliche kinder bekam. Von denselben hat sichabsonderlich Georgius , wie aus dem folgenden artickul erhel-let, hervor gethan, und ist deswegen an. 1721. zum BaronVynq von Southill in der Grafschafft Bedfort und zum Vi-comte Torrington erhoben worden. Er starb an. 17;;. nach-dem er mit Margaretha , einer tochter des Esguire Iacobi,Herrn von East-Langden in der Grafschafft Kent, fünf söhne,und eine tochter, nahmens Sara , die mit Johanne Osbornverheurathet gewesen, und an. 1726. im wittwen-stande gele-det, gezeuget hatte. Die söhne waren Pattee, Georgius, 'Ro-bertus, Johannes und Eduardus, von denen sich der älteste an.1724. mit Charlotte, einer tochter Caroki Mountagu, Hertzogsvon Manchester, vermahlet hat. An. 17^4. den 7. febr. giengCarolus Byng, Königl. Groß-Britannischer Oberster, ein Vetterdes Vicomte Torrington, mit tobe ab. T'öe rom.
I. p. 164.
* Byng, ( Georgius) Vicomte Torrington, Baron Byngvon Southill und Baronet, Ritter vom Bade, Königlicher ge-heimer Rath, Admiral von Groß-Britannien rc. war ein söhnJohannis Byng, und Philadelphia Johnson, die ihn an. 1662.gebohren hatte. Nachdem er in allen Ritterlichen leibes-übun-gen eine besondere geschicklichkeit erlanget, suchte er sein glückauf der see zu machen, und brachte es in kurtzer zeit dahin,daß man ihn zum Capitain über ein kriegs-schiff ernennete, mitwelchem er an. 1690. und 1691. unter dem Admiral Eduar-do Ruffel zu stehen kam , und sich an. 1692. in dem treffenmit dem Französischen Admiral von Tourville dermaßen wohlhielt, daß ihn der König Wilhelmus davor mit einer güldenenkette und Medaille beschenckte. An. 169z. segelte er mit demVice-Admiral Rovke nach der küste von Bretagne, da man derstadt St. Malo warm einheitzte. Nach geschlossenem friedenbefand er sich meistentheils bey Hofe, und besuchte das arsenalfleißig; an. 1700. aber half er Coppenhagen mit feuer beäng-stigen , worauf er an. 1702. bey der escadre unter dem Ad-miral Rovke Contre-Admiral wurde, und an. 170z. auf der kü-ste von Bretagne den Franzosen nicht wenig schaden zufügte.An. 1704. begleitete er, nebst dem mehr-erwehnten Rovke, denKönig von Spanien, Carolum III. nach Portugal!, und giengvon dar nach Gibraltar, welches er im aug. zur Übergabe zwang,und den 26. dieses monats in dem see-treffen bey Malaga »n-gemeine proben von seiner tapferkeit ablegte. An. 170s. und17öS. that er unter dem Admiral Schovel dienste; im folgen-den jähre aber segelte er mit 22. kriegs-schiffen nach Alicante,und fetzte daselbst einige mannschafft aus. An. 1708. nöthigteer, als Admiral von der blauen flagge, den Ritter von Fourbin,der im mertz eine landung auf Schottland unternehmen wollte,die flucht zu ergreiffen , und ein schiff von 72. canonen im stichezu lassen, wovor ihm die stadt Edenburg das bürger-recht, dieKönigin Anna aber die würde eines Raths von der Admirali-tät ertheilte. In eben diesem jähre bedeckte er 200. nach We-sten segelnde kauffarthey-schiffe, brachte hernach etliche tausendmann nach Ostende, und begleitete sodann die neu-vermählteKönigin von Portugal! nach Lisgbona. An. 1709. ward erAdmiral von der weissen flagge, und nahm den Franzosennicht nur auf der kuste von Languedoc und bey Toulon vielemit körn beladene fahrzeuge weg, sondern reinigte auch diestraffe bey Gibraltar von den feindlichen schiffen. Nach seinerznrückkunft erhielt er die charge eines Lommissar« von der Ad-miralität , und war in folgenden jähren wegen Pleymouth einParlements-glied; allein an. 171?. muste er mit einer flottenach der Ost-see gehen, da er nichts sonderliches ausrichtete,als daß er die Schwedische insul Oeland ausplündern ließ. An.17-8. den II. aug. warf er den Spanischen Admiral Casta-gmtta unweit Capo Passaro aus der höhe von Syracusa gäntz-Iich ubern Haussen , bedeckte an. 1719. die communicationzwischen Emilen und Neapolis, und zwang dadurch die Spa-nier , daß sie gn. 1720. Stellten und Sardinien räumten, wor-auf er im lulio zu Portolongone an das land stieg , und den i.sept. zu Herrenhausen bey seinem Könige anlangte, mit dem ernach Engelland ndergieng, und daselbst zum Schatzmeister
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als Königlicher geheimer Rath den eyd der treue ab ; den fol-gende» 2i. sept. aber ward er zum Baron Byng von Sout-hill und zmn Vicomte Torrington erhoben. An. 172z. dechr-te ihn der König Georgius I. mit dem Ritter-orden vom Ba-de, und Georgius II. bestätigte ihn an. 1727. nicht nur in al-len ehren-stellen , sondern erklärte ihn auch an. 17)0. zum er-sten Admiraiitäts-Oommissmio, worauf er endlich an.den 28. iun. das zeitliche gesegnete. Von seiner gemahlin undkindern siehe den vorhergehenden artickul. Lnr. coE-
tom. I. p. ;Ü4. Isy. Langer« memoir.
* Byrgt, (Jobst oder vielmehr Justus) gebohren in derSchweitz an. 1552. war sowol in den mechanischen ausübun-gen, von welchen er eigentlich profcßion machte , als in derMathematic ein gar habiler mann. In ansehung dieser me-chanischen erfahrenheit, berief der höhe beförderer der Astro-nomie Wilhelmus IV. Landgraf von Hessen-Cassel, ihn nach an,1560. zu sich, und nahm ihn unter dem prädicat seines HoffUhrmachers in seine dienste , woselbsten er viele zu astronomi-schen vbservationen und andern gebrauch dcstinirte lnssrnmea-m, auch allerhand künstliche uhren , von denen man noch un-terschiedliche zu Cassel in der Hochfürstkichen kunst-cammer aus-weiset, auf die ordre dieses vortreflichen Fürstens, und auf an-geben seiner lVImbsin-MLorurn, Christophs« Rothmanni, u»oPauli Wittichii, mit vielem flelß ausfertigte. In Nacdemaff'Ms liesse er ebenfalls verschiedene proben seiner geschicktichkrusehen, da er zu deren beförderung ein und anders nützliche»ansfande und verbesserte. Er geriethe mit beyhülffe der Al-gebra , von welcher er einen tractat noch nicht heraus gegebenhinterliesse, auf eine invention, wie man einen jeden theil in I-auch 5. gleiche theile, welches Probleme Osomerricnm zu schner zeit schon desideriret worden, theilen könnte. Stellte fern«zu der Trigonometrie Verbesserung , die Joh. Keplero in einemgewissen cgssi auch sehr wohl zu statten käme, vieles rühruMdar. Calcnlirte die labulab 81 riu»m nicht allein in graben u>wMinuten, sondern auch von 2. zu 2. secunden mit grosser ar-beit. Fände auch die I.ogaritkmos lange jähre zuvor, ehe UNcperus publiciret, am ersten glücklich aus. Zum nutzen dergeometrischen kraxeos brachte er den drey-schencklichten zir«eoferner einen neuen proportional - oder doppelten theil - zirckcJdenn auch ein neues geometrisches triangnlar-instrument, da»erst an. 1643. Benjamin Bramer mit seiner erklarung Hera"»gegeben, am ersten an das licht. In kcsxi Hssronomica M!ffer ebenfalls eine schöne erfahrenheit, wie seine zu Cassel vo»an. i;88. bis 1597. gehaltene Observationss an den tag lcocu'verfertigte auch immittelst einen grossen Olokom ocslessew v«silber, welchen er an. 15,92. dem Kayser Rudolpho H.
Wien zu einem präsent überbringen muste, worüber er em 'gnädiges Wohlgefallen bezeuget , daß Byrgi nachdem ,zwar einige jähre nach des Wilhelmi tod, um an. 1604. da „über 40. jähr in Cassel gedienet, zu seinem, auch weiter »»Kayser Matthia und Ferdinands II. zu ihrem Cammerwacher bis an. i6;2. bestimmet worden, in welchemwieder nach Cassel zurück gekehret, das folgende aber daraus .dein 8i. jähre seines alters daselbst gestorben.mayers Nürnberg. AstKematiLi und künfller. .
Byron, (Lords) in Engelland. Zu des Königs W>st^mi I. zeiten fanden sich zwey dieses geschlechts , welche»mals auch Burun genennet ward, nemllch Ralph,acht Herrschafften in Nottinghamshire, und fünf inhrre besaß, und Ernysius, welcher in Aorckshire zweydreißig, in Lincolnshire aber acht und zwanzig Herrsch»"unter sich hatte. Von dem ersten stammte her Hugo, ' jckeher den Mönchen von Leuton in Nottinghamshireländerenen verehrte. Sein nachfolge« Noger cle Buru«/ ^den Johanniter - Rittern die stadt Oscynton. Von dieserfamilie hat sich in den Grafschafften Nottingham unv^^eine ansehnliche linie beständig erhalten. Aus derselbe» ..^Johannes Byron von Newsted in Nottinghamshire, Ad-der König Carolus I. bey seiner crönung zum Ritter vc» ss,des, und hernach zu seinem Feld-Marschall in den ,
ten Worcester, Salvp und Ehester, ingleichen in Northw^machte. Weil er nun in des gedachten Königs dienstengemein tapfer erwies , so erhub ihn derselbe den 24. » Mrd»164;. zum Pair von Engelland , mit dem titul eine» ^ß,Byron von Rochdale in Lancashire, mit der verfugungin ermangelung seiner männlichen leibes-erben, dien '»^epSnach der ordnung des alters, auf seine sechs brüder, ,Richard, Wilhelm, Thomas, Robert, Gilbe« unddie sich insgesamt in den wassen vor das Königliche 'gar sehr hervor gethan hatten, und auf deren mannuw ,kommen fallen sollte. Oberwehnter Johannes,heurathete zwar anfangs Cäciliam, eine tochter TlwwA Z)>-1 a War, und hernach Eleonoram, eine tochter Rove« ' ,u«-Grafen Killmurrey in Jrrland , starb aber an. V Me'Franckreich ohne leibes-erben. Also succedirte ihlN .ff,,, Erer bruder Richard, welcher mit seiner andern gemay''^sabeth, einer tochter des Baronets Georgü Booth, x,zengte, von der ersten aber, gleichfalls Elisabeth genau ^ cner tochter Georg« Rostls von Ratcliff, e-"eu s»k>n uu^ch^tochter bekam. Die letztere, nahmens Catharma, U uF.,der Ritter Wilhelm Stanhope von Shelford. Der wU^x -wmens Wilhelm, vermählte sich mit Elisabeth, einer