byr bys
Vice-Grafen Chaworth in Irrland / und hinterließ zumMwlger in der würde eines Lords Byron seinen söhn, wel-Ar gleichfalls Wilhelm hieß. Dieser heurathete anfangs Ma-tochter Johannis, Grafen von Bridgwater, und„N.oem dieselbe an den kinder-pocken wenig Wochen hernach,Me abgegangen, Franciscam Wilbelminam, die dritte toch-Wilhelm Bentincks, Grafen von Portland, welche ihm an.
söhn, Georgium, gebohren. Die dritte gemahlinssrancisca , eine tochter Wilhelmi, Lords Berckley von^eratton. Sie ist an. 1726. noch am leben gewesen, nndA ihm einen söhn und eine tochter gebohren. ?eeraZe 0/vol. II. p. 84 - 2 Ve eo»r?. tom. I. p. 429.
, wurde die Citadelle der stadt Carthago genennet,tvi?^ Oberst ein tempel stunde , welcher dem Äesculapio ge-o-'^met war, und den die gemahlin des Asdrubals nach er-dieser stadt verbrennen lassen. Die in der Phönici-M Mache erfahren sind, wollen behaupten, daß dieses schloßbxr Carthaginensischen mund-art nicht Bvrsa, sondernstk,. ober Bosra heissen solle, und die Griechen durch ver-jüng der buchstaben, wie sie mit mehrern aus fremden spra-entlehnten Wörtern gethan, Lxrla daraus gemachet hät-l woraus denn , weil im Griechischen eine lederneha!!! --^"'ket, die fabel von dem platz , so mit einer ochsen-kai.r, konnte bedecket werden, und welchen Dido anfänglich ge-il! ohne Wahrscheinlichkeit hergeleitet wird. Wenigst
wkht zu läugnen, daß Bozra oder Bosra in der Phönici-vd>>? lvrache, welche Dido und ihre keuche geredt, ein schloßs.,^ eine vcstung bedeute, und also diesem ort mit bestem'"8 von ihnen habe mögen gegeben werden. NraLo, üb. XVII.üb. VI. c. 15. *
ein berühmter bildhauer, gebürtig aus der insulocaxvs in dem Aegeischen meere, lebte vor der ÜV. Olympia-Er erfand die art stücke von marmorsteinen in form derriegeln zu schneiden, die tempel und prächtigen gebaudestk» iu bedecken, wie denn Pausanias so gar zwey Griechi-verse anziehet, die zu Naros unter einigen vonByzaver-bild-säulen stehen sollten , darinnen solches deutlich""Meldet wird. />««>». Lüac. I. *
, eine art von subtiler und zarter leinwand, wel-tzl' weil sie sehr kostbar, nur vornehme keuche trugen. Sie istvon , oder seiden wohl zu unterscheiden , indem diesebanc'5 wurmern gesponnen wird, jene aber, wie etwan derwj? "der flachs aus der erde gewachsen. Philostratus meldet,hätt/^vuonius von Tvana auf ftiner reise in Indien entdecktgentl/fk » aller Lyssus, der in Egvpten gebraucht werde, ei-danck-? Indien komme; wodurch man bald auf die ge-baumiü ',?ben möchte, L^ssus wäre eine art der allerfeinestenUnd Ebenen, damals ausser Indien noch wenig bekannten ,dessen m Len um so kostbarer geachteten zeugen gewesen. Jn-reua?... ow gemeine muthmassung , baß nun die art diesec. , '"„verfertigen, verlohren gegangen. üb. VIII.
II cts reb. äeperst. ste re vest. k.
Ich. iv. c. ^
in^Wöice, lat. üistilcium, der nähme unterschiedener orteTampon, darunter zwey städte sind, deren eine in demtz^AMer-kreis, fünf weilen von Prag , die andere Neu-
byz bz 0
. . grentzen ... .
i's oder Bistra, allwo ein gutes eisen-bergwerck anzutref-
Z27
fen. ^el/er. tstpogr. üoüem. p. ir. LaÄr».,misse!. stsc.I.Üb. III. L. 7. §. z. x. 74. Vogtens jetztl. Böhmen, x. 77.
BvZanttum, stehe Lonstantinopel.
, waren in den mittlern zelten gewisse mim-tzen, welche von der stadt Byzantium oder Constantinopel ih-ren nahmen hatten, und auch in Occident, vornemlich beyden Francken und Teutschen im gebrauch waren, allwo ihnenvermuthlich dieser nähme ist gegeben worden, um den ort, dasie geprägt, anzudeuten. Man weiß ihren Werth nicht, indemsie beydes von silber und von gvld , und dabey noch von unter-schiedener grosse gewesen. OrclV-e^re. , 6erm.
niest. stissert. X. H. 7. *
Bzovius , (Abrahamus) war in Polen aus dem geschlechteSczepanowski, daraus auch der H. Stanislaus Bischoff zuCracau hergestammt, entsprossen, wurde aber gar frühzeitig sei-ner eitern beraubet, und also von seiner mütterlichen groß«mutier in der stadt Prvfowitz auferzogen und zu den studieugehalten. Hierauf nahm ihn eine seiner muhmen zu sich nachSezemin, woselbst er sich der nnterrichtung einiger Franzosen,die der Reformirten relWon zugethan waren, bediente. Erzognachmals nach Cracau, contmuirte daselbst seine studien, begabsich in den Dominicaner-orden , und da er nach Italien ge.schickt wurde, lehrte er die Philosophie zu Mayland, und dieTheologie zu Bononien. Als er von bannen wiederum zurückkam, predigte er mit grossem zulauf zu Posen und Cracau,lehrte auch die Philosophie und Theologie: desgleichen wurdeer Leökor eines LoIleZU in seinem orden, und ließ sich äusserstangelegen seyn, durch allerhand stiftungen und auf andere artund weise den nutzen der kirche, insonderheit aber seines ordens,zu befördern. Solches that er auch durch viele schriften,worunter sonderlich die fortsetzung der Lnnsüum Harem! be-rühmt ist, die er in XII. remis verfertiget, wiewol nur 9. da-von gedruckt sind. Es hat ihm aber eben dieses werck einigeungelegenheit verursachet. Denn weil er den Kayser Ludovi-cum Lavarnm hart darinnen angegriffen, so gar daß er auchdenselben aus der zahl der Kayser heraus flössen wollte, nahmder Churfürst von Bayern sich dieser fache an, und ließ ihnnicht allein durch Georgium Herwartum von Hvhenburg mitgrößer Heftigkeit widerlegen, sondern stellte auch zu Rom ei-nen proceß wider ihn an, darinnen Bzovius verdammet wur-de, öffentlich seine meynung zu widerruffen ; wie dieser wider-ruf würcklich zu Jngolstadt an. 1628. gedruckt ist. Nicht we.niger hat er die Franciscaner beleidiget , indem er bey allergelegenheit die partey der Dominicaner gehalten , und inson-derheit Johannem Scotnm sehr herunter gemacht, weswegeneiner, nahmens Dermicius Thaddäus, an. 1627. des Scottapologie heraus gab, dawider aber Bzovius von einem andernvertheidigt wurde. Es waren auch die Jesuiten auf seine än>nales nicht wohl zu sprechen. Im gegentheil, als er sich wie-der nach Rom begab, wurde er von dem Papste wegen seinermeriten gegen den Päpstlichen stuhl sehr wohl empfangen, undselbst in das Valican logirt. Doch als sein diener von einemMeuchelmörder daselbst ermordet, und ihm alle sein geld gestoh-len wurde, begab er sich zu seiner sicherheit in das kloster stell»Minerva, woselbst er auch wenig jähre darauf an. 16,7. ge-storben. Er hat über die bereits gedachte ssnmstes noch vieleandere schriften verfertiget; als das leben der Päpste in III.voüim. und insonderheit das leben Sylvestri II. und Pauli V.
, pinac. I. elo^. kolon. cap. 1000.
Leo in apib. Facoör üibl. Lontiüe. ^lckr>E, äs Icript.üee. XVII. Ae»strercz,. *
Ee»
Histor. Le«E /I. Theil,