Z28
MUMM
WZ«MM
NMG.WWWG
WWKWiS
WMM
UUUUiWW
MWtzj
^tzE.
Dieser buchstabe war bey den Al-ten ein merckmahl der Verdam-mung oder verurtheilung, undward daher lstera fstgiiz oderder Unglücks - buchstabe ge-nennet; gleichwie hingegen dasä. ein pichen der kossprechungwar; weil das Wort Lonäemnovom L. wie Lblolvo vom ll. an-fängt. Sonsten bedeutet auchdieser buchstabe also einzeln ge-setzt , in den alten Römische»schriften die Wörter : Lonlul,Lentum, Lenturls. Loborz, Lz-lumnia, Lrxssr, Lsnlor, Lachs, Lvlonis, Lollegmm, Lomitig,Lonvenws, LlarWmus.kc. Wenn es umgekehrt wird 9. so zeigtes den weiblichen vornahmen Lach an. Mctellus erzehlet, daßman unter den Indianer» die gewohnheit gehabt, die stimmund arme der aus Königlichem gedlüte entsprossenen , welcheChristen worden, mit diesem buchstabe« zu bezeichnen. Imübrigen ist zwischen C. und Q. eine grosse verwandnis, dahereinige diesen buchstaben als übersiußig verwerffen , wiewol an-dere den unterscheid derselben mit gutem gründe behaupten.In der Teutschen spräche ist der buchstabe C. zu anfange derje-nigen Wörter gebräuchlich, so meistens fremder ankunft sind,und in den Römischen zahlen bedeutet er hundert. 6s
liter. /Ve^rr« , hieiogchvb. üb. XVII. c. 2;.von der Teutschen Haupt-sprache rc. , äs no-
tis liom. *
* (sa, der erste theil eines Tschags oder Lxcll von zehrnjähren, welchem die Catayer einen andern Lyclum von 12. jäh-ren beyfügen, einen xerioänm von 60. jähren auszumachen,welches ihnen dienet, die jähre mit gewissen zeichen kennbar zumachen , und ihre zeit-rechnung darnach zu richten.
He/ar, bibl. Oriem.
* Eaab , ein berühmter Araber zn den zeiten des lugrn-propheten Mahomets, war ein geschickter Poet, und gab zu-gleich bey seinen landes - leuthen, welche sich zur Jüdischen leh-re bekannten, einen Rabbiner, ab. Er schrieb ein satyrrschesgeticht wider die betrügereycn des Mahomets und seiner stete,ward aber nach der Hand, als Mahomet gantz Arabien untersich gebracht, selbst ein Mahometaner, wobey er zugleich allerorten in seinem getichte den nahmen des Abubecker setzte, wovorhero des Mahomets nähme gestanden. Als er aber durchdiese und dergleichen fchmeicheleyen die liebe des Mahometsnoch nicht völlig gewinnen konnte, erwehlte er ein besseres Mit-tel, und schrieb ein lob-getichte auf eine von dessen liebsten mai-tresscn, welches so viel wurckte, daß ihn Mahomet nicht alleinunter seine liebste freunde aufnahm, sondern ihm auch so garseinen mantel verehrte, den sodann Moavias, als er zur regie-rung gekommen, gekauft, und folgends alle dessen Nachfolgeraus dem Hause des Ommia bey gewissen sonderbaren gelegen-heiten zu tragen pflegen. Man will auch, daß Caab bey sthmie-dung des Alcorans das stinige redlich mit beygetragen habe.
vis äs Äakomer, p. 99 -
* Caanah, eine stsdt in Ober-Egvvten, auf dem wege nach
Girge zu , in der gegend der cataracten des Nils gelegen;sie ist auf der lincken feiten dieses flusses gebauet, und ihre häu.ser sehen lustig aus, ob sie schon nur von erben aufgeführet sind.Unten sind sie weiß angestrichen, und der obere theil, welcherfür daub-hauser dienet, wie in den meisten andern städten, istroth gemahlet. ^ wm. I. s. n.
* (saanthuö' des Neptuni söhn, wurde von dem vatter ab-geschickt, seine entführte sthwester, die Meliam, wieder zu s„.chen. Als er aber erfuhr , daß Apolls solche habe , und keinMittel wußte, ste ihm wieder zn entrttffen, unterstund er sich
dessen hayn an dem Jsmeno anzuzünden , wurde aber darübervon ihm mit einem Pfeile erschossen , und in daffger gegend be-graben , woselbst auch sein grabmahl lange zeit zu sehen gewe-sen. , IX. ic>.
Cab, ein gewisses maas der Hebräer, so 97. Cubische ze»Wasser in sich halt.
* Cab-V en-Zohair, ein Arabischer Poet. Er war'einer au»dem Heydenthum, welches gleich vor Mahomets zeiten borte»in dem schwänge gieng, lebte etwas vor und zu Mahonienzeiten, und starb in dem ersten jähr der Hegira, und Christi 6r»>Wider Mahomet sechsten bezeugte er eine grosse feindschaw'und dieser hingegen gab seinen anhangern öffentliche erlaub'nis, sich dieses Cabs auf eine oder die andere weise los i"machen, welches ihn also erschreckte, daß er, um sich mithvmet wieder auszusöhnen, ihm ein lob-geticht schriebe. S'B"'
t-e/or, bibl. Onenr.
Eaba, siehe Lava.
Eabades, ein König in Perssen, des Perozä jüngsterwelchem er an. 482. folgte. Denn als Pervzas den frieden «wden weissen Hunnen gebrochen, und dieselben mit krieg übEgen hatte, büßte er darinnen nebst söhnen und der gantze'armee das leben ein ; es blieb also Cabades allein übrig,cher damals kaum r;. jähr alt war, und von den im landesbliebenen Persischen trouppen zum Könige erwehlet wurde.doch muste er 2. jähr den Hunnen tribut geben, worauf er Esein Reich wieder in freyheit setzte, allein durch sein hartesgiment sich in noch grösseres Unglück stürtzte. Denn als er e»gcsetze gemacht, baß alle weiber sollten gemein seyn, wurde ^von seinen Unterthanen gefangen genommen, und weil er u°Akeine männliche erben hatte, die Verwaltung des Reichs stw §vatters bruder dem Blases aufgetragen, welcher den Cabae.mein hartes gefängnis legen ließ; woraus er aber durchfe seiner gemahlin , deren kieider er angezogen, entflöhe, "durch beystand der weissen Hunnen sein Reich wieder einiM^da er denn dem Blases siedend öl in die äugen gicssen, uudim gefängniffe verwahren ließ, als dieser 2. jähr den thron ^sessen hatte. Hierauf als ihm der Kayser AnastastnS zulung der weissen Hunnen kein geld darleihen wollte, fieng. ^7"des einen krieg mit ihm an, siel in Armenien, und pw^ilBbis nach Amida, nahm auch selbige stadt mit list ein, dader Kayser eine trefliche armee entgegen schickte, welchedurch uachläßigkeit und Uneinigkeit der Generals - pennstnichts ausrichten konnte. Doch ward Cabades genöthigel-' ^ihm die Hunnen ins land gefallen, mit Anastasiö einen ltiun pauf 7. iayre zu schliessen. Als an. 518. dieser Kayser starb'Justinus mit hindansetzung der Kayserlichen anverwanore«thron bestieg, wurde Cabades veranlasset, um einenin seinem Reiche, damit es ihm nicht auch also ergehente, besorgt zu seyn. Weil ihm nun sein ältester söhn ö'sonahmens zuwider war, der andere aber nur ein äuge vv^oü'erwehlte er stiller sthwester der Adevedo söhn, Cosroes,te ihn zu devestigung seiner nachfolge von dem KaM ,,pvadoptiren lassen. Diesen Vorschlag nahmen auch Justin .Justinianus mit freuden an, wurden aber von Procwdere gedancken gebracht; also muste Cosroes, der Iwv'Constantinopel unterwegs war, wieder zurück kehren. -A, „ochgen Cabades den Kayser mit krieg überzog, welchen er Ach, Sechwider Justinianum fortführte , der durch seinen Gener"sarium grossen Vortheil wider ihn befischte, bis endlich ^ ^ums jähr;;r. oder ;2. starb, da ihm Cosroes succedirre.
äs dsllo ksrllso lib. I. in ckron-
Ilb. IV. X-cep/i-se. lib. XVI.
0 /^ 8 ^VL8, war bey den Griechen zu der Kayser Eyechkleid, welches nicht allein die Kayser und vornehme, 'auch andere leuthe trugen, Llock. Lr. x. > > ^