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»,Aabiano,ein castell m PiemonK 8. Iraliäuilche Meile» vonWcentinv gelegen, welches die Franzosen an. 1641. listiglich"vvert haben. *
. *Aabigiak und Caphak, ein stamm oder Indus der Orien-Mche» Türcken, welchen Oghuz Kan diesen nahmen gegeben.
Printz, welcher mit einem Tartarischen Fürsten in krieg»11Ä - ' und sich zurück ziehen muste , traft in der
UM eine frau an, welche der arMee nachgezogen, und vond? ?"ösnöthen übereilet, eben in einem holen bäum ihre bür-«i?Meget hatte. Oghuz, der darzu gekommen, erbarmetec>ak hdes hxx mutter und des kindes, nähme das kind auf,UOb ihm eine gute auferziehung, und nähme es endlich garU."Ndes statt an. Sein nähme heisset, baum-rinde, undlad, Oghuz denselben gegeben, das gedächlnis seiner selt-ba»/" skburt, in dem bäum, beyzubehalten. Dieser Cabigiak
"ach der Hand eine zahlreiche nachkömmlingschaffk, welche^ gegen norden an der Caspischen see weit ausgedehnet: Undd" m entsprungene völcker sind noch heutiges tages, unterkann. silchen und Türckischen nahmen, Descht Kitchak de-nr. Von diesen leuthen sind die grösten armeen ausgegan-
' ^Elche die läuder, so die Mogolen in Persten besessen ,cki^ verheeret haben ; auch hat Bajazet, der bekannte Tur-sen^"ltan, bey ihnen wider den Tamerlan einen gros-Ori^u seines kriegs - volcks angeworben. , Kibl.
suii ^gbMiavius, oder Cabillianus, (Balduinus) ein Je-tz-?D"Hpern, qebohren an. 1563. lehrte die Humaniora inauf ^ ^tät, xxjsxie dabey 4;. jähr nacheinander öftersa?» j"nde in Flandern als Mlliouarius herum, zu predi-' Zu stiftnng des Lollegii zu Mont-Caffel hat er viel bey-hsMen, H m demselben eine zeillang Xeclor gewesen.ss.VUcb z„ Antwerpen dem;, nov. an. 1652. Seine schrifcenin allerhand Lateinischen Poesien. , brbl-
sick jE"billaux, Labslgeufts, der nähme einer faction, welchesr» ^ Hvjland an. i;4o. entsponnen. Eine andere, welche die-sen !^^er war, nennte sich iiLicsnfts. Johannes von Lei-"ack^ "lsv von beyden. Die von den erstem nenneten sichstvM-Mm fische, welchen die Lateiner Llellus, die Teutschenwollt?» Nieder-Teutschen aber Cabdelau nennen, undl-aub«f?k?<Mit andeuten, daß wie dieser fisch in dem meer einsie eUAware, und alle andere kleine ausfrässe, so würden auchdeiner» 'drer gegnern Meister werden, und dieselben als dieverschlingen ; ihre gegen-parcey aber hiesse sich H-s-u>it an» .welches worr einen hacken oder angel bedeutet, da-heisens buten, daß sie der angel wurden seyn, damit die La-den , ^' wann sie andeissen wollten, wurden gefangen wer-lib. XXIX. a. 6.
vder^^lle, oderLabilah, ist beyden Arabern ein stammoder ber unter einem Haupt wohnte. Diese stammen
der eii,? ^ hangen von niemand ab, und da sie unter einan-Herrn ,',U"wschränckte gemalt haben, so erkennen sie keinenUnter -in , sie schwärmen schaaren-weis hin und her,Werden Hertzog oder Führer, den sie Cacique nennen, undder« Achtzig dieser stammen ober Tribuum unter denAra-
metzlet. ,bibl. Oiienr.
eherva, Vulcani weib, war eine mutter des Camili, wel-^eiff-n »""ermorden von ;. söhnen, so wie ihre großmutterge-sen/d-^ vv" welchen die Nymphen, LabiritL genannt, entspros-Ilh. ^^v Acusilaus von Argos Meldung thut bey dem
"ufdem^^' Pwisse götter , welche in Samothracien in einerHervdnt.^M'stHen meer gelegenen insul angebätet worden, wieWuthljU,, - ll- berichtet. , Es kömmt solcher nähme ver-heiß, "/Mr von dem Hebräischen Wort csbir, welches so vielehren "ber mächtig. Diese götter wurden in solchen
Ward,w-n» " ' baß es auch für ein groß verbrechen gehaltenbete. mU"ihren nahmen unter dein gemeinen volcke nen-nen wte, daß diejenigen, welche in ihren geheimnis-
ten , wns m^t waren, unter ihrem schütz alles erlangen könn-wlch-v ».sie nur wünscheten. Die alten stimmen in der zahlSlrioc--r» wr nicht übcrein. Mnaseas setzet deren Axieres,Divnna»»b"b Ariocersus, d. i. Ceres, Proserpina und Pluto.
thut den vierten hinzu, welchen er nennet Cas-Ladirj ^ ist Mercurius. Andere halten dafür, daß nur 2.bin«--.' ""wr denen Jupiter der älteste, Dionysius aber derso Wesen. Athenivn meldet, daß Jason und Dardanus,e»tsvr»ssUM"net werden, von dem Jupiter und der Electra"er de- err. Einige stehen in der meynung, daß sie die-Sie bau-n ^ gewesen, und andere halten sie gar vor teuft!,durft- »is Einen tempel in Egypten, worein niemand gehenEhren a-k».. . "n ihre Priester; und noch einer war ihnen zu^dlri w dem gebiethe der stadt Theben. Auch warenbavvr bi-n-^es, welche dermassen aeehret wurden, daß mankönnte d-!-»-?wmand, der sich unterstünde selbige zu schlagen ,falls aött-?^"er raache entgehen. Die Phönicier hatten gleich-derlim ,,, sieLabiros ober Laberos nenneten, welche son«^birie,nk verehret wurden. Mit einem Wort, weilr» den r>'j/v""hme der götter von ihrer macht hergenommen ,Wundern sprachen gewesen, so ist sich nicht zu ver-
", vav vey mehrern nationen die höchste und vornehmste
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gottheiten unter demselben nahmen vorkommen.
ap. Luseb. Ich. I. xrssp. Lvang. ax. kboriiim.
in Lanasn. äs chüis Lr^cor.
Ksülr. cliE. cie cliis Lsbir.
* Eabirole, ist eines der Pyrenäischen gebürgen, und liegetan den grentzen ber Grafschasst Foix , Cerdaigne und Conse-rans. I/ar- , Oiclion.
Cablan, eine stadt und Königreich in Indien jenseit des Gan-gis, am flusse Mcnam, zwischen den städten Transiane undAva, gehörte sonsten dem Könige von Pegu, jetzo aber demvon Ava.
* Labs, Lapui:, ein Afticanisches Königreich in dem landeder Schwachen, welches voller reicher bergwercke seyn soll. Eslieget an dem Rio Grande, luden zu.
LMO L 0 X 80 , ober LLkO LLR. 80 , ein vorgebürge, nebsteinem vesten schloß auf einem scheu, an der küste der Africani-schen landschafft Gmnca gelegen, und zwar nahe bey dem vonden Holländern erbaueten kort Nassau. Es gehört den Engel-ländern, und ist an. r 6 ; r. zu bauen angefangen worden. Ln-
«ra»«, cle Lumse.
6/160 cie L 66 II 2 , oder bester L 6 II 2 , ist ein vorgebürgein Catalonien, welches nahe bey ber stadt Roses, nicht weit vonden gräntzen der Grafschasst RouWon, in das Mittelländischemeer hinein gehet.
6/160 äs dlOftv, ein berühmtes vorgebürge in America,unter dem 4. grad, ;c>. nun. norder-breite. Das umliegendeland von dem stuf; Mpoco oder Vincent Pinson bis an denfluß der Amazonen Hai davon den nahmen, und ist an zucker undgold und silber-minen sehr reich. In dem Utrechtischen friedenan. 171;. ist es von Franckreich an Portugall cedirt worden.rslLUon, äu vo/sgs cls Air. <Zs Lennes x. i;y. legg.
6 / 1 LO äs XOLLLJst ein vorgebürge, nahe bey Liiabo» inPortugall. Es wird auch Lab° äs Limra genannt. T!» "«ar, äslises äs Lortugal.
LftLO VLML, das grüne vorgebürge, bey dem Ptole-mäo kromontorium LÜMMM genannt, ist ein berühmtes vor'gebürgt in Nigriiien, in dem westlichen theile von Africa, undwird von den 2. armen des flusses Nigri, welche sich daselbst indas meer ergießen, umfasset. Der arm, so gegen süden fliestet,heißt Gambrä oder Gambe«, der gegen norden Senega oderSanega. Diese küste wird von den Europäern öfters befahren,und Aloisius äs Cadamosta, ein Venetianer, hat dieses qebüraeam ersten vor die Portugiesen entdecket. Gleich daran liegen 7kleine insuln beysammen, welche aber gantz leer und unbewohntsind, und LarbLLeiv-e genennet werden. Etwa» i;s. Französi-sche meilen westwärts von diesem vorgebürge sind noch andereinsuln, welche unter dem nahmen der insuln von Labs Veräebekannt sind, weil ihnen dieses land am nächsten liegt. Siewerden für ber Alten Inlulas Uelperiäss gehalten, wiewol dierechte läge dieser insuln so ungleich von den Alten beschriebenwird, daß man nichts für gar gewiß setzen kan. Nach denausdrückungen Tenophontis von Lampsacus, den Plinius hier-über citiret, wären es eher die InlulM Lorgones. AntoniuS äsNoli, ein Genueser, hat sie an. 1440. entdecket. Sie gehörenden Portugiesen, welche auch ein Bißthum daselbst haben Dievornehmsten darunter sind St. Jacob, St. Nicolai, St. LucäSt. Mariä, die saltz-insul, äs buvna Vilts , St. Antonii, St.Vincent», äst Fuego, Bravo, rc. wiewol sie nicht alle bewoh-net sind. llVr«. 1 ib. VI. c. ;i. in Nelam.
* Cabochiens, eine aufrührische rotte, welche zu ansang desXV. iLsuIi in Franckreich viel unheil anrichtete. Sie bestundmeistentheils aus metzgern , und hatte von Simone Caboche,einem fleischer-knechte, so einer der vornehmsten rädels-führerwar, den nahmen.
Cabotius, (Vincentius) war anfangs krokettor fluris zuOrleans, ward aber nachgehends nach Toulouse beruffen, jedochunter der bedingung, daß ihm daselbst beyde Rechte zu lehrensollte vergönnet seyn. Erstarb an. 1621. und hinterließ Vsris-rum vilputscionum likros. 8r«r,„r, biblisch, äss auceurs äsOroit rom. I.
* Cabra, war ehedessen eine Bischöffliche stadt, Agabra oderAegabra genannt, nun aber ist es ein kleiner ort. Es liegt inAndalusien an den Granadischen grentzen, zwischen Granadaund Cordua, ungefehr n. stunden von beyden. LiA.
* Cabral, (Petrus Alvarez) Ferdinandi Cabrali söhn,grosser und sehr angesehener Herr in Spanien. Er cornman.dirte die zweyte flotte, welche König Emanuel an. r zoo. i,i c> ,dien geschickel hat. Da er etwa» einen monat zu schiff gx,ves>nstunde er grossen stürm aus, und wurde auf die Brasilianischekuste gemorsten, welche damals noch unbekannt war
orte, da er landen muste, gab er den nahmen 8 snta Lrüxbannen segelte er auf Sofala, wo er mit sieben schiff-»bet, welche von r;. die ihm der Könlq miw-' 5 EU"UElan-blieben. Sodann schiffete er nach Calecut, wos>^»u/worin, (wie sie ihren Kayser nennen) ein bündws
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